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  #1  
Alt 24.10.2020, 09:11
Benutzerbild von Gudrid
Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Registriert seit: 22.04.2020
Ort: Töging/Inn
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Standard Name und Herkunft von Taufpaten und Trauzeugen

Guten Morgen,

immer wieder stelle ich fest, dass hier nach Namen und Herkunftsort der Taufpaten und Trauzeugen gefragt oder gesucht wird.

Wie relevant sind diese Daten für die Ahnenforschung, welche Schlüsse kann ich aus diesen Angaben ziehen?

Freue mich auf eure Antworten.
__________________
Liebe Grüße
Gudrid

Lieber barfuß als ohne Buch (Isländisches Sprichwort)
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  #2  
Alt 24.10.2020, 12:25
holsteinforscher holsteinforscher ist offline
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Registriert seit: 05.04.2013
Beiträge: 2.377
Standard

Moinsen Gudrid,

Taufpaten und Trauzeugen können eine ganz, ganz wichtige Quelle sein da
a.) es sich oftmals um nahe Verwandte handeln könnte
b.) man so ggf. Kirchenbuchlücken überbrücken kann
Selber habe ich immer die Paten und Zeugen abgeschrieben, so konnte ich schon einige Brücken schlagen.
__________________
Die besten Grüsse von der Kieler-Förde
Roland...


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  #3  
Alt 24.10.2020, 12:43
sewe sewe ist offline
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Registriert seit: 14.12.2016
Beiträge: 273
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Hi,


ja, um evtl Familien miteinander verknüpfen zu können. Hab mal ein kleines Bild in Anhng gepack, dass das recht deutlich macht.Leider weiß ich nicht mehr was die Quelle zum Bild ist

Gruß Sebastian
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Statistik über Taufpaten.JPG (54,8 KB, 58x aufgerufen)
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  #4  
Alt 24.10.2020, 12:50
Malte55 Malte55 ist offline
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Moin,
das mit den Taufpaten ist von Region zu Region verschieden, von keinen über zwei bis hin zu über 20 kann da alles dabei sein. Und dann gibt es auch noch zeitliche Unterschiede. Wo vor 1800 bei sagen wir 5 Paten fast immer ein paar Verwandte dabei sind, fand ich danach häufiger Bekannte und Nachbarn. Liegt vermutlich daran das mit aufkommender Industrialisierung/Mobilisierung die Wege weiter wurden.

Findet man aber bei den Paten einen bisher unbekannten/entfernten Namen/Ort, lohnt es sich meistens mehr über diesen zu erfahren. Unter anderem können das Stiefgeschwister, deren Partner oder uneheliche Kinder von Geschwistern sein, die einen anderen Namen wie die Mutter führen. Ab und an findet man auch Paten mit genauerer Angabe der Verwandtschaft.

Bei meinem ersten Projekt habe ich damals in einem bestimmten Zeitraum bei ca 50 Namensträgern deren Mutter nur über die Paten sicher erschließen können. Wenn man eine Familie mit 9 Kindern und je 5 Paten gefunden hat, und bei diesen 45 Paten sind 4 aus einem entlegeneren Ort, dann gibt es da auch eine Verwandschaft auch wenn die Namen das nicht auf den ersten Blick hergeben.

Andererseits hatte ich auch schon mal bis zu 10 Paten und die meisten davon aus demselben Ort aber auch ohne Standes- und Ortsangabe. Da kann man dann meist auch nur wenig von ableiten. Die Spanne von erfolgreich bis erfolglos gibt es also auch noch.
LG Malte
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  #5  
Alt 24.10.2020, 13:10
Benutzerbild von Gudrid
Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Vielen Dank euch, ist schon interessant.

Ich hatte bisher keinen großen Wert auf die Entzifferung der Paten gelegt, geschweige denn notiert.
Ein Ahne von mir hatte für seine fast 20 Kinder immer das selbe Ehepaar aus dem Nachbardorf als Paten. Dem muss ich nachgehen.
__________________
Liebe Grüße
Gudrid

Lieber barfuß als ohne Buch (Isländisches Sprichwort)
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  #6  
Alt 24.10.2020, 13:10
Benutzerbild von Balle
Balle Balle ist offline männlich
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Und wenn sich gleiche Paten in Namensgleicher Familie anfinden, dann wird auch diese Familie verwandt sein, auch wenn man das bisher noch nicht zuordnen konnte.
So konnte ich über einen bisher unbekannten Bruder den gemeinsamen Großvater finden.
__________________
Lieber Gruß
Manfred


Gesucht: Herkunft von Johann Christoph Bresel (Brösel, Prehel, Brahel),
ehem. Dragoner im Churfürstlich Sächsischem ehemaligen Herzog Churländischen Regiment Chevaux Legers in Zittau.
Eheschließung 1781 in Zittau

Geändert von Balle (24.10.2020 um 13:11 Uhr)
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  #7  
Alt 24.10.2020, 13:15
Benutzerbild von benangel
benangel benangel ist offline männlich
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Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 2.288
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Wenn man Glück hat steht sogar das Verwandtschaftsverhälnis dabei, also Onkel, Bruder, Schwester, Großvater usw. Das habe ich alles schon gehabt.
__________________
Gruß
Bernd
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  #8  
Alt 24.10.2020, 13:21
Benutzerbild von Horst von Linie 1
Horst von Linie 1 Horst von Linie 1 ist offline
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Guten Tag,
die Relevanz von Paten hängt von der Region ab.
In manchen Gegenden waren es ganz überwiegend Familienangehörige (z. B. Katholiken im Rheingau, Evangelische im nördlichen Niederschlesien).
In anderen Gegenden ausschließlich Bekannte der Eltern. Und dadurch eben niemals nahe Verwandte (z. B. Evangelische in den Kleinen Karpaten).
__________________
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

Und zum Schluss:
Freundliche Grüße.
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  #9  
Alt 24.10.2020, 14:13
Benutzerbild von Gudrid
Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Weißt du auch, wie es hier im tiefsten Bayern war?
__________________
Liebe Grüße
Gudrid

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  #10  
Alt 24.10.2020, 14:44
Benutzerbild von Horst von Linie 1
Horst von Linie 1 Horst von Linie 1 ist offline
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Beiträge: 8.968
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Nein,
aber ich könnte mir denken, dass es überwiegend Bekannte und Nachbarn waren. Aber auch gelegentlich nährere Verwandte.
__________________
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

Und zum Schluss:
Freundliche Grüße.
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