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Umfrageergebnis anzeigen: Ariernachweis/Ahnenpass
Ich habe (einen oder) mehrere bereits geprüfte Pässe, alle Daten sind korrekt. 49 24,50%
Ich habe mehrere Pässe, überwiegend sind die Daten korrekt. 33 16,50%
Ich habe mehrere Pässe, überwiegend sind die Daten falsch. 0 0%
Alle mir vorliegenden Pässe enthalten (absichtlich?) mindestens einen falschen Datensatz. 12 6,00%
Es liegen mir zwar (ein oder mehrere) Pässe vor, die Daten wurden aber noch nicht geprüft. 24 12,00%
Ich konnte bislang keinen Ariernachweis zur eigenen Forschung nutzen/finden. 82 41,00%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 200. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 17.09.2006, 10:14
JennyFlorstedt JennyFlorstedt ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.09.2006
Beiträge: 1
Standard

Die von meinem Großvater sind soweit richtig, nur endet das ganze etwas nebulös mit dem Hinweis "Vorfahren [des Großvaters meines Großvaters] sollen aus dem Schwarzwald eingewandert sein", was definitiv falsch ist, weil die Familie bereits seit 1450 im selben Dorf in Mansfeld herumgluckte. Woher die Fehlinformation kommt und was sie bezweckte, kann ich nicht sagen.

Ansonsten für die Statistik: Offenbar wurde der Pass auch von meinem Großvater selbst ausgefüllt und jeweils abschnittsweise beglaubigt. Ich nehme an, er hatte - soweit vorhanden - Dokumente und Urkunden dabei. Und wenn da die Übertragungen stimmten, wurde ihm der Rest geglaubt.

Der Ahnenpass des mütterlichen Großvaters wurde dagegen völlig schlampig und lückenhaft ausgefüllt und trotzdem beglaubigt. Eine mütterliche Linie wird im Pass überhaupt nicht erwähnt und der Geburtsort des Großvaters des Großvaters ist eindeutig falsch, wodurch ich bei dieser Linie auch nicht weiterkomme.

Jenny
  #22  
Alt 17.09.2006, 10:33
Benutzerbild von Eva64
Eva64 Eva64 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2006
Ort: Ba-Wü
Beiträge: 730
Standard

Ich habe einen Ariernachweis meiner Großeltern der von meinem Großvater selbst ausgefüllt wurde. Außerdem sind auch noch die Briefe vorhanden mit denen er in den verschiedenen Pfarrämtern nachgefragt hat. Alle Daten sind korrekt. Was mich bei meinem Großvater auch gewundert hätte, wenn er da gefälscht hätte. Er war ein sehr korrekter Beamter
Der Ariernachweis war besonders für meine Großmutter wichtig, da sie ein jüdisches Aussehen hatte (wie laut Nazipropaganda eben ein Jude aussehen würde...) und dadurch manche Probleme bekam.

LG
Eva
__________________

  #23  
Alt 17.09.2006, 12:09
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo alle miteinander,

ich habe einen Ahnenpass bis ins Jahr 1750 vorliegen, der zu einer Heirat im Jahre 1942 benötigt wurde. Die Daten sind - soweit ich sie bisher geprüft habe - in Ordnung und auch ordnungsgemäß von den Standesämtern bescheinigt.

Ich denke, dass die Eintragungen auch von Ort zu Ort sehr großzügig abgestempelt wurden. In diesem Nachweis wurde vom Vater der Braut auch ein Ahne eingetragen, der jüdisch war - und Probleme gab es m.W. keine. Erkennen hätte es der Standesbeamte aber anhand des Namens müssen. Die Tochter hat jedenfalls problemlos geheiratet.

Schöne Grüße,
Ursula
  #24  
Alt 18.09.2006, 11:19
Benutzerbild von liseboettcher
liseboettcher liseboettcher ist offline weiblich
 
Registriert seit: 26.03.2006
Beiträge: 696
Standard Ahnenpass

Ich habe mehrere Ahnenpässe bzw. viele Urkunden aus den Jahren um 1936, Großmutters Bruder begann schon um 1935 mit großem Eifer die Vorfahren zu erforschen, ist mit dem Fahrrad über die Dörfer in Sachsen-Anhalt gefahren, hat die KB eingesehen und für die große Familie (8 Geschwister) alles aufgeschrieben. Dann hat mein Vater einen Ahnenpass ausfüllen lassen, dabei hat ihm ein Parteigenosse(?) geholfen, die Urkunden anzufordern. Daher habe ich viele Unterlagen geerbt, sie hatten mich schon in der Kindheit interessiert, lagen bei den Eltern im Schrank herum. Außer daß vermutlich bereits in den KB Fehler waren, z.B. war eine Schwiegermutter das 2. mal verheiratet, da hat man der Tochter (Braut) den falschen Familiennamen gegeben, oder einer falschen Schreibweise des Familiennamen (durch schlechte Aussprache?) fand ich keine Fehler.
  #25  
Alt 18.09.2006, 11:23
BenediktB BenediktB ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.05.2006
Ort: Oberbayern
Beiträge: 508
Standard

Ein direkter Ahnenpass liegt für meine Familie leider nicht vor.
Meine Großeltern haben jedoch zur Hochzeit natürlich ihre Abstammung vorweisen müssen. Davon sind zahlreiche Urkunden erhalten, die alle mit den Daten der Kirchenbücher übereinstimmen, wobei auch Schreibfehler gnadenlos übernommen wurden.
__________________
Mein Ancestry-Stammbaum
  #26  
Alt 01.02.2007, 12:02
Ulli_W Ulli_W ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.11.2006
Beiträge: 13
Standard RE: Ariernachweise

Hallo zusammen,

also ich habe derzeit zwei Ahnenpässe zur Verfügung, einer reicht bis 1792. Die Daten darin, die ich schon checken konnte, sind durch die Bank korrekt, bei genau EINER Jahreszahl - die beiden Pässe überschneiden sich teilweise, da sie von Cousin und Cousine sind - unterscheiden sich die Angaben um +/- 1 Jahr.

Von den drei bis fünf (Teil-)generationen, die darin abgebildet sind, habe ich aber eine Generation noch gar nicht prüfen können.

Zusätzlich konnte ich aber die Richtigkeit der meisten Daten durch das ein oder andere Stammbuch bestätigen, das VOR '33 ausgestellt wurde und mir somit zuverlässiger erscheint.

Mein Vater hat das übrigens Anfang der 1940er Jahre genauso gemacht, wie der Bruder von liseboettcher. Schön, mit dem Fahrrad von Eisleben nach Mittelhausen, Osterhausen und Roßla. Habe Fotos von damals... Rank und Schlank war er da! Vielleicht sollten wir das auch mal wieder machen, statt mit dem Auto zu den KB zu fahren )


Gruß

Ulli
  #27  
Alt 15.02.2007, 09:28
Stephan Appel Stephan Appel ist offline männlich
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 23
Standard RE: Ariernachweise

Hallo,
habe aufgrund dieser Umfrage - konnte mir doch nicht vorstellen, dass auf solchen Zertifikaten gelogen wird - einen Vorfahren standesamtlich überprüfen lassen. Ergebnis war negativ.

Gut, die Ursache dafür könnte natürlich auch sein, dass ein evtl. Desinteresse des Angestellten zur Negativauskunft führte, welche ich per E-Mail bekam.

Dies bedeutet zunächst für mich, dass ich die Daten zu gegebener Zeit selbst in den Archiven prüfen werde.

Danke dafür.
Gruß
Stephan
  #28  
Alt 15.02.2007, 09:44
roi roi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.11.2006
Ort: Münsterland
Beiträge: 377
Standard

Ich habe zu meinen beiden Herkunftsfamilien zwei ziemlich vollständige Ariernachweise, zu dem mir in einem Fall auch sämtliche beglaubigte Abschriften aus den Urkunden vorliegen. Auch mein anderer Verwandter hat etliches an beglaubigten Urkunden und Schriftwechsel mit Pfarrämtern hinterlassen und ich habe bis jetzt noch keine Fehler gefunden.
  #29  
Alt 15.02.2007, 09:48
Stephan Appel Stephan Appel ist offline männlich
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 23
Standard

... damit bin ich nicht mehr ganz so pessimistisch. Und gehe zunächst auch mal davon aus, dass die größere Anzahl der Daten meines mir vorliegenden Ariernachweises richtig sind.

Manchmal sind Annahmen zunächst die richtigere Verfahrensweise

Gruß
Stephan
  #30  
Alt 15.02.2007, 10:53
Marlies
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Stephan,

die Unterlagen, die man hat, können ja auch stimmen, sie müssen ja nicht unbedingt falsch sein. Und bei den meisten stimmen sie ja auch.

Wenn ich allerdings von meinen Unterlagen ausgehe: die stimmen nicht, und deswegen hier auch nochmal etwas aus Wikipedia: (hier insbesondere Einzelerfahrungen)

http://wiki.genealogy.net/wiki/Ariernachweis

Marlies, die allen wünscht, dass ihr Ariernachweis stimmt
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