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  #1  
Alt 03.08.2019, 13:04
Balzer Balzer ist offline
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Standard Gemeinschafts Lager für ausländische Arbeiter Berlin Spandau

Hallo,

In Spandau gab es mindestens ein Lager für ausländische Arbeiter. Weiß jemand, wo dieses Lager war und ob es bombardiert wurde und von wem? Wo wurden die Opfer begraben?
Vielen Dank im voraus für jede Antwort
MfG
Balzer
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  #2  
Alt 03.08.2019, 13:27
Benutzerbild von Posamentierer
Posamentierer Posamentierer ist offline männlich
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Hallo Balzer,

mir ist ein Zwangsarbeiterlager bekannt - es muss aber mehrere gegeben haben, da Spandau vor dem Krieg stark industrialisiert war, gerade in der Rüstungsindustrie.

Das Lager, von dem ich weiß, befand sich am Ort der heutigen Laubenkolonie westlich der Pichelswerderstraße.

Mehr kannst Du sicherlich von der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau erfahren, die sehr gute Arbeit leistet: info[at]jgwspandau.de

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
__________________
Lieben Gruß
Posamentierer
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  #3  
Alt 03.08.2019, 13:41
Balzer Balzer ist offline
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Zitat:
Zitat von Posamentierer Beitrag anzeigen
Hallo Balzer,


Mehr kannst Du sicherlich von der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau erfahren, die sehr gute Arbeit leistet: info[at]jgwspandau.de

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Vielen Dank. Ich werde an diese Adresse schreiben. Ich suche einen Ukrainer, staatenlos, der in Frankreich verheiratet war und 1940 als freier Arbeiter nach Deutschland ging. 1943 lebte er in einem Lager in Spandau, aber die genaue Adresse ist unlesbar. Ich hoffe, dass diese Familie den Sterbeort des Vaters und Großvaters und vielleicht seinen Arbeitsplatz finden kann.
Nochmals vielen Dank für diese Adresse.
MfG
Balzer
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  #4  
Alt 03.08.2019, 14:16
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Posamentierer Posamentierer ist offline männlich
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Hallo Balzer,

wenn der Gesuchte in Spandau begraben wurde, so geschah das wahrscheinlich auf dem Städtischen Friedhof "In den Kisseln". Wenn Du nach Zwangsarbeiter suchst findest Du hier einen Hinweis: https://de.wikipedia.org/wiki/In_den_Kisseln
__________________
Lieben Gruß
Posamentierer
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  #5  
Alt 03.08.2019, 14:32
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo,
Zitat:
"in Berlin sind über 3000 Adressen nachgewiesen, an denen Zwangsarbeiter untergebracht waren." - http://www.berliner-geschichtswerkst...ene-lager.html


Eine größeres Zwangsarbeiter-Lager in Spandau war das beim Waldkrankenhaus Spandau gelegene:
Zitat:
"Vor allem von Herbst 1941 an ... in ein Sammellager für zwangsrekrutierte Arbeitskräfte aus den von den Deutschen besetzten Gebieten. Während des Krieges lebten etwa 3.000 Menschen in der Arbeiterstadt. Ein Großteil der Insassen bildeten Fremdarbeiter der Siemens-Werke, des Heereszeugamtes in Spandau und der Deutschen Industrie-Werke AG in Ruhleben, die teilweise eigenes Wach- und Kontrollpersonal im Sammellager abstellten. Besonders Polen, Russen und Ukrainer, die vorwiegend zwischen 1943 und 1945 in der Arbeiterstadt kaserniert wurden" - https://www.pgdiakonie.de/evangelisc...sere-historie/


Weitere sind hier erwähnt: "Zwangsarbeit in der Berliner Metallindustrie 1939 bis 1945" - https://www.otto-brenner-stiftung.de...2003_03_15.pdf
__________________
Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (03.08.2019 um 14:36 Uhr)
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  #6  
Alt 03.08.2019, 16:54
Balzer Balzer ist offline
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Vielen Dank an Euch beide. Ich werde dass alles lesen. Vielleicht werden wir endlich finden wo dieser Mann gearbeitet hat und gestorben ist.
MfG
Balzer
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  #7  
Alt 03.08.2019, 17:27
Balzer Balzer ist offline
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Hallo nochmals,

Ich lese in den Unterlagen die mir geschickt worden sind "Gemeinschafts Lager
Fraihe...9/13" Berlin Spandan ( für mich ist es Spandau).
Aber der Name von der Strasse kann man schlecht lesen, nur der Anfang.
Könnte ein Berliner diese Strasse finden ?
Vielen Dank im voraus für jeder Hinweis.
MfG
Balzer
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  #8  
Alt 03.08.2019, 17:37
sonki sonki ist offline
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Ein Bild dieser Unterlagen wäre hilfreich...
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  #9  
Alt 03.08.2019, 18:22
Balzer Balzer ist offline
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Danke Sonki aber ich habe schon zwei Mal gefragt und sie sind einfach nicht lesbar. Die Unterlagen sind auf ein ganz feines Papier von den französischen Behörden geschrieben worden. Sie sind total verblasst nach mehr als 70 Jahren her.
Wir werden es jetzt mit der Adresse in Spandau versuchen zu wissen wo sich dieses Lager fand und vielleicht auch erfahren wo der Mann gearbeitet hat.
MfG
Balzer
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  #10  
Alt 03.08.2019, 18:43
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Registriert seit: 09.11.2009
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 8.837
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In einem Buch über niederländische Zwangsarbeiter finde ich:
Ausländerlager Berlin-Spandau, Freiheit 9-13.
Das sollte es dann wohl gewesen sein.
Sehr in der Nähe ( Freiheit nr 4-7) befand sich die Spreewerk(e) GmbH, ein Rüstungs- bzw Metallwarenbetrieb.


Gruß

Thomas
__________________
FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)

Geändert von Kasstor (03.08.2019 um 18:55 Uhr)
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