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Umfrageergebnis anzeigen: Habt Ihr adelige Vorfahren?
Ich habe keine adeligen Vorfahren. 113 53,81%
Laut (Familien)überlieferung habe ich adelige Vorfahren, habe dies aber (noch) nicht überprüft. 14 6,67%
Ich habe durch Forschung die Überlieferung von adeligen Vorfahren nicht bestätigt. 6 2,86%
Ich habe durch Forschung die Überlieferung von adeligen Vorfahren bestätigt. 28 13,33%
Ich habe ohne vorherige Überlieferung adelige Vorfahren gefunden. 46 21,90%
Ich bin selbst adelig. 3 1,43%
Teilnehmer: 210. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #71  
Alt 20.05.2021, 14:00
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Scherfer Scherfer ist offline
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Hallo Bernd,

da Elisabetha Orth geb. von Twern (auch meine Ahnin) auch eine Vorfahrin Goethes war, ist die Linie recht gut untersucht - natürlich je nachdem, über welche Nachkommen Deine Linie verläuft. Die Ahnentafel Goethes (nach Knetsch 1932) findest Du inzwischen online hier. Darin ist die Nummer 1003 Elisabeth Orth geb. von Twern.
Falls noch nicht bekannt, ist zur Familie Orth auch die Goethe-Genealogie-Seite sehr zu empfehlen.

Wie in dieser Ahnenliste vermerkt, ist der Epitaph von Elisabeth Orth geb. von Twern an der Pfarrkirche Marburg erhalten.

Geändert von Scherfer (20.05.2021 um 14:03 Uhr)
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  #72  
Alt 21.05.2021, 02:04
bernd-sh bernd-sh ist offline männlich
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Hallo Scherfer,
danke für den Link zum Epitaph. Genau den meinte ich.
Die Goethe-Genealogie Seite kenne ich, interessant. Mir fehlen aber einige Anknüpfungspunkte.
Meine Linie geht über Maria Elisabeth Henkel 1715-1775.
Danach dann einerseits über ihren Urgroßvater Justus Henkel 1600-1666 zu Balthasar Orth und Conzel Dietz, was zu einer Adelslinie führt, die ich vergessen hatte: zu Heinrich III von Hessen 1440-1483, was wohl auch daran liegt, dass ich die Daten zur Verbindung Justus Henkel zu Balthasar Orth dünn finde.
Die andere Linie geht auch über Maria Elisabeth Henkel, aber diesmal mütterlicherseits. Danach kommt man über Marie Manger 1674-1743 und Anna Hasenohr 1653-1731 sowie Anna Hoppf 1616-1700 zu Ursula Hörle. Deren Eltern waren dann Johann Hörle ca 1528-1598 und Elisabeth Lyncker *ca 1540. Johann Hörles Mutter soll Catharina von Sassen gewesen sein, wieder eine "von", an die ich nicht gedacht habe. Elisabeths Großeltern dann Johannes Orth und Elisabeth von Twern.
Was mir überall fehlt sind die überprüfbaren Quellen. Viele haben die Leute in ihren Stammbäumen, aber wo finde ich Dokumente, die das belegen?
Einen Teil findet man bei der Goethe-Genealogie, aber einerseits ist das auch nur eine Sekundärquelle und anderseits finde ich dort "nur" die Stammfolgen der Orth, aber nicht die Verbindung zu meinen gesichrten Vorfahren.

Andererseits bin ich schon froh überhaupt so viel über meine hessischen Vorfahren zu finden. Ich lebe in Schleswig-Holstein und hier komme ich selten bis 1700 und hätte mir vor einigen Jahren nicht träumen lassen, dass ich überhaupt etwas über die Vorfahren meiner aus Wetter in Hessen stammenhden Urur-Oma herausfinden könnte.
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  #73  
Alt 28.05.2021, 14:28
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
meine Urururgroßmutter Ottilie Charlotte v. Twardowsky genannt Hartmann (* 17.5.1825 Riga Gouvernement Livland, + 19.3.1870 Bely Kolodez Gouvernement Charkow) war eine polnische Adelige. Ihr Vater Ludwig Stanislaus v. Twardowsky genannt Hartmann (* 1790 Polen-Litauen, + 27.5.1848 Riga Gouvernement Livland) war ein Steuerbeamter in Riga.
Und ihr Großvater Teodor Twardowski ze Skrzypna h. Ogończyk war ein königlich-polnischer Offizier in der Kronarmee.

Allerdings finde ich die Genealogie von Adelsfamilien ziemlich langweilig. Mein einziges Ziel ist, die Mutter des Ludwigs und vielleicht maximal die Großeltern des Ludwigs zu finden. Ansonsten interessiere ich mich viel mehr für meine Familie aus dem Zarenreich und würde gerne dort noch viel mehr herausfinden. Speziell das 19. Jahrhundert interessiert mich am meisten, denn die Zeit darüber hinaus ist nur reines Datensammeln, was für mich sehr schnell langweilig wird. Denn im 19. Jahrhundert habe ich Zeitungsartikel, Biographien, Matrikelakten, Heimatscheine und weitere Akten meiner Vorfahren gefunden, während es vor dem 19. Jahrhundert fast nur noch Kirchenbücher als Quellen gibt und bei Adelsfamilien, die dem niederen Adel angehörten, wie auch die Familie v. Twardowsky gibt es fast nie zusätzliche Quellen aus ihrem Leben, außer ein paar wenige Familienmitglieder, die recht bekannt geworden sind und sogar einen Wikipedia-Artikel haben. Und meine direkten Vorfahren waren wohl so unbedeutend, dass sie nicht einmal in einem polnischen Adelslexika eingetragen worden sind, da die Adelslexika leider unvollständig sind. Der Ludwig wurde nur im neuen Siebmacher eingetragen, ohne Angabe seiner Eltern. Der polnische Adel ist leider sehr schlecht erforscht. Deshalb komme ich im Moment bei meinen adeligen Vorfahren nicht weiter.
__________________
Dauersuche:

Oberverwalter August Gustav Julius Müller, * 26.9.1819 Bergen auf Rügen, + nach 1897 Charkow
Ottilie Charlotte v. Twardowsky genannt Hartmann, * 17.5.1825 Riga, + 19.3.1870 Bely Kolodez Gouvernement Charkow
Edelmann, Steuerbeamter Ludwig Stanislaus v. Twardowsky genannt Hartmann, * 1790 Polen-Litauen, + 27.5.1848 Riga
Julianne Charlotte Zahn, * 30.1.1805 Preekuln Gouvernement Kurland, + 9.6.1835 Riga
Edelmann, kgl. poln. Offizier Fedor Twardowsky

Geändert von Balduin1297 (28.05.2021 um 19:58 Uhr)
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  #74  
Alt 29.05.2021, 12:58
Jonathan Schmelz Jonathan Schmelz ist offline männlich
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Hallo Forumler,

eine nette Umfrage ist das! Ich habe mit "Ich habe ohne vorherige Überlieferung adelige Vorfahren gefunden" geantwortet. Diese liegen allerdings etliche Generationen zurück und ich konnte sie nur durch Glück finden. Ich stamme von einer unehelichen Tochter von Otto I. "der Erlauchte" (Sachsen) ab.
Das hier sollte sie sein: https://www.geni.com/people/NN/6000000080005099821

Somit bin ich mit den Luidolfingern, beziehungsweise den Ottonen, wie sie später genannt wurden, verwandt. Wenn man ihre Linie weiter verfolgt landet man irgenwann bei schwedischen Königen, den Ynglingern, deren echte Linie wohl bei Fjölnir, einem legendären König endet. Er soll der Sohn von Freyr, einem altnordischen Gott, gewesen sein. Die Ynglingasaga samt allen Personen drum herum, sowie etlichen weiteren altnordischen Königen ist in der Heimskringla nachzulesen. Ein Stammbaum ist auf Wikipedia zu finden: https://en.wikipedia.org/wiki/Yngling

Ich habe mich allerdings nicht weiter mit der Linie beschäftigt und vermag nicht zu sagen, mit wem ich theoretisch alles durch die Luidolfinger verwandt bin. Sie liegen zu weit zurück, als dass eine echte Verwandtschaft bestätigt werden könnte. Es besteht auch immer eine Wahrscheinlichkeit, dass ein angegebender Vater gar nicht der echte war etc. pp.


Viele Grüße,

Jonathan

Geändert von Jonathan Schmelz (29.05.2021 um 13:43 Uhr)
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  #75  
Alt 29.05.2021, 16:51
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Scherfer Scherfer ist offline
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Super, dann fehlt Dir ja nur noch die Linie von Fjölnir zu Adam oder Eva. Das sollte zu schaffen sein, schau mal ins Adelsregister!
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  #76  
Alt 29.05.2021, 17:37
Jonathan Schmelz Jonathan Schmelz ist offline männlich
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Sehr witzig ^^

Aber wo du das gerade erwähnst, ich habe mal bei FamilySearch nach Fjölnir (König von Uppsala) gesucht und dort sind auch seine Eltern angegeben, aber eben nur diejenigen, die Götter sind. Und dort lässt sich dann die Linie bis weit vor die Geburt Jesu zu irgendwelchen Königen aus der Türkei und Syrien zurückverfolgen.

https://ancestors.familysearch.org/e...east%201%20son.

Wer kann das schon von sich behaupten? Aber den Spaß beiseite, die Linie bis Fjölnir bzw. überhapt bis zu den Luidolfingern sollte legitim sein. Ich kann dir gerne Näheres per PN zukommen lassen. Ich persönlich denke, dass jeder, wenn er nur weit genug zurück geht, irgendwann auf adelige oder bedeutsamere Vorfahren stößt. Da stellt sich für mich nicht die Frage, ob jemand adelige Vorfahren hat, sondern nur, ob er davon weiß. Und dann braucht man eine gute Portion Glück einerseits, dass genau die Quellen existieren, die so etwas belegen können und Forschungswille andererseits, dass man es dann auch schafft das herauszufinden.


Viele Grüße,

Jonathan

Geändert von Jonathan Schmelz (29.05.2021 um 18:06 Uhr)
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  #77  
Alt 29.05.2021, 18:17
gki gki ist offline
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Zitat:
Zitat von Jonathan Schmelz Beitrag anzeigen
Ich persönlich denke, dass jeder, wenn er nur weit genug zurück geht, irgendwann auf adelige oder bedeutsamere Vorfahren stößt.

Die Annahme halte ich nicht für gerechtfertigt. Die Adligen heirateten unter sich, wenn man nicht zufällig einen Anschluß an eine Adelsfamilie in der Zeit nach 1800 - wo das weniger eine Rolle spielte - findet, dann wird man vorher eher keinen mehr finden.
__________________
Gruß
gki
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  #78  
Alt 29.05.2021, 19:34
Donnerwetter Donnerwetter ist offline
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Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Die Annahme halte ich nicht für gerechtfertigt. Die Adligen heirateten unter sich, wenn man nicht zufällig einen Anschluß an eine Adelsfamilie in der Zeit nach 1800 - wo das weniger eine Rolle spielte - findet, dann wird man vorher eher keinen mehr finden.
Da muss ich dir auch widersprechen. Ich habe gehört das zum Beispiel Adlige Frauen beamte heirateten. Beamte mussten ja nicht unbedingt adlig sein. So konnte auch eine Verbindung entstehen.
Das habe ich bei Nebenlinien meiner Familie gemerkt das ein reicher Kaufmann vielleicht auch mal eine Adlige geheiratet hat. Patrizierfamilien haben auch manchmal mit dem Adel geheiratet und natürlich waren ja nicht alle Patrizier Adlige.

Mfg.

Donnerwetter
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  #79  
Alt 29.05.2021, 19:54
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
in meiner Familie war sogar der Bruder meiner Vorfahrin als Adeliger selbst ein Kaufmann, aber das war im 19. Jahrhundert, wo es sehr große Veränderungen gab und sogar Adelige Kaufleute wurden.

Allerdings war sein Vater zwar de jure ein Adeliger, de facto jedoch nicht. Denn er hatte seinen Nachnamen in Hartmann umgeändert und hatte eine Müllerstochter aus Kurland geheiratet. Seine Familie hatte also nach seiner Heirat nicht mehr viel mit dem Adel zu tun und wurde immer bürgerlicher. Nur immerhin waren zwei seiner Söhne Kadetten in einer Kadettenanstalt im Zarenreich und hatten wie auch ihr Großvater Teodor/Fedor eine Laufbahn als Offizier eingeschlagen. Es wurden also nicht alle Familienmitglieder bürgerlich.

Ich glaube wohl leider, dass ich nie mehr die Herkunft des Ludwig v. Twardowsky erfahren werde, da sowohl in seinen beiden Heiratseinträgen und seinen Sterbeeintrag nicht seine Eltern und sein Geburtsort angegeben wurde. Und auch in den Biographischen Materialien von August Buchholz wurde nur der Name seines Vaters genannt, seine Mutter und sein Geburtsort fehlen. Und auch im neuen Siebmacher fehlt seine Herkunft. Allmählich habe ich das Gefühl, dass der Ludwig absichtlich seine Herkunft verschleiern wollte, da er im Zarenreich Karriere machen wollte und seine polnischen Wurzeln dabei nicht wirklich förderlich waren, da sein Vater Offizier in der polnischen Kronarmee war, von denen viele Offiziere gegen den Zaren rebelliert hatten und nach Sibirien deportiert wurden. Er hatte wohl keinen großen Wert darauf gelegt, eine ordentlich, dokumentierte Ahnentafel für seine Nachkommen zu hinterlassen, was auf jeden Fall sehr schade ist.
__________________
Dauersuche:

Oberverwalter August Gustav Julius Müller, * 26.9.1819 Bergen auf Rügen, + nach 1897 Charkow
Ottilie Charlotte v. Twardowsky genannt Hartmann, * 17.5.1825 Riga, + 19.3.1870 Bely Kolodez Gouvernement Charkow
Edelmann, Steuerbeamter Ludwig Stanislaus v. Twardowsky genannt Hartmann, * 1790 Polen-Litauen, + 27.5.1848 Riga
Julianne Charlotte Zahn, * 30.1.1805 Preekuln Gouvernement Kurland, + 9.6.1835 Riga
Edelmann, kgl. poln. Offizier Fedor Twardowsky

Geändert von Balduin1297 (29.05.2021 um 21:03 Uhr)
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  #80  
Alt 29.05.2021, 20:23
gki gki ist offline
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Zitat:
Zitat von Donnerwetter Beitrag anzeigen
Da muss ich dir auch widersprechen. Ich habe gehört das zum Beispiel Adlige Frauen beamte heirateten. Beamte mussten ja nicht unbedingt adlig sein. So konnte auch eine Verbindung entstehen.
Das habe ich bei Nebenlinien meiner Familie gemerkt das ein reicher Kaufmann vielleicht auch mal eine Adlige geheiratet hat. Patrizierfamilien haben auch manchmal mit dem Adel geheiratet und natürlich waren ja nicht alle Patrizier Adlige.
Tut mir leid, aber auf der Basis von "ich hab mal gehört" und "vielleicht auch mal" führe ich weder Ahnenforschung durch, noch diskutiere ich darüber. Da müßtest Du schon konkreter werden.
__________________
Gruß
gki
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