#1  
Alt 17.02.2019, 19:10
Benutzerbild von Adea
Adea Adea ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 504
Standard Schicksal ungeklärt: Max Nischke (*1887), zuletzt Königsberg

Hallo in die Runde,

bei einigen Geschwistern meiner Urgroßeltern aus Ostpreußen ist der Verbleib bis heute nicht geklärt. Nun suche ich einen Halbbruder meiner Urgroßmutter.
Folgende Daten sind bekannt:

Name: Gustav Max Nischke
Geburtsdatum: 03.03.1887
Geburtsort: Lötzen
Hochzeit: 02.12.1915 in Königsberg
Verheiratet mit Maria Magdalena Schmidt (*17.12.1892 in Laukupönen, Kreis Stallupönen)
Angaben zum Beruf (1915): Kaufmann, Militär-Krankenwärter Hilfslazarett VI, I. Armeekorps Königsberg
Kinder: unbekannt

Max Nischke erscheint in der Verlustliste Preußen 972 vom 25.10.1917 mit dem Eintrag "Nischke, nicht Nichke, Max -3.3. Lötzen- bish. vermisst, lt. priv. Mittlg. in Gefgsch."

Ich weiß also nicht einmal, ob er den 1. Weltkrieg überlebte.
Allerdings gibt es im Adressbuch Königsberg 1942 einen Eintrag Max Nischke, Kaufmann, Lavendelstr. 9.
Der Verbleib von Max Nischke nach 1945 (falls er überhaupt noch lebte) ist völlig unklar.
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

LG Adea
__________________

Dauersuche:

- Eltern und Geschwister von Emma Niklaus (* 1866 in Groß Jahnen, Kirchspiel Szabienen, Kreis Darkehmen/Ostpreußen)
- Herkunft von Christian Rausch, um 1811 als Soldat beim dänischen Militär in Warder (bei Segeberg/Holstein)
- Alles über die Papiermacher-Familie Seidler (vor 1800 in Mecklenburg und Holstein)

Meine Suchregionen: Mecklenburg, Ostpreußen, Holstein, Hamburg, Vogtland, Salzburger Land (vor 1732)


Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 18.02.2019, 00:42
Lacki Lacki ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 219
Standard

Zitat:
Zitat von Adea Beitrag anzeigen
Hallo in die Runde,

bei einigen Geschwistern meiner Urgroßeltern aus Ostpreußen ist der Verbleib bis heute nicht geklärt. Nun suche ich einen Halbbruder meiner Urgroßmutter.
Folgende Daten sind bekannt:

Name: Gustav Max Nischke
Geburtsdatum: 03.03.1887
Geburtsort: Lötzen
Hochzeit: 02.12.1915 in Königsberg
Verheiratet mit Maria Magdalena Schmidt (*17.12.1892 in Laukupönen, Kreis Stallupönen)
Angaben zum Beruf (1915): Kaufmann, Militär-Krankenwärter Hilfslazarett VI, I. Armeekorps Königsberg
Kinder: unbekannt

Max Nischke erscheint in der Verlustliste Preußen 972 vom 25.10.1917 mit dem Eintrag "Nischke, nicht Nichke, Max -3.3. Lötzen- bish. vermisst, lt. priv. Mittlg. in Gefgsch."

Ich weiß also nicht einmal, ob er den 1. Weltkrieg überlebte.
Allerdings gibt es im Adressbuch Königsberg 1942 einen Eintrag Max Nischke, Kaufmann, Lavendelstr. 9.
Der Verbleib von Max Nischke nach 1945 (falls er überhaupt noch lebte) ist völlig unklar.
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

LG Adea
Hallo Adea,

der gleiche Eintrag ist im Königsberger Adressbuch von 1935.
1921 steht da allerdings: Nischke, Kaufmannsfrau.
Ich habe eine Luftaufnahme auf der die Straße bzw. das Haus drauf ist.

Gruß
Lacki
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 19.02.2019, 19:55
Benutzerbild von Adea
Adea Adea ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 17.10.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 504
Standard

Hallo Lacki,

vielen Dank für den Hinweis.
Welches Standesamt und welche ev. Kirche waren für die Königsberger Lavendelstr. zuständig? Findet man vielleicht online noch irgendwo Sterbeeinträge?

LG Adea
__________________

Dauersuche:

- Eltern und Geschwister von Emma Niklaus (* 1866 in Groß Jahnen, Kirchspiel Szabienen, Kreis Darkehmen/Ostpreußen)
- Herkunft von Christian Rausch, um 1811 als Soldat beim dänischen Militär in Warder (bei Segeberg/Holstein)
- Alles über die Papiermacher-Familie Seidler (vor 1800 in Mecklenburg und Holstein)

Meine Suchregionen: Mecklenburg, Ostpreußen, Holstein, Hamburg, Vogtland, Salzburger Land (vor 1732)


Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 20.02.2019, 10:51
Lacki Lacki ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 219
Standard

Zitat:
Zitat von Adea Beitrag anzeigen
Hallo Lacki,

vielen Dank für den Hinweis.
Welches Standesamt und welche ev. Kirche waren für die Königsberger Lavendelstr. zuständig? Findet man vielleicht online noch irgendwo Sterbeeinträge?

LG Adea
Die zuständige Kirche befand sich um die Ecke, die Neuroßgärter Kirche, heute eine grüne Fläche.
Die Standesämter I, II und III, befanden sich in der Schloßstr. 6.
Die Chancen sind sehr gering etwas zu finden, hatte selber keinen Erfolg.
Gruß
Lacki
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 26.02.2019, 18:35
Benutzerbild von Adea
Adea Adea ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 17.10.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 504
Standard

Hallo,

zwischenzeitlich wurde eine Karteikarte aus der Kriegsgefangenschaft gefunden. Demnach geriet Max Nischke am 20.08.1917 bei Verdun in Gefangenschaft.

Kann vielleicht jemand von euch die vielen (rot geschriebenen) Ziffern und Datumsangaben auf dieser Karteikarte deuten? Gibt es dort Hinweise, ob er die Gefangenschaft überlebte und ggf. wann er entlassen wurde?

Könnte es sein, dass er mehrere Jahre in Kriegsgefangenschaft war und seine Ehefrau deshalb 1921 als Kaufmannsfrau im Adressbuch steht?

LG Adea
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg ICRCMaxNischke.JPG (193,7 KB, 57x aufgerufen)
__________________

Dauersuche:

- Eltern und Geschwister von Emma Niklaus (* 1866 in Groß Jahnen, Kirchspiel Szabienen, Kreis Darkehmen/Ostpreußen)
- Herkunft von Christian Rausch, um 1811 als Soldat beim dänischen Militär in Warder (bei Segeberg/Holstein)
- Alles über die Papiermacher-Familie Seidler (vor 1800 in Mecklenburg und Holstein)

Meine Suchregionen: Mecklenburg, Ostpreußen, Holstein, Hamburg, Vogtland, Salzburger Land (vor 1732)


Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 27.02.2019, 11:11
Benutzerbild von Geufke
Geufke Geufke ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.01.2014
Ort: Raches Griechenland
Beiträge: 1.050
Standard

Moin Adea,
ich würde mal das l. vor dem 4.10.17 als libération deuten, als Entlassung, aber ist halt eine reine Vermutung. Stelle das doch mal ins militärische Unterforum, vielleicht wissen die mehr.
__________________
Viele Grüße, Anja

Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:12 Uhr.