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  #1  
Alt 25.11.2018, 21:46
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
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Beiträge: 756
Standard taz: Genetiker über Herkunftsnachweis

Hallo,

habe in der online taz ein Interview mit Mark Stoneking zum Thema DNA-Analyse gefunden und will es euch nicht vorernthalten:

Interview

Lg, Claudia von den bergkellners
__________________
Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

Suchen immer:
Loewe - Steinau an der Oder/Schlesien(vor 1850)
Heine - Glogau/Schlesien(vor 1850)
Hollenstein - Bleiwäsche/Westfalen(vor 1710)
Ulich - Neukirchen b. Stollberg(um 1710)
Rothbart - Kröslin/Pommern(um 1740)
Mädtke - Grambin und Umgebung/Vorpommern(vor 1840)
Buden/Budin - Wriezen u.U./Brandenburg(um 1700)
Kellner/Gevers - Hannover Stadt u.U.(um 1700)


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  #2  
Alt 25.11.2018, 22:02
Benutzerbild von Manu0379
Manu0379 Manu0379 ist offline weiblich
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Vielen Dank für den Link. Ich fand es interessant zu lesen.

VG Manu
__________________
Regionen und Namen meiner Sackgassen:
(Neu) Karstädt, Groß Laasch und Umgebung: Möller, Gäth, Laudan, Lüth, Rohk, Dien, Ihde, Schell, Giese, Dreyer, Madaus, Hinrichs, Suhr, Tägeln, Hamann, Mellmann
Region Suckow, Prignitz: Schütt, Krutzki, Lenth, Kop(p)low, Berger, Madaus, Giestemann,
Hamburg, S-H: Osterhof, Bauer, Scheele, Kohlmeyer, Eggers, Warge, Brandenburg, Mensen
Niedersachsen: Fehmer
Rawitsch: Schmidt, Kwittua, Poranske/-ska/-ski, Eitner, Fran(c)ke, Bergmann
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  #3  
Alt 25.11.2018, 22:04
Scherfer Scherfer ist offline
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Beiträge: 921
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Hach, na ja...

Was die Zuordnung zu bestimmten Volksgruppen vor Zehntausenden Jahren angeht, gebe ich dem Mann ja Recht: Eine nette Spielerei, mehr nicht! Aber wer DNA-Tests auf Genealogieplattformen nur auf diese Herkunftsanalyse beschränkt, der hat sich nicht wirklich damit beschäftigt, sondern pflegt nur liebgewonnene Vorurteile. Denn die eigentliche Stärke solcher DNA-Tests besteht ja in einer anderen Komponente, nämlich dem Finden von viel näher verwandten Cousins und Kusinen mit gemeinsamen Vorfahren innerhalb der letzten ca. 5-8 Generationen. Also durchaus der Zeitraum, der für Familienforscher interessant ist. Die Herkunftsanalyse ist für mich nur eine nette Zugabe.

Wir wissen alle über "tote Punkte" Bescheid, wo wir nicht weiterkommen, weil z.B. der Vater eines unehelichen Kindes im Kirchenbuch oder Zivillregister nicht genannt wird. Genau da kann ein DNA-Test wichtige Hinweise liefern! Und als gute Familienforscher wollen wir doch eigentlich möglichst alle verwertbaren Quellen nutzen, oder?

Mal ein konkretes Beispiel: Letztes Jahr kontaktierte ich eine Kusine zweiten Grades, die ich nur über einen Test mit einer hohen Übereinstimmung gefunden habe. Daraufhin sandte sie mir einen Stapel alter Fotos, darunter das einer Urgroßmutter und einer Urgroßmutter, von denen ich vorher kein Bild hatte. In Online-Stammbäumen hätte ich diese Fotos auch nicht gefunden, da besagte Großcousine gar keine Seite online pflegt! Nun, wer von euch wäre über so einen Fund nicht froh gewesen?
__________________
Wer Lebensdaten kopiert oder verfälscht, oder kopierte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Dauerbeschallung mit "Du ahnst es nicht!" nicht unter zwei Jahren bestraft.

Geändert von Scherfer (25.11.2018 um 22:15 Uhr)
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  #4  
Alt 25.11.2018, 22:41
OliverS OliverS ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Scherfer Beitrag anzeigen
Hach, na ja...

Was die Zuordnung zu bestimmten Volksgruppen vor Zehntausenden Jahren angeht, gebe ich dem Mann ja Recht: Eine nette Spielerei, mehr nicht! Aber wer DNA-Tests auf Genealogieplattformen nur auf diese Herkunftsanalyse beschränkt, der hat sich nicht wirklich damit beschäftigt, sondern pflegt nur liebgewonnene Vorurteile. Denn die eigentliche Stärke solcher DNA-Tests besteht ja in einer anderen Komponente, nämlich dem Finden von viel näher verwandten Cousins und Kusinen mit gemeinsamen Vorfahren innerhalb der letzten ca. 5-8 Generationen.

Besser kann man es nicht sagen!!!
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