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  #31  
Alt 02.07.2009, 02:14
GJa GJa ist offline männlich
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In Erfurt zahlt man auch

Gruß GJa
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  #32  
Alt 02.07.2009, 02:24
Benutzerbild von anika
anika anika ist offline
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Standard Gebühren

Hallo
Da habe ich es ja gut getroffen.
Ich habe viele Ahnen in den Niederlanden dort gibt es keine Gebühren.
In den Stadtarchiven Rees und Bocholt auch nicht.
anika
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Ahnenforschung bildet
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  #33  
Alt 02.07.2009, 09:13
WortSpiel
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Zitat:
Zitat von Christine B. Beitrag anzeigen
Eine Nutzungsgebühr finde ich auch ganz ok, die Archivalien müssen ja auch gepflegt werden. Die Lesegeräte müssen ebenfalls bereitgestellt werden. Ich bin auch durchaus bereit 5 - 10 € für eine einmalige Nutzung zu bezahlen.
Dem stimme ich nicht in allen Punkten zu Christine. Im Gegensatz zu einer öffentlichen Bibliothek, die nur auf die Benutzer ausgerichtet ist, hat ein Archiv zuerst staatliche Aufgaben, deren Kosten aus dem Bundes- bzw. Landes- oder dem städtischen Haushalt zu begleichen sind. Hierzu gehört die Archivierung (und damit die Pflege).
Ich gebe Dir Recht, was Lesegeräte, abgestelltes Personal etc. betrifft. Das sind Kosten außerhalb des staatlichen Auftrages. Womit allerdings, wie du schon bemerktest, unterschiedlich hohe Gebühren zwischen allgemeiner Archivnutzung und der Nutzung als Ahnenforscher begründet werden, ist mir schleierhaft. Und für das 5-malige Abfotografieren einen Betrag von 10 EUR zu verlangen, das grenzt an Raubrittertum .

Wir sollten uns allerdings darüber im Klaren sein: Wenn das Schule macht, könnte so manches Projekt ins Wasser fallen. Gerade die historischen Vereine, Geschichtswerkstätten etc., aber auch Privatpersonen müssen mit jedem Cent haushalten. Wenn ich im Vorfeld bereits 300 oder 400 Euro Archivkosten vorstrecken muß, überlege ich es mir, die Forschung überhaupt durchzuführen, denn ich weiß nicht, ob ich diese Kosten später durch den Verkauf von Büchern zurückhole.

Ich war für ein von mir erstelltes Projekt bisher in 8 unterschiedlichen Archiven, teilweise mehrfach. Gebühren wären, zusätzlich zu den Fahrtkosten, ein nicht unerheblicher Kostenfaktor gewesen.

Es wäre auch interessant zu erfahren, wie hoch die Einnahmen durchschnittlich pro Archiv aus einer Pauschale sind. Ob die Städte wirklich nicht darauf verzichten können ?

WS
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  #34  
Alt 02.07.2009, 10:58
Benutzerbild von Whodunit
Whodunit Whodunit ist offline männlich
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In Tschechien und Polen kostete mir bisher die persönliche Einsichtnahme außer Fahrtkosten keinen Heller bzw. Groszy.

In Deutschland habe ich mich an die Gebühren gewöhnt. In Leipzig und Kürbitz bei Plauen habe ich auch Gebühren um die 5€ pro Tag bezahlt. Soweit ich weiß, werden auch im Landesarchiv Kassel, im Pfarramt Burkau in der Lausitz und im Archiv des Erzbistums Bamberg Gebühren erhoben.

In Bamberg hatte ich Glück im Unglück, dass ich aufgrund von Fehlinformationen zwar nichts fand, dafür aber auch keine Gebühren erhoben wurden, obwohl sich die gute Dame echt um meine Angelegenheiten bemühte.

Zu Dresden: Widerspricht §3.2 nicht den Gebührenordnungen der Familienforschung? Wortlaut: "Von den Gebühren nach Nr. 1 und 2 des Gebührenverzeichnisses kann eine Gebührenbefreiung erfolgen, sofern [...] insgesamt keine gewerblichen Zwecke verfolgt werden."

Oder missverstehe ich diesen Teil?
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Viele Grüße,
Daniel.


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  #35  
Alt 05.07.2009, 14:56
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Dass nicht nur Bibliotheken, sondern auch Archive Gebühren erheben, finde ich nicht erstaunlich. Die benötigten Geldmittel, die die Archive benötigen, um ihrem kulturellen Auftrag gerecht zu werden und das, was sie aus den immer knapper werdenden Steuermitteln erhalten, ist schon ein großer Unterschied zu Ungunsten der Archive. Da wird eingespart, wo es nur geht. Sei es am Personal oder an dem Zustand der Magazine. Etliche Archive teilen bei schriftlichen Suchaufträgen mit, dass ihre Personaldecke dafür vollkommen unzureichend ist und man bitte einen Genealogen am Ort beauftragen soll oder in Zeitungen werden Bilder veröffentlicht, wie die Archive vor sich hingammeln, weil kein Geld für bauliche Maßnahmen zur Verfügung steht. Eine Alternative wäre allenfalls eine allgemeine Steuererhöhung. Hier in Dänemark ist das alles komplett steuerfinanziert, vieles steht sogar schon online aber wir zahlen generell 40 % Steuern und können fast nichts steuerlich absetzen. Ich glaube nicht, dass man das in Deutschland durchdrücken könnte. Da es um ein Hobby und keinen öffentlichen Auftrag geht, finde ich es letztendlich recht normal, dass die Nutzung dann Geld auch kostet. Allerdings sollte die Kirche dann auch im Dorf bleiben und nicht gewuchert werden.
Viele Grüße
Hina
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  #36  
Alt 05.07.2009, 22:22
sume78 sume78 ist offline
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Ja in Dresden zahlt man
Ich habe mir gleich das Jahresticket zugelegt, weil ich nicht weiß wie umfangreich meine Ahnensuche werden wird, da ich erst am Anfang stehe.
Eine Ermäßigung (immerhin die Hälfte) habe ich bekommen (da ich z.zt. arbeitslos bin). Nun hoffe ich, das das Geld gut angelegt ist.
Ich kann nur anbieten, wenn jemand von außerhalb etwas in Dresden sucht, das ich es für denjenigen "raussuchen" kann.
LG aus Dresden
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  #37  
Alt 28.07.2009, 00:05
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Whodunit Whodunit ist offline männlich
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Richtig reingefallen bin ich erst vor Kurzem in Oberfranken:

Nach über anderthalb Jahren Versuch, einen Termin zu bekommen, fuhr ich mit meinem Auto nach Kunreuth bei Erlangen (etwa 350 km!), war dann früh halb 9 vor Ort und begann zu suchen. Was mir nicht gefiel:

- die Dame im Pfarramt konnte mir nicht helfen, da sie die Schrift nicht lesen kann
- ich durfte keine Fotos machen, jede Kopie hätte 2 (in Worten: ZWEI!) Euro gekostet

Und der Hammer kommt jetzt: Als ich fragte, wie lange ich überhaupt suchen dürfte (da ich ihre Öffnungszeiten nicht kannte), meinte sie: "solange Sie wollen, aber ich muss Ihnen sagen, dass die Stunde hier 15 Euro kostet". FÜNFZEHN???

Ich habe also zwei Stunden gesucht - und das war so teuer wie eine Auftragsforschung!

Das einzig Gute war wohl, dass ich so viele Bücher nutzen konnte, wie ich wollte. Allerdings kannte sich die Dame auch nicht mit den umliegenden Gemeinden aus, sodass ich immer noch nicht weiß, wo die KB von den Nachbargemeinden sind, die heute zu Kunreuth gehören.

Auf dem Rückweg wurde ich auch noch geblitzt.
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Daniel.


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  #38  
Alt 28.07.2009, 00:53
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Hintiberi Hintiberi ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Whodunit Beitrag anzeigen
Und der Hammer kommt jetzt: Als ich fragte, wie lange ich überhaupt suchen dürfte (da ich ihre Öffnungszeiten nicht kannte), meinte sie: "solange Sie wollen, aber ich muss Ihnen sagen, dass die Stunde hier 15 Euro kostet". FÜNFZEHN???
Ja san die denn deppert?
Sowas hab ich auch noch nicht erlebt... für's SELBERsuchen??? Alle Achtung!
Ich war zwar bislang nur in einem Pfarramt, aber dort war's Suchen kostenlos; ich durfte nichtmal was in die Kaffeekasse schmeißen.
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  #39  
Alt 28.07.2009, 01:30
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Whodunit Whodunit ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Hintiberi Beitrag anzeigen
Ja san die denn deppert?
Sowas hab ich auch noch nicht erlebt... für's SELBERsuchen??? Alle Achtung!
Ich war zwar bislang nur in einem Pfarramt, aber dort war's Suchen kostenlos; ich durfte nichtmal was in die Kaffeekasse schmeißen.
Genau, das war ich so auch immer gewohnt. In vielen Pfarrämtern kostet es so maximal 8 Euro für einen ganze Tag. Aber das war echt unerhört ...

Das nächste Mal werde ich vorher fragen, wie viel sie verlangen. Ich hatte eigentlich auf zuvorkommende Menschen gehofft, aber na ja, ich wurde eines Besseren belehrt.
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Daniel.


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  #40  
Alt 28.07.2009, 23:28
Benutzerbild von Michael
Michael Michael ist offline
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Zitat:
Zitat von Whodunit Beitrag anzeigen
Richtig reingefallen bin ich erst vor Kurzem in Oberfranken
Hallo,
negative in Franken
Ein Pfarramt in Franken hat mir mitgeteilt, daß ich gerne vorbeikommen und die Kirchenbücher einsehen kann. Wegen der Öffnungszeiten von 3 Stunden pro Woche hätte sich der weite Weg aber nicht gelohnt. Nach langem Hin und Her konnte ich die Sekretärin davon überzeugen, daß sie mir eine Seite aus dem Ortsfamilienbuch kopiert, von dem nur ein einziges Exemplar vorliegt.
Einige Tage später kam ein Brief mit einem 4,5 cm großen Papierschnipsel, auf dem stand: "Leider kann ich Ihnen zu Ihren Anfragen nichts mitteilen."
Ich habe trotzdem eine kleine Spende überwiesen, weil mir 80 Euro Fahrtkosten erspart geblieben sind !
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Viele Grüße
Michael
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