#1  
Alt 18.01.2014, 16:24
Niclas
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Standard Eidesstattliche Versicherung

Hallo zusammen,

ich bin zur Zeit auf der Suche nach allen Sachen zu meinen Großeltern, und frage mich:
Meine Großeltern mussten beim Standesamt eine Eidesstattliche Versicherung abgeben. Alle Dokumente zum Herkunftsort sind verloren gegangen, und so mussten sie diese ablegen.
Nun frage ich mich, waren die beim Standesamt, oder mussten die bei einem Notar die Eidesstattliche Versicherung abgeben. Also müsste die beim Gericht liegen, oder war das einfach nur beim Standesbeamten?

Liebe Grüße!
- Niclas
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  #2  
Alt 18.01.2014, 18:07
AlfredM AlfredM ist offline männlich
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Hallo Niclas

Hatte auch einen solchen Fall. hier sind bei der Flucht im 2.WK.
die Dokumente verlorenen gegangen, hier wurde vor einem Notar
die eidesstattliche Versicherung abgelegt, Diese ist beim Gericht
hinterlegt, das Standesamt hatte dies vermerkt mit dem Az usw.

MfG

Alfred
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  #3  
Alt 18.01.2014, 18:17
Niclas
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Hallo Alfred,

danke für die Info! Dann werde ich mich wohl an das Gericht wenden müssen.

Liebe Grüße!
- Niclas
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  #4  
Alt 18.01.2014, 18:54
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Hallo Niclas,

Meine Omi hatte ebenfalls keine Urkunden mehr. Sie sagte, dass man damals beim Standesamt 1 in Berlin anrief und diese bestätigten dass sie und meine Mutti aus Elbing kamen.

LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
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  #5  
Alt 18.01.2014, 19:18
Niclas
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Hallo Silke,

in diesem Fall ist das StA I Berlin nicht zuständig

Liebe Grüße!
- Niclas
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  #6  
Alt 22.01.2014, 12:08
maria1883 maria1883 ist offline weiblich
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Hallo zusammen,
ich selbst hatte keine Geburtsurkunde( Flucht aus Pommern) und mußte mir diese vor meiner Heirat 1963 vom "Standesamt Groß Berlin" besorgen. Ob dieses Standesamt in West oder Ost lag, weiß ich nicht mehr.
Liebe Grüße
Waltraud
__________________
Orte und Namen meiner Ahnen:
Neu Wuhrow: Pophal, Golz, Is(s)berner, Gehrke, Draheim, Zuther, Mittelste(ä)dt, Hensel, Bleck
Gönne (später Westgönne): Hensel, Bleck, Maronde
Steinklippe (Belgard/Schievelbein): wie Westgönne
Neudorf: Märtens, Boeck, Schulz, Mallon, Harmel, Manz
Pöhlen: Milbradt, Boeck, Dittberner, Kannenberg, Märtens
bis auf Steinklippe alles Kreis Neustettin
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  #7  
Alt 22.01.2014, 13:33
Niclas
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Hallo Waltraud,

ja, aber bei meinen Großeltern ist das anders. Diese kommen aus einem Volksdeutschen Gebiet wo es keine Standesämter gab. Da nützt mir das Standesamt I Berlin nichts.

Liebe Grüße!
- Niclas
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  #8  
Alt 22.01.2014, 18:31
Joanna
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Hallo Niclas,

in der Zeit wurde das völlig unterschiedlich und teilweise sehr vereinfacht gesehen. Auch wurden nicht alle "Eidensstattlichen Erklärungen" beglaubigt.

Ich habe eine Heirat vor dem Standesamt, da wurde dem Standesbeamten eidesstattlich versichert wann und wo geboren und wann geschieden. Und gut war es. Dafür gibt es noch nicht einmal Unterlagen in den Heiratsregistern oder den Beiakten. Der Standesbeamte hat es geglaubt und die Heirat wurde durchgeführt. Un din der Kirche reichte ja der standesamtliche Nachweis. So waren die Zeiten damals nun einmal.

Ws betraf nun mal viele Millionen Menschen. Da wären die Amtsgerichte überhaupt nicht nachgekommen!

Aber bei Erbangelegenheiten sah es schon wieder ganz anders aus. Die zogen sich dann schon mal über viele Jahre hin.

Ich schätze mal, dass Du nichts finden wirst.

Gruß Joanna
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  #9  
Alt 22.01.2014, 20:30
Niclas
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Joanna,

Tatsächlich ist meine Großmutter in einem Erbe verwickelt! Also muss es ja eine Edesstattliche Versicherung geben? Meine Großeltern müssten die Eidesstattliche Versicherung um 1975 gemacht haben...

Liebe Grüße!
- Niclas
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  #10  
Alt 22.01.2014, 21:01
Benutzerbild von mesmerode
mesmerode mesmerode ist offline weiblich
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Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Mülheim an der Ruhr
Beiträge: 1.841
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hallo,
meine Eltern heirateten 1940 in Schlesien,
mein Bruder wurde 1943 in Schlesien, bei den Großeltern, geboren.
Das Stammbuch war beim Pfarrer.
Mutter und Kind fuhren zurück nach Niedersachsen.
Anfang der 50er Jahre, brauchten die Eltern die Heiratsurkunde.
Sie haben, bei uns im Dorf, mit den Trauzeugen beim Bürgermeister
eine eidesstattliche Versicherung abgegeben.

Uschi
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