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Umfrageergebnis anzeigen: Habt ihr im Rahmen eurer Familienforschung schon einen DNA-Test machen lassen?
Ja, einen Y-DNA-Test 4 2,38%
Ja, einen mtDNA-Test 2 1,19%
Ja, einen autosomale-DNA-Test 6 3,57%
Ja, mehrer Arten von Tests 8 4,76%
Nein, aber ich plane einen Y-DNA-Test 4 2,38%
Nein, aber ich plane einen mtDNA-Test 0 0%
Nein, aber ich plane einen autosomale-DNA-Test 2 1,19%
Nein, aber ich plane mehrere Tests 11 6,55%
Nein, kein Interesse 81 48,21%
Nein, (noch) zu teuer 50 29,76%
Teilnehmer: 168. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31  
Alt 02.11.2016, 15:05
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo Rolf,

Zitat:
Zitat von RolfS Beitrag anzeigen
Bleibt nur eine Erklärung: In Europa gab es schon immer Migrationsbewegungen und Vermischungen von Völkern. Deshalb sind Briten, Deutsche, Franzosen und Italiener heute genetisch kaum noch zu unterscheiden.
deine Schlussfolgerung trifft es recht gut. Zwar denke ich, dass durchaus zwischen verschiedenen Populationen Unterschiede auszumachen sind, aber die Anbieter verwenden zwangsläufig eine zahlenmäßig beschränkte Referenzpopulation für ihre Schätzungen. Insofern halte ich das Ergebnis nicht für "schwachsinnig" sondern im Rahmen dessen, was ein Mitteleuropäer davon erwarten kann. Du kannst ja bei GEDmatch gucken (https://www.gedmatch.com), ob du die Daten noch mit anderen Referenzpopulationen vergleichen kannst.

Grüße, Acanthurus
  #32  
Alt 02.11.2016, 15:16
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo Harald-Arno,

Zitat:
Zitat von Harald-Arno Beitrag anzeigen
Was soll mir so ein Test sagen? Das meine Gene in vielen Ländern herumschwirrt? Dafür brauche ich den DNA-Test nicht machen, durch anständige und gut fundierte Forschung weiß ich das ich in mehreren europäischen Ländern sowie auch außereuropäisch Verwandte habe. Also, warum sollte ich den Test machen, wenn ich eh nur das gesagt bekomme was ich schon weiß?
mit einer gut überlegten Fragestellung können verschiedene Tests schon Fragen beantworten, die sich klassischer genealogischer Forschung entziehen oder nicht abschließend beurteilt werden können (etwa Verwandtschaft von Trägern eines Namens).

Acanthurus
  #33  
Alt 02.11.2016, 15:35
Benutzerbild von Harald-Arno
Harald-Arno Harald-Arno ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Acanthurus Beitrag anzeigen
Hallo Harald-Arno,



mit einer gut überlegten Fragestellung können verschiedene Tests schon Fragen beantworten, die sich klassischer genealogischer Forschung entziehen oder nicht abschließend beurteilt werden können (etwa Verwandtschaft von Trägern eines Namens).

Acanthurus
Die Frage muss jeder für sich beantworten. Und wie ich schon geschrieben habe, für mich persönlich ist das nichts. Das heißt aber nicht das es etwas für andere ist.
  #34  
Alt 02.11.2016, 20:33
Benutzerbild von fps
fps fps ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von RolfS Beitrag anzeigen
30% Großbritannien (0–59%)
Mich irritiert so etwas wie ein Bereich zwischen 0 und 59%. Sollen die angegebenen 30% den Mittelwert zwischen 0 und 59 darstellen? Bei solch einer Fehlerbreite ist das Ergebnis praktisch gar nichts wert und zeigt nur die Ungenauigkeit des Verfahrens.
Ich bin sehr negativ beeindruckt.
__________________
Gruß, fps
Fahndung nach: Riphan/Rheinland (vor 1700); Scheer/Grevenbroich und Umgebung; Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Kawlitzki, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen
  #35  
Alt 05.11.2016, 23:23
Suchende/r Suchende/r ist offline
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Hallo,

Ich habe vor kurzem bei Ancestry einen autosomalen DNA-Test machen lassen und ... das Ergebnis hat mich bass erstaunt. Im Positiven.

1. die ethnische Herkunft - ja, interessant, aber natürlich mit Unsicherheiten behaftet. Nett, nicht mehr. ABER:

2. diejenigen, die mit mir in unterschiedlichem Grade (bis 6. Cousin und mehr) verwandt sind ... wirklich mehr als hundert ... und die Möglichkeit, die Auswahl weiter einzuschränken auf Untergruppen, die miteinander verwandt sind, macht es möglich, MITHILFE EINER ORDENTLICHEN, GRÜNDLICHEN UND GEWISSENHAFTEN FAMILIENFORSCHUNG unklare Verwandtschaftsverhätnisse zu klären (Stichwort uneheliche Geburten oder Adoptionen), tote Punkte zu überwinden (wenn die Geburt eines Vorfahrs nicht und nicht in Kirchenbüchern zu finden ist, weil er zB zugewandert ist), eventuell die Geburtsnamen von Frauen zu klären etc.

Dazu braucht es viele Leute, die sich testen lassen und ihre Tests an gut gewarteten Stammbäumen hängen haben. Und eine Plattform, die einem hilft, die Ergebnisse auszuwerten.

Ich bin halbe Amerikanerin. Und daher habe ich schon viel mehr Verwandte als gedacht, die sich bereits haben testen lassen. Auch Cousins zweiten und dritten Grades, Leute, die doch noch so nah verwandt sind, dass es interessant ist - die Ururgroßeltern sind ja nicht so weit entfernt. Europäische Verwandte habe ich unter den Getesten allerdings bislang - erwartungsgemäß - nicht finden können.

Und natürlich poppt da nicht plötzlich ein fertiger Stammbaum hoch, sondern man muss in detektivischer Arbeit die Treffer von naher Verwandtschaft zu ferner abarbeiten, die betreffenden Personen kontaktieren, eigene mit fremden Forschungsergebnissen abgleichen, dadurch Verwandtschaftsverhältnisse bestätigen oder ausschließen ... ich werde da noch ewig damit beschäftigt sein. Aber es ist ein hochinteressantes, zusätzliches Tool.

Natürlich hat ein autosomaler Test Grenzen - zehn Generationen, wie seit der Auswanderung der Salzburger Exulanten vergangen sind, kann man, glaube ich, nicht mehr abdecken. Da zieht dann der yDNA-Test oder der mtDNA, aber eben nur, wenn man noch auf die entsprechenden Linien zugreifen kann.

Mein Fazit:

Die Menge macht's.
Und das wird für Europa noch dauern.

In diesem Sinne wünsche mich mir natürlich, dass sich möglichst viele testen lassen - es ist vielleicht wie oft in der Ahnenforschung: die wirklichen Nutznießer sind die Nachfahren ...

Liebe Grüße
  #36  
Alt 08.11.2016, 23:03
Benutzerbild von Cardamom
Cardamom Cardamom ist offline weiblich
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... Und hier der Werbeblock, Zitate in automat. ÜBersetzung von einer amerikan. GenTest-Firma, für alle Beinlosen:

"Brechen durch Ziegelmauern und entdecken unbekannte Familienmitglieder".

Erweitern Sie Ihren Pool der Familienforschung und gewinnen eine genealogische Bein"

liebe Grüße
Cornelia nach Einnahme von zuviel Genealogamin
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Pommern:
Meyer, Töpfer in Stargard
Budde, Retzlaff, Manthe, Prielipp


"Nach dem Krieg um 6 im Kelch"
  #37  
Alt 08.11.2016, 23:13
Benutzerbild von fps
fps fps ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Cardamom Beitrag anzeigen
nach Einnahme von zuviel Genealogamin
...muss man da genauso (er)brechen wie durch das Einnehmen von Ziegelmauern? Oder erleichtert das das Auffinden von Gebeinen im Pool?

Oder habe ich das alles eventuell gründlich missverstanden????
__________________
Gruß, fps
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Geändert von fps (08.11.2016 um 23:14 Uhr) Grund: typo
  #38  
Alt 16.11.2016, 21:38
trabajador trabajador ist offline
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Ein wirklicher Blödsinn. Da diese Tests insbesondere in angelsächsischen Ländern populär sind, wird man dort auch immer eine große Übereinstimmung finden.
Das ist ganz einfach Statistik.
Werden z.B. 100 Amerikaner und 2 Deutsche auf Übereinstimmung in einem Merkmal getestet, wird sich immer die größte Übereinstimmung mit den Amerikanern ergeben
__________________
Oberschlesien, Kreis Neustadt: Wistuba, Henschel, Peschel, Grziwa
Niederschlesien, Kreis Militsch, Oels: Titzmann, Bänisch, Matzke
Schleswig-Holstein, Kreis Plön:
Wisser, Sindt, Weber, Heldt, Colmorgen, Rönnau, Nüser
Schleswig-Holstein, Kreis Ostholstein: Vorhaben, Wöbs, Bumann
Mittelpolen, Masowien: Guderjahn, Biernacka, Dobslaw, Prochnau, Dawid, Lücke, Telke, Kelm, Klingbeil, Müske, Stein, Klaus, Ortlieb, Beyer, Bonkowski, Feldt
Preussen, Posen bzw. Großpolen: Egiert, Oheim
  #39  
Alt 04.12.2016, 21:59
Franzine123 Franzine123 ist offline
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Ort: Ostseeküste in Schleswig-Holstein
Beiträge: 725
Standard Gentests - nicht nur als Vaterschaftstest

Hallo ihr Lieben,

es gibt nicht nur Gentests, um eine evtl. Vaterschaft klären zu lassen, sondern auch, um "nachzuweisen", ob bestimmte Erkrankungen aus der einen oder der anderen Familienseite stammen.

Das kann möglicherweise für den einen oder anderen "Erkrankten" wichtig sein, gleichzeitig aber auch ein fatales "Urteil" für Brüder oder Schwestern bzw. direkte Nachfahren der Erkrankten, wenn es um die Familienplanung geht.

Es gibt ja Genveränderungen, die nicht zwingend zur entsprechenden Erkrankung führen (z. B. Rheuma), sondern "Kann-Lösungen" beinhalten, d. h. man kann das Gen haben - und trotzdem von der Erkrankung verschont bleiben, weiß aber nicht, wenn man Kinder zeugt, ob diese später ggf. auch die Genveränderung in sich tragen und ob sie daran erkranken werden - oder auch nicht.

Dies nur zu eurer Information.

Gruß, Franzine 123
__________________
Forsche nach Ahnen im nördlichen Osnabrücker Land (Rieste, Thiene, Alfhausen, Ankum, Neuenkirchen in Oldenburg und weitere Orte)
und im Umkreis Vechta (Lohne, Kroge, Krimpenfort, Oythe u. mehr)
  #40  
Alt 05.12.2016, 10:31
Acanthurus Acanthurus ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.06.2013
Beiträge: 1.619
Standard

Hallo,

Zitat:
Zitat von Franzine123 Beitrag anzeigen

es gibt nicht nur Gentests, um eine evtl. Vaterschaft klären zu lassen, sondern auch, um "nachzuweisen", ob bestimmte Erkrankungen aus der einen oder der anderen Familienseite stammen.

Das kann möglicherweise für den einen oder anderen "Erkrankten" wichtig sein, gleichzeitig aber auch ein fatales "Urteil" für Brüder oder Schwestern bzw. direkte Nachfahren der Erkrankten, wenn es um die Familienplanung geht.

(...)

Dies nur zu eurer Information.
der einzige Anbieter, der derzeit "gesundheitsrelevante" Bereiche auswertet und die Ergebnisse an den Nutzer weiterreicht, ist m.W. 23andMe, wenn explizit diese Option bestellt wird. Bei den meisten Tests beinhaltet das Testergebnis nichts, was Rückschlüsse auf Erkrankungen zulässt.

A.
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