#31  
Alt 17.02.2009, 22:25
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Zitat:
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.
Nachdem ich Franz von Waldeck (1491-1553),Fürstbischof zu Münster und Osnabrück aus dem Staub der Archive gezogen hatte,kam ich über dieses Dynastengeschlecht bis in eisgraue Vorzeit "um 600".
Moin prof,

wie kommst Du an den guten Franz? Ich hab ihn nämlich auch.

Friedrich
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  #32  
Alt 17.02.2009, 22:36
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ab seinem Urgroßvater Heinrich V. von Waldeck haben wir dann auch Ahnengleichheit. Dann sind wir in 17. Generation verwandt .
Viele Grüße
Hina
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  #33  
Alt 17.02.2009, 22:46
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Standard Grafen zu Waldeck

Moin Hina,

Du siehst aber, manchmal gleiten auch Zweige der besten Familien ins bürgerliche Lager ab!

Der Fürstbischof Franz war Begründer der bürgerlichen sog. Mengeringhäuser und Wildunger Linien; von letzter stamme ich ab!

Was unseren gemeinsamen Vorfahren angeht: Willkommen im Club! Waldeck ist genealogisch fazinierend!

Friedrich
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  #34  
Alt 17.02.2009, 22:59
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Hallo Friedrich,
ja, der Franz von Waldeck ist einer der ganz berühmten Hochadelsanschlüsse bürgerlicher Familien, da seine 8 Kinder mit Anna Pohlmann ganz offiziell waren. Entsprechend haben früher viele selbsternannte Genealogen viel Geld damit verdient, möglichst jeder Familie, die ihnen den "Forschungsauftrag" gab, damit eine Nachfahrenschaft von Karl dem Großen zu "beweisen" .
Tja, das war eben der kleine Unterschied zu den ernsthaften Forschern hier im Forum. Aber diese falschen Nachfahrenlisten kursieren noch überall .
Viele Grüße
Hina
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  #35  
Alt 17.02.2009, 23:11
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Standard Falsche Nachfahrenlisten

Zitat:
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Aber diese falschen Nachfahrenlisten kursieren noch überall .
Soweit ich weiß, sind die Nachfahren des guten Franz nicht herkonstruiert, sondern sogar im Isenburg, jetzt Schwennicke.

Wo man schonmal bei Franz angekommen ist, möchte man ihn ja schließich nicht gern wieder hergeben!

Da seine Anna Pohlmann ja offiziell seine Köchin war, pflege ich immer zu sagen: Die konnte nicht nur gut kochen und braten, sondern auch gut brüten!!!

Friedrich
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  #36  
Alt 17.02.2009, 23:14
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So unseriös waren ja bei weitem wirklich nicht alle, keine Sorge .
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  #37  
Alt 18.02.2009, 10:33
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Standard Da bin ich beruhigt

Moin Hina,

da bin ich aber jetzt beruhigt! Ich hatte schon befürchtet, auf Franz verzichten zu müssen (dabei finde ich es immer so nett, den Satz mit dem braten und brüten zu bringen! )

Nein, aber mal ernsthaft: Es ist schon richtig, daß die Spreu vom Weizen getrennt wird. Aber auf der anderen Seite zeigt sich eben doch, daß es die Möglichkeit, als Bürgerlicher auch vom Adel abzustammen, doch nicht ganz selten gibt.

Friedrich
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  #38  
Alt 18.02.2009, 11:45
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Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Aber auf der anderen Seite zeigt sich eben doch, daß es die Möglichkeit, als Bürgerlicher auch vom Adel abzustammen, doch nicht ganz selten gibt.
Hallo Friedrich,
da hast Du durchaus recht. Es kommt nur eben nicht so häufig vor, wie es vielfach erzählt wird. Nicht jeder adelige Gutsbesitzer oder Offizier hinterließ eine Unmenge unehelicher Kinder, die dann meist sowieso nicht belegt und für eine saubere Genealogie dadurch recht unbrauchbar sind. Sie bleiben dann reine Spekulationen. Ich habe da schon mehrmals den potentiellen Vater als uralt, schwer krank oder gar bereits verstorben identifiziert .
Die direkten Hochadelsanschlüsse sind allerdings verhältnismäßig selten und sind deshalb auch recht bekannt. Der Berühmteste ist sicher Ulrich der Vielgeliebte (Württemberg). Auf die stürzte man sich zu Zeiten, als es ganz große Mode war, von Karl dem Großen abstammen zu wollen, ganz besonders. Sogar ganz berühmte Genealogien wurden "hingebogen", z.B. die von Friedrich Schiller. Sein Anschluß über Elisabeth von Pleiningen ist eine Erfindung. Sie hieß in Wirklichkeit Elisabeth Pleininger und war so, wie der Rest der Familie bürgerlicher Herkunft. Auch der berühmte Hochadelsanschluß v. Gundefingen/Gundelfinger ist erfunden. Der ist übrigens sogar bei Schwennicke abgedruckt. Nur merkwürdig, dass die Kinder des selben Ehepaares v. Gundelfingen/v. Montfort immer schön abwechselnd mal Freiherr v. Gundelfingen, mal Gundelfinger ohne Freiherr und "von" hießen. In Wirklichkeit war der echte Vater Gundelfinger Blautuchfärber, das war sein berühmter "Adelsanschlußsohn" Leonhard Gundelfinger ebenfalls. Der Wechsel von v. XYZ zu XYZer birgt die Möglichkeit, dass es sich um ein uneheliches aber anerkanntes Kind eines Adeligen aber viel häufiger noch, um einen ganz normalen Herkunftsnamen handelt.

Viele Grüße
Hina
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  #39  
Alt 22.02.2009, 14:45
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Standard Einerseits und andererseits

Hallo Hina,
da gebe ich Dir recht, mit dem Ahnenschwund, und nehme 30% von 67 Millionen zurück. Mir ging es um die Kaiser und Könige.
Ein Beispiel:
Unter www.goethe-genealogie.de findest Du die Ahnen unseres Dichterfürsten.
In der 9. und 10. Generation von Goethes Ahnen stehen einige meiner Vorfahren, brave Stadtbürger und Handelsleute.(wir sind eben alle verwandt)
Und in der 30.Generation von Goethes Ahnenreihe findest Du "Ludwig den Frommen" und in der 31. "Karl den Großen".
Und bei mir....?, in der 23.Generation des Franz von Waldeck steht: "Karl der Große", in der 25.Generation Widukind, in der 26.Generation Pippin (der Mittlere) Hausmeier von Austrasien.Er starb am 16.Dezember 714 in Junille,Frankreich.
Conclusio: Hast Du erst einmal den Faden zu einem Dynastengeschlecht gefunden,dann landest Du bei Kaisern und Königen.Den Faden zu finden und aufzunehmen, das ist die Voraussetzung zu weiteren Daten aus mehr oder weniger sicheren Quellen.
Viele Grüße
von prof, der kein von prof ist
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  #40  
Alt 22.02.2009, 15:20
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Hallo prof,

das stimmt schon, wenn man tatsächlich beim Hochadel "andocken" kann, dürfte man einiges an Königen und Kaisern zusammenzubekommen. Aber nicht einmal alle Adelsgeschlechter haben tatsächlich so einen Zugang in ihrer Genealogie.
Meine Vorfahren in rein männlicher Linie sind ein adeliges Geschlecht, das erst durch die Heirat meines Großvaters mit meiner Großmutter, die einem hochadeligen Geschlecht angehörte, ihren Hochadelsanschluß im 20. Jh. haben oder sagen wir mal lieber mein Vater und ich haben ihn dadurch in unserer Genealogie. Wobei ich gestehen muss, in der Linie habe ich noch ein paar Baustellen zu beseitigen. Einige weibliche Linien davon habe ich schon bis ins 11. Jh. verfogt, ohne Hochadelsanschluß aber velleicht findet sich ja doch etwas aber bisher sieht es nicht so aus und es gibt auch keine derartigen Famiengerüchte. Sie hatten alle ihre Stellung in der Gesellschaft und heirateten in ihren Kreisen.

Viele Grüße
Hina
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