#1  
Alt 06.11.2021, 11:19
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LisiS LisiS ist offline weiblich
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Standard 2. WK verwundet - Lazarattaufenthalt!?

Schönen guten Tag! :-)

Kann mir hier jemand bitte mit Tipps weiterhelfen, wo ich suchen könnte?
Mein Großvater aus Österreich wurde im 2. WK verwundet, er war anscheinend Funker und in Russland eingesetzt. Konkreteres weiss ich aktuell nicht zum Ort oder seinem Dienstrang.

Angeblich wurde er zwischen 1941 und 42 an der Front in Russland verwundet und in ein Lazarett in Deutschland (gerüchteweise Bad Neuenahr) eingeliefert.
Diese Kriegswunde (Lungendurchschuss) hat er überlebt und ist heimgekehrt.

Wurde leider auf meiner bisherigen Suche nicht schlau aus den unzähligen Archiven und Listen auf verschiedenen Seiten. Gefunden hab ich ihn da noch nicht.

Hab ich irgend eine Chance da was zu finden?
Wär zu schön, wenn ich die Geschichte vervollständigen könnte!

Vielen lieben Dank schon mal vorab und ein schönes Wochenende!
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Liebe Grüße
Lisi

SUCHE Vorfahren:
Gottfried WERNDL ein Neigerschmidmeister * ~1662 WO??? † 05.09.1745 in Steyr/OÖ
Ururgroßvater von Josef WERNDL Gewehrfabrikant * 26.02.1831 in Steyr/OÖ † 29.04.1889 in Steyr/OÖ

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  #2  
Alt 06.11.2021, 12:20
Sxdxdr Sxdxdr ist offline männlich
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Hallo Lisi,

falls noch nicht geschehen, würde ich beim Bundesarchiv in Berlin Abteilung PA anfragen und dort um eine komplette Auskunft mit Recherche in den vorhandenen Lazarettunterlagen bitten.

Falls du dazu weitere Fragen hast oder Hilfe brauchst, melde dich einfach.


Beste Grüße
Dennis
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  #3  
Alt 06.11.2021, 14:29
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LisiS LisiS ist offline weiblich
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Servus Dennis,

nein - das hab ich noch nicht gemacht.

Kannst du mir bitte sagen, was der "Benutzungsantrag" für einen Sinn hat? Ich bin Privatperson und will die Geschichte meines Großvaters erforschen. Soll ich das so dort angeben wenn ich eine Suche in Auftrag gebe?

Und gibts eine realistische Einschätzung was da an Kosten anfallen kann? Die Kostenübersicht ist ja ellenlang und irgendwie für mich unübersichtlich was da in Frage kommt.

Ich hab grad eine "Urkunde" gemailt bekommen, wo sein milit. Werdegang im 2. WK in Schönschrift auf einem bunten Vordruck aufgeschrieben wurde. Leider fehlen genau die Angaben zum Lazarett und seiner Verwundung und es ist von einem 2. Unfall die Rede.

Jetzt weiss ich zumindest dass er Unteroffizier der 45. Inf. Div. - Art. Rgt. 98 war. Das er Funker war, hat er mir selber mal erzählt.
Hilft das weiter? Komm ich eventuell damit selber zu Infos? Oder ist es tatsächlich sinnvoll beim Archiv in Berlin damit eine Anfrage zu stellen?


Dank dir für weitere Infos und Hilfe!
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Liebe Grüße
Lisi

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  #4  
Alt 06.11.2021, 15:40
Sxdxdr Sxdxdr ist offline männlich
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Hallo Lisi,

der Benutzungsantrag gilt auch für Privatpersonen. Unter Punkt 7. Benutzungszweck kreuzt du unter "privat" einfach "Genealogie" an. Unter Punkt 6. Benutzungsthema schreibst du etwas Richtung "Familienforschung im Zeitraum des 2.WK" oder ähnliches.
Zudem musst du auch den "Auftrag für eine personenbezogene Recherche" ausfüllen.
Eine Kopie des Personalausweises wollen die bei der ersten Anfrage auch haben.

Die Kosten belaufen sich in der Regel auf ca. 16€. Wenn Kopien von Originalunterlagen mitgeliefert werden, evtl. den ein oder anderen Euro mehr.

Wenn Informationen zu Verwundungen/Lazarettaufhenthalten vorhanden sind, dann beim Bundesarchiv, sofern die Unterlagen die deinen Großvater betreffen nicht durch Kriegseinwirkungen irgendwie verschollen oder vernichtet worden sind.

Bei der Bearbeitung der Anfrage muss aber mit 1-2 Jahren gerechnet werden.

Beste Grüße
Dennis

Geändert von Sxdxdr (06.11.2021 um 15:42 Uhr)
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  #5  
Alt 06.11.2021, 16:09
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LisiS LisiS ist offline weiblich
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Hey danke!
Das bringt mich schon weiter.
Davon bin ich ausgegangen, dass das leider nicht in 2 Tagen erledigt ist. Hab schon mal einen verschollenen/gefallenen gesucht, da hat das auch fast 1 Jahr gedauert.

Dann werd ich das mal versuchen und hoff auf ein paar neue Infos!
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Lisi

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  #6  
Alt 07.11.2021, 13:56
Carolien Grahf Carolien Grahf ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von LisiS Beitrag anzeigen
Unteroffizier der 45. Inf. Div. - Art. Rgt. 98 war. Das er Funker war, hat er mir selber mal erzählt.
Artillerie-Reg. 98 *1 August 1938 aus dem leichten Artillerie-Rgt. 4 des österr. Bundesheeres, FStO Steyr, (II.Enns), WK XVII; die III. Abt. erst nach Mobilmachung errichtet; dazu als schw. Abt. die I./Art.Reg.99 (FStO Linz); Dez. 1940 Abgaben an die 100. leichte Inf.Div. (Art.Rgt. 83)?; 1943 umgegliedert unter vorübergehender Eingliederung von I./99, die 16. Juni 1973 wieder selbständig wurde. Die 9. war Werfer-Bttr. (15cm); Juni 1944 bei Bobruisk vernichtet.
Wiederaufstellung 19. Juli 1944 aus dem 8. Juli auf dem Truppenübungsplatz Döllersheim, WK XVII, aufgestellten Art.Rgt. 1546 der 546. Gren.Div.; 19 Sep 1944 die le.FH-Bttr. der Gren.Brig. 1132 als 3. Bttr. eingegliedert. Nach den Verlusten im Weichselbogen wurden I. und IV. Abt. in Schlesien mit neuen Fp.-Nummern wieder aufgestellt, während Stab, II und III. unverändert blieben.
G: 1939 I. 1-3, II. 4-6, III. 7-9 und I./99 1-3
1944 I. 1-3, II. 4-6, III. 7-9, IV. 10-11
U: 45. Inv.Div.: 1939 Polen, 1940 Frankreich, 1941/1944 Mittelrußland (Tula, Orel, Bobruisk)
45. Gren., sp. Volks-Gren.Div.: Weichselbogen, Schlesien
E: 96 Znaim, sp. Wels; 1944 E 62 Znaim, WK XVII

G = Gliederung
U = Unterstellung
E = Ersatzgestellung durch ...

Geändert von Carolien Grahf (07.11.2021 um 14:00 Uhr)
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  #7  
Alt 07.11.2021, 15:43
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Servus Carolien Grahf!

Danke!
Ja - das steht in etwa auch auf dieser bunten Urkunde drauf, und hab ich auf einer Seite auch schon gefunden.

Textzitat aus dieser Urkunde:
Zitat:
... Er wurde beim Vormarsch bis Gomel eingesetzt, verwundet. Er wurde dann bei Bobrujsk, im Weichselbogen eingesetzt, erlitt 1945 einen Unfall. Zuletzt wurde er bei Ödenburg, Mattersburg, in der Steiermark eingesetzt.

Er erhielt: EK2, Sturmabz., Verw. Abz.
Leider kann ich aus der Urkunde nicht rauslesen, wie er verwundet wurde, bzw. was der Unfall war und wo er dann im Lazarett war, bzw. wie lang.
Das wärs, was mich interessieren würd.
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Liebe Grüße
Lisi

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