#21  
Alt 15.05.2011, 18:20
sternap sternap ist offline
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herr saure, hatten sie das mit herrn alwinus wirklich abgesprochen, was sie hier einstellten? gab er ihnen zuvor per pn die erlaubnis dazu?
wenn nicht, muss ich meine antworten löschen. ich kann und darf ja nicht ohne einwilligung eines menschen in sein schicksal eingreifen.
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freundliche grüße

sternap
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  #22  
Alt 16.05.2011, 01:08
animei animei ist offline weiblich
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Ich möchte Herrn Saure nicht unterstellen, dass er hier Dokumente von Alwinus ohne dessen Erlaubnis eingestellt hat, ich weiß ja nicht, was die beiden über PN vereinbart haben, ich frage mich nur, ob Alwinus sich im Klaren darüber ist, dass alles, was hier über ihn und seine Familie im Forum steht, weltweit gelesen werden kann. Das kann zwar bei der Suche nach einer Person hilfreich sein, aber ich habe Sorge, dass jemand, der hier über seine verzweifelte Suche nach der Schwester liest und auch noch seine Adresse geliefert bekommt, das ausnutzen könnte.
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Gruß
Anita
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  #23  
Alt 16.05.2011, 01:38
gustl gustl ist offline
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Liebe Leute,

ich denke, Eure Bedenken sind jetzt wirklich angekommen bei den Beteiligten. Dennoch verstehe ich, dass man bei dieser sehr schwierigen Suche in alle Richtungen recherchieren muss. Meist haben die Bemerkungen und Anregungen, die die Leute geben, ja einen gewissen Erfahrungshintergrund. So ist es ja auch bei meinen Anmerkungen gewesen.

Irgendein Hinweis kann dann auf die einzige Spur führen, die es von Maria gibt. Auf jeden Fall kann diese ganze Recherche auch für andere hilfreich sein.

Ich würde jetzt erst einmal herausfinden wollen, ob Maria überhaupt in Berlin angekommen sein kann und wer diesen Transport von Minsk nach Berlin

1. angeordnet und
2. organisiert hat.

Darauf haben wir ja Hinweise erhalten. Die Suche bei der Rentenversicherung halte ich ebenfalls für sinnvoll. Weitere Überlegungen kann man anstellen, wenn man Ergebnisse hat. Ich stelle mich gerne für Recherchen in Archiven, die ihren Sitz in Berlin haben, zur Verfügung. Mit dem Institut für Sozialforschung werde ich morgen Kontakt aufnehmen, die Internetrecherchen haben mir bisher allerdings keinen wirklichen Hinweis gegeben.

Liebe Grüße an alle, die das Thema ebenso berührt wie mich
Cornelia
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  #24  
Alt 16.05.2011, 11:38
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Saure Saure ist offline männlich
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Hallo Cornelia,

vielen Dank für Ihre einfühlsamen Worte und für Ihr Hilfsangebot.

Wie ich vorne schon geschrieben habe:
'mein Thema hier basiert auf dem Satz vom Kirchlichen Suchdienst:
'soll 1943 mit Transport von Minsk nach Berlin gekommen sein'.

Alle anderen Spuren habe ich hier in diesem Thema also absichtlich ausgeblendet.

Wie vorne schon geschrieben, sollte es hier um dieses Thema gehen:
'Maria kann in einem Heim, in verschiedenen Heimen, bei Pflegefamilien und / oder bei Adoptiveltern untergekommen sein.'

Ich habe aber leider bis jetzt noch keine richtige Ahnung, wie ich anfangen soll. Welche Behörden bzw. Stellen in Berlin dazu angesprochen werden können.
Um Anregungen und Hilfe zu bekommen, habe ich je extra dieses Unterforum gewählt.
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Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
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  #25  
Alt 16.05.2011, 16:52
sternap sternap ist offline
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Zitat:
Zitat von Saure Beitrag anzeigen
Ich habe aber leider bis jetzt noch keine richtige Ahnung, wie ich anfangen soll. Welche Behörden bzw. Stellen in Berlin dazu angesprochen werden können.
Um Anregungen und Hilfe zu bekommen, habe ich je extra dieses Unterforum gewählt.

in foren für heimkinder schauen, ob da deutsche aus ostgebieten waren, so wie das schicksal jenö molnars zeigt, der in österreich als kind einer heimatvetriebenen und damit staatenloser ins heim gesteckt wurde.
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sternap
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  #26  
Alt 17.05.2011, 13:46
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Hallo Cornelia,

das Thema Zwangsarbeit sollten wir natürlich auch berücksichtigen. Deshalb habe ich Alwinus gebeten, hier hinzuschreiben:
http://www.berlin.de/labo/entschaedi...n/quellen.html

Darauf bis ich gekommen, als ich dieses Thema gelesen habe:
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=53175
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  #27  
Alt 19.05.2011, 00:22
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Hallo Alwinus, hallo Dieter Saure,

ich habe an folgende Stellen geschrieben, um etwas über den Transport zu erfahren:
Bundesarchiv, Reemtsma-Archiv und Humboldt-Universität.

Ich habe vier Fragen gestellt:

1. Wer hätte diesen Transport organisiert?
2. Wer hätte diesen Transport durchgeführt?
3. Ist solch ein Transport in Berlin überhaupt angekommen?
4. Wer hätte die Ankommenden in Berlin in Empfang genommen?

Des weiteren habe ich ggf. darum gebeten, die Anfrage an andere Forscher weiterzuleiten. Wenn Interesse besteht, erkläre ich gerne, warum ich genau diese drei Institutionen angemailt habe, nachdem ich den ganzen Montag versucht habe, eine Forschung zu finden, die sich mit genau solchen Fragen beschäftigt. Was mir natürlich nicht gelungen ist.

Ich denke nicht, dass das Thema "Zwangs- oder Fremdarbeiter" hier in Frage kommt, da Alwinus ja gesagt hat, dass seine Familie zu den sog. Volksdeutschen gezählt wurde. Genau die waren es ja, die "heim ins Reich" geschickt worden sein sollen.

Aufs Geratewohl Heime in und um Berlin zu finden, die Maria aufgenommen haben könnten, ist praktisch unmöglich. Es gab so viele Lager, Heime, Lazarette usw., dass ich nur hoffen kann, dass das Steinchen, das ich da ins Wasser geworfen habe, an irgendeinem Ufer Wellen schlägt, damit die Suche eingeschränkt werden kann.

Ich bitte jede/n, der noch eine Idee hat, sich zu melden.

Viele liebe Grüße

Cornelia
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  #28  
Alt 19.05.2011, 12:54
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Hallo Cornelia,

vielen Dank, dass Sie sich soviel Arbeit gemacht haben, und diese Stellen angeschrieben haben:
'Bundesarchiv, Reemtsma-Archiv und Humboldt-Universität.'

Natürlich sind wir alle gespannt, was dabei herauskommt.

Vielen Dank, dass Sie geschrieben haben:
'Wenn Interesse besteht, erkläre ich gerne, warum ich genau diese drei Institutionen angemailt habe, nachdem ich den ganzen Montag versucht habe, eine Forschung zu finden, die sich mit genau solchen Fragen beschäftigt. Was mir natürlich nicht gelungen ist.',
natürlich besteht Interesse. Ich bin schon gespannt.

Das denke ich auch:
'Aufs Geratewohl Heime in und um Berlin zu finden, die Maria aufgenommen haben könnten, ist praktisch unmöglich. Es gab so viele Lager, Heime, Lazarette usw., dass ich nur hoffen kann, dass das Steinchen, das ich da ins Wasser geworfen habe, an irgendeinem Ufer Wellen schlägt, damit die Suche eingeschränkt werden kann.'

Das denke ich zwar auch:
'Ich denke nicht, dass das Thema "Zwangs- oder Fremdarbeiter" hier in Frage kommt, da Alwinus ja gesagt hat, dass seine Familie zu den sog. Volksdeutschen gezählt wurde. Genau die waren es ja, die "heim ins Reich" geschickt worden sein sollen.',
aber mir bleiben Zweifel, ob die 15-jährige Maria sich als solche ausweisen konnte.

Wenn Sie sich als solche hätte ausweisen können, wo wäre sie dann hingekommen ?
Fragen über Fragen ...
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Geändert von Saure (19.05.2011 um 13:03 Uhr)
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  #29  
Alt 19.05.2011, 13:45
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Hallo Cornelia,

ich habe heute eine neue Ausgabe der Zeitschrift 'Kameraden' erhalten.
Darin hat mich dieser Artikel stark beeindruckt:
http://www3.volksbund.de/virt_kgs_ad...84859_5816.pdf

Vielleicht war es ja auch der Weg von Maria.

Vielleicht könnte Alwinus Schmidt in dieser Zeitschrift ja auch über die Suche nach seiner Schwester Maria berichten.
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Dieter Saure

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  #30  
Alt 19.05.2011, 14:45
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Hallo an alle,

die Humboldt-Universität resp. die Geschichtswissenschaften dort haben den Forschungsschwerpunkt "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt Nationalsozialismus". Die aktuellen Forschungen streifen unser Thema zwar nicht einmal, aber sie kennen sich dort eben aus und haben die Anfrage an das "Deutsche Historische Institut" in Warschau weitergeleitet. Dieses Institut kannte ich gar nicht.

http://www.dhi.waw.pl/de/institut/leitziel.html

Vielleicht erhalten wir ja von dort (irgend)eine Antwort.

An das Bundesarchiv habe ich eben mit diesen konkreten Fragen geschrieben. Vielleicht kann man damit etwas anfangen.

An das Reemtsma-Institut habe ich aus dem gleichen Grund geschrieben wie an die HU: vielleicht kennen sie dort die Wissenschaftler, die unsere Fragen beantworten können.

Im Augenblick habe ich keine Zeit, den Artikel durchzulesen, ich mache das aber so schnell wie möglich.

Was Maria und diesen Transport betrifft: Ich vermute, sie wäre als Nicht-Volksdeutsche dort gar nicht mitgenommen worden. Es gab ja Zwangsdeportationen auch aus Minsk.

Bei dem Transport, auf dem wir Maria vermuten, sollte die deutsche Zivilbevölkerung vor den anrückenden Sowjettruppen in Sicherheit gebrachte werden. Ihnen sollte das Schicksal erspart bleiben, dass die Deutschen den Weissrussen gerade selbst angetan hatten.

Das wäre es für den Augenblick.

Lieben Gruß
Cornelia
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