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  #1  
Alt 05.04.2010, 12:06
Benutzerbild von fred56
fred56 fred56 ist offline männlich
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Standard Wie lange dauerte eine Überfahrt?

Hallo Gemeinde,

Mich würde mal interessieren wie lange damals eine Überfahrt mit dem Schiff nach Amerika gedauert hat.

In meinem Falle hab ich folgende Daten:

Schiff Fulda, angekommen am 24.4.1888 in New York von Bremen über Southhampton ...

Grüße aus Berlin, fred
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  #2  
Alt 05.04.2010, 12:53
wolfganghorlbeck wolfganghorlbeck ist offline männlich
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Hallo Fred,

die Dauer der Überfahrt wird wohl auch vom Schiffstyp abhängen ! Und natürlich von der Zeit (also in welchen Jahren).

Ich habe ein Beispiel: Abfahrt in Hamburg: 9. März 1881 und Ankunft in New York: 23. März 1881.

Denke mal, von Bremen wird es 1888 ähnlich sein !

Viele Grüße
Wolfgang
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  #3  
Alt 08.04.2010, 20:11
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fred56 fred56 ist offline männlich
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Danke Wolfgang, jetzt hab ich wenigstens mal eine ungefähre Vorstellung.

Grüße fred
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  #4  
Alt 10.04.2010, 20:34
M Witt M Witt ist offline
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Die FULDA, gebaut 1881 für den Norddeutschen Lloyd, besaß eine maximale Reisegeschwindigkeit von 16-17 Knoten.
Ihr Etmal (= die 24 Std.-Strecke) bei 16 kn betrug somit 384 Seemeilen. Die Distanz zwischen Bremen und New York setze ich hier einmal mit 3.600 sm an.

3600 : 384 = 9,375 Tage

Wenn man den Zwischenstop in Southampton und die unbeständige Wetterlage auf dem Atlantik im Monat April mit berücksichtigt, wird die FULDA die Atlantikquerung in etwa 11 Tagen geschafft haben.

Gruß
M. Witt
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  #5  
Alt 10.04.2010, 20:40
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fred56 fred56 ist offline männlich
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... besser kann man es nicht erklären ... !!

Grüße aus Berlin, fred
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  #6  
Alt 10.04.2010, 21:16
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Parisplage Parisplage ist offline männlich
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Hallo Fred,

mein Urgroßvater soll auch am 06.11.1882 in New York (von Bremen über Southhampton) angekommen sein. Dann wurde mein Großvater 1884 in Dunbar-Fayette PA geboren.
Hast Du noch andere Hinweise, wie Dein Ahne von New York aus weiterfuhr ?
Mein Gott, es ist nun schon so lange her. Vielleicht ist es unsere Bestimmung nach unseren Vorfahren zu suchen.

Mit besten Grüßen von Werner
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  #7  
Alt 10.04.2010, 22:35
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fred56 fred56 ist offline männlich
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Hallo Werner,

Ich hab leider auch keine weiter reichenden Informationen. Ich für meinen Teil hab hier das Problemchen das meine Stiefuroma (die 2te Frau meines UrOpas) mit einem Ihrer Kinder sowie eines der Kinder aus UrOpas erster Ehe mit Schiffchen Fulda und den o.g. Daten lt. Passagierliste nach New York ist.

Irgendwann ist sie dann wieder zurück um mit meinem Uropa noch weitere Kinder zu bekommen ... was aus den beiden Kiddies, die Sie mitgenommen hat, geworden ist ... keine Ahnung ... eines von noch vielen ungelösten Rätseln.

Aber genau das macht ja den Reiz aus warum wir hier suchen ... und ich bin sicher wir werden fündig ... irgendwann ... !!

Grüße aus Berlin ... fred
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  #8  
Alt 10.04.2010, 23:34
Benutzerbild von Parisplage
Parisplage Parisplage ist offline männlich
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Beiträge: 48
Standard Ob unsere Ahnen dies alles ahnen ...

Hallo Fred,

es ist für mich immer schön, wenn jemand sogleich eine Antwort sendet.
Ich sitze hier nun alleine in Dresden am Laptop und vielleicht werden die Seelen unserer Vorfahren wieder lebendig durch unser Interesse an ihrem Leben. Der Bruder von meinem Vater war Taxifahrer 1955 in Zehlendorf.
Vielleicht kennst Du diese Villengegend an der Onkel Tom Strasse.
Wir waren 1961 mit meiner Schwester das letztemal dort zu Besuch. Ich kann mich noch etwas daran erinnern. Werde mal ein Foto in meine Galerie einsetzen...

Mit besten Gruß von Werner
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  #9  
Alt 11.04.2010, 09:20
birgit29 birgit29 ist offline
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Hallo,

mein Ur-Ur-Ur-Onkel ist mit der "Bremen Bark Kosmos" am 20. April 1855 von Bremen nach New Jork. Ankuft 19. Juni 1855.
Das sind schon ein paar Tage mehr...
Es hängt ganz vom Schiffstyp ab.

lg Birgit
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Schlesien: Adam, Bartsch, Eylich, Galle, Hanke, Hermann, Liebner, Pietsch, Riedel, von Radetzky, Sauer, Schimmel,
Ostpreußen: Abramowski, Heynatz, Naujoks, Pruckler (Pritzler), Staszowna, Wiemer
NRW: Herold, Jostmeyer, Sickmann (Siekmann),
Hessen: Bauer, Brandau, Claus, Döring, Griesel, Hocke, Körle, Lampe, Mander, Neuhaus, Norwig, Spangenberg, Stecher, Trömner, Uloth,
Rheinland-Pfalz: Remy, Ströder, Müller
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  #10  
Alt 11.04.2010, 14:25
M Witt M Witt ist offline
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Hallo Werner,

Dunbar/Lafayette, PA liegt ca. 500 km entfernt von New York und war um 1880 ein Zentrum des Kohlebergbaus und auch der Eisenindustrie. Die Region war damals also bereits durch Eisenbahnverbindungen gut angeschlossen und es ist als sehr wahrscheinlich anzunehmen, daß Dein Ur-Großvater dort mit der Eisenbahn ankam. Zwischen 1880 und 1900 wurden dort für die explosionsartig anwachsende Eisenindustrie viele billige Arbeitskräfte benötigt und es waren vornehmlich deutsche und schottische Einwanderer die dort hinzogen und Arbeit fanden.

Gruß
M. Witt
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