#11  
Alt 05.11.2014, 10:52
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Hallo,

nicht, dass ich inzwischen entscheidend weitergekommen wäre, aber um mal auf den Titel des Themas zurückzukommen - es gibt tatsächlich ein Geburtenarchiv der Charité in Berlin. Einzelne Bände wurden an die Bibliothek der Humboldt-Universität abgegeben. Jahrgang 1916 ist vorhanden und wird mir auf Anmeldung bereitgelegt, die Hoffnung stirbt zuletzt...

Viele Grüße
bcfrank
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  #12  
Alt 05.11.2014, 14:15
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Hallo Lieber bcfrank,

ich drücke Dir die Daumen für die Humboldt Bibliothek. Allerdings wenn im Standesamt keine Geburtsurkunde gefunden wurde, warum soll diese dann in den Geburtsakten der Charité sein? Das Standesamtliche Beurkunden hat ja im Jahr 1916 bereits tadellos funktioniert.

Gruß Dave
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  #13  
Alt 05.11.2014, 15:35
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Hallo Dave,
ich gebe zu, es ist ein Stochern nach Glückstreffern, da mir jetzt langsam die Ideen ausgehen. Ich hoffe, dass die Standesämter von Mitte bald auch bei Ancestry zu vertreten sind, damit ich wenigstens gezielt nach der Hochzeit der Eltern suchen kann. Im jetzigen Datensatz sind sie leider nicht zu finden.
Viele Grüße
bcfrank
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  #14  
Alt 05.11.2014, 17:49
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard dd-WAST

Hallo bcFrank,

ich bin noch einmal in mich gegangen, wenn die Melderegister mehrheitlich den Geburtstag bestätigen, könnte man es noch über eine eventuelle Wehrmachtsakte bei der dd-wast probieren. Solange man keinen militärischen Lebenslauf haben möchte, dauert das ca. 2-3 Monate, wenn man dem Verbleib der Eltern aufklären möchte.

https://www.dd-wast.de/de/startseite.html

Im Wehrpass wurde oft Angaben über die Eltern und Wohnanschrift gemacht. Hast Du eventuelle Feldpostbriefe an die Familie?

Gruß Dave
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  #15  
Alt 06.11.2014, 09:41
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Hallo Dave,

Danke für den Hinweis. Feldpostbriefe und Tagebücher hat meine Oma nur von ihrem ersten Mann, der gefallen ist. Meinen Großvater lernte sie erst nach dem Krieg kennen. Die komplette Akte des letzteren, bzw. alles was rausgegeben werden darf, wurde bereits vor 1 Monat beantragt. Dabei kann sich meine Oma aber nicht mal mehr daran erinnern, ob mein Großvater überhaupt bei der Wehrmacht war. Also auch hier das Hoffen auf einen Glückstreffer. Eine Antwort erwarte ich frühestens Ende 2015... Meine Oma hat alle Dokumente weggeworfen - die Scheidung verlief wohl nicht im Guten. Es gab auch keine Unterhaltszahlungen bzgl. meines Vaters, der da gerade 1 Jahr alt war. Da hätte man wenigstens eine Kontoverbindung gehabt...

Viele Grüße
bcfrank
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  #16  
Alt 09.11.2014, 21:19
Jamin Jamin ist offline männlich
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Hast du es schon einmal mit den Sammelakten zur Hochzeit versucht? Also da müsste eigentlich ein Geburtsnachweis drin sein.
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selbständiger Historiker: http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=110454
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=110454

suche alles zu "Jamin" (vor allem Bad Dürkheim, Hardenburg, Oberursel)
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  #17  
Alt 10.11.2014, 14:07
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard keine Geburtsurkunde

Hallo Jamin,

Zitat:
(ohne Registernummer - die Angaben kamen aus dem Gedächtnis da die Urkunde im Krieg verloren gegangen ist)
BC Frank schrieb in der Themeneröffnung, dass der Großvater keine Geburtsurkunde zur Heirat vorlegen konnte. Daher wird sich in der Sammelakte auch keine Geburtsurkunde befinden.

Gruß Dave
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  #18  
Alt 10.11.2014, 18:15
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Hallo Jürgen,

ich versuche, Deine Fragen zu beantworten:

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
HAndelt es sich bei der Heiratsurkunde um die Kopie aus dem entsprechenden StA.-Register aus Berlin?
Welches StA. in Berlin hat die Heiratsurkunde ausgestellt?
Mein Opa hat nicht in Berlin, sondern in Ostholstein geheiratet. Auf der dortigen Heiratsurkunde ist nur ein Verweis auf das Standesamt Berlin 12a für die Geburt, jedoch ohne Registernummer. Vermutlich wusste mein Opa, in welchem Bezirk oder Krankenhaus er geboren wurde und der Standesbeamte hat dies dann bei der Hochzeit rekonstruiert. Vor der Hochzeit wurde natürlich in Berlin nach der Urkunde gefragt, es kam jedoch die Antwort, dass die Register tw. beschädigt und die Zweitbücher nach dem Krieg noch nicht zurückgeführt wurden. Dies geschah ja erst 1990 nach der Wiedervereinigung.

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Demnach hat das Standesamt die mündlichen Angaben zur Geburt Deines Großvaters nicht mal kontrolliert, was (früher) eine der Aufgaben des Standesamtes war, eben dann wenn die persönliche Geburtsurkunde verloren ging.
Allerdings, weiß ich nicht genau, wie dies zwischen 1930-1950 gehandhabt wurde, zumal Berlin ab 1945 in Zonen geteilt war.
Wie gesagt, die Auskunft, dass der Geburtseintrag aufgrund plausibler Gründe nicht gefunden werden konnte, schien dem Standesbeamten auszureichen. Die Angaben wurden dann unter Eid aufgenommen und in die Heiratsurkunde eingetragen.

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Die Heirat erfolgte wohl erst nach 1945.
Der Beruf Deines Urgroßvaters ist Dir scheinbar auch unbekannt, danach hatte Dave Dich gefragt.
1947 fand die Hochzeit statt. Mein Urgroßvater ist lt. Angabe meines Opas "Mathematik-Professor in Berlin". Auch hier dachte ich zunächst - was ein Glücksfall, das sollte leicht zu finden sein. Jedoch konnte mir keine der Berliner Unis weiterhelfen, auch nicht die preußische Lehrerdatenbank...

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Woher kennst Du das Geburtsdatum 1872?

Wenn das stimmt, hat der Vater FRANK Deinen Großvater um 1915 im Alter von ca. 44 Jahren gezeugt.
Nicht ungewöhnlich, nur die Mutter war eventuell jünger oder?
Das Geburtsdatum entstammt der Heiratsurkunde, also der Erinnerung meines Opas. Als Geburtsort ist lediglich "Berlin" genannt, hilft also nicht unbedingt weiter. Das historische Melderegister liefert keinen passenden Eintrag.

Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Wer weiß, was damals nach 1945 alles möglich war. Wenn jemand seine eigene Identität bewusst verschleiern wollte, wird
er einen Grund gehabt haben, über den sich nur spekulieren lässt.

Ich denke aber Dein Großvater hatte Papiere, wie einen Ausweis, mit dem er sich bei seiner Heirat auswies.
Zumindest das Geburtsjahr 1916 und Ort Berlin soll ja stimmen. So sehe ich keinen Hinweis auf Verschleierung der
eigenen Identität.
Ich hoffe auf die fleißigen Digitalisierer von Ancestry, auf dass bald auch die Urkunden von Mitte und Umgebung durchsuchbar werden. Dann sollte ich nämlich recht schnell die Urkunde der Heirat der Urgroßeltern finden können, welche irgendwann zwischen 1903 und 1916 irgendwo in Berlin stattgefunden hat (haben soll). Im kürzlich online gestellten Datensatz ist sie leider nicht zu finden.

Viele Grüße
bcfrank
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  #19  
Alt 10.11.2014, 20:14
Juergen Juergen ist offline
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Hallo bcfrank,

Danke für Deine Antwort, jetzt kann ich "Deinen Fall" ganz gut nach vollziehen.

Wenn ich folgendes lese, würde mich dies auch stutzig machen.
Zitat:
Mein Urgroßvater ist lt. Angabe meines Opas "Mathematik-Professor in Berlin". Auch hier dachte ich zunächst - was ein Glücksfall,
das sollte leicht zu finden sein. Jedoch konnte mir keine der Berliner Unis weiterhelfen, auch nicht die preußische Lehrerdatenbank...
Dein Großvater gab an, dessen Vater war "Mathematik-Professor in Berlin", der wohl nirgends, auch nicht
in den Berliner Adressbüchern zu finden ist.

Als Professor, müsste dieser sicher studiert und einen Doktor-Titel besessen haben.
Wenn er denn nur Privatlehrer war, würde ich diesen nie als Professor bezeichnen.
Aber die Eltern hatten sich wohl früh scheiden lassen, wenn ich nicht irre.
Ein Kind, könnte einen Lehrer mit einem Professor gleich setzen.

Einen ähnlich gelagerten Fall hatten wir hier schon im Forum.

siehe hier:
Fall Majewski angeblich geboren in Hamburg
--> http://forum.ahnenforschung.net/show...ajewski&page=3

Die persönlichen Angaben zu dessen Herkunft, wurden ebenfalls unter Eid im StA. nach 1945 in West-Deutschland geleistet.
Dei eigene Geburtsurkunde war ebenfalls abhanden gekommen.
Angeblich wurde dieser Herr in Hamburg geboren, dessen Geburt wurde bisher aber in Hamburg auch nicht gefunden.

Was Du im Moment selbst noch tun kannst, weiß ich auch nicht.

Na ja, vielleicht hast Du irgendwann Glück, mit Deiner Suche.
Wer weiß, wann ancestry die Bände aus Berlin StA. 12A usw. online stellt. Das kann sicher dauern.

Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (10.11.2014 um 20:26 Uhr)
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  #20  
Alt 24.11.2014, 10:16
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Hallo!

Ich konnte inzwischen die Scheidungsakte meiner Großeltern von 1954 auftreiben. Leider ohne handfeste Neuigkeiten, da mein Opa bei der Gerichtsverhandlung weder anwesend, noch auffindbar war. Die letzte amtlich bestätigte Adresse war von 1951... Wie auch immer, es steht geschrieben, dass meine Urgroßeltern beide 1944 in Berlin gestorben sind. Weiß jemand, inwieweit die Register im Krieg weitergeführt wurden und ob eine Anfrage an das Landesarchiv mit dieser sehr dünnen Informationslage lohnt? Bezirk unbekannt (da Anfrage im historischen Melderegister erfolglos), genaues Datum ebenfalls unbekannt. Aber zu den Sterberegistern sollte es doch Namensverzeichnisse geben, oder?

Viele Grüße
bcfrank
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