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  #1  
Alt 17.03.2018, 22:20
Ilja_CH Ilja_CH ist offline
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Registriert seit: 04.11.2016
Beiträge: 102
Standard FN Dittberner an der Bergmannstrasse / Halbschwester von Karl Liebetanz

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: ca. 1930- ca. 1960
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Berlin-Kreuzberg, Bergmannstrasse
Konfession der gesuchten Person(en): unbekannt
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): keine
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): keine





Hallo zusammen

Verschiedenste Personen meiner Familie haben mir Auskunft gegeben. Dabei taucht immer wieder eine Person auf, aber niemand weiss genau, ob die Informationen oder das Erzählte korrekt sind oder nicht. Jeder erzählt es etwas anderes. Die Person ist wahrscheinlich zu jung, um in digitalen Archiven aufzutauchen (Schutzfristen).

Wie sollte ich vorgehen bzw. lässt sich aus diese Informationen bzw. Erzählungen etwas herausfinden?

Vermutlich hat Person 1 unrecht. Person 2 hat vermutlich recht. Person 3 bestätigt Person 2. Person 4 hat den Namen (ev. Berta) erst erwähnt, als ich ihn genannt habe.

Person 1 hat erzählt:
Cousine oder Tante von Helene Anna Elandt* wohnt/wohnte an der Bergmannstrasse in Berlin. Sie soll Marta geheissen haben. Zeitraum: Irgendwann zwischen 1948 und 1960 (Zeitraum geschätzt).

Person 2 hat erzählt:
Karl Liebetanz** hatte eine Schwester. Sie wohnte an der Bergmannstrasse 4. Sie war mit einem Karl Dittberner verheiratet und hiess daher Berta Dittberner. Da lebte zudem auch noch eine alte Frau, die ein eigenes Zimmer hatte. Die Verbindung ist nicht ganz klar.

Person 3 hat erzählt:
Die Schwester von Karl Liebetanz** wurde Berta oder Anna genannt. Sie war die Halbschwester von Karl Liebetanz. Ihr Ehemann hiess auch Karl und war ein komischer Mann. Sie hatten irgendwo einen Garten. In dieser Wohnung lebte auch eine alte, grauhaarige Frau, die in einem anderen Zimmer lebte. Vielleicht war sie eine Verwandte von Herrn Dittberner.

Person 4 hat erzählt:
Dort lebte eine alte Frau, eine Tante. Sie hatte entweder eine freundschaftliche oder verwandtschaftliche Beziehung zu den Preuschoff’s. Diese Tante war schlau. Diese Tante – eventuell Berta – wohnte in der Nähe der Körtestrasse westlich davon in der Nähe einer Markthalle [von der Karte her befindet sich dort die Bergmannstrasse und auch eine Markhalle].

Aus dem unten verlinkten Foren-Beitrag:
Es gibt da wohl auch noch eine Halbschwester Anna Berta, die am 18.11.1901 geboren wurde und die zuerst auch als von Gustav anerkannt eingetragen war, nachträglich aber im Heiratseintrag gestrichen wurde ( von zwei auf ein Kind geändert ).
No 58/1901 StA Schawoina



*
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=153231

**
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=153231


Am liebsten würde ich alles über diese Berta herausfinden. Geburtsurkunde, Heirat, Tod. Adressen die bestätigen, dass sie und ihr Mann dort lebten. Informationen zu ihrem Mann.

Geändert von Ilja_CH (17.03.2018 um 22:23 Uhr)
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  #2  
Alt 18.03.2018, 05:55
Martina Rohde Martina Rohde ist offline weiblich
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Registriert seit: 13.04.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.070
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Wenn die Personen evangelisch waren könntest du versuchen in den evangel. Kirchenbüchern bei Archion etwas zu finden, denn die haben nicht so lange Sperrfristen (Taufen 90 Jahre, Heiraten70 Jahre). Allerdings gibt es dort keinen Suchindex, es ist Handarbeit gefragt.

Für die Bergmannstr. evtl. die Passionskirche, für Körtestr. - Melanchthon.

Martina
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  #3  
Alt 18.03.2018, 14:35
Benutzerbild von Posamentierer
Posamentierer Posamentierer ist offline männlich
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Registriert seit: 07.03.2015
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Hallo Ilja,

im Berliner Adreßbuch für 1941 findet sich der gesuchte Karl Dittberner auf S. 490:
Dittberner, Karl Reichsbahnangestellter, Berlin SW29, Bergmannstr. 4.
https://digital.zlb.de/viewer/image/10089470_1941/516/
__________________
Lieben Gruß
Posamentierer
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  #4  
Alt 18.03.2018, 15:40
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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1957 und 1964 immer noch ein Schaffner Karl Dittberner in der Bergmannstr. 4

Frdl. Grüße

Thomas
__________________
FN Pein (Quickborn-Renzel), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg)
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  #5  
Alt 21.03.2018, 21:06
Ilja_CH Ilja_CH ist offline
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Hallo zusammen

Danke für die Infos. Auf Ancestry habe ich noch ein Telefonbucheintrag bzw. Adressbuch gefunden, wo er auch schon 1940 auftaucht an der Bergmannstrasse.


@Kasstor:
Wo hast du die Jahre 1957 und 1964 gefunden? Auf der oben verlinkten Seite? Auf Ancestry finde ich nur 1940.

Theoretisch könnte ich doch im Landesarchiv Berlin die Meldekarte raus suchen lassen. Dort sollten doch alle An- und Abmeldungen, die verschiedenen Adressen also, sowie Eltern-Infos usw. drauf stehen. Wenn ich mich nicht irre, haben sie die Meldekarten bis 1960 in der Sammlung.

Bleibt nur die Frage, ob Name und Vorname, Beruf sowie die bekannte Adresse für diese drei Jahre reicht, um ihn dort zu finden.
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  #6  
Alt 21.03.2018, 22:01
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Ort: bei Hamburg
Beiträge: 7.344
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Hallo,

1964 gibt es hier: http://wiki-de.genealogy.net/Berlin/Adressbuch_1964/1


Frdl. Grüße

Thomas
__________________
FN Pein (Quickborn-Renzel), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg)
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  #7  
Alt 22.03.2018, 03:42
Martina Rohde Martina Rohde ist offline weiblich
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Registriert seit: 13.04.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.070
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Berlin Adreß- und Telefonbücher kostenlos
https://digital.zlb.de/viewer/cms/82/

die alte EMK ist sehr lückenhaft durch Kriegsschäden.
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  #8  
Alt 22.03.2018, 18:05
Ilja_CH Ilja_CH ist offline
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Registriert seit: 04.11.2016
Beiträge: 102
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Hey, vielen Dank! Ich habe jetzt schon zwei Bücher durch und vieles Zeug gefunden. Super.

Trotzdem werde ich - wenn meine umfangreiche Anfrage beim Landesarchiv Berlin endlich mal bearbeitet wird - eine zweite Anfrage nach den EMK machen. Einen Versuch ist es Wert.
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  #9  
Alt 23.03.2018, 10:51
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 1.441
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Hallo Illja,

Zitat:
Theoretisch könnte ich doch im Landesarchiv Berlin die Meldekarte raus suchen lassen. Dort sollten doch alle An- und Abmeldungen, die verschiedenen Adressen also, sowie Eltern-Infos usw. drauf stehen. Wenn ich mich nicht irre, haben sie die Meldekarten bis 1960 in der Sammlung.

Bleibt nur die Frage, ob Name und Vorname, Beruf sowie die bekannte Adresse für diese drei Jahre reicht, um ihn dort zu finden.
Die Meldekarte verbleibt bei dem zuletzt überlebenden Ehepartner. Das bedeutet ist diese nach 1960 in Berlin-West verstorben, befindet diese sich noch im Archiv des richtigen Einwohnermeldeamtes:

http://landesarchiv-berlin.de/einwohnermeldekartei

Melderegisterauskünfte zu Einwohnern, die länger als 55 Jahre verzogen oder verstorben sind, sind melderechtlich nicht zulässig. Es darf jedoch Auskunft nach Archivrecht erteilt werden. Anfragen zu diesem Personenkreis richten Sie bitte nur an das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Dienststelle, siehe unten. "Friedrichstr. 219, 10969 Berlin.

https://www.berlin.de/labo/dienstlei...andort/324292/

Gruß Dave



Das Landesarchiv Berlin verwahrt die nach der Spaltung der Stadt im Westteil rekonstruierte Berliner Einwohnermeldekartei von 1875 bis 1948 für Gesamtberlin und bis 1960 für Berlin (West).
Das Landesarchiv Berlin verwahrt die nach der Spaltung der Stadt im Westteil rekonstruierte Berliner Einwohnermeldekartei von 1875 bis 1948 für Gesamtberlin und bis 1960 für Berlin (West).
__________________


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