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  #1  
Alt 20.08.2008, 10:45
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
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Registriert seit: 02.12.2007
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Standard Ertrunken

Quelle: Kirchenbuch Ev. Kirchengemeinde Girkhausen (Wittgenstein), Taufregister 1799:

Johannes Carl Henrich Trapp, Sohn von Ludwig Trapp und Anna Elisabeth Riehl, * 28.01.1799 Langewiese: Randvermerk: ertrank am 7.3.1821 mit noch 4 anderen bei Rees am Rhein

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #2  
Alt 20.08.2008, 11:21
Benutzerbild von Svenja
Svenja Svenja ist gerade online weiblich
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Hallo

Mein Urgroßvater ist zwar weder in Deutschland noch in einem Bach oder Fluss ertrunken, sondern in einem See in der Schweiz, aber ich möchte ihn dennoch hier erwähnen, da ich immer noch weitere Informationen suche.

Franz Dominik Iten (genannt Sager Fränzeli),
Besitzer eines Sägewerks und Viehhändler
*1868 in Unterägeri, Kanton Zug, Schweiz
oo 1892 Anna Maria Magdalena Iten
11 Kinder geboren zwischen 1894-1909
+Juli 1911 ertrunken im Ägerisee

Zwei Zeitungsartikel dazu findet ihr auf meiner Website (2. Link in meiner Signatur) unter der Rubrik Mithilfe gesucht unter dem Titel mysteriöser Tod im Ägerisee. Seine Vorfahren und Nachfahren sind mir bekannt.

Gruss
Svenja
__________________
Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste: http://iten-genealogie.jimdo.com/

Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

Interessengemeinschat Unterfranken http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=37

Interessengemeinschaft Sudetendeutsche http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=73
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  #3  
Alt 21.08.2008, 10:47
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Beiträge: 3.555
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Begrabene in Heimboldshausen 1787

Julii 5 Johannes, des Bürgers und Schuhmachermeisters Johannes Schaft von Vacha ehel. Söhnl., fiel am 1ten hujus bey Vacha in den Werra-Strom und mußte ertrinken, der Fluß hatte es unweit Heimboldshausen an das Ufer gespült, woselbst es am 4ten gefunden worden; sein Alter war 3 Jahr, 10 Monat, 8 Tage
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  #4  
Alt 21.08.2008, 11:26
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Luise Luise ist offline weiblich
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1768 Kupferberg (heute ein Stadtteil von Hettstedt in Sachsen-Anhalt)

Johann Andreas Beyer ist am 19. März 1768 „abends in der Wipper hinter dem Kupferberge ertrunken und des andern morgens tot am Ufer gefunden worden.“
__________________
Liebe Grüße von Luise
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  #5  
Alt 21.08.2008, 14:26
schaefera
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(217)

Wilhelm Stein von Niederwerth ist am 13. d. M. bei hiesiger Stadt in die Mosel gestürtzt und ertrunken. Die Leiche aber bis jetzt nicht aufgefunden.
Ich mache nachstehend das Signalement und die Beschreibung der Kleidungsstücke des Verunglückten den Polizeibehörden mit dem Ersuchen bekannt, im Falle der Auffindung der Leiche mir Nachricht zu geben und die erkennbaren Effekten zu übersenden.
Koblenz, den 18. Februar 1844
der Königl. Ober Prokurator: Leue

Der genannte wilhelm Stein war 27 Jahre alt, etwas 4,5 Fuß groß, hatte schwarze Haare, schwarze Augenbraunen, schwarze Augen, dicke kurze Nase, kleines rundes Kinn, dickes volles rothes Gesicht und einen Höcker auf der linken Seite.
Er war bekleidet mit einem blautuchenen Kamisol, einer alten blau tuchenen Weste, mit zwei übereinandergezogenen blauen leinenen Hosen und kurzen Hosen und kurzen Stiefeln mit Nägeln, sodannmit einem flächsenen Hemde vorn an der Brust mit W. S. gezeichnet.

(239)

Die Leiche des Maurertagelöhners Christian Jacobs ist in der Wupper wieder aufgefunden worden, was ich unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 7. Dezember v. J. zur öffentlichen Kenntniss bringe.
Elberfeld, den 27 Februar 1844
Der Staats-Prokurator: Hecker

(308)

Da die Leiche des ertrunkenen Gärtners Christian Schellenbauer aus Pempelfort aufgefunden worden, so wird hiermit die auf das Verschwinden desselben sich beziehende Bekanntmachung vom 7. Dezember v. J. zurückgenommen.
Düsseldorf, den 21. März 1844
Der Ober-Prokurator Schnaase

(309)

Der Fährmann Johann Richrath von Bürring,Gemeinde Opalden,ist am 11 dieses Monats,Morgens gegen 1/2 7 Uhr,als er nahe bei Reuschenberg zwei Leute über die Wupper schiffen wollte,durch Versinken seines Nachens ertrunken und hat noch nicht wieder aufgefunden werden können.
Indem ich sein Signalement beifüge,ersuche ich jeden,dem übder das Anladen der Leiche etwas bekannt werden möchte,mir oder der nächsten Polizeibehörde schleunigst davon Nachricht zu geben.
Düsseldorf,den 21.März 1844
Der Ober-Prokurator Schnaase

Signalement
Alter 5O Jahre,Größe ca.5 Fuß 4 Zoll,Haare braun,Stirne niedrig,Augenbraunen braun,Augen blau,Nase stumpf,Mund mittel,Zähne gut,Bart stark,gräulich,Kinn länglich,Gesicht rund,Statur gestetzt,
Besondere Kennzeichen
das linke Auge fehlt und das rechte ist klein.Er war gebrechlich
Bekleidung eine neue schwarze Bombalin Hose,weiße leinene Unterhose,ein dito Hemd,blaue Unterjacke von Molton,graue tuchene Weste,altes mit grauem Leinen überzogenes Kamisol,braunwollenes buntes Halstuch mit Franzen,weiße wollene Socken und Holzschuhe.Der Verunglückte trug ein Bruchband ud platte silberne Ohrringe.
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  #6  
Alt 21.08.2008, 15:52
Hänsel Hänsel ist offline männlich
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Registriert seit: 26.06.2008
Ort: Borna
Beiträge: 389
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Auch ein Beitrag von mir dazu:

In Breunsdorf (b. Borna) ertrank Adam Schlegel, 17 Jahre alt, in der Pleiße zwischen der Neuen Brücke und dem Ölschstege. Sein Vater war Adam Schlegel, Bürger in Naumburg. Am 03.06.1660 wurde er in Breunsdorf begraben.


Viele Grüße
Stefan
__________________
www.stefan-haensel.de
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  #7  
Alt 21.08.2008, 17:43
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liseboettcher liseboettcher ist offline weiblich
 
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Beiträge: 696
Standard Ertrunken in der Saale bei Wettin

Abschrift aus dem KB + von St. Nicolai in Wettin, 1857, Nr. 25:
Friederike Thurm, 21 J., 5 Mon. (alt) aus Oeste, (wurde) am 12. Mai als ertrunken am Saaleufer angeschwommen. Am 13. Mai in dem hiesigen Saalwerder am Fundorte verscharrt. (Stand wörtlich so da!).
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  #8  
Alt 21.08.2008, 18:02
gudrun gudrun ist offline
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Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.275
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Hallo,

das schaut mir fast nach einem Selbstmörder aus. Damals wurden ja Selbstmörder verachtet. Das tut man nicht.
Die Selbstmörder wurden ja auch nicht unbedingt im Friedhof beerdigt, meistens außerhalb der Friedhofsmauer.

Viele Grüße
Gudrun
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  #9  
Alt 21.08.2008, 18:29
Benutzerbild von Luise
Luise Luise ist offline weiblich
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Registriert seit: 05.02.2007
Beiträge: 2.074
Standard

Zitat:
Original von gudrun
Hallo,

das schaut mir fast nach einem Selbstmörder aus. Damals wurden ja Selbstmörder verachtet. Das tut man nicht.
Die Selbstmörder wurden ja auch nicht unbedingt im Friedhof beerdigt, meistens außerhalb der Friedhofsmauer.

Viele Grüße
Gudrun

Ich habe die Erfahrung gemacht das man auf die Ausdrucksweise achtgeben sollte: "ertrunken" bedeutet bei allen Fällen die ich fand einen Unfall, wogegen "ersoffen" den Selbstmord immer kennzeichnete. Allerdings mag es natürlich in anderen Gegenden anders sein.

Mit dem aushalb des Friedhofes vergraben, stimmt allerdings.
__________________
Liebe Grüße von Luise
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  #10  
Alt 22.08.2008, 17:16
Benutzerbild von liseboettcher
liseboettcher liseboettcher ist offline weiblich
 
Registriert seit: 26.03.2006
Beiträge: 696
Standard RE: Ertrunken in der Saale bei Merseburg bzw. Halle

Die Saale muß früher ein ganz schön wilder Fluß gewesen sein, im KB von Giebichenstein, jetzt OT von Halle, fand ich mehrere Einträge zu Ertrunkenen, auch im Winter Kinder die auf dem Eis Schlittschuhlaufen waren.
Aber noch ein Fall von meinen Vorfahren:
KB+ 1837, S.8/9, Nr. 21 Neumarktkirche in Venenien, jetzt zu Merseburg gehörend. Die Eintragung erschließt sich mir nicht vollständig, sie lautet:
Tod 6.6./7.6. mittags 12.00 Uhr, Carl Friedrich August Erbert, im Dienste des Königlichen Wegebaumeisters Herrn Zahn (Jahn) am 29. May bei Kahnfahrt vom Schloßgarten Meuschauer Mühle vom Strome mit fortgerissen, 34 J., 5 Mon. alt, Gottfried Erberts, Handarbeiter und Einwohner allhier ehel. ältester Sohn, verunglückte im Saalestrom, hinterläßt beide Eltern und 5 Geschwister sowie einen unehelichen Sohn.
Vermutlich bedeutet der weitere Text, daß er vom Einwohner Pilger im (heute so genannten) Hohendorfer Holz angeschwemmt aufgefunden wurde.
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