#11  
Alt 20.06.2013, 12:54
roi roi ist offline
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Nur zur Ergänzung:
Das Spektrum der aus einer Gedcom-Datei übernommenen Daten ist bei Gedbas vor einiger Zeit erweitert worden. Nun erscheinen auch Berufsangabe, Heiratsort und die Quellenangabe, die in der alten Version fehlten.
Änderungen der Daten sind bei Gedbas jederzeit und sehr einfach vorzunehmen, indem man seine korrigierte oder erweiterte Gedcom als Update hochlädt.
  #12  
Alt 20.06.2013, 12:59
lizzy
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Hallo zusammen,

Diese „Geben –Nehmen“ Geschichte, halte ich in der Forschung wie im Privatleben. Man gibt´s dem Einen und bekommt es oft von ganz anderer Stelle wieder zurück.

Daten/Informationen, die nicht in meine private Forschung fallen, stelle ich in der Regel öffentlich zur Verfügung. Natürlich stapelt sich bei mir auch noch vieles, was auf Bearbeitung wartet, aber nur in Ermangelung meiner Zeit und nicht aus Gründen, dass ich diese Daten nicht herausrücken möchte.

Die Abkupferei von Daten im Internet, dürfte eigentlich niemanden mehr verwundern. Wer sich da gern heraushalten möchte, muss seine Daten eben privat halten. Entweder nichts veröffentlichen, oder die Einstellungen in den Datenbanken so tätigen, dass keine konkreten Daten angezeigt werden. So muss der Interessierte Kollege sich halt persönlich mit einem in Kontakt setzen, um mehr zu erfahren. Die Möglichkeiten sind ja alle gegeben.



LG
Lizzy
  #13  
Alt 20.06.2013, 13:01
spitzbub67 spitzbub67 ist offline
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Meiner Meinung nach gehen auch viele unserer Forscherkollegen zu sorglos mit den oft hart erarbeiteten und recherchierten Daten um. Es muss jedem klar sein, einmal veröffentliche Daten verbreiten sich in den Weiten des Internets wie ein Lauffeuer und können nicht mehr zurückgeholt werden!
Jeder von uns weiss, dass "Copyright" und "Urheberrecht" im World Wide Web einfach ingoriert werden und "Klauen im Netz" für viele nur ein Kavaliersdelikt ist.

Wenn ich also verhindern möchte, dass jeder meine Daten nutzt, dann müssen sie einfach lokal auf meiner Festplatte bleiben. Anders wird das Problem nicht zu lösen sein.

lg Sabine
  #14  
Alt 20.06.2013, 13:04
Benutzerbild von Guter Nordwind
Guter Nordwind Guter Nordwind ist offline weiblich
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Hallo Pimpy,

ein bisschen kann ich Dich verstehen!
Mir zB. so passiert, dass ich einen Stammbaum bei Ancestry entdeckt habe, da war ein Name, der nur aus meiner Familie kommen kann, aber falsch geschrieben und die Lebensdaten waren falsch.
Der Stammbaumersteller hat diese Daten von jemanden abgeschrieben im netz, dieser Name taucht nun überall mal falsch auf, auch bei Geneanet.
Mein Versuch diese Stammbaum-Einsteller anzuschreiben war erfolglos.
Ich wollte ja nicht mal meckern, sondern eher die richtigen Daten weiter geben.
Tjoa, so ist das.
Doof, aber andererseits denke ich, wenn da jemand so "schlampig" mit Daten umgeht, dann will er auch keine Hilfe/Ergänzungen von anderen.

Gruß aus dem klamm-heissen Hamburg,
Katrin
  #15  
Alt 20.06.2013, 13:10
Gertrud Dinse Gertrud Dinse ist offline
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Zitat:
Zitat von lizzy Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Diese „Geben –Nehmen“ Geschichte, halte ich in der Forschung wie im Privatleben. Man gibt´s dem Einen und bekommt es oft von ganz anderer Stelle wieder zurück.
Als Anfänger hast du oft nix zum geben. Und ein Danke ohne Echo ist nun mal nicht komplett. Also denkt man sich- Extradank entspricht nicht der gängigen Kommunikation hier.

Zitat:
Entweder nichts veröffentlichen, oder die Einstellungen in den Datenbanken so tätigen, dass keine konkreten Daten angezeigt werden. ...
Damit hatte ich angefangen und ganz schnell gemerkt- klappt net, wenn ich Antworten haben will. Scheint also auch net sinnführend zu sein.
Vielelicht mag ja jemand der alten Hasen hier konkrete Tipps geben, wieviel man preis geben sollte, wenn man nicht will, dass die eigene Arbeit von anderen ungefragt übernommen wird.

Elisabeth Gertrud

PS Dieses "nicht mehr erreichbar" finde ich auch nervend. Da hab ich immer den Eindruck, demjenigen ist es eigentlich egal, was da steht. Ist für mich das erste Zeichen für: hier stimmt was nicht.
  #16  
Alt 20.06.2013, 13:40
Benutzerbild von rocco
rocco rocco ist offline männlich
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Hallo,

eigentlich stellt man seine Daten ja auch ins Netz, um gefunden zu werden.

Und ich persönlich gebe auch gerne. Das Folgende war jedoch auch mir zuviel.

Ein polnischer Landsmann hat ohne vorherige Kontaktaufnahme meinen bis dahin öffentlichen Familienstammbaum komplett übernommen. Auf meine Frage, welche Verbindung denn zwischen unseren Familien bestünde, erhielt ich folgende Antwort:
"Hallo
Die Daten werden auf den Internetseiten zur Verfügung, zu viel Ähnlichkeit zwischen dem, was die Leitung durch die grünen Blätter auf dem Gelände Mundia zur Verfügung.
Grüne Blätter lassen Verwandtschaft durch sukzessive Ehen zu finden."



Eine Userin aus diesem Forum hat ebenfalls Daten aus meinem Stammbaum übernommen, ohne dass auch nur die geringste Verbindung besteht.

VG

Rocco
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  #17  
Alt 20.06.2013, 13:48
lizzy
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Hallo Elisabeth,

vielleicht ist nur der Forschungsansatz falsch. Vor noch nicht allzu langer Vorzeit war das Internet noch keine Größe bei der Ahnenforschung und dennoch haben viele Forscher, wie auch ich, ihren Stammbaum sehr gut erstellen können.
Da lag der Schwerpunkt der Suche in den Archiven und Kirchenbuchämtern, die man halt selber aufsuchen und auch durchsuchen musste. So hat man sich höchstens selber Fehler in die Datenbank geschrieben.

Ich sehe die genealogischen Plattformen im Netz eigentlich eher als Hilfestellung, denn als fundierte Datenbanken. Mich interessieren Erfahrungen von Mitforschern, mir noch unbekannte Quellen und Auskünfte über Kirchenbuchstandorte in genealogisch schwierigen Regionen, Links zu Veröffentlichungen von alten Zeitungen u.s.w..
Diese Quellen erschließen und auswerten ist für mich interessant.

Bisher habe ich keine komplizierten Kontakte zu anderen Forschern erlebt. Ich arbeite da immer frei nach dem Motto: Wie man in den Wald ruft, schallt es heraus. Sollte mal ein Kontakt ohne Danksagung dabei sein, ist mir das nicht so wichtig, dass ich darüber groß nachdenke. Dafür ist es bei vielen anderen Gelegenheiten schon zu großen Freudensprüngen gekommen!

LG
Lizzy
  #18  
Alt 20.06.2013, 18:40
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Tabatabei Tabatabei ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von rocco Beitrag anzeigen

eigentlich stellt man seine Daten ja auch ins Netz, um gefunden zu werden.

Rocco
genauso sehe ich das auch.
  #19  
Alt 20.06.2013, 19:03
Gertrud Dinse Gertrud Dinse ist offline
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Wie bin ich zur Ahnenforschung gekommen? Doch eigentlich nur, weil es da jemanden gab, der schon gesammelt hat. Das weckte die Neugier noch weiter zu suchen. In den Unterlagen waren auch Fehler. So what. Wär doch langweilig wenn man nur abschreiben braucht- ist zumindest meine Meinung. Erst das selber sehen, das besitzen der Kopien der Quellen macht es für mich komplett.

Um so mehr bin ich enttäuscht, wenn man die Quellen nicht preis geben mag. Ich will ja gar nicht die Kopie zugesandt haben- nur den Hinweis, da und da zu finden.

Elisabeth Gertrud


Elisabeth Gertrud
  #20  
Alt 20.06.2013, 19:41
Pimpy Pimpy ist offline
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Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Moin Pimpy,

zunächst einmal wäre doch interessant zu erfahren, wer alle Zugang zu Deinen Ergebnissen hat, weil Du sie ja nicht veröffentlicht hast. So verstehe ich das wenigstens. Andererseits: Woher weißt Du, daß der Einsteller bei Gedbas Zugang zu Deinen Daten hatte? Du hast sie anhand diverser Quellen erforscht. In der Regel sind diese Quellen doch auch anderen zugänglich.

Oder sehe ich da was falsch?

Und ein Urheberrecht auf erforschte Ahnen? Ist das eine schöpferische Leistung? Ich bin da im Zweifel.

Friedrich
Hallo Friedrich,

zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich im Jahr 1999 angefangen habe meinen Vaterstamm zu erforschen, und die jeweiligen Mailinglisten & Gedbas steckten derzeit noch in den "Kinderschuhen" - und es hatte in dieser Gegend (Erzgebirge) noch niemand nach meine Namen geforscht, denn ich hatte mir das Genealogen-Lexikon, Hrsg. Hans-J- Pauli, Varia-Verlag 2000, Tamm zugelegt; dort gab es ein Familiennamen-Register (über 100 Seiten) und wer (mit Anschrift & Emailadresse) diese erforscht.
Das Anschreiben der einzelnen Pfarrämter war derzeit auch noch möglich, und die jeweiligen Sachbearbeiter/Pfarrer - wenn es noch welche dort gab - waren derzeit noch sehr hilfreicher. Gegen eine kleine Spende vorab, als Bar- oder Verrechnungsscheck (es gab noch keine richtige Gebührenordnung für die Ahnenforschung in den neuen Bundesländern), gab man sich richtig Mühe. Es dauerte zwar etwas, aber man bekam Kopien der Einträge oder beglaubigte Abschriften.

Im Jahr 2000 forschte dann Herr Walter Wirth (Hof) in meinem Auftrage nach meinen Ahnen im Dreiländereck Bayern/Thüringen/Sachsen. Der Zufall wolllte es, dass wir über die Namen Hüttner, Spörl und Hornfeck Ahnengemeinsamkeit hatten.
Natürlich kennt auch Herr Karl Greim (Hof) meinen Vaterstamm, aber er benennt auch mich als Quelle.

LG Pimpy

Geändert von Pimpy (20.06.2013 um 19:46 Uhr)
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