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  #131  
Alt 05.05.2013, 07:22
Jojo Jojo ist offline
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Hallo allerseits,
betrifft das auch Kopien von den echten Unterlagen oder werden nur die echten Dokumente zerstört?

LG Jojo
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  #132  
Alt 05.05.2013, 09:36
Benutzerbild von Saxon52
Saxon52 Saxon52 ist offline männlich
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Wertvolle Hinweise - Danke

MfG Saxon52
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  #133  
Alt 05.05.2013, 13:35
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julia1984 julia1984 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Jojo Beitrag anzeigen
Hallo allerseits,
betrifft das auch Kopien von den echten Unterlagen oder werden nur die echten Dokumente zerstört?

LG Jojo
Hallo Jojo,

Kopien altern natürlich ebenfalls - moderne Papiere enthalten eine Vielzahl von chemischen Zusätzen und meist einen Anteil an Recyclingpapier, sodass sie wahrscheinlich sogar schneller altern werden als ältere Papiere. Und natürlich beschleunigen Klarsichtfolien etc. auch hier die Alterung.

Allerdings ist die Zerstörung einer Kopie natürlich weniger gravierend als die Zerstörung eines Originals. Kopien können immer wieder neu angefertigt werden, solange das Original noch existiert. Das Original ist aber ein einzigartiges Zeitzeugnis und sollte daher so aufbewahrt werden, dass es möglichst für die Nachwelt erhalten bleibt. :-)

Persönlich halte ich es so, dass ich Kopien, die ich z.B. aus Archiven erhalte, ganz normal in einem Ordner abhefte. Für die wenigen Originaldokumente, die ich von meinen Vorfahren besitze, habe ich mir passende Mappen und Schachteln aus alterungsbeständigen Materialien angefertigt.

LG,
Julia
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  #134  
Alt 06.05.2013, 19:07
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vino nobile vino nobile ist offline
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Daumen hoch Druckertinte und Papier

Hallo zusammen,

habe mir diesen Artikel http://www.atelierstrebel.ch/ctrb_da...ion.pdf‎ angesehen und ein bischen recherchiert.
Der Artikel ist ja von 2004.
In der Zwischenzeit scheint sich einiges getan zu haben.
Jetzt nur mal bei HP habe ich diese Seiten gefunden:
http://www8.hp.com/de/de/campaign/pr...doku_echt.html
Da sind ja doch einige Tinten und Papiere aufgeführt.
Das erwähnte Papier BIO TOP 3 gibt es auch noch im Handel.
Von Yes gibt es acht verschiedene Papiere, alle mit DIN ISO 9706 200 Jahre alterungsbeständig:
http://www.bueromarkt-ag.de/Artikelsuche_yes.html
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  #135  
Alt 06.05.2013, 19:31
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vino nobile vino nobile ist offline
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Frage Einlegemappen

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Die Einlegemapppen entsprechen denen, die hier zumindest vom Bundesarchiv benutzt werden. An Schachteln hatten sie eher Klappschachteln und Frontklappschachteln, aber das ist dann nur ein kleiner Unterschied. In den Archiven, in denen ich mitgearbeitet habe, wurden solche Einlegemappen pro "Fall" benutzt, dann eine weitere Einlegemappe mit breiterem Rücken für mehrere dünne Einlagemappen pro Thema oä und dann mehrere breite Einlegemappen kamen in eine Schachtel.
Ich hätte da noch einige Fragen:
Wie viele Papiere kann/soll/darf man in eine Einlegmappe legen, 1, 5, 10, 20?
Wenn ich mehrere Papiere einlege, dann immer ein Blatt Papier (DIN ISO 9706 dazwischen?
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  #136  
Alt 06.05.2013, 20:06
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gabyde gabyde ist offline weiblich
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Ich stelle mir auch gerade die Frage, wie ich eine 50-seitige Akte (d.h. die Kopie derselben) an besten aufbewahre.
Ich habe jetzt jeweils 25 Seiten in je eine Klemmschiene gespannt, aber was jetzt? Gibt es vielleicht auch Klemmschienen mit Lochung, die man wiederum in einen Ordner abheften kann?
Oder würdet ihr die einfach in einer Einlegemappe (ich liebe ja Spannmappen ) unterbringen?

LG
Gaby
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  #137  
Alt 07.05.2013, 13:16
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Beiträge: 1.301
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Hallo Julia

Danke für die Informationen .
Und ich bitte um deine Korrektur, falls ich hier zuviel falsches erzähle, mein Wissen ist nun auch schon etwas älter.


Zitat:
Zitat von vino nobile Beitrag anzeigen
Ich hätte da noch einige Fragen:
Wie viele Papiere kann/soll/darf man in eine Einlegmappe legen, 1, 5, 10, 20?
Wenn ich mehrere Papiere einlege, dann immer ein Blatt Papier (DIN ISO 9706 dazwischen?
Hallo vino nobile

Also in den Archiven, in denen ich bisher war, wurden da soviele Papiere wie nötig eingelegt pro Mappe, das konnte dann schon mal 1-3 cm dick werden. Archive müssen sich ja an den Archivplan, also sowas wie die Struktur des Archivs halten. Da kommt also z.B. das ganze Thema in eine oder mehrere Archivmappen, innerhalb derer haben wir noch mittels gefaltetem A4-Blatt abgetrennt, wenn Papiere vorher durch Sichtmäppchen oder Klammer zusammen gehalten wurden. Danach kommen so viele Einlegemappen wie möglich in eine Archivschachtel. Wir haben nirgendwo noch säurefreie Papiere dazwischen gelegt, dafür reicht in Archiven weder das Geld noch der Platz, von dem es dann ja theoretisch gleich doppelt so viel bräuchte.

Ich würde nicht zu viele Papiere in eine Mappe legen, halt so, dass du sie schliessen kannst, ohne dass die Papiere dann irgendwie gebogen werden oder Eselsohren bekommen oder sonstwie offensichtlich leiden.
Papiere einzulegen halte ich für nicht nötig. Wenn, dann würde ich es aber höchstens bei Originalen machen. Da aber ab Ende 19. Jhd. eh alle Papiere säurehaltig waren, spielt es keine grosse Rolle, ob die sich berühren oder nicht, die zersetzen sich sowieso ganz langsam.


Hallo Gaby

Es gibt archivtaugliche Klemmschienen, auch solche die zwei Stäbe haben für gelochte Papiere. Aber wie schon gesagt, bei Kopien würde ich mir da nicht allzuviele Sorgen machen.

Ich selbst scanne alles mit hoher Auflösung ein, dann kann ich auch mal Kopien neu ausdrucken, wenn es nötig sein sollte.
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  #138  
Alt 13.05.2013, 13:28
KSC_Frank KSC_Frank ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von julia1984 Beitrag anzeigen
Kurz gesagt sollte man Papiere am besten in Mappen oder Schachteln aus gepuffertem Archivkarton aufbewahren, ohne Metallteile oder moderne Klebstoffe. Fotos dagegen auf keinen Fall mit gepufferten Papieren in Kontakt bringen!
Hallo Julia,

auch ich stehe vor der Aufgabe einige alte Fotos zu archivieren (diese haben sogar oft noch Reste von Kleber auf der Rückseite und sind auf der Vorderseite mit Kugelschreiber markiert).
Vielen Dank für deine Tipps hier im Thread! Dein Hinweis zu gepufferten Papieren hat mich allerdings ein wenig irritiert, da doch relativ oft gepufferte Materialien für die Foto-Archivierung angeboten werden. So gibt es z.B. bei http://www.klug-conservation.de „Fotoarchivpapier mit Puffer“ und bei deinem Link oder bei http://archivbox.com sind die „Photoboxen“ auch basisch gepuffert.

Einen Hinweis darauf, dass dies gar nicht so optimal ist, findet sich aber auch dort bei der Photobox „Reflex“, denn dort steht folgendes dabei: „Im Inneren sorgen zwei weiße, ungepufferte Photoarchivkartons für den direkten Schutz des eingelagerten Bildguts.“

Also wie gehe ich am besten vor? Gerne würde ich mir Taschen aus Pergaminpapier in verschiedenen Größen kaufen. Dieses Pergaminpapier ist ungepuffert, womit ich auf der sicheren Seite sein sollte, auch wenn es ziemlich dünn ist. Findest du es dann OK, wenn ich diese Fotos in den Taschen dann in eine vorgefertigte Archivbox aus gepufferter Pappe lege? Oder sollte ich eine andere Lösung suchen, wie noch ungepuffertes Papier dazwischenzulegen oder ganz andere Boxen zu nehmen?

Wahrscheinlich läuft es eh auf eine Gewissensentscheidung hinaus, welchen Aufwand man bereit ist zu treiben!

Und – ähm – eigentlich ist mir gar nicht ganz klar, was „gepuffert“ bei Papieren überhaupt bedeutet? Wird da zu Zugabe von Chemikalien der ph-Wert gesenkt?

Vielen Dank und viele Grüße
Frank
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  #139  
Alt 13.05.2013, 15:07
Benutzerbild von julia1984
julia1984 julia1984 ist offline weiblich
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Hallo Frank,

Zitat:
Zitat von KSC_Frank Beitrag anzeigen
Wahrscheinlich läuft es eh auf eine Gewissensentscheidung hinaus, welchen Aufwand man bereit ist zu treiben!
Damit bringt du es auf den Punkt.

Ja, Puffern bedeutet bei Papieren, dass man sie mit Calciumhydroxid oder Magnesiumhydroxid behandelt und dadurch den pH-Wert erhöht. Wenn dann durch Umwelteinflüsse Säureionen auftauchen, können diese bis zu einer gewissen Konzentration neutralisiert werden. Für Papier ist das eine gute Sache, aber bei Fotos verringert ein alkalischer pH-Wert die Haltbarkeit. Warum es trotzdem auch gepuffertes Fotopapier zu kaufen gibt, ist mir auch nicht ganz klar. Empfehlen würde ich auf jeden Fall das ungepufferte.

Wenn sich die Fotos selbst in einer Hülle mit neutralem pH-Wert befinden, spricht nichts dagegen, das ganze in nochmal in einem gepufferten Behälter zu lagern.

Was die anderen von dir genannten Schäden angeht: Der Kugelschreiber ist zwar optisch nicht schön, aber auch nicht gefährlich für die Fotos. Die Klebstoffreste auf der Rückseite können dagegen zu Verfärbungen des Bildes an diesen Stellen führen. Wenn die Fotos dir am Herzen liegen, solltest du dir überlegen, ob du sie mal einem Fotorestaurator zeigst und dich erkundigst, was das Abnehmen der Klebstoffreste kosten würde.

Viele Grüße,
Julia
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  #140  
Alt 18.05.2013, 11:12
Jojo Jojo ist offline
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hallo allerseits,

also ich lagere meine dokumente in klarsichthuellen auf. wichtig ist nur , das auf der verpackung "dokumentenecht" steht. diese huellen sind aber etwas teurer. (ich hab die vom hersteller herlitz, es gtibt aber bestimmt auch andere
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