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  #1  
Alt 21.09.2023, 11:41
Benutzerbild von Genau geahnt
Genau geahnt Genau geahnt ist offline männlich
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Registriert seit: 01.09.2023
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Standard Ahnen-Zahlen-Wahn ;-)

Hallo, zusammen!

Mir macht ja der zahlenmäßige Aspekt der ganzen Ahnenthematik echt zu schaffen ...

Wenn ich mal nur von meinen jeweils unmittelbar »notwendigen« Vorfahren ausgehe – also 2 Eltern, 4 Großeltern, 8 Urgroßeltern, 16 Ururgroßeltern usw. – und davon, dass zwischen jeder Generation durchschnittlich 30 Jahren liegen, dann hätte das zur Folge, dass es beispielsweise zur Zeit von Christi Geburt 2^66 Menschen in meiner damaligen, der 67. Generation gegeben haben müsste. Das wären 73.786.976.294.838.206.464 Personen ...

Komplett ausgeschlossen natürlich, und so im Grunde ein Beleg für die »Wir-sind-doch-alle-miteinander-verwandt«-Weisheit.

Aber welche Konsequenzen hätte diese Weisheit konkret? Wenn man zwei x-beliebige heutige Zeitgenossen nähme – wie weit müsste man in deren Stammbäumen maximal zurückschauen, bis man auf den ersten gemeinsamen Vorfahren stoßen muss?

Mit grübelnden Grüßen ;-)
  #2  
Alt 21.09.2023, 12:33
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Standard

Moin,

die Frage ist nicht wie lange man zurückgehen müsste, sondern eher wie lange man KÖNNTE.

Ahnenforschung beruht auf Beweisen, ohne Primärquellen geht es nicht.
Es kommt also maßgeblich darauf an, bis zu welchen Zeiten man Kirchenbücher findet; insofern relativiert sich die Rechnung fast von selbst.

https://www.abenteuer-ahnenforschung...kirchenbucher/
__________________
Herzliche Grüße
Scheuck
  #3  
Alt 21.09.2023, 12:58
Benutzerbild von Genau geahnt
Genau geahnt Genau geahnt ist offline männlich
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Standard re: Ahnen-Zahlen-Wahn ;-)

Ich bin kein Mathematiker, aber mein erster Gedanke ist, dass man bestimmt nicht länger zurückschauen muss als bis zu dem Zeitpunkt, da sich meine »Vorfahrenanzahl-Kurve« mit der der aktuellen Erdbevölkerung kreuzt. Mal schauen, wann das gewesen wäre
  #4  
Alt 21.09.2023, 13:10
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist gerade online männlich
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Standard

Zitat:
Zitat von Genau geahnt Beitrag anzeigen
Wenn man zwei x-beliebige heutige Zeitgenossen nähme – wie weit müsste man in deren Stammbäumen maximal zurückschauen, bis man auf den ersten gemeinsamen Vorfahren stoßen muss?
Das ist eine gute Frage...

Ich nehme jetzt einfach einmal Europa und meine eigenen Vorfahren:

Für meine Verwandtschaft mit Goethe und Lady Diana Spencer musste ich 21 Generationen zurück gehen, für meine Verwandtschaft mit der Schauspielerin Brooke Shields 24 Generationen, für meine Verwandtschaft mit dem US-Präsidenten Tomas Woodrow Wilson 25 Generationen, für die mit den den letzten Königen von Italien (über meine deutsche Seite) 26 Generationen, für meine Verwandtschaft mit Friedrich dem Großen 27 Generationen.
Innerhalb dieses Bereiches bin ich zumindest schon mal mit nahezu dem gesamten europäischen Hochadel verwandt, nur, weil ich zufällig vor 11 Generationen eine Frau aus einer passenden Familie des niederen Adels unter meinen Vorfahren hatte, die einen nichtadligen Offizier geheiratet hat.

Ich würde einmal schätzen, dass nahezu jeder von uns spätestens mit 35 Generationen Abstand mit nahezu jedem anderen Europäer verwandt sein dürfte...

Beste Grüße!
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- im Thüringer Wald
- im südlichen Sachsen-Anhalt
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
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- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen (u.a. in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und NRW)
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen
  #5  
Alt 21.09.2023, 13:27
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Standard re: Ahnen-Zahlen-Wahn ;-)

Zitat:
Zitat von Sbriglione Beitrag anzeigen
Ich würde einmal schätzen, dass nahezu jeder von uns spätestens mit 35 Generationen Abstand mit nahezu jedem anderen Europäer verwandt sein dürfte...
Krass! Das passt ziemlich gut zu dem, was ich gerade »überschlagen« habe!

Meine Schätzung beläuft sich auf 30 Generation (á 30 Jahre) – und ich würde sie nicht mal auf Europa beschränken.

Das hieße, man könnte sich jeden x-beliebigen Erdbewohner etwa des Jahres 1150 anschauen, und sich sicher sein, dass der mit jedem von uns heutigen Menschen verwandt ist ...
  #6  
Alt 21.09.2023, 14:04
Gastonian Gastonian ist offline
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Hallo:


Diese Rechnungen berücksichtigen nicht den Ahnenschwund - nach nur 5-10 Generationen in einem Ort erscheinen immer wieder die gleichen Ahnen in den Ahnenreihen, da ihre Nachkommen im Ort immer wieder miteinander geheiratet haben.


Gedankenspiel: es gibt noch reinrassige "unkontaktierte" Indianerstämme im Amazon. Deren letzte gemeinsame Vorfahre mit einem Europäer muß also vor der Einwanderung der Indigenen nach Amerika liegen - also vor mindestens 13000 Jahren. Karl der Grosse ist bestimmt nicht unter den Vorfahren dieser heutigen Indianer - aber der Herrscher des Stammes um das Jahr 800 ist wohl millionenhaft in der Ahnenliste vorhanden.


VG


--Carl-Henry
  #7  
Alt 21.09.2023, 14:18
Benutzerbild von Genau geahnt
Genau geahnt Genau geahnt ist offline männlich
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Standard re: Ahnen-Zahlen-Wahn ;-)

Zitat:
Zitat von Gastonian Beitrag anzeigen
Diese Rechnungen berücksichtigen nicht den Ahnenschwund
Sicher, es ist vieles unberücksichtigt. Auch meine Annahme, dass der »Generationenabstand« über all die Jahrhunderte hinweg bei durchschnittlich 30 Jahren liegt, ist ja schon fragwürdig.

Andererseits bin ich, wie gesagt, nur von meinen unmittelbar »notwendigen« Vorfahren ausgegangen – habe also nicht mal irgendwelche Onkel, Tanten oder Schwager etc mit einbezogen.
  #8  
Alt 21.09.2023, 14:21
Benutzerbild von Hemaris fuciformis
Hemaris fuciformis Hemaris fuciformis ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Genau geahnt Beitrag anzeigen
Das hieße, man könnte sich jeden x-beliebigen Erdbewohner etwa des Jahres 1150 anschauen, und sich sicher sein, dass der mit jedem von uns heutigen Menschen verwandt ist ...

S I C H E R ????


Also da sind bestimmt auch schon ein paar ausgestorben, bevor sie ihre Gene ins 20te/21te Jahrhundert weitergeben konnten.

Pest nach dem 30-jährigen Krieg zum Beispiel. Da sind ganze Landstriche ausgestorben.

Sorry für's Klugscheißen
Christine
  #9  
Alt 21.09.2023, 14:29
M. Lützeler M. Lützeler ist offline männlich
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Moin zusammen,

ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, daß die DNA der jetzt lebenden Menschen auf insgesamt 8 Linien zurückzuführen wäre. Leider finde ich dazu auf die schnelle nichts mehr im Netz.

Grüße

Matze
  #10  
Alt 21.09.2023, 14:43
Benutzerbild von Genau geahnt
Genau geahnt Genau geahnt ist offline männlich
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Standard re: Ahnen-Zahlen-Wahn ;-)

Zitat:
Zitat von Hemaris fuciformis Beitrag anzeigen
Also da sind bestimmt auch schon ein paar ausgestorben, bevor sie ihre Gene ins 20te/21te Jahrhundert weitergeben konnten.
Du lässt anscheinend außer Acht, dass selbst diese Menschen ja sicherlich Vorfahren gehabt haben ;-)
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