#11  
Alt 13.11.2020, 22:41
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Hallo, Gudrid!

Recht hast Du, das habe ich nicht bedacht - Die vermeintlichen Halbgeschwister sind dagegen, die eventuelle Wahrheit ans Tageslicht zu bringen; demnach werden sie sich wahrscheinlich auch "freiwillig" keinem Gen-Test unterziehen ...

Selbstverständlich, jeder hat das Recht auf seine Wurzeln, da stimme ich absolut zu. Ich frage mich aber inzwischen, ob man auch das "Recht" hat, jemandem dieses Recht "anzudienen" bzw. es ihm "aufzudrängen"?

Bislang geht es um mehr oder weniger "berechtigte" Vermutungen, und es wäre ganz sicher an den biologischen Eltern gewesen, den Mut zur Wahrheit aufzubringen. Dass sie den nicht hatten, empfinde auch ich als schlimm!

Mir schwirrt inzwischen die Frage danach im Kopf rum, ob man dem vermeintlichen Sohn wirklich einen "Gefallen" tut? - Seine verstorbene Mutter wird er in erster Linie in einem ganz anderen "Licht" sehen/sehen müssen. Auch dem verstorbenen biologischen Vater wird er nicht "dankbar" sein ...

"Lohnt" sich das wirklich, vor allem dann, wenn man in dem Drama vielleicht keine "tragende" Rolle spielt ????????????????????????????
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck

Geändert von scheuck (13.11.2020 um 22:47 Uhr)
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  #12  
Alt 13.11.2020, 23:08
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Der vermeintliche Sohn/Bruder dürfte wohl inzwischen ein gestandenes Mannsbild sein, wie man bei uns sagt. Er wird die Wahrheit wohl verkraften können.
Aber es geschieht eh, wie es geschieht.

Mit tragender Rolle meinst du wohl den Verwandtschaftsgrad?
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Gudrid

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  #13  
Alt 13.11.2020, 23:17
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Ja, Saraesa gehört ja offenbar nicht zu den Halbgeschwistern.

Auch gestandenen Mannsbildern kann man sehr weh tun, wenn man sie mit "Wahrheiten" konfrontiert, die ihr Weltbild schwer ins Rutschen bringen bzw. auf den Kopf stellen .... - "Muss" man jemandem wissentlich weh tun, um einer bislang nicht gesicherten "Wahrheit" die Ehre zu geben?
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  #14  
Alt 13.11.2020, 23:33
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Ich weiß nicht?

Ich würde es wissen wollen, auf jeden Fall.
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  #15  
Alt 14.11.2020, 00:28
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
nur nochmal nachgefragt
der "leibliche/biologische" Vater ist verstorben, das ist klar. - Mit "Eltern" meinst Du den Vater, der eventuell keiner ist?
Genau das meinte ich damit.
Zitat:
Zitat von Araminta Beitrag anzeigen
Ich möchte dir da auch keinen Rat geben, denn ich wüsste spontan selbst nicht wie ich darauf reagieren würde.
Aber mich bewegt deine Geschichte schon sehr!
Danke für deine Worte, ich weiß sie zu schätzen.
Zitat:
Zitat von Gudrid Beitrag anzeigen
Da gibt es auch noch den Gentest zwischen den ehelichen Kindern und dem vermeintlich außerehelichem Sohn, der Klarheit bringen könnte.
Für mich hat jeder Mensch das Recht, seine wahren Wurzeln zu kennen.
Schlimm finde ich, dass die Verantwortlichen nicht den Mut gefunden haben, den Sohn aufzuklären. Aber alle wissen Bescheid (seine Halbgeschwister?), nur der Betroffenen nicht?
Bemerkenswert finde ich auch, dass ja nicht nur die Geschwister, sondern auch einige ihrer Kinder oder Ehepartner Bescheid wissen.
Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Die vermeintlichen Halbgeschwister sind dagegen, die eventuelle Wahrheit ans Tageslicht zu bringen; demnach werden sie sich wahrscheinlich auch "freiwillig" keinem Gen-Test unterziehen ...
Sagen wir mal so, dass wohl auch meine DNA für den Beweis einer Verbindung ausreichen würde.
Zitat:
Mir schwirrt inzwischen die Frage danach im Kopf rum, ob man dem vermeintlichen Sohn wirklich einen "Gefallen" tut? - Seine verstorbene Mutter wird er in erster Linie in einem ganz anderen "Licht" sehen/sehen müssen. Auch dem verstorbenen biologischen Vater wird er nicht "dankbar" sein ...
Das ist auch meine Angst. Mit der Tür ins Haus zu fallen oder jemanden verletzen, ist keinesfalls die Intention. Ich weiß auch nicht, ob ich ein persönliches Gespräch so leicht übers Herz bringen kann.
Die Frage ist nur, ob die Wahrheit nicht irgendwann auch so über kurz oder lang ans Licht kommen würde. Das fängt bei Blutgruppenvererbung an und hört bei online DNA-Tests auf.
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  #16  
Alt 14.11.2020, 06:40
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Zitat:
Zitat von Saraesa Beitrag anzeigen
Das ist auch meine Angst. Mit der Tür ins Haus zu fallen oder jemanden verletzen, ist keinesfalls die Intention. Ich weiß auch nicht, ob ich ein persönliches Gespräch so leicht übers Herz bringen kann.
Die Frage ist nur, ob die Wahrheit nicht irgendwann auch so über kurz oder lang ans Licht kommen würde. Das fängt bei Blutgruppenvererbung an und hört bei online DNA-Tests auf.
Du bist also auch daran beteiligt.

Für mich käme es darauf an, wie weit ich mit dem Betroffenen bekannt, verwandt, befreundet bin. Wie weit man denjenigen kennt und ihn einschätzen kann. Vielleicht wird er sogar dankbar sein für Ehrlichkeit und Offenheit. Vielleicht weiß oder ahnt er sogar etwas und er traut sich nicht zu fragen, um seinerseits nicht zu verletzen.
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  #17  
Alt 14.11.2020, 09:25
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hola,


wenn der Betreffende ein eher unangenehmer Zeitgenosse ist, würde ich ihn dumm sterben lassen. Es gibt so viele Kuckuckskinder, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an.
Wenn eine Hochzeit zwischen Geschwistern droht, sollte man dagegen lieber Gewissheit schaffen. Solche könnte/hätte/würde macht zuweilen mehr Probleme, als die Tatsachen.
Drohen eventuell Erbstreitigkeiten? Da würde ich mir nicht die Finger verbrennen wollen. Aber wie Gudrid schon meint, kommt es eher auf die bestehenden Beziehungen an, als unbedingt die Wahrheit finden zu wollen.
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
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  #18  
Alt 14.11.2020, 09:56
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Ich möchte nochmal auf das "Recht" des Betroffenen eingehen.
Ja, ER hat das Recht, zu erfahren, wer seine Eltern sind. Aber diese Frage stellt sich nur für ihn, und nicht für andere. Nur und erst, wenn ER Zweifel hat, hat ER auch ein Recht auf Aufklärung.
Dritte haben dieses (sein) Recht nicht!
Die Situation ist ja einigen Personen offensichtlich schon seit 30 Jahren bekannt, und solange hat der Betroffenen im Grunde auch schon ein Recht auf Aufklärung. Damals, als der Vater dies auf dem Sterbebett angedeutet hat, wäre der Zeitpunkt für Aufklärung gewesen. Was hat sich denn jetzt plötzlich geändert, und warum soll der Betroffene jetzt plötzlich auch noch "gezwungen" werden, endlich sein Recht wahrzunehmen?
Also ich würde die Sache auf sich beruhen lassen.
__________________
Suche: Rudolph, Hiller, Forche in Breslau und Krs Frankenstein sowie Vorfahren von Georg Hoffmeister *10.10.1821 in Giershagen oo Rosina Schlömer *22.05.1838 in Essentho
Biete: Hilfe zu Marsberg und Warburg (Stammtafeln vorhanden) ...
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  #19  
Alt 14.11.2020, 11:05
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Hallo, zusammen!

Genau diese Gedanken, die der Genialoge nochmal beschreibt, habe ich dabei auch. Man sollte niemandem sein Recht aufzwingen wollen, wenn er nicht danach fragt ...

Erbstreitigkeiten kann es meiner Ansicht nach sowieso nicht geben, denn auch ein "untergeschobenes" Kind, das in einer Ehe geboren wurde, gilt gesetzlich als ehelich. Dabei ist es unerheblich, ob der "Vater" bzw. Ehemann sich letztlich als biologischer Vater erweist.

Ich wäre froh, wenn die "Wahrheit" über kurz oder lang ohne mein persönliches Zutun an den Tag kommen würde ...
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck

Geändert von scheuck (14.11.2020 um 11:09 Uhr)
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  #20  
Alt 14.11.2020, 11:17
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Zitat von Saraesa Beitrag anzeigen
1. Sollte man mit dem möglichen Bruder einmal das Gespräch suchen oder alles dabei belassen?
2. Noch mehr Zeit verstreichen lassen, vielleicht einen anonymen Hinweis geben?
3. Wie würdet ihr in dieser schwierigen Situation vorgehen?
Guten Morgen,
zu 1. bis 3.: Ich würde nichts machen.
Zu 2.: Bloß keinen anonymen Hinweis. Das wäre unter aller Kanone.
Die unmittelbar Betroffenen haben ein Recht darauf, in Ruhe gelassen zu werden.
__________________
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

Und zum Schluss:
Freundliche Grüße.
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