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  #11  
Alt 17.10.2018, 20:00
consanguineus consanguineus ist gerade online männlich
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Zitat:
Zitat von Mismid Beitrag anzeigen
Wozu soll denn die Ahnenliste dienen? Eine reine Liste auf 1147 Seiten? Wer soll sich das durchlesen? Das ist ja nicht wirklich spannend. Oder als reines Nachschlagewerk wie ein Telefonbuch? Ein 1147 Seitenbuch ist eigentlich unlesbar und nicht handelbar. Selbst 500 Seiten sind eigentlich schon viel zu viel. Das Buch kann man doch gar nicht richtig aufschlagen, wenn die Seiten nicht extrem dünn sind. Und für was soll die ISBN Nummer sein? Willst du das Buch auf dem freien Markt verkaufen? Wer soll das erwerben wollen?

Ääähmmm, Einspruch! Wer sich das durchlesen soll? Ich zum Beispiel! Ich liebe es, Ahnenlisten zu lesen. Und das meine ich durchaus ernst. Es sollten natürlich, und da ist der Alte Mansfelder ganz sicher der richtige Mann, auch ein paar "spannende" Ahnen in dieser Liste zu finden sein. Geschichtlich oder kulturell relevante Personen also.

Die Einzelbände von "A Game of Thrones" haben übrigens auch an die tausend Seiten. Das kann man, wenn man es denn lesen möchte, schon händeln.
__________________
Gruß

Geändert von consanguineus (17.10.2018 um 21:08 Uhr)
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  #12  
Alt 18.10.2018, 09:29
Monstera80 Monstera80 ist offline weiblich
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U Michel.. Genau so was in der Art schwebt mir vor. Tolle Arbeit und danke auch für die Anregungen in Form von Bildern.
TOLL
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  #13  
Alt 18.10.2018, 12:37
Kleesommer Kleesommer ist offline weiblich
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U Michel, vielen herzlichen Dank fürs reinschauenlassen in dein tolles Werk. Nach solchen anschaulichen Beispielen suche ich schon lange, da auch ich meine Forschungsergebnisse und entdeckten Familiengeschichten in gebundener Form festhalten möchte.
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  #14  
Alt 18.10.2018, 15:09
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo

Ich habe auch schon mehrere Fotobücher bei CEWE drucken lassen. Mit der Qualität war ich sehr zufrieden. Ich denke, das ist eine gute Lösung, wenn man nur eine sehr kleine Auflage drucken lassen will und vorwiegend Bilder und wenig Text drin sein soll.
Ich hatte nur ein Exemplar für mich und eines für meine Eltern drucken lassen (hätte aber noch die Druckdatei, um weitere Exemplare zu bestellen). Wirklich ein "Buch" war es nicht, eher ein sehr kurzer Zwischenstand meiner Forschungen, mit vielen beschrifteten alten Fotos, ein paar Postkarten aber ohne weiteren Text.

Gute Frage von Mismid.
Reine Listen kann man schon als Buch drucken lassen, das eignet sich dann allerdings eher für Archive oder Bibliotheken, wo jemand, der zufällig nach dem selben Namen sucht, nachschauen kann. Auf dem freien Markt wird sich eine reine Liste kaum verkaufen.
Ich habe aber schon sehr schön gestaltete Bücher zu adligen Familien gesehen, in denen aber zu einzelnen Personen Lebensläufe drin waren und viele Farbfotos.
Was die Seitenanzahl angeht, da würde ich den Verlag bzw die Druckerei fragen, wie dick denn möglich ist. Das hängt ja stark von der Papierdicke und der Bindeart ab. Aufteilen auf zwei Bände fände ich aber sinnvoll. Einfach bei jedem Band vorne eine Titelseite machen (siehe unten) und "Band 1" bzw. "Band 2" schreiben, dann kannst du direkt in Band 2 weiter schreiben.

Eine ISBN macht eigentlich nur Sinn, wenn man das Buch über den Buchhandel verkaufen lassen will. Sonst ist es reiner Luxus, das muss dann jeder selbst wissen.
Eine ISBN garantiert aber nicht die Aufnahme in eine Bibliothek, es kann gut sein, dass die sich dann trotzdem denken, das interessiere keinen. Gerade wegen dem Budget muss da teilweise gut abgewogen werden, welche Bücher angeschafft werden. Da hat Ahnenforschung halt keine so hohe Priorität. Eine Schenkung an passende Bibliotheken und Archive bewirkt da viel mehr.

Bitte überlegt euch beim schreiben/drucken/verlegen von Büchern, ob ihr möchtet, dass ein Exemplar davon in der örtlichen oder zuständigen Bibliothek oder im Archiv stehen soll. Bibliotheken und Archive freuen sich bestimmt über ein Freiexemplar, vor allem wenn das Buch nicht über den Buchhandel erwerbbar ist. Am besten vorher nachfragen.
Für Bibliotheken und Archive ist wichtig, dass das Buch eine sinnvolle Titelseite hat, und da mindestens folgende Informationen drauf sind: Titel, ggf. Untertitel, Name des Autors, freiwillig: Geburtsjahr und ggf.Todesjahr des Autors (die Jahre werden seit ein paar Jahren erfasst, um Autoren mit gleichem Namen auseinander zu halten), Ort und Jahr, ggf. ISBN. Überlegt euch, dass auch andere Personen diese Informationen verstehen sollten, daher sollten z.B. solche Dinge wie Exemplar-Nummer bei einem limitierten Druck auch als solche erkennbar sein.

Wie AlAlvo schon schrieb, ist die Quellenangabe unerlässlich, auch bei Quellen aus Archiven und sowieso bei fremdem Bildmaterial, Informationen aus anderen Büchern und aus dem Internet (zitiert wird da mit dem Link und dem Hinweis "abgerufen am *Datum*").

Was allenfalls auch eine Möglichkeit wäre, ist das Publizieren als E-Book. Dafür gibt es sogar eigene Verlage. Weil dafür nur wenig Kosten anfallen, müsste das viel günstiger kommen als physisches Publizieren. Ich habe selbst noch keine Erfahrung damit, aber der Ahnenforscher Peter Teuthorn hat ein E-Book über Genealogisches Publizieren geschrieben.
In PDF kann man bestens Grafiken und Bilder einfügen. Beim E-Book-Format epub kann man s/w-Bilder und einfache Grafiken einfügen. Dieses Format kann man am PC oder auf E-Book-Readern lesen.
Falls man selbst sowieso bereits eine Webseite hat, kann man das E-Book auch dort als PDF hochladen, ein gratis E-Book fördert sicher die Verbreitung . Auch auf frei verfügbare Inhalte gibt es ein Copyright. Mit den "Creative Commons Lizenzen" kann man genau festlegen, was andere damit machen dürfen (zB Inhalte verwenden, aber der Autor muss genannt werden oder Inhalte dürfen sogar weiterentwickelt werden oder es darf kein Geld mit den Inhalten gemacht werden).
So könnte man auch gut eine kleine Auflage in einem Copyshop drucken lassen (für sich selbst, Verwandte und Bibliotheken/Archive) und weitere interessierte Forscher können das E-Book lesen.
__________________
Viele Grüsse von Garfield

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  #15  
Alt 18.10.2018, 17:21
Victor2012 Victor2012 ist offline männlich
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Standard zum Buch Drucken Ahnenforschung

Hallo in die Runde und zur Anfrage zu einem Ahnenbuch. Ich hab es mir vor ca 4 . 2 Jahren zusammengestellt. Zum ersten aus dem Microsoft Büroprogramm Microsoft Publisher. Das Programm enthält einige Vorlagen u.a. auch für Magazine. Daraus hab ich eines Ausgewählt. Da kann man Seiten nur mit Text gestalten und oder mit Bildern. Die Seite sind variabel. Mit den eingefügten Fotos, Legenden Hinwiese für meine "Nachfolgen" dann alles mit der CEWE Software gestaltet und zum Druck zu Rossmann eingereicht. Ist gut geworden läßt sich für die Weihnachtszeit zum verschenken gut vorbereiten. Gedauert hat es bei mir alles zusammen 4 Wochen zu herstellen. Wenn es gewünscht ist kann ich eine Seite per PN zusenden. Hilft es evtl.? grüße Victor 2012
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  #16  
Alt 18.10.2018, 17:55
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist gerade online
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Selber habe ich mein Familienbuch nicht mit so ner relativ teuren Software wie U.Michael erstellt (wobei im Nachhinein vermutlich die teurere Software die Arbeit einfacher gemacht hätte ^^), ich habe ein buntes Sammelsurium an Software verwendet:

- Stammbaum-Grafiken mit der Software von MyHeritage (aber nicht der Buch-Modus, sondern die Einzelgrafiken, die sehen besser aus), nachbearbeitet mit PDFEditor 3.0
- Ahnenlisten mit Ahnenblatt (fand da das Layout besser als bei der MH Software), nachbearbeitet mit OpenOffice und danach PDFEditor 3.0
- Gesamtzusammenfassung mit PDFEditor 3.0 (Größenanpassung über eine Internet-Seite)
- "Textuelle Kapitel" mit OpenOffice (und danach PDFEditor wieder mal)

An Kapiteln habe ich Einleitung, Ortskunde, Stammbaum (mit Querverweisen, von Hand eingefügt ^^), Lebensgeschichten (was ich abseits von Daten und Orten herausfand, also über das Leben der Ahnen), Ahnenliste, Namens-Index, Tote Punkte (auflistung der "Endpunkte" im Stammbaum), Fotos und Karten sowie ein paar Listen (Ortslisten, Namenslisten, Literaturverzeichnis,...).

Habe das Buch dann bei book-on-demand.de drucken lassen (und war sehr zufrieden, waren ca. 400 Seiten). Das zweite Buch (andere Linie) ist derzeit in Arbeit. War ne Kleinserie, halt nur Exemplare für mich und interessierte Verwandte.

Geändert von SteffenHaeuser (18.10.2018 um 17:56 Uhr)
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  #17  
Alt 18.10.2018, 18:32
zummelt zummelt ist offline
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Hallo,

ich habe für eine meiner Linien per Latex ein Ahnenbuch erstellt.
Ich musste mich zum Anfang erst etwas in das Programm einarbeiten, brauchte mich aber später nicht um Satz, Spiegel und Layout kümmern. Per pdf zur Druckerei vor Ort und als ordentlich gebundenes Softcover-Buch verschenkt.

Beste Grüße
Steffen
Angehängte Grafiken
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  #18  
Alt 18.10.2018, 20:25
Vorberg Vorberg ist offline männlich
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Hallo,
ich habe mir bereits zwei Buchbänder mit ca. 400 Seiten und einer Auflage von 25 Stück drucken lassen. Mit Word erstellt und als PDF in einer regionalen Druckerei drucken lassen. Klar, übers Internet wäre es günstiger aber da habe ich zu wenig Ahnung.

Zum Inhalt; Einleitung, Inhaltsverzeichnis, Bilder und Geschichten zu Personen, Hausgeschichten, Personenblätter, Statistiken, Quellenangaben.
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  #19  
Alt 18.10.2018, 22:15
mumof2 mumof2 ist offline weiblich
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Moin Zusammen, interessiert lese ich Eure Beiträge.

@Vorberg: Welche Bindung hast Du bei 400 Seiten gewählt?
@Steffen: Ein Buch über book-on-demand nur für den privaten Gebrauch? Geht das?
__________________
Viele Grüße
mum of 2
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  #20  
Alt 19.10.2018, 01:43
Benutzerbild von Uschibaldi
Uschibaldi Uschibaldi ist offline weiblich
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Beiträge: 720
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Hallo!
Ich habe bis jetzt 3 Chroniken in Fadenheftung über eine Internetdruckerei drucken lassen. Nur in der Auflage von 8-10 Büchern, die um 250 Seiten haben. Das Bearbeitungsprogramm war auch bei mit InDesign. Ich bin sehr zufrieden mit den Chroniken.
Davor habe ich die Chronik für meine Nichte selber ausgedruckt und in einen Klemmordner gegeben. Das war fast teurer.
Liebe Grüße
Uschi
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