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  #1  
Alt 11.06.2018, 15:59
Taunide Taunide ist offline männlich
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Standard Traueintrag 1819 (revisited)

Quelle bzw. Art des Textes: Traueintrag
Jahr, aus dem der Text stammt: 1819
Ort und Gegend der Text-Herkunft: Wien
Namen um die es sich handeln sollte: Reiländer, Sumper, ?Pinninger?


Hallo Ihr Lieben, bei diesem Eintrag hat die Schwarmintelligenz (also Ihr) schon mal zugeschlagen aber bei drei Worten hadere ich und würde gerne noch mal eine zweite, dritte, vierte Meinung hören. Ich habe es zusätzlich farbig markiert

http://data.matricula-online.eu/de/o...rf/02-03/?pg=5


Den 11ten 8ber
819 Karl
Hausman-
ninger
Pfarrer

Mathias Reiländer, Webermeister
gbtig von Großinzersdorf, des Johann
Reiländers Chyrurgus und der There-
sia geb.? Piringer? dessen Ehegattin
beide se[lig] ehel. Sohn.

?_hschen(?) No 81?

Elisabeth Sumper,
Magd, gbtig von Eber-
storf V.U.M.B. des
Andreas Sumper In-
wohner sel. und der
A.M. geb ?Prinniger?
dessen Ehegattin noch
lebend ehel. Tochter.

Schon mal Danke an Euch
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"Nein Schatz ich kann noch nicht schlafen kommen, im Internet hat jemand unrecht!"
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  #2  
Alt 11.06.2018, 16:07
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Hallo,
der Ort ist Braunhirschen(grund).
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Freundliche Grüße.
Fahr mal wieder U-Bahn. Linie 1.
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  #3  
Alt 11.06.2018, 16:08
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Hallo Herr Seip,
die Namen sind Piringer und Preininger.
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  #4  
Alt 11.06.2018, 19:04
Taunide Taunide ist offline männlich
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Braunhirschen?? Ich meine ich glaube dir das, aber es sieht nach viel weniger Buchstaben aus, Danke
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  #5  
Alt 11.06.2018, 19:08
Jürgen Wermich Jürgen Wermich ist offline
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Da steht so etwas wie Bhschen;
ich habe unter Wiener Straßennamen im passenden Bezirk gesucht,
da passt Braunhirschengasse, bzw. zu der damaligen Zeit die Siedlung Braunhirschen.
Horst wird ähnlich vorgegangen sein.

Geändert von Jürgen Wermich (11.06.2018 um 19:10 Uhr)
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  #6  
Alt 11.06.2018, 19:21
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Hallo,
Horst hat den Braunhirschengrund auf einer Landkarte gefunden.
https://www.wien.gv.at/wiki/index.ph...ngrund_(Vorort)
Braunhirschengrund (Vorort)


Art des Objekts Ort Jahr von 1696 Jahr bis 1863 Name seit 1801 Andere Bezeichnung Braunhirschen Frühere Bezeichnung Dreihaus Benannt nach Zum braunen Hirschen (15) Bezirk 15 Lage Rudolfsheim Verkehr
Prominente Bewohner Franz Wenzel Dadler Besondere Bauwerke Werdenburger Hof, Arnsteinpalais (15), Schwenders Vergnügungsetablissement Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien Letzte Änderung am 31.10.2017 durch DYN\th w Export RDF


Braunhirschengrund (Braunhirschen; 15), Vorortgemeinde, ab 1890/1892 Bestandteil des damaligen 14., seit 1938 des 15. Bezirks (seit 1957 Rudolfsheim-Fünfhaus). 1696 kaufte Josef Christoph von Plankenau (Planquenau) von Michael und Margarethe Kohl neun Joch Acker und errichtete einen Herrschaftssitz (ein schlossartiges Landhaus mit Nebengebäuden und ausgedehntem Park, der sich in der Schwendergasse zwischen Dadlergasse und Braunhirschengasse erstreckte).
Lange Zeit stand diese Rotte allein, weshalb sich auch die Bezeichnung Dreihaus einbürgerte. 1750 gelangte der Besitz von der Witwe Plankenaus an Christoph Ignaz Freiherr von Werdenburg. Damals bestand die Herrschaft aus dem Herrensitz (dem „Werdenburger Hof") und einem großen Haus mit Wirtschaftsobjekten, in welchem das Wirtshaus „Zum silbernen Brunnen" (ab 1754 „Zum braunen Hirschen") untergebracht war, dem eine Bäckerei angeschlossen war.
1752 erbte Werdenburgs Schwiegersohn Leopold Franz Freiherr von Gruber den Besitz, 1767 folgte Franz Freiherr von Fischer; das Wirtshaus kam 1763 um 4.000 Gulden an Georg und Anna Maria Gredl aus Wien, 1767 kaufte es um 6.300 Gulden Georg Herzog, 1771 um 7.300 Gulden Maria Anna Gräfin Meraviglia, geborene Mollard.
Laut Lizitationsprotokoll von 14. September 1799 kaufte der Gutsverwalter der Gräfin, Wenzel Franz Dadler (ursprünglich Tadler; siehe Dadlergasse), den Besitz aus der Konkursmasse (1835 auch das Schloss); er machte sich als Tuchfabrikant und Pottascheerzeuger selbständig. Die Herrschaft ist ab 1801 unter dem Namen „Gut Braunhirschengrund" bekannt; Dadler († 1835) kann als Begründer der Braunhirschengemeinde angesehen werden, da er durch Parzellierung des Parks (24 Baustellen) die Bautätigkeit zu heben verstand (Zentrum zwischen Schwendermarkt und Sechshauser Straße); es entstanden zwei neue Gassen, die Dadlergasse und die Fischergasse (siehe Grimmgasse).
Anstelle des Schlosses errichtete Dadler einen Neubau, den sein ihn beerbender Neffe Karl vollendete. Die günstige Lage des Braunhirschengrunds förderte die Entwicklung von Handwerk und Gewerbe, wodurch sich die Bevölkerungszahl erhöhte. Auf dem Braunhirschengrund standen auch das Arnsteinpalais (15) und Schwenders Vergnügungsetablissement.
1863 wurden der Braunhirschengrund, Reindorf und Rustendorf zum Vorort Rudolfsheim vereinigt, der seinerseits 1890/1892 mit Sechshaus zum damaligen 14. Bezirk Rudolfsheim zusammengeschlossen wurde. 1938 bildete Rudolfsheim gemeinsam mit Fünfhaus den 15. Bezirk (seit 1957 Rudolfsheim-Fünfhaus). Die Arnsteingasse, die Dadlergasse und die Schwendergasse wahren die Erinnerungen an die historische Entwicklung.


Häuser

  • 1696: 3
  • 1768: 19
  • 1771: 19
  • 1787: 39
  • 1789: 57
  • 1794: 63
  • 1795: 57
  • 1814: 138
  • 1822: 150
  • 1830: 150
  • 1843: 184
  • 1851: 186
  • 1852: 184
  • 1869: 231
  • 1880: 231
Einwohner

  • 1783: 534
  • 1794: 802
  • 1819: 2.252
  • 1830: 3.646
  • 1843: 6.564
  • 1846: 5.542
  • 1851: 6.930
  • 1857: 7.417
  • 1869: 9.937
  • 1880: 10.244
__________________
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Geändert von Horst von Linie 1 (11.06.2018 um 19:22 Uhr)
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  #7  
Alt 13.06.2018, 16:21
Taunide Taunide ist offline männlich
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