#1  
Alt 26.05.2010, 10:06
100familie 100familie ist offline weiblich
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nachdem ich lange Zeit nicht in der Lage war, meinen PC zu bedienen, nun endlich wieder möglich.
Ich suche Informationen zur Hebammenlehranstalt in Berlin, weil dort meine Mutter geboren wurde am 08.07.1922. Unbedingt möchte ich wissen, ob der "Erzeuger" dort eingetragen ist. Meine Mutter erhielt 1925 den Familiennamen des geheirateten Mannes ihrer Mutter.
Was war die Heb.-Lehranstalt für eine Institution, wer durfte,konnte,mußte dort entbinden. Ist es nachzuhalten, aus welchem Stand die Kindesmutter kam und wo eventuell das geborene Kind getauft wurde. Anfragen an den jetzigen Betreiber ergaben nur, daß es gerade zu diesem Jahrgang keine Unterlagen mehr gibt. Im Berliner Adressbuch von 1921/22/23 fand ich keinen Eintrag zur Wohnung meiner Großmutter, Badensche Straße 30, in Berliln-Wilmersdorf. Diese Adresse steht auf der Geburtsurkunde meiner Mutter. Auch konnte ich nicht die Wohnung finden, wo meine Großmutter tatsächlich gewohnt hat, ob als Untermieterin oder so. Vielen Dank für Eure Hilfe - Renate aus Berlin
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  #2  
Alt 26.05.2010, 10:17
animei animei ist offline weiblich
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Hallo Renate,

ist das http://books.google.de/books?id=W1Ph...berlin&f=false vielleicht die gesuchte Hebammenlehranstalt?

Hast Du in den Berliner Adressbüchern die Badensche Straße nicht gefunden, oder die Großmutter? Wie hieß sie denn?
__________________
Gruß
Anita

Geändert von animei (26.05.2010 um 10:24 Uhr)
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  #3  
Alt 26.05.2010, 12:52
100familie 100familie ist offline weiblich
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Vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Mit dem angeführten Buch werde ich mich heute Abend beschäftigen. Wenn es hier um Berliln-Neukölln geht, ist es das richtige. Die Badensche Straße 30 habe ich gefunden, nur nicht den gesuchten Namen. Na gut, so firm bin ich auch nicht bei der Suche gewesen.
Meine Großmutter hieß Johanna Zimmermann, geb. 15.11.1897. Angeblich soll ein Straßenbahnfahrer der Erzeuger sein, könnte!!!Diesen Gesuchten habe ich namentlich in der o.g. Straße gefunden. Habe auch schon nach seinem Namen gesucht, vom Landesamt habe ich seinen Adressennachweis, er war zu der Zeit verheir., und wohnte meistens als Untermieter in verschiedenen Straßen, irgendwann wurde er dann auch in einer Adresse Hauptmieter. Meine Infos dazu würden eine Seite füllen. Ich weiß auch nicht, als was meine Großmutter tätig war, ich denke mal als Hausangestellte, Näherin oder s.ä. Es wäre super, wenn Du mir mit konkreten Fankten behilflich sein könntest. Es grüßt Renate
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  #4  
Alt 26.05.2010, 15:02
animei animei ist offline weiblich
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Hallo Renate,

soweit ich beim Überfliegen gesehen habe, handelt es sich in dem Buch tatsächlich um Berlin-Neukölln.

Hab mir grade mal Deine anderen Beiträge durchgelesen, also Dein Großvater war wohl Herr Hanke, der ja auch unter der genannten Adresse zu finden ist. Dann hat Deine Großmutter sicher bei ihm gewohnt, die Frauen wurden ja in den Adressbüchern nicht angeführt, sondern nur die Haushaltsvorstände. Ach so, ich lese gerade, Herr Hanke war zu der Zeit verheiratet, hm, dann könnte ich mir nur vorstellen, dass Deine Großmutter bei der Familie in Stellung war.
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Gruß
Anita
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  #5  
Alt 26.05.2010, 15:15
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Hallo, danke für die schnelle Reaktion auf meine mich brennend interessierenden Fragen. Herr H. könnte es sein, muß aber nicht. Er war ja schon etliche Jahre mit einer anderen Frau verheiratet, mit der er ein Kind namens Lotte, geb. 30.01.1909. hatte. Wichtig wäre zu erfahren, wo und als was meine Großmutter gearbeitet hat, wie kann man da nachkommen. Gibt es irgendwo Register über Tätigkeiten. Bekommt man irgendwo den Ort der Taufe raus, vielleicht ist da etwas vermerkt. Da ich das alles nicht weiß, ist es ja mein Problem. Welche Kirche hat die Geburt geführt oder ist meine Mutter etwa nicht getauft, ich glaube schon. In der Geburtsurkunde steht nischt drin, was Antwort auf mich interessierende Fragen geben kann. Meine Mutter selbst wußte auch nicht, wer ihr Vater war. So beiläufig hat sie wohl als Kind ein Gespräch aufgeschnappt, wo jemand sagte, daß ihr Vater Straßenbahner war. Daher die Vermutung. Adresse meiner Oma, Tätigkeit des H. trafen ja beides zu. Gibt es Hoffnung? Gruß Renate
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  #6  
Alt 26.05.2010, 16:40
animei animei ist offline weiblich
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Hallo Renate,

ich spekuliere jetzt mal ein bisschen:
Deine Großmutter war bei Familie Hanke im Haushalt tätig, der Hausherr konnte die Finger nicht von ihr lassen, und sie wurde schwanger. Solange sie noch arbeiten konnte, durfte sie bleiben (musste ja niemand erfahren, von wem sie schwanger war, vielleicht wusste es Frau Hanke ja auch nicht), nach der Geburt war das mit dem Kind natürlich nicht mehr möglich.

Nun gab es sicher auch zu der Zeit ein Krankenhaus in Wilmersdorf, aber zur Hebammenlehranstalt Neukölln gehörte auch ein Säuglings- und Mütterheim, und ich kenne das so, dass da unverheiratet Frauen mit ihren Kindern einige Zeit bleiben konnten. Ich weiß jetzt nicht, ob bzw. wo die Eltern Deiner Großmutter zu der Zeit (noch) lebten.

Zur Taufe Deiner Mutter: Entweder gab es in diesem Krankenhaus eine Kapelle o. ä., wo Taufen vorgenommen wurden, oder ich würde die entsprechenden Kirchen suchen, also kath. oder ev., die ganz in der Nähe des Krankenhauses lagen und dort mal nach dem Taufeintrag fragen. Wenn davon auszugehen ist, dass Deine Großmutter tatsächlich einige Zeit in dem Mütterheim geblieben ist, ist nicht anzunehmen, dass Deine Mutter in einer weit entfernten Kirche getauft wurde, außer in der Kirche der Eltern der Großmutter, aber dann hätte sie doch sicher auch bei denen unterkommen können.

Wie gesagt, alles nur Spekulation.
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Gruß
Anita
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  #7  
Alt 26.05.2010, 21:47
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Hina Hina ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von animei Beitrag anzeigen
ich spekuliere jetzt mal ein bisschen:
Deine Großmutter war bei Familie Hanke im Haushalt tätig, der Hausherr konnte die Finger nicht von ihr lassen, und sie wurde schwanger.
Hallo animei,
wenn es sich um einen Straßenbahner handelte, ist es eher unwahrscheinlich, dass er sich eine Hausangestellte leisten konnte. Schwanger konnte man dagegen buchstäblich überall werden .

Hallo Renate,
Du schreibst, dass auf der Geburtsurkunde nichts zum Vater drauf steht. Das ist bei unehelichen Kindern zu der Zeit auch nicht üblich gewesen, den Vater einzutragen. Hast Du Dir aber schon mal eine vollständige Kopie des Geburtseintrages mit Randvermerken aus dem Geburtenbuch beim Standesamt angefordert? Dort kann der Vater ohne weiteres angegeben sein.
Da die Kirchen zu der Zeit längst nicht mehr die Personenregister führten, wo der Pfarrer immer noch ein wenig Druck machen konnte, wird um 1920 im Taufbuch eher nichts zu erwarten sein.

Viele Grüße
Hina
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  #8  
Alt 26.05.2010, 22:12
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Zitat:
Zitat von Hina Beitrag anzeigen
wenn es sich um einen Straßenbahner handelte, ist es eher unwahrscheinlich, dass er sich eine Hausangestellte leisten konnte.
Hallo Hina,

das hatte ich mich natürlich auch gefragt, da aber Herr Hanke, der Straßenbahnbeamte, in dem Haus wohnte, das auch als Adresse der Großmutter angegeben ist, und der Vater der Tochter ein Straßenbahner gewesen sein soll, hatte Renate angenommen, dass er als Vater in Frage käme. Allerdings wohnten in dem Haus noch jede Menge andere Familien, d. h. die Großmutter könnte natürlich auch bei jemand anderem gearbeitet oder zur Untermiete gewohnt haben, was aber Herrn Hanke als Vater auch nicht ausschließen, aber natürlich auch nicht belegen würde.
Ich vermute , wenn die Großmutter den Vater nirgends angegeben hat, wird er auch nicht zu finden sein.
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Gruß
Anita
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  #9  
Alt 26.05.2010, 22:27
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Hina Hina ist offline weiblich
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Ja, das ist ja leider sehr oft er Fall. Es gäbe natürlich auch noch die Möglichkeit, nach einer Akte des Vormundschaftsgerichtes zu suchen.
Viele Grüße
Hina
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