#11  
Alt 21.01.2022, 21:21
Juergen Juergen ist offline
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Laut der Heirat in Colmar Elsass 1901. die Thomas raus gesucht hat, wohnte
die Adoptivmutter Sophie Katharina EISELER geb. KRÜGER als Witwe zu dem Zeitpunkt demnach
auf dem Rittergut Gendrin bei Abelischken wohl Kreis Gerdauen Ostpreussen.
Müsste dieses sein: http://www.kartenmeister.com/preview...p?CitNum=48939
1905 wohnten dort gerade mal 53 Leute.

wer weiß ... wer die leiblichen Eltern waren.

Die Adoptionsakten aus Russland sind vermutlich nicht erhalten.
Der user Ex Balduin??? nun Witja könnte das wissen, er forscht auch in Russland und kennt sich gut aus.

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (21.01.2022 um 21:34 Uhr)
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  #12  
Alt 21.01.2022, 22:51
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Kleeschen Kleeschen ist offline männlich
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Hallo,

wenn das Kirchenbuch die leiblichen Eltern nicht angibt, wird es natürlich schwer. Leider ist das Pfarrarchiv der St. Annenkirchen in St. Petersburg fast gar nicht überliefert, es gibt nur wenige Akten und diese können zum Sachverhalt nichts beitragen. Originalkirchenbücher gibt es auch nicht (nur ein sehr altes Geburtenbuch aus den 1740ern).

Eventuell ist die Sache bis zum Generalkonsistorium gegangen, dann könnte es ggf. noch Akten geben. Ich werde das prüfen.

Wenn die Ellen Hermine das Kind russischer Eltern war, könnte sie bereits im Vorfeld russisch-orthodox getauft worden sein – deshalb vielleicht der große bürokratische Aufwand zur evangelischen Taufe. Eine sehr umständliche Möglichkeit wäre, alle russisch-orthodoxen Kirchenbücher St. Petersburgs zu durchforsten und zu hoffen, dass hier eventuell ein Kind aufgeführt wird, bei dem etwas zu einer Adoption beigeschrieben wurde.

Evangelische Kirchenbücher von Charkow haben sich meines Wissens nicht erhalten.

Liebe Grüße
Kleeschen
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  #13  
Alt 21.01.2022, 23:07
Sneezy
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Hallo,
ich finde es sehr ungewöhnlich, dass bei einem Taufeintrag nur die Adoptiveltern eingetragen worden. Der Zeitraum zwischen ihrer Geburt am 26.5.1878 und ihrer Taufe am 3.12.1878 ist sehr lang und in diesem Zeitraum wurde sie adoptiert. Ich weiß leider gar nicht, wie die Taufen bei adoptierten Kinder im Zarenreich geregelt wurden. Vielleicht gab es einen frühere Taufe in einer anderen Kirche in St. Petersburg, wo die leiblichen Eltern eingetragen wurden. Man müsste also alle Kirchenbüchern in St. Petersburg nach Mädchen schauen, die am 26.5.1878 geboren sind. Es könnte auch sein, dass ihr Vorname geändert wurde, welches häufig bei Adoptionen vorkommt und die Suche noch weiter erschweren würde.. Sie wurde auf jeden Fall nach einer Taufpatin Hermine benannt. Aber vielleicht hat sie den Namen Ellen von ihren leiblichen Eltern bekommen. Eine weitere zusätzliche Möglichkeit wäre ein DNA Test.

Geändert von Sneezy (21.01.2022 um 23:31 Uhr)
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  #14  
Alt 21.01.2022, 23:21
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In den Unterlagen des evangelisch-lutherischen Generalkonsistoriums in St. Petersburg gibt es leider keinen Vorgang zu der Sache. Es gibt aber eine "Acte betreffend das Legat des Frl. Anna Romanus zum Besten der St. Annen-Waisenanstalt (hieselbst)". Der Vorgang ist vom Kirchenrat der St. Annengemeinde eingegangen und stammt aus dem Oktober 1878. Möglich, dass die Ellen Eiseler aus dieser Waisenanstalt stammt?

Die Akten des im Taufeintrag genannten "Departement für Angelegenheiten fremder Confessionen" sind im RGIA in St. Petersburg überliefert (Fond 821). Ich befürchte jedoch, dass der Bestand sehr umfangreich ist und eine Suche in den Findmitteln deswegen nicht so einfach ist.

Im RGIA gibt es auch andere Akten, in denen der Name Eiseler auftaucht (einmal sogar in Verbindung mit dem Namen Krüger). Ich bin sicher, dass sie diese Familie betreffen, zumindest im weitläufigen Sinn.

Liebe Grüße
Kleeschen
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  #15  
Alt 22.01.2022, 11:42
Sneezy
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Hallo,
hast du schon die Matrikelakte des Eduard Eiselers aus dem Jahr 1886 aus St. Petersburg? Diese befindet sich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes. Denn dort werden auch die Kinder eingetragen. Vielleicht gibt es in dieser Akte mehr Informationen.

Geändert von Sneezy (22.01.2022 um 11:47 Uhr)
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  #16  
Alt 23.01.2022, 13:04
Marcscho199 Marcscho199 ist offline
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Hallo Zusammen,

als erstes möchte ich mich bei euch für Engagement bedanken. Ich wäre da überhaupt nicht weiter gekommen. Vielen Dank dafür.

Ich werde versuchen an die Matrikelakte des Eduard Eiselers aus dem Jahr 1886 aus St. Petersburg zu kommen und dazu eine Anfrage beim Auswärtigen Amt stellen.

Gruß Marcel
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  #17  
Alt 24.01.2022, 18:16
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Marcell,

nur so noch zu EISELER, laut einem Buch starb 1852 ein Dipl. Med. Friedrich EISELER (ledig) in Gattschina, geb. am 22. Februar 1828 in St. Petersburg (Studierte an der Uni. Dorpat).
Buch --> https://www.google.de/books/edition/...sec=frontcover

Vermutlich ist das dessen Todesaintrag im ev. KB Gatschina, hier wird er aber EISLER geschrieben, nicht EISELER (24 Jahre alt).

Scan --> https://www.familysearch.org/ark:/61...51&cat=1399967

Der war aber demnach noch unverheiratet, kann also nicht der sein, der mit einer Regina HOYER verheiratet war.
In Büchern (gogle Books) findet man einen Adolf EISELER in Charkow, Chemiker oder sowas.

Soweit dazu noch. Viel Glück mit Deiner weiteren Forschung (wirst Du brauchen).

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (24.01.2022 um 18:45 Uhr)
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eiseler , krüger , russland , st.petersburg

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