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Umfrageergebnis anzeigen: Mein Alter als ich mit der Ahnenforschung begann:
zwischen 20 und 29 184 26,74%
unter 20 110 15,99%
zwischen 30 und 39 159 23,11%
zwischen 40 und 49 126 18,31%
zwischen 50 und 59 75 10,90%
zwischen 60 und 69 32 4,65%
70 und älter 4 0,58%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 688. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #11  
Alt 23.06.2006, 20:21
Marlies
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original von p.greth
Die meisten sind doch mit sich selbst beschäftigt.
woran wir als Eltern und/oder Großeltern nicht ganz unschuldig sind!

Wer wollte denn den ganzen "Luxus"? Ein Urlaub "um die Ecke in einer einfachen Pension" hats doch nicht getan, nein, es mußte was weiß ich wo sein! ein kleines Auto? nein, wir doch nicht! schließlich fährt Nachbar xy schon länger einen ........
Also gehen beide zur Arbeit, sind genervt und müde, haben keine Zeit fürs Kind, wenn Sohnemann am Wochenende fragt: spielst Du mit mir, heissts: hier sind xy Euro, kauf Dir was, lass Mama und Papa in Ruhe.

Die Kinder haben doch nichts anderes gelernt als wie sich mit sich selbst beschäftigen.

Wenn man sich Zeit nimmt, (die ja heute keiner mehr zu haben scheint) für die Kinder, für ein Miteinander, dann ist sicher auch Interesse an (alten) Familiengeschichten da.

Das meint jedenfalls
Marlies

P.S. Wir haben uns, als die Enkelkinder noch kleiner waren, jede Woche einen Oma-Opa-Tag gegönnt, d.h. wir hatten einen ganzen Tag lang Zeit, nur für die Enkelkinder.
  #12  
Alt 23.06.2006, 22:31
sgp1977 sgp1977 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2006
Beiträge: 69
Standard

Wie Du siehst stehst Du mit Deinen 22 nicht ganz allein da. Ich (28) bin schon vor einigen Jahr schon einmal auf den von meiner Mutter erstellten Stammbaum gestoßen, damals konnte ich allerdings noch nicht viel damit anfangen. Erst gegen Ende meines Studium bin ich aus Zufall durch einen Zeitungsartikel mit Internetadresse erneut auf das Thema Genealogie gestoßen. Nach kurzer Internetrecherche bin ich auch recht schnell fündig geworden. Anschließend hat mich dann wie so viele der Virus gepackt ...

Liebe Grüße
Sebastian
  #13  
Alt 24.06.2006, 00:51
Udo Wilhelm Udo Wilhelm ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.03.2006
Beiträge: 302
Standard

Hallo zusammen,
ich hatte mich vor 20 Jahren schon für die Ahnenforschung interessiert (geb. 1962), habe aber erst vor drei Jahren damit begonnen und auch das nur weil ich da erst die Zeit dafür hatte. Begeistert bin ich von meinem Sohn, er ist 10 Jahre und schreibt die altdeutsche Schrift besser als ich. Der Meinung des letzten Beitrages von Marlies kann ich nur zustimmen denn die Kinder verhalten sich so wie sie es vorgelebt bekommen. Viele Grüße, Udo
__________________
Erinnerungen bringen uns in die Vergangenheit und Träume in die Zukunft
  #14  
Alt 29.06.2006, 00:26
Sascha Ziegler Sascha Ziegler ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2003
Ort: Ober-Mörlen, Germany
Beiträge: 133
Standard

Ich gebe auch noch meinen Senf dazu Ich denke, dass sich HEUTE wesentlich mehr jüngere Menschen für das Thema interessieren also z.B. noch vor 15 oder 20 Jahren. Gerade in Zeiten des Internets surft man doch so ab und an die verschiedenen Seiten an, klinkt sich in ein Forum ein, lädt sich kostenfreie Programme herunter und fängt einfach mit der Arbeit an. Vor einigen Jahren musste man noch in Vereinen nach Personen suchen, die ein ähnliches Hobby betreiben. Im Internet kann man auf eine riesige Gemeinschaft zugreifen (in diesem Forum alleine über 1000 Mitglieder), dazu gibt es genealogische Mailinglisten etc.

Ich selbst habe mit 13 aktiv mit der Genealogie angefangen und bin immer noch dabei. Man nimmt sich zwischendurch immer wieder mal Zeit für das Hobby, denn die Ahnen laufen ja nicht davon. Dann kommt es auch mal vor, dass man ein Jahr gar nichts macht in der Forschung. Ebenso gibt es Wochen, wo man nicht losgelassen wird von dem Hobby bis tief in die Nacht.

Ich kann sagen, dass ich schon viele junge Personen kennengelernt habe, die sich mit der Familiengeschichtsforschung befassen. Heutzutage wesentlich mehr wie früher. Als ich damals vor etwa 15 Jahren angefangen habe, hatte ich kein Internet und auch noch keinen eigenen Computer. Ich lernte damals nur ältere Menschen (zumindest wesentlich älter als ich) kennen, die mir mit ihrer Erfahrung jedoch unheimlich geholfen haben. Einige sind leider verstorben und ich denke, dass ich ohne so manchen "alten Hasen" nicht so weit wäre mit der Forschung!

Gruß
Sascha
  #15  
Alt 29.06.2006, 10:36
Conny03 Conny03 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.06.2006
Beiträge: 3
Standard

Hallo,
ich bin seit gestern hier...
Ich bin 35 und suche schon seit ein paar Jahren alles über den Namen Brochtrup aus Lüdinghausen (Väterlicherseits)...
höre allerdings immer wieder mal lange damit auf... und fange wieder an...und...

Mich haben auch immer die Geschichten meiner Oma fasziniert, die Vorfahren in Italien hat (das ist Mütterlicherseits)

Was ich grade nicht verstehe: Meine Oma ist letztes Jahr gestorben und sie hat meiner Schwester und mir oft gezeigt, wie weit SIE mit ihren Forschungen gekommen ist (zuletzt ging es in Italien eben auf Italieneisch NICHT mehr weiter).
MEine Schwester und ich hätten gerne weitergemacht, doch muß meine Oma ALLES weggeschmissen haben
Wir fanden NICHTS mehr.....
Und ich bereue es, daß ich mir das nicht mal abgeschrieben habe...wir haben diese Papiere so oft zusammen angeguckt...

Also ich glaube daß heute wesentlich mehr jüngere Leute Ahnenforschung betreiben, wenn man durch zufall auf irgendwelchen Seiten auf bekannte namen stößt, oder so....
  #16  
Alt 30.06.2006, 21:17
Marlies
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original von Conny03
wenn man durch zufall auf irgendwelchen Seiten auf bekannte namen stößt
....kann das durchaus der Anfang zur Ahnenforschung sein. Und wenn man erst mal "infiziert" ist, kommt man nicht mehr davon los.

Ich denke aber auch, das sich die jungen Leute gegenseitig "anstecken".

Es wäre interessant zu erfahren, was der "Auslöser" war, um mit der Ahnenforschung anzufangen.

Viele Grüsse
Marlies
  #17  
Alt 30.06.2006, 21:51
Clara Clara ist offline
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Registriert seit: 13.03.2006
Beiträge: 11
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Hallo zusammen,

ich bin 34 und habe vor 6 Jahren mal etwas in der Familienvergangenheit rumgestöbert. Richtig gepackt hat es mich, als ich vor 4 Jahren Ahnenpässe und eins der DGB von meiner Oma bekommen habe.

Ich denke daß viele in meinem Alter anfangen, wenn sie selber Kinder haben, um denen etwas von der Familie zu hinterlassen. Denn Ahnenforschung braucht ja bekanntlich Zeit.

Es ist schon niedlich, wenn mein 10 Jähriger mir über die Schulter guckt und meine Einträge kommentiert. Er findet es schon interessant, wie halt 10 Jährige etwas interessant finden, daß mal nichts mit Fußball zu tun hat (gerade zur Zeit )

Ich selber habe meine Eltern damit "angesteckt".

Schöne Grüße aus Berlin

Clara
  #18  
Alt 01.07.2006, 22:22
Marlies
Gast
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Original von Clara
Richtig gepackt hat es mich, als ich vor 4 Jahren Ahnenpässe und eins der DGB von meiner Oma bekommen habe.
Hallo Clara,

was Ahnenpässe doch alles auslösen können!

Bei mir wars der Brief von 1899, den ich in den Unterlagen meiner Schwiegermutter fand, als wir ihren Haushalt auflösen mussten. Ich konnte diesen Brief lesen (dank an meinen Lehrer und den (damals verhaßten) Schönschreibunterricht)

Wir sind dann zu der im Brief angegebenen Ortschaft gefahren und haben uns zum ältesten Bürger der Gemeinde durchgefragt. Dieser wusste tatsächlich noch einiges zum Familiennamen und zum Hof, der einstmals in Familienbesitz war. Die Bewohner dieses Hofes waren sehr nett und haben mich alles, was sie an Unterlagen hatten, fotokopieren lassen.

Und unter anderem gibts jetzt bei uns im Garten einen Rebstock, der als "Ableger" eines vom Vorfahren gepflanzten "Originals" seinen Weg zu uns gefunden hat.

Lieben Gruß
Marlies
  #19  
Alt 07.07.2006, 16:39
Ondo Ondo ist offline
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Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 1
Standard

Ein gutes Thema um (m)einen ersten Beitrag hier zu schreiben.

Zuerst einmal vielen Dank liebe Marlies für Deine freundliche Begrüßungspost!

An Jahren bin auch ich ein „Oldtimer“ (gut über fünfzig) Durch eine Weiterbildung (Informationsbroking) vor 6 Jahren kam ich zur Familienforschung.
Während meiner Ausbildung lernte ich zielorientiert und planmäßig im Datendschungel (Netz, Bibliotheken + Archive) nach Informationen zu suchen.
Während dieser Zeit versuchte ich irgendwann einmal per Mausklick etwas über mich bzw. meine Familie herauszubekommen.
Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich auf persönliche Erfolge meiner Familiensuche noch Jahre warten sollte...

Meine Ahnen und unbekannten Familienmitglieder hatten sich „gut versteckt“...
Ich bin leider früh verwaist. Wusste, dass auch meine Mutter ein Findelkind war - und den Namen Krause (stöhn) trug. Bis auf meine Geschwister gab es für mich keine Verwandten, die mir etwas berichten konnten.
Die Biografie meines Mannes liest sich ähnlich. Die Mutter starb bei seiner Geburt. Den Vater hat er nie kennen gelernt, er gilt als kriegsverschollen. Er wurde in einer Pflegefamilie groß.
Aufgrund der spärlichen Fakten auf allen Seiten, ließen die Erfolge - trotz intensiver Recherche - lange auf sich warten. Jede Anfrage bei Behörden verlief im Sande. Es war zum verzweifeln.
Ich registrierte mich in viele Listen. Schrieb - las und postete, ohne brauchbare Antworten.
Es gab Mitglieder die meine Verzweifelung spürten. Sie bauten mich mit tröstenden Worten und Tipps auf, NICHT - wie von mir geplant – das liebgewonnene Hobby wegen Dauerfrust wieder an den Nagel zu hängen.

Irgendwann bekam ich ein Email von einem Herrn, der mich fragte, wieso ich im Internet nach dem Namen seiner Großeltern suchen würde. Ich möchte mich diesbezüglich bitte einmal erklären.
Dieser Herr erschien 3 Tage später im Doppelpack bei mir zu Hause...
Ich lernte erstmalig zwei mir unbekannte Cousins kennen, die seit 50 Jahren nur 20 Kilometer von meinem Wohnort entfernt wohnen. Das mag nach Happyend klingen, ist es aber - bis auf diese Episode nicht...
Das Treffen ist jetzt 2 Jahre her, seitdem erfahre ich peu a peu (m)eine sehr traurige Familiengeschichte, die mich manchmal nur schwer zu Ruhe kommen lässt.

Auf einen guten Austausch mit Euch!

Beste Grüße
Ondo
  #20  
Alt 07.07.2006, 17:08
gudrun gudrun ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.275
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Hallo Ondo,

vielen Dank für Deinen Beitrag.
Das zeigt wieder mal, man sollte nie aufgeben, wenn es auch manchmal sehr, sehr lange dauert, bis man einen Durchbruch erziehlt.
Man hat auch seine Schwierigkeiten, wenn man die "seltenen" Namen Huber, Müller, Mayer und Wimmer usw. trägt.
Man findet Dutzende Huber aber keiner paßt.
Ich wünsche Dir noch Viel Freude und noch viele Puzzle-Teile für die Familienforschung.

Viele Grüße
Gudrun
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