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Umfrageergebnis anzeigen: Haben es ältere oder jüngere Personen einfacher bei "persönlichen Anliegen"?
Ich finde Jüngere haben es einfacher! 6 15,79%
Ich finde Ältere haben es einfacher! 9 23,68%
Keiner hat einen wirklichen "Vorteil"! 23 60,53%
Teilnehmer: 38. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 13.11.2013, 23:26
Benutzerbild von Hans Grimm
Hans Grimm Hans Grimm ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2012
Ort: im Norden Deutschlands
Beiträge: 290
Standard Haben es ältere oder jüngere Personen einfacher bei "persönlichen Anliegen"?

Hallo liebe Mitglieder,

mal wieder eine sehr ungewöhnliche Umfrage von mir!

Und zwar habe ich mir (18 Jahre alt) schon oft die Frage gestellt, wie es älteren Forschern ergeht wenn sie z. B. weitläufige Verwandte nach langer Zeit anschreiben und dann mit ihnen in Kontakt treten möchten. Denn bei mir lief das alles immer recht herzlich und erfreulich ab, da oft die Familien begeistert oder erfreut waren, dass eine solch junge Person sich für die Familienbegebenheiten interessiert!
Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass es bei unseren älteren Mitgliedern u. Forschern öfter zu Problemen kommt, weil es irgendwie doch etwas anderes ist, einer gleichalten oder älteren Person spezifische Auskünfte über die Familie zu erteilen!?


Es geht also bei dieser Umfrage nicht um das allgemeine Forschen an sich (Erfahrung, Lesen von Kurrent u. Sütterlin usw.), sondern um das in Kontakt treten mit (unbekannten/weitläufig verwandten) Familien und evtl. Standesämtern oder sonstigen Forschungseinrichtungen, wo "persönliches Erscheinen" notwendig ist.

Was meint ihr?
Haben die Jüngeren einen "Jungbonus" und können deshalb punkten oder haben die Älteren einen "Seriositätsbonus- und/oder Erfahrungsbonus" mit welchem sie "besser ankommen" und so schneller zum Erfolg gelangen?



PS: "Jung" definiere ich jetzt einfach mal als "bis 30 Jahre" und "alt" als "alles über 30 Jahre"!
Ich hoffe das ist so in etwa in Ordnung!?
__________________
Mit besten Grüßen

Hans


- Was sie einst waren
Das sind wir jetzt
Und was sie jetzt sind
Das werden wir einst werden -
  #2  
Alt 16.11.2013, 18:56
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.11.2009
Ort: Arendsee/Altm.
Beiträge: 4.222
Standard

Hallo Hans,

Ich bin der Meinung, dass keiner einen Vorteil hat. Alle fangen mit der Forschung irgendwo an, der eine früher der andere später.
Der einzigste Vorteil wäre bei einem jüngeren nur der, dass dieser noch über "noch lebende"auskunftgebende verfügt als anders herum.
Zudem muss man auch sehen, dass durch die Teilung Deutschlands viele erst im "alter" dazu überhaupt in der Lage waren, auch diesen Teil der Familie oder Verwandtschaft zu erforschen.
In Archiven ist mein alter nebensache. Da forscht von jung bis alt alles, egal für was.

Ich muss allerdings gestehen, ich habe zwar zu meinen Vorfahren auch Nachfahren gefunden (Kontakt per Mail oder Telefon), allerdings kennen wir uns bisher leider immer noch nicht. Wobei ich mich da mit dem direkten Kennenlernen beeilen sollte, denn die sind alle bereits älter als ich.

LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
  #3  
Alt 17.11.2013, 13:23
Niclas
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Hans,

ich bin unter Achtzehn und hatte bis jetzt keine großen Probleme mit Behörden, obwohl ich dachte, dass es nicht so einfach wird.

Bei Verwandten: Mich hat hier im Forum mein Cousin dritten Grades gefunden, und der ging erst davon aus, dass ich so in seinem Alter bin. Als er erfuhr, wie alt ich bin, schrieb er mehrmals wie viel Respekt er vor mir habe, weil ich mich in meinem jungen Alter mit Ahnenforschung beschäftige.
Dann habe ich hier einen Verwandten gefunden, dieser ging mit mir ganz normal um, als wäre ich kein seltener Fall.
_______________________________
Hätte meine Großmutter z.B. Verwandte gesucht, dann hätte sie vermutlich auch viel Respekt bekommen, trotz ihres Alters.

Ich finde, dass es eigentlich "gleich" ist.

Nur jetzt zu den ca. 40 Jahre alten:

So gesehen, ist es "normal" wenn 40 jährige bei Behörden anrufen, Urkunden wollen etc. auch wenn der Grund "Ahnenforschung" angegeben wird. Das ist nichts "Besonderes".
Nun, viel Glück bei dem weiteren Verlauf dieser Umfrage.

Liebe Grüße aus Hamburg!
  #4  
Alt 17.11.2013, 13:55
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Registriert seit: 18.12.2006
Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 1.575
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Hallo

Ich habe mit etwa 15 angefangen zu forschen. In meinem Forschungsgebiet in Italien bin ich jeweils direkt in die Kirche gefahren um dort die originalen Kirchenbücher einzusehen. Ich hatte da schon das Gefühl, einen gewissen Bonus zu erhalten, halt so im Sinne von "jöö, guck mal, jemand so junges interessiert sich für so alten Kram, das ist ja toll!". Aber ich gehe davon aus, dass auch "älteren" Forschern geholfen wird . Zumindest habe ich in den letzten paar Jahren keine negativen Erfahrungen gemacht, wenn ich irgendwo persönlich vorbei ging.
__________________
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  #5  
Alt 17.11.2013, 18:59
Ruhland Ruhland ist offline
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Registriert seit: 11.11.2012
Beiträge: 211
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Mir geht es ähnlich wie Niclas ich bin 18 und wenn ich irgendwohin eine Mail schreibe um z.B. Einsicht in Kirchenbücher zu erhalten dann denken die ich sei wesentlich älter. Doch wenn ich dann vorbeischaue sind die Leute meist sehr erstaunt und wollen oft auch wissen wie man zu einem solchen Hobby kommt.
Auch meine Verwandten zollen mir großen Respekt und geben noch bereitwilliger Auskunft. Vor allem die Älteren freuen sich, dass jemand das Erbe der Familie erforscht.
  #6  
Alt 17.11.2013, 22:27
Niclas
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ruhland, da haben wir wohl viel gemeinsam!
  #7  
Alt 18.11.2013, 12:15
Benutzerbild von jacq
jacq jacq ist offline männlich
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Beiträge: 7.670
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Moin,

ganz kurz meine Erfahrungen zum Thema.

Die Ahnenforschung ist nunmal leider dominiert von älteren. Hauptsächlich Richtung Rentenalter, teils mit Ü30 "Nachwuchs".
Ich gehöre mit Mitte 20 auch noch zu den Jüngeren, die mit ungefähr 2 Jahren auch noch nicht allzu lange dabei sind.

Ich wurde bislang immer zuerst schief und musternd betrachtet, nicht ganz für voll genommen, was man mich auch hat spüren lassen. Im Gespräch sind die meisten dann doch recht offen und erstaunt, wenn die Gegenseite merkt, dass man nicht mehr so ganz grün hinter den Ohren ist und doch schon weiß, was man da tut.
Im Endeffekt wurde ich dann doch immer angenommen, auch wenn erstmal das Eis gebrochen werden musste.

Es ist nunmal leider ein Hobby, wo m.E. in der heutigen Gesellschaft wenig junge Leute nachrücken, da die "Interessen" leider fernab der eigenen Geschichte und Geschichte allgemein liegen.

Um konkret die Frage zu beantworten: Ja, Ältere haben es im Allgemeinen definitiv erstmal einfacher.


Gruß,
jacq
__________________
Viele Grüße,
jacq

  #8  
Alt 18.11.2013, 13:25
Apex Apex ist offline männlich
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Registriert seit: 18.03.2013
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 517
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Hallo,

ich bin mir nicht sicher ob sich diese Umfrage objektiv beurteilen und beantworten lässt, denn persönliche Eindrücke oder Meinungen sind stets subjektiver Natur.

Meiner Meinung nach hat man keine Vor- oder Nachteile durch das eigene Alter, es ist auch völlig unerheblich für die Erhebung von anfallenden Gebühren von Urkunden oder ggf. Gebühren für Archivnutzung, solange man diese entrichtet, diese also fristgerecht bezahlt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit erhält man als etwas jüngerer kritische Blicke über die Ernsthaftigkeit der Ausübung seines Hobbys - aber was hat das die jeweiligen Personen bitte zu interessieren, wenn sich hieraus kein offenes Gespräch auf Augenhöhe entwickeln kann?

Gruß
Dominik
__________________
Immer an Informationen zu
Gau, Ostpreußen im Kirchspiel Kumehnen
Bursczinski, Ostpreußen in Elbing, Altstadt (Mohrungen)
Bluhm, Ostpreußen, im Kirchspiel Wargen und Königsberg i.Pr.
interessiert. :-)

  #9  
Alt 18.11.2013, 16:37
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Registriert seit: 04.09.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.468
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Ich glaube, dass der Einfluss des eigenen Alters innerhalb der (entfernten und vielleicht unbekannten) Verwandtschaft anders ist als bei Institutionen. Institutionen sollten jeden Forscher eigentlich unvoreingenommen behandeln, aber Nachfragen, um herauszufinden, ob man einen "alten Hasen" oder einen Neuling in Sachen Ahnenforschung vor sich hat, sind bei jeder Altersgruppe zu erwarten und ja auch sinnvoll, um den individuellen Beratungsbedarf festzustellen.

In der Familie hängt es sicherlich auch vom Verhältnis der verschiedenen Familienzweige zueinander ab und von den jeweiligen Erfahrungen, die der angesprochene Verwandte gemacht hat. Der eine freut sich, vom unbekannten Enkel von Cousine Inge zu hören - die hat ja 1960 diesen Vertreter geheiratet und ist nach Duisburg gezogen, oder war das Düsseldorf? aber da ist der Kontakt dann leider abgebrochen, erzähl mal, wie gehts denn der Inge? -, der andere nimmt es Cousine Inge und ihrer ganzen Bagage vielleicht übel, dass sie sich nach ihrer Hochzeit nicht mehr gemeldet hat, aber die hat sich ja auch immer für was Besseres gehalten...
Oder vielleicht wurde auch gerade am Sonntag erst bei Aktenzeichen xy vor dem "Enkeltrick" gewarnt.
__________________
Gruß Asphaltblume
  #10  
Alt 19.09.2015, 22:38
Benutzerbild von HindeburgRattibor
HindeburgRattibor HindeburgRattibor ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2011
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 815
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Also ich habe mit 13 angefangen und bin nun 17 1/2. Natürlich nicht durchgängig, aber schon damals bestand das Interesse.
__________________
LG HindeburgRattibor

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