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  #21  
Alt 21.12.2019, 13:22
lemedusa lemedusa ist offline weiblich
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Meinen Partner und mich trennen auch 24 Jahre und wir sind seit über 16 Jahren glücklich verbandelt...und nein, weder Geld noch Versorgung waren im Spiel sondern einfach Liebe.


Ich denke, dass Ehen mit großem Altersunterschied damals sogar noch eher üblich waren als heute, gerade im Hinblick auf arrangierte Ehen, die Eltern haben halt geschaut, dass die Tochter gut versorgt ist und das war sie halt eher bei einem älteren Mann, der schon einen gewissen Wohlstand und beruflichen Status erlangt hat.
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  #22  
Alt 24.12.2019, 13:56
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zu diesem Thema hatte ich gerade gestern eine Unterhaltung mit meinem Vater

Mein Urgroßvater war dreimal verheiratet, aber nicht, weil er es so wollte, sondern weil die Frauen starben. Meine Urgroßmutter verstarb recht jung und er heiratet allem Anschein nach ihre Schwester. Diese wurde auf den Hof geschickt, um sich um ihn und das Kind, meinen Großvater, zum kümmern.
Da wurde nicht gefragt, ob sie das will oder nicht. sie wurde einfach geschickt.

Sie verstarb ebenfalls jung und er heiratete ein drittes Mal.



Allerdings erst sehr spät. In diesem Falle riet man ihm, sich die fleissige Magd von einem anderen Hof zu holen, die den Haushalt führte und sich um alles Kümmerte. Mit ihre lebte er jahrelang zu sammen, bevor er sie heiratete, damit sie nach seinem Tode versorgt war

Es waren nun mal nicht immer Liebesheiraten. Frauen wurden versprochen oder aus Vernunftgründen (Versorgung) verheiratet
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  #23  
Alt 25.12.2019, 01:02
DaHa1 DaHa1 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von sigrungaerber Beitrag anzeigen
Zu diesem Thema hatte ich gerade gestern eine Unterhaltung mit meinem Vater
Danke für die Information. Schön, wenn es Überlebende gibt die etwas zur Familiengeschichte beitragen können.
Da bekommt zumindest die Geschichte deines Uropas eine ganz andere Wendung. Wenn man erkundet "heiratet die Schwester der Frau" kommt ja doch eher der Gedanke auf das es gar nicht so ungelegen kam. Bei mir jedenfalls.
__________________
Danke und herzlichen Gruß von DaHa1

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  #24  
Alt 25.12.2019, 01:13
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von DaHa1 Beitrag anzeigen
Danke für die Information. Schön, wenn es Überlebende gibt die etwas zur Familiengeschichte beitragen können.
Da bekommt zumindest die Geschichte deines Uropas eine ganz andere Wendung. Wenn man erkundet "heiratet die Schwester der Frau" kommt ja doch eher der Gedanke auf das es gar nicht so ungelegen kam. Bei mir jedenfalls.
Wie meinst du das mit „nicht ungelegen“?
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  #25  
Alt 27.12.2019, 02:25
DaHa1 DaHa1 ist offline weiblich
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Beiträge: 91
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Ich meine damit das die beiden schon etwas miteinander hatten oder zumindest nach dem Tod vom Partner/in "aus Liebe" geheiratet haben.
Durch den Beitrag ist mir aufgefallen, wie einseitig ich da gedacht habe. Bin wohl so geprägt durch die heutige Zeit und die alten Filme der 1950er Jahre, das ich mich gar nicht richtig in das damals rein versetzt habe.

Daniela
__________________
Danke und herzlichen Gruß von DaHa1

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  #26  
Alt 28.12.2019, 11:19
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von DaHa1 Beitrag anzeigen
Ich meine damit das die beiden schon etwas miteinander hatten oder zumindest nach dem Tod vom Partner/in "aus Liebe" geheiratet haben.
Durch den Beitrag ist mir aufgefallen, wie einseitig ich da gedacht habe. Bin wohl so geprägt durch die heutige Zeit und die alten Filme der 1950er Jahre, das ich mich gar nicht richtig in das damals rein versetzt habe.

Daniela
;-)
Mein Ur-Grossvater wurde 1879 geboren, meine Uroma verstarb 1910, 3 Jahre nach der Hochzeit. Damals gab es zwar bereits Liebesehen, aber im Großen und Ganzen heiratete man aus Vernunftsgründen bzw oft waren es auch arrangierte Ehen.

Ich lese dazu gerade das Buch "Von Knechten und Mägden" von E. Lasnik, es betrifft zwar die Weststeiermark, aber es ist sicherlich interessant, wie das Leben damals gewesen ist.
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  #27  
Alt 28.12.2019, 12:27
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
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Ich denke, in der damaligen Zeit regierte eher der Pragmatismus.
Die erste Frau starb, hinterließ dem Ehemann kleine Kinder, also musste die nächste gefunden werden...
Heiratete man(n) nicht wieder, kam man schnell in Gerede - vor allem auf dem Dorf - dass man wohl was mit einer der Mägde habe...

Manchmal blieb man(n) dann einfach in der Familie, so geschehen bei meinem 3xUrgroßvater:
Johann Gottlieb Heckers(*1784) 1.Frau(*1789) verstarb 1810 nach knapp fünfjähriger Ehe. 1815 heiratete er Christiane Charlotte Meyer(*1791), die 1829 im Kindbett starb.

Er machte aus der Not eine Tugend und heiratete 2 Jahre später die Nichte seiner Frau, Johanne Christiane Meyer(* 1814), das waren also 30 Jahre Altersunterschied.
Er starb 1858, seine Frau überlebte ihn um 44 Jahre und durfte die kleinen Kinder nach seinem Tod mit Hilfe ihrer Stiefsöhne und -töchter groß ziehen...


Lg, Claudia von den bergkellners
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Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

Suchen immer:
Loewe - Steinau an der Oder/Schlesien(vor 1850)
Heine - Glogau/Schlesien(vor 1850)
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Ulich - Neukirchen b. Stollberg(um 1710)
Rothbart - Kröslin/Pommern(um 1740)
Mädtke - Grambin und Umgebung/Vorpommern(vor 1840)
Buden/Budin - Wriezen u.U./Brandenburg(um 1700)
Kellner/Gevers - Hannover Stadt u.U.(um 1700)



Geändert von Bergkellner (28.12.2019 um 17:06 Uhr)
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  #28  
Alt 28.12.2019, 13:37
Ahrweiler Ahrweiler ist offline männlich
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Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Villach/Kärnten
Beiträge: 1.035
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Hallo zusammen
Bei meinen Ahnen fand ich bei einem Mann,dass er 40 Jahre älter war als die Frau.Bei einer Frau fand ich,dass sie 20 Jahre älter war als ihr Mann.Sie bekamen noch 2 Kinder und er starb früher als seine Frau
LG
Franz Josef
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  #29  
Alt 19.01.2020, 01:16
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Registriert seit: 04.09.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.468
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Ich habe gerade einen Vorfahren am Wickel, der mit 26 Jahren seine erste Ehe mit einer 42-jährigen Witwe schloss. Finanzielle Interessen sind nicht ersichtlich - er war Maurer, der Vater und der verstorbene Ehemann der Frau waren "Arbeitsmänner".

Nach dem Tod seiner Frau hat er dann noch zweimal geheiratet, erst eine fünf Jahre jüngere Frau (mit der er das einzige Kind hatte, das ich bisher gefunden habe), dann noch eine gleichaltrige Witwe, mit der er verschwägert war. Die hat er dann offenbar auch überlebt.
__________________
Gruß Asphaltblume

Geändert von Asphaltblume (19.01.2020 um 01:18 Uhr)
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