#11  
Alt 26.03.2020, 13:36
Tenger Tenger ist offline
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Habe ich richtig verstanden, dass ihr über diese Familie Ahnenforschung betreiben wollt? 🤔 Ansonsten verstehe ich nur Bahnhof 😅
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  #12  
Alt 26.03.2020, 14:01
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NEIN, Tenger, das wollen wir absolut nicht!

Wir haben uns nur vorgestellt, dass JEMAND eine solche Familiensituation hat und dann diese ganzen Personen "beforschen" muss.

Ich habe gesagt, das sei für mich ein Albtraum, und dann sind wir ins Spinnen gekommen . Das passiert schon mal, da gibt dann ein Wort das andere bzw. eine "Idee" kommt zur anderen ...
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  #13  
Alt 26.03.2020, 14:19
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Das Problem bei dieser Familie wird sein, daß sie schneller Nachkommen produzieren als man ihre Vorfahren findet. Um ehrlich zu sein, möchte ich beide Jobs nicht haben...
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #14  
Alt 26.03.2020, 14:40
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Ist zwar extrem viel Arbeit aber ich wünschte ich hätte zumindest die Hälfte dieser Familie bei mir Leider hört es bei mir schon im 19. Jh auf
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  #15  
Alt 26.03.2020, 14:45
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Zitat:
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Ist zwar extrem viel Arbeit aber ich wünschte ich hätte zumindest die Hälfte dieser Familie bei mir Leider hört es bei mir schon im 19. Jh auf
Nur Geduld, Tenger! Wie lange forschst/suchst Du schon? - Liegt es auch an solchen Begebenheiten wie der Trauung in Istanbul?
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  #16  
Alt 26.03.2020, 15:34
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Meinen ersten Stammbaum habe ich 2009 gezeichnet damals noch mit vielen Fehlern so ab 2012 habe ich dann angefangen mich mit entfernten Verwandten in Verbindung zu setzen und auch meine Großeltern gezielt zu fragen und auch zu hinterfragen, statt wie vorher alles einfach zu übernehmen wie es mir gesagt wurde.

Später stieß ich sowohl durch Erzählungen von Verwandten als auch durch wissenschaftliche Berichte darauf (in der meine Ahnen väterlicherseits auch kurz erwähnt werden), dass sie Nomaden waren. Die Alphabetisierungsrate bei Nomaden war unterirdisch niedrig, sodass eigentlich alles nur mündlich in Form von Gedichten oder Elegien weitergegeben wurde. Diese wurden vermutlich teilweise mit der Zeit vergessen oder falsch weitergegeben, weshalb ich diese nicht wirklich als zuverlässige Quelle nutzen kann. Jetzt könnte man natürlich in Archiven suchen. Da ist jedoch das Problem, dass die Archivierung der Familien- bzw. Geburten-/Sterberegister im Osmanischen Reich erst mit der Refomierung der Gesetze Mitte des 19. Jahrhunderts, begann. Diese sind zum Glück seit 2015 in einer vom Staat entwickelten App einsehbar. Alles davor müsste man in anderen Archiven suchen (z.B Steuer- oder Besitzregister; da aber nomadische Familie = kein Besitz), die man nicht einsehen darf. Es gibt einen Verwandten der obwohl er Beamter ist und alle Beamtenkollegen die in den Archiven arbeiten kennt, diese nicht einsehen durfte. Ich als "normaler" brauche dort gar nicht erst aufzutauchen.

Die Vaterseite mütterlicherseits stammte wohl von zwei Brüdern ab, die aus ihrer Heimat in verschiedene Regionen verbannt wurden. Wie ich letzten Monat erfahren habe, existiert die Familie des einen Bruders noch. Der andere Bruder ist mein 4x Uropa. Da müsste ich noch nachforschen und darauf hoffen, dass man zumindest dort Archive einsehen darf. Die Mutter meines Opas mütterlicherseits war wohl Georgierin wo nicht einmal mein Opa weiß woher sie ursprünglich abstammt. Er weiß nur, dass sie aus dem Norden der Türkei kam und nach der Heirat mit meinem Uropa nie wiedrr dort gewesen ist. In der staatlichen App finden sich leider auch keine Hinweise darauf, da meine Uroma mit meiner "Stiefuroma" verwechselt wurde, die genau den selben Namen trägt wie meine Uroma. Also ist dies ein komplett toter Punkt.

Die Mutterseite mütterlicherseits ist damals im Osmanischen Reich nach Bulgarien (damals zum Osmanischen Reich gehörend) versetzt worden, da mein 4x Uropa ein Imam war und dort dienen sollte. Die Familie wanderte zwar in den 1950er Jahren wieder in die Türkei aus, jedoch müsste ich dorthin und mich mit Verwandten mit denen ich schon etwas Kontakt hatte beschäftigen und in bulgarischen Archiven suchen, was wohl laut Verwandten für einen türkischstämmigen leider erschwert wird. Meine Uroma habe ich noch kennengelernt jedoch war ich damals leider noch nicht auf den Geschmack der Genealogie gekommen.

Wie ihr seht ist es alles etwas kompliziert und nebelig. Ich bin jedes mal echt fasziniert wie weit man als deutschstämmiger zurückgehen kann und enttäuscht darüber, dass dieses Interesse und diese Mühe im Osmanischen Reich nicht bzw. zu spät gab.

Lg Tenger

Geändert von Tenger (27.03.2020 um 15:08 Uhr)
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  #17  
Alt 26.03.2020, 16:12
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DANKE, Tenger !!!

Die Geschichte Deiner Familien hört sich sehr, sehr interessant an; mehr als schade, dass das alles so kompliziert ist und Du überall "gegen Wände" rennst.

Trotzdem, für die Stellen, an denen Aussicht auf Erfolg besteht, wünsche ich Dir alles "Forscher-Glück", das Du haben kannst!

Hast Du die Heirat in Istanbul schon "angeleiert"? Wenigstens da sollte man doch weiterkommen ...
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  #18  
Alt 26.03.2020, 16:22
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Vielen lieben Dank Scheuck.

Ich habe damit begonnen alles was ich mitbekomme ins schriftliche niederzusetzen und mehrmals zu kopieren, damit meine Nachfahren es nicht so extrem schwer haben wie ich jetzt.

Was meinst du denn mit der Hochzeit in Istanbul?

Lg Tenger
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  #19  
Alt 26.03.2020, 16:36
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T'SCHULDIGUNG , Tenger; das mit der Heirat in Istanbul war Carlheinz
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  #20  
Alt 26.03.2020, 17:44
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Alles gut kein Problem
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