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Umfrageergebnis anzeigen: Wie lange forscht Ihr schon?
weniger als 1 Jahr 14 8,97%
1 bis unter 2 Jahre 17 10,90%
2 bis unter 4 Jahre 19 12,18%
4 bis unter 6 Jahre 14 8,97%
6 bis unter 8 Jahre 13 8,33%
8 bis unter 10 Jahre 16 10,26%
10 bis unter 12 Jahre 12 7,69%
12 bis unter 14 Jahre 8 5,13%
14 bis unter 16 Jahre 7 4,49%
16 bis unter 18 Jahre 2 1,28%
18 bis unter 20 Jahre 2 1,28%
20 bis unter 25 Jahre 10 6,41%
25 bis unter 30 Jahre 11 7,05%
30 bis unter 35 Jahre 2 1,28%
35 bis unter 40 Jahre 5 3,21%
40 bis unter 45 Jahre 2 1,28%
45 bis unter 50 Jahre 0 0%
50 bis unter 60 Jahre 1 0,64%
60 bis unter 70 Jahre 1 0,64%
70 bis unter 80 Jahre 0 0%
über 80 Jahre 0 0%
Teilnehmer: 156. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 14.02.2019, 23:18
LarsLehmann LarsLehmann ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2018
Beiträge: 11
Standard

Hallo,

ich seit ca. 10 Jahren. Aller Anfang war schwer. Durch die Kriegswirren und Vertreibungen sind leider viele Urkunden und Infos verloren gegangen. Mittlerweile gehts aber aufgrund der teilweise digitalisierten Archive wieder voran. Die deutschen Archive (WAST) sind mittlerweile auch relativ schnell. Ein verschollenen und von den Russen verschleppten Ur, Urgroßvater konnte ich auch bereits finden und den ehemals toten Punkt weiterverfolgen. Dauert halt aber irgendwann findet sich immer wieder eine neue Spur.
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  #22  
Alt 15.02.2019, 17:54
Benutzerbild von Kaktus
Kaktus Kaktus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.09.2017
Beiträge: 116
Standard

Ich forsche etwa seit 1997.

Bei meiner väterlichen Seite ist das ziemlich schwierig denn die Quellenlage ist schlecht. In der Großväterlichen Linie mütterlicherseits hatte ich mehr Erfolg.
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  #23  
Alt 23.02.2019, 21:51
Greystoke Greystoke ist offline männlich
Benutzer
 
Registriert seit: 25.10.2016
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 6
Standard Zwar lange dabei, aber viele offene Fragen

Seit Anfang der achtziger Jahre (vielleicht auch Mitte der siebziger) forsche ich, nachdem Vorarbeiten meines Vaters viele Anhaltspunkte für konkrete Suchfragen geliefert hatten. Ein Familienwappen hat die Herkunft der Familie aus dem Trentino nahegelegt, nachdem mein Vater die Dokumente aus dem Österreichischen Staatsarchiv in Wien erhalten hatte. Seither habe ich mehrfach Reisen nach Norditalien und nach Innsbruck unternommen. Alles sehr spannend, aber die Verbindung von einem kleinen Tal im Trentino zur Rheinpfalz, woher die Namensträger meiner Vorfahren stammen, ist noch nicht schlüssig dokumentiert. Ich suche weiter und freue mich, dass es Foren wie dieses gibt.
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  #24  
Alt 24.02.2019, 01:14
Benutzerbild von Ursula
Ursula Ursula ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2007
Ort: BW
Beiträge: 904
Standard

Hallo,

ich habe keine wirkliche Ahnung, wie lange ich schon forsche. Es gab auch immer wieder längere Unterbrechungen, weil z.B. Kinder kamen. Mir erscheint es, als würde ich schon immer forschen. Ich sage mal, ca. 30 - 35 Jahre? Eher länger.

Es begann mit einem Stammbaum, den mein Vater von seiner Schwägerin zum Geburtstag bekam. Schön gerahmt, als Baum gezeichnet. Meine Schwester und ich hatten die Idee, dass unsere Mutter einen ebensolchen bekommen sollte.
Wir begannen mit der Befragung unserer Tante, Mutters Schwester. Also nicht mit Urkunden oder so, nein, mündliche Überlieferung. Aber Tante stockte schon bei ihrem Vater und flüsterte peinlich berührt, der Vater sei unehelich gewesen. Ob wir wohl je seinen Vater finden würden, sie glaubte, dass nicht. Über die Familie ihrer Mutter wusste sie mehr zu berichten, hatte auch Daten und Namen.

Irgendwann mussten wir aber in ein Archiv. Wir waren so ahnungslos und hilflos, dass uns die Archivarin alles raussuchte, vor allem "übersetzte", weil wir kein Wort dieser "Hieroglyphen" lesen konnten, ausdruckte, eigentlich die ganze Arbeit machte. Irgendwann war dann Schluss in diesem Archiv und wir machten einen Stammbaum aus dem, was wir bis dahin hatten. Das Geburtstagsgeschenk für die Mutter war "fertig".

Dass der Zweig von Mutters Vater leer war, das plagte mich aber weiter nach ihrem Geburtstag. Ich fragte die hilfsbereite Archivarin, wie ich vorgehen könnte und sie schickte mich ins Pfarramt des Geburtsorts meines Großvaters. Ha, Treffer, der Vater meines Großvaters war nicht unbekannt, meine Urgroßeltern hatten einige Zeit nach der Geburt dieses Sohnes auch geheiratet.

Tja, das wars dann, ich war infiziert, und es ging weiter und immer weiter. Die mündlichen Daten der Tante wurden durch Urkunden verifiziert, ich lernte die alte Schrift lesen, sodass ich die Archivare nicht mehr dauernd belästigen musste, und was damals begann, hört nicht auf. Inzwischen forsche ich nicht nur nach Vorfahren, sondern in einer Familie auch nach den Nachfahren, weil mich interessiert, wohin es sie alle verschlagen hat.

Die Digitalisierung macht vieles einfacher als damals. Trotzdem gehe ich gerne in andere Städte und Dörfer, um vor Ort zu forschen. Ich möchte nicht nur Daten, ich möchte auch sehen, woher sie kommen, bzw. wohin sie gingen, wo sie dort wohnten, wie es dort aussieht, möchte die Stimmung in mich aufnehmen.


Liebe Grüße
Uschi

Geändert von Ursula (24.02.2019 um 01:18 Uhr)
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