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Umfrageergebnis anzeigen: Wieviele Kirchenbücher habt ihr wörtlich von vorn bis hinten abgeschrieben?
0 72 78,26%
1 4 4,35%
2 bis 5 9 9,78%
6 bis 10 3 3,26%
11 bis 20 1 1,09%
20 bis 30 1 1,09%
mehr als 30 0 0%
mehr als 50 1 1,09%
mehr als 100 1 1,09%
Teilnehmer: 92. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 14.11.2012, 15:09
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 514
Standard Wieviele Kirchenbücher habt Ihr schon komplett transkribiert?

Wer von Euch hat schon ein oder mehrere Kirchenbücher komplett transkribiert?
Also wörtlich abgeschrieben, Daten in einem Ortsfamilienbuch - ohne die entsprechenden Texte dazu - zählen nicht.

Gruß
Dunkelgraf
__________________
Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gern behalten. Viel Spass damit wünscht Dunkelgraf
  #2  
Alt 14.11.2012, 17:56
Benutzerbild von jacq
jacq jacq ist offline männlich
Super-Moderator
 
Registriert seit: 15.01.2012
Ort: Im schönen Norden
Beiträge: 7.470
Standard

Hallo zusammen,

bislang habe ich nur wenig mit KB zu tun gehabt und aber auch gar nicht die Zeit für sowas. Allerdings habe ich es irgendwann in der Zukunft vor.

EDIT: Transkribieren würde ich sie aber nicht, sondern alle relevanten Daten nach Schema X rausziehen.


Gruß,
jacq
__________________
Viele Grüße,
jacq


Geändert von jacq (14.11.2012 um 19:02 Uhr)
  #3  
Alt 14.11.2012, 18:12
tvogel17 tvogel17 ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 360
Standard

Hallo zusammen,

das komplette Abschreiben eines Kirchenbuchs stellt meiner Meinung nach einen im Vergleich zum Verkarten deutlich größeren Aufwand bei mehr oder weniger gleichem Nutzen dar.

Daher kann ich mir ein solches Projekt derzeit nicht vorstellen.

Gruß

Thomas
  #4  
Alt 14.11.2012, 18:24
udw udw ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.08.2010
Ort: VB/Hessen
Beiträge: 196
Standard

Hallo Dunkelgraf

Ich habe von 4 Kirchspiele mit 14 Dörfern in ein Genealogieprogramm eingegeben. An weiteren bin ich dran.
Es ergibt doch keinen Sinn die Texte komplett abzuschreiben, da sich die Texte im 19. Jarh. immer wiederholen.
Z. B. Im Jahre Christie 1845 am 1. Januar morgens um 3 Uhr wurde dem Einwohner und Zimmermann zu Hausdorf Hans Müller und seiner Ehefrau Anna geb. Meier das dritte Kind, eine Tochter, die 2. Tochter geboren und den 8. getauft und so weiter.
Die wesentlichen Daten sind das Geburtsdatum, Taufdatum, Eltern Paten und Berufe oder Titel und Anmerkungen zur Person.

Gruß Udo
__________________
Immer auf der Suche nach dem Geburts- und Sterbeort des Martin Wytrykus und dem Sterbeort der MariannaWytrykus geb. Klapczynska
  #5  
Alt 14.11.2012, 18:43
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 09.01.2012
Beiträge: 514
Standard

Hallo

im 19 Jahrhundert in den tabellisierten Kirchenbüchern macht das vielleicht keinen Sinn mehr. Aber vorher meine ich schon.
Ich bin auch der Meinung, dass der Text sinnvoll ist, und nicht hnur die reinen Daten in ein Programm eingegeben werden sollten, da man oft erst im Nachhinein (wie ich oft festgestellt habe) den Sinn mancher Worte richtig versteht. Beispiel: es ist ein Unterschied ob da steht "nachgelassener Sohn" oder "zurückgelassener Sohn".
Desweiteren - aber darüber kann man sich streiten - finde ich es gut, wenn das Pfarramt eine moderne Version zur Verfügung hat. Die Orignalbücher werden geschont, die Kirchgemeinde hat eventuell noch einige Einnahmen davon, die nicht in einem Zentralarchiv hängen bleiben, und die Suche geht schneller
Desweiteren macht es auch bei den tabellisierten zuweilen Sinn, weil man durch die Einträge nämlich schon etwas ablesen kann. z.B. bei welchem Kind wurde der Vater erstmals als Meister bezeichnet? dann hat er wohl kurzvorher seine Meisterprüfung gemacht, das war in manchen Berufen auchzuweilen mit einem zwei bis 3 jährigen Ortswechsel verknüpft, sodass just das KInd, das man sucht eben nicht in diesem Kirchenbuch zu finden ist


Gruß
Dunkelgraf
__________________
Wer einen Tippfehler findet, darf ihn gern behalten. Viel Spass damit wünscht Dunkelgraf
  #6  
Alt 14.11.2012, 20:31
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.817
Standard

Ich halte das auch eher für eine Fleißarbeit ohne größeren zusätzlichen Nutzen. Abphotographieren + ein durchsuchbarer Index, gerne auch über ein ganzes Bistum, ist das was ich mir unter Luxus bei Kirchenbuchnutzung vorstelle.
__________________
Gruß
gki
  #7  
Alt 14.11.2012, 21:07
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.595
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Moin zusammen,

also ich sehe schon einen Nutzen im Abschreiben. Zum einen werden die Originale geschont, zum anderen kann dann jeder, der möchte, die Lesart der Einträge so bekommen, wie sie tatsächlich ist. Und vor allem braucht man keinen Spezialisten mehr für Transkription.

Daher in diesem Zusammenhang eine für mich selbstverständliche Sache: Eine Abschrift gehört in das Archiv, wo die Originale sind!

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
  #8  
Alt 14.11.2012, 21:18
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.817
Standard

Hallo Friedrich!

Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
also ich sehe schon einen Nutzen im Abschreiben. Zum einen werden die Originale geschont, zum anderen kann dann jeder, der möchte, die Lesart der Einträge so bekommen, wie sie tatsächlich ist. Und vor allem braucht man keinen Spezialisten mehr für Transkription.
Das Problem ist, daß man sich damit vom Transskriptor abhängig macht. Daher bin ich für Abphotographieren, dann kann sich jeder selber eine Meinung bilden.

Zitat:
Daher in diesem Zusammenhang eine für mich selbstverständliche Sache: Eine Abschrift gehört in das Archiv, wo die Originale sind!
Das auch gerne, aber ich hätte sie auch gerne im Netz. Zusammen mit den Photos.
__________________
Gruß
gki
  #9  
Alt 14.11.2012, 22:05
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.595
Standard

Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Das Problem ist, daß man sich damit vom Transskriptor abhängig macht. Daher bin ich für Abphotographieren, dann kann sich jeder selber eine Meinung bilden.
Stimmt, vor allem die, die dann die Lesehilfe bemühen.

Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Das auch gerne, aber ich hätte sie auch gerne im Netz. Zusammen mit den Photos.
Wenn die Landeskirchen das erlauben...

Friedrich
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
  #10  
Alt 14.11.2012, 22:41
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.817
Standard

Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Stimmt, vor allem die, die dann die Lesehilfe bemühen.
Dazu ist sie da.

Zitat:
Wenn die Landeskirchen das erlauben...
Dazu fällt mir wenig ein.
__________________
Gruß
gki
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