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  #31  
Alt 10.01.2020, 14:27
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
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Zitat:
Zitat von Malte55 Beitrag anzeigen
Warum sollte er auch über sich selbst herziehen!?
Wäre eine Möglichkeit.

Seine Frau hätte ihn wohl mit dem Nudelholz aus dem Pfarrhaus gejagt, wenn...

Dazu fällt mir ein Witz ein, den mir letztens der Pfarrer in Geyer erzählt hat.

Treffen sich zwei Pfarrer und unterhalten sich und sind sich einig, dass die Zahl der Trauungen stetig zurückgeht. Sagt einer: "Und wenn wir uns nicht ab und zu unters Volk mischen würden, gäb's auch wenig Taufen."
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Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

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  #32  
Alt 10.01.2020, 14:32
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Bergkellner Beitrag anzeigen
Dazu fällt mir ein Witz ein, den mir letztens der Pfarrer in Geyer erzählt hat.

Treffen sich zwei Pfarrer und unterhalten sich und sind sich einig, dass die Zahl der Trauungen stetig zurückgeht. Sagt einer: "Und wenn wir uns nicht ab und zu unters Volk mischen würden, gäb's auch wenig Taufen."

Ich fürchte, das war kein Witz...
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Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
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  #33  
Alt 10.01.2020, 21:42
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Malte55 Beitrag anzeigen
Warum sollte er auch über sich selbst herziehen!?
Vielleicht war es der Briefträger, wenn es den damals schon gegeben hat ?
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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #34  
Alt 10.01.2020, 22:47
Malte55 Malte55 ist offline
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Zitat:
Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
Vielleicht war es der Briefträger, wenn es den damals schon gegeben hat ?
Ne, für die schweren Päckchen war damals der Klapperstorch zuständig und wenn es dem zu schwer wurde hatte der Pastor nen Laster.
LG Malte
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  #35  
Alt 11.01.2020, 21:37
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Es war der Storch, eh klar.
Nur was ist, wenn es in der Gegend keine Störche gibt.

Oder es war eine "besoffene Geschichte" z.B. ein Sommerfest oder ein Herbstfest/Kirchweih - je nach dem - und mann/frau kann sich nachher nicht mehr daran erinnern, wer nun mit wem und wo und was etc. ?

So etwas kann es durchaus schon im 19. Jahrhundert - und davor - gegeben haben.


Herzliche Grüße

Andrea
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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #36  
Alt 12.01.2020, 02:44
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Ich erinnere mich, mal gelesen zu haben, dass Soldaten eine besondere Erlaubnis ihres Vorgesetzten zum Heiraten brauchten, und es durfte nur ein festgesetzter Anteil einer Kompanie heiraten (verheirateten Soldaten stand ein höherer Sold zu, die Frau/Familie musste ebenfalls untergebracht werden).
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Gruß Asphaltblume
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  #37  
Alt 12.01.2020, 09:21
Benutzerbild von Bienenkönigin
Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
Oder es war eine "besoffene Geschichte" z.B. ein Sommerfest oder ein Herbstfest/Kirchweih - je nach dem - und mann/frau kann sich nachher nicht mehr daran erinnern, wer nun mit wem und wo und was etc. ?

So etwas kann es durchaus schon im 19. Jahrhundert - und davor - gegeben haben.
An so etwas hatte ich auch schon gedacht.
Im Falle meines Urgroßvaters müsste das aber im Februar rum gewesen sein.
Faschingsfeste gab es auf dem Land sicher nicht, aber ich habe noch nicht erforscht, welche Feste / Feiertage es ansonsten um die Zeit in einem katholischen Dorf gegeben habe könnte.

Ansonsten stehen im Februar natürlich Holzarbeiten an, aber ob da die Dienstmagd in den Wald geschickt wurde?
Hm...
Bisher alles Spekulationen.

VG
Bienenkönigin
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  #38  
Alt 12.01.2020, 12:12
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
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Zitat:
Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
Es war der Storch, eh klar.
Nur was ist, wenn es in der Gegend keine Störche gibt.

Oder es war eine "besoffene Geschichte" z.B. ein Sommerfest oder ein Herbstfest/Kirchweih - je nach dem - und mann/frau kann sich nachher nicht mehr daran erinnern, wer nun mit wem und wo und was etc. ?

So etwas kann es durchaus schon im 19. Jahrhundert - und davor - gegeben haben.

Herzliche Grüße

Andrea
Soweit ich weiß, waren in der Gegend des Erzgebirges, aus der ich stamme, die Zwerge vulgo Waldwichtel für die Zustellung der Kinder zuständig... bei Zwillingen auch gerne mit dem Schiebock(Schubkarre).

Bei meiner Ahnin war's vielleicht die Sehnsucht nach einem eigenen Kind, nachdem sie schon so viele auf die Welt gebracht hatte. Sie war immerhin 30, als ihre Tochter geboren wurde. Termin der Produktion war Anfang Dezember, also in der Adventszeit.
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  #39  
Alt 12.01.2020, 20:17
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Bienenkönigin Beitrag anzeigen
An so etwas hatte ich auch schon gedacht.
Im Falle meines Urgroßvaters müsste das aber im Februar rum gewesen sein.
Faschingsfeste gab es auf dem Land sicher nicht, aber ich habe noch nicht erforscht, welche Feste / Feiertage es ansonsten um die Zeit in einem katholischen Dorf gegeben habe könnte.

Ansonsten stehen im Februar natürlich Holzarbeiten an, aber ob da die Dienstmagd in den Wald geschickt wurde?
Hm...
Bisher alles Spekulationen.

VG
Bienenkönigin
Hallo Bienenkönigin.

Warum nicht ? Ich habe etwas gelesen, dass Dienstmägde durchaus im Wald gearbeitet haben. Keine Ahnung, ob es sich hierbei um einen Einzelfall gehandelt hat oder ob das für alle Dienstmädge gegolten hat, wenn Not am Mann war.

Herzliche Grüße

Andrea

-

Hallo Bergkellner.

Zitat:
Bei meiner Ahnin war's vielleicht die Sehnsucht nach einem eigenen Kind, nachdem sie schon so viele auf die Welt gebracht hatte. Sie war immerhin 30, als ihre Tochter geboren wurde. Termin der Produktion war Anfang Dezember, also in der Adventszeit.
Aha, ein kalter Winter also, wo man sich zusammenkuschelt etc.

Herzliche Grüße

Andrea
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