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  #1  
Alt 22.11.2019, 15:12
wimper wimper ist offline männlich
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Registriert seit: 28.05.2010
Beiträge: 110
Standard Wie geht ihr mit angeblichen Vätern um?

Hallo!


Bisher war es so, dass bei meinen unehelichen Vorfahren kein Vater dabeistand. Nun habe ich jedoch einen entdeckt, wo angegeben ist, dass "angeblich" eine bestimmte Person der Vater sei. Wie geht ihr mit so etwas um? Nehmt ihr den Angegebenen dann als Vater in eure Ahnenreihe auf und sucht nach seinen Vorfahren weiter? Oder belasst ihr es dabei und die Linie endet dort? Ich bin mir noch unschlüssig, wie ich da verfahren soll.


Viele Grüße!


wimper


(Falls es schon ein solches Thema gibt, habe ich es leider nicht gefunden.)
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FN in Mecklenburg u.a.: Baustian, Berlin, Biermann, Bohnhof, Boy/Boi, Borchert, Brandt, Gam(m)elin, Gottschalk, Haecker, Harbrecht, Hartig, Helms, Hoh, Howe/Hobe, Jörss, Klevenow, Köster, Kramer, Krull, Meier/Meyer, Mulsow, Ohmann, Prüß(ss)mann, Rosenow, Schliemann, Schwarz, Sternberg, Tegtow, Vick, Viehstädt, Völzer, Voss, Wahls, Wendhausen, Wendt, Wil(c)k(e), Witt, Zachow
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  #2  
Alt 22.11.2019, 22:58
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo.

Ich belasse es dabei. Wo kein Vater angegeben ist, kann ich keinen dazuerfinden.

Die Kindsmutter wird schon wissen, warum sie den Kindsvater nicht geheiratet hat.
Nicht können oder nicht wollen oder nicht dürfen.

Herzliche Grüße

Andrea
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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #3  
Alt 22.11.2019, 23:05
Benutzerbild von Opa98
Opa98 Opa98 ist offline männlich
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Registriert seit: 26.04.2017
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Beiträge: 1.037
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Im Geburtseintrag einer Ahnin 1806 heißt es:

Der Vater sei nach Angabe der Mutter Johann Werner. Dieser leugnet aber der Vater des Kindes zu sein und verbietet, dass das Kind nach seinem Namen benannt werde.

Ich habe ihn als Vater aufgenommen. Warum sollte ich der Angabe der Mutter misstrauen?
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~Die Familie ist das Vaterland des Herzens~
Guiseppe Mazzini
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  #4  
Alt 23.11.2019, 00:06
Benutzerbild von Araminta
Araminta Araminta ist offline
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Registriert seit: 12.11.2016
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Ich bin da selbst etwas unschlüssig.
Warum auch immer, aber mein Interesse wird da auch etwas geringer, daher habe ich bisher nicht weiter geforscht aber sicher werde ich es mal machen, wenn ich sonst nicht weiter komme oder Zeit/Lust habe.
Ich gehe dann aber natürlich nach den Angaben der Mutter.
Ob die immer so stimmen müssen ist etwas anderes aber das gilt doch im Prinzip für die gesamte Ahnenreihe.

Geändert von Araminta (23.11.2019 um 00:09 Uhr)
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  #5  
Alt 23.11.2019, 00:31
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Ort: Berlin
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Ich vertraue auch auf die Angaben der Mutter, wenn ich nichts anderes habe.
Auch bei ehelichen Kindern muss man ja darauf vertrauen, dass der Ehemann auch wirklich der Vater ist... ob man tatsächlich seinen biologischen Stammbaum verfolgt oder irgendwo ein falscher Abzweig versteckt wurde, lässt sich ja meistens nicht nachprüfen.
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Gruß Asphaltblume
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  #6  
Alt 23.11.2019, 08:22
Benutzerbild von LisiS
LisiS LisiS ist offline weiblich
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Guten Morgen!

Nicht nur, dass man den Angaben der Mutter grundsätzlich vertrauen muss. Zum einen können wir es eh nicht nachprüfen und zum anderen kenn ich aus meiner Familie zumindest einen Fall, wo offenbar (bewiesen ist es leider nicht) bewußt ein anderer Vater angegeben wurde.

Ich übernehm die angegebenen Väter wie sie da stehen. Manchmal sieht man es ja gut in den Taufbüchern, dass Väter mit anderem Schreibgerät oder anderer Schrift dazu gefügt wurden, aber warum sollte ich daran zweifeln?

Schätz das war früher nicht anders wie heute, dass es manchmal Kukuckskinder gab/gibt, von denen nie jemand erfahren wird, wer der tatsächliche Erzeuger war.

Wenns Besonderheiten gibt, vermerk ich das in einer Notiz und je nach Einzelfall erforsch ich dann auch die Eltern des Vaters vor allem in direkten Linien.
__________________
Liebe Grüße
Lisi
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  #7  
Alt 23.11.2019, 10:47
Benutzerbild von Geufke
Geufke Geufke ist offline weiblich
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Registriert seit: 20.01.2014
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Moin Wimper,
falls ein Vater bei unehelichen Kindern angegeben ist, ob nun "angeblich", "nach Aussagen der Mutter" etc., forsche ich mit diesem weiter.
__________________
Viele Grüße, Anja

Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

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  #8  
Alt 25.11.2019, 09:18
wimper wimper ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 28.05.2010
Beiträge: 110
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Vielen Dank für euren Input.


Den Punkt mit den Kuckuckskindern hatte ich auch schon angedacht, hatte es aber im Eingangspost nicht erwähnt. Gerade dieser Punkt spricht ja eigentlich dafür, dass man den im Taufeintrag angegebenen Vater weiter verfolgt. In meinem Fall liegt es sogar noch so, dass beim Todeseintrag dann ein anderer Mann als Vater angegeben ist. Ich vermute jedoch, dass es sich bei diesem Mann um den Stiefvater handelt. Das muss ich allerdings noch weiter nachverfolgen.
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  #9  
Alt 25.11.2019, 11:28
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Registriert seit: 11.02.2017
Ort: NRW
Beiträge: 3.254
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Moin,

was würdet ihr machen, wenn in einem Taufbuch der uneheliche Vater genannt wird, aber nachgetragen wurde, das aufgrund des preußischen Gerichts XYZ die Vaterschaft erfolgreich bestritten wurde. Das Kind aber später bei seiner Ehe dennoch den FNamen des gerichtlich für ungültig erklärten Vaters trägt?

Viele Grüße,
OlliL
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  #10  
Alt 25.11.2019, 12:52
Benutzerbild von NVMini1009
NVMini1009 NVMini1009 ist offline männlich
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Ort: Hamminkeln
Beiträge: 214
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Hallo,

zum Teil muss man das sicher ganz individuell entscheiden.
Ich habe einen Fall, in dem 1809 eine Frau ihre Tochter unehelich gebiert und 12 Jahre später einen Mann heiratet, der das Mädchen als seine Tochter annimmt und auch so bezeichnet. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieser Mann und die Kindsmutter zum Zeitpunkt der Geburt bzw. Zeugung bereits irgendwie in Berührung gekommen sind, da er erst später in ihren Wohnort gezogen ist und vorher ein ganzes Stück entfernt lebte.

Zusätzlich liegt mir ein Brief aus der Familie vor, in dem der Nachname des angeblichen leiblichen Vaters genannt wird (den die Schreiberin auch nur aus Erzählungen kannte). Es lässt sich damit tatsächlich auch auf eine einzige Person eingrenzen, die offenbar auch zur angeheirateten Verwandtschaft der Kindsmutter gehört, aber fraglich bleibt das ganze weiterhin.

Nico
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