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  #1  
Alt 07.11.2006, 13:07
Rüster Rüster ist offline
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Registriert seit: 07.11.2006
Beiträge: 5
Standard Alte Dokumente konservieren: Über den Sinn und Unsinn von Hüllen, Folien und Laminieren

Moin Moin!

In meinen Unterlagen habe ich viele alte Original-Dokumente die - zum Teil - nicht sehr gut erhalten (angefressen - zerfallen) sind.

Hat Jemand Erfahrungen wie man diese Unterlagen (elektronisch sind sie natürlich alle erfaßt) - für die Nachwelt - konserviert.

Mir kam in den Sinn die Papiere "ein zu laminieren".
Spricht etwas dagegen - bzw. hat Jemand Erfahrungen damit.

Bis die Tage

Frank
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  #2  
Alt 17.09.2008, 16:20
Benutzerbild von AlAvo
AlAvo AlAvo ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.03.2008
Beiträge: 5.360
Standard Zufallsfund zum Thema Restauration

Hallo zusammen,

habe einen sehr interssanten Link zum Thema Restauration von alten Dokumenten gefunden:

http://www.gmw-gabikleindorfer.de/Texte/34105.pdf

Dieser beinhaltet umfangreiche Hinweise zu Grundlagen, Materialen und Techniken.

Den Hinweis erhielt ich von einer Buchrestauratorin des Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Gruß
AlAvo

Geändert von AlAvo (17.09.2008 um 16:25 Uhr) Grund: Edit Ergänzung
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  #3  
Alt 06.11.2008, 11:59
Benutzerbild von Alvire
Alvire Alvire ist offline weiblich
Benutzer
 
Registriert seit: 09.10.2008
Beiträge: 81
Standard

Hui... das ist ein langer Thread.

Nachdem ich nun alles gelesen habe, vermisse ich trotzdem noch eine Sache.

Mein Urgrossonkel war Apotheker und schrieb in ein knapp 6cm dickes Buch 1828 mit der Hand all seine Rezepturen. Mittlerweile sieht das Explempar Mitleid erregend aus, weil das Papier voellig gelb und die Tinte sich von der Rückseite auf die Vorderseite der Blätter durchgearbeitet hat. Wie konserviert ihr sowas? In einem Karton?

Das 1901 erstellte Poesiealbum meiner Urgroßmutter flattert ein wenig. Der Leim / Kleber mit dem die Bilder befestigt wurden, löst sich in seine Bestandteile auf und nun fallen einige darin herum.

Mit der 200 Jare alten Familienbibel war ich beim Restaurator. Das Ding war wirklich nur noch eine Art Lose-Blatt-Werk und der Rücken fehlte. Na gut, jetzt sieht es wieder aus wie ein Buch, wirklich fast wie neu. Aber das kostete auch knapp 400 Euro. Darauf habe ich echt nicht noch einmal Lust.


Was macht ihr mit den Büchern eurer Verwandten? Wie konserviert ihr sie oder habt ihr ein ähnliches Problem schon erfolgreich selbst lösen können?




Zum Thema Archivierung alter Papiere, Fotos und so fand ich einen sehr interessanten Beitrag:
http://www.atelierstrebel.ch/ctrb_da...umentation.pdf
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  #4  
Alt 08.10.2014, 23:03
Mysterysolver Mysterysolver ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2014
Beiträge: 302
Standard Ich summiere mal...

Puuuuuh, jetzt habe ich alles gelesen. Sorry, das hier wird länger aber ich hab mir während 32 Seiten lesen immer wieder "Antworten" notiert *gg* Soll ja auch nichts ungesagt bleiben.

Zitat:
Zitat von Ela_75 Beitrag anzeigen
Einziges Manko, die Hüllen die ich bestellt hatte sind einen Tacken größer als die Boxen. Da stehen oben so ca. 3-4 mm über, ich hab es mal nicht so genau genommen und einfach oben etwas fester draufgedrückt ;-P
Ohje - versuch das evtl. nochmal irgendwie anders zu lösen.... Vielleicht kannst du ja einen Teil von der Folie abschneiden? Auf die Dauer ist das mit dem biegen etc. echt nicht gut :/

---

Vieles wurde schon gesagt. Manche Fragen wiederholen sich immer wieder.
Ein Vorschlag meinerseits an die, die Fragen haben: Beim Thread auf "Thema durchsuchen" gehen, einen oder zwei Begriffe eingeben die zum Problem passen. Z.B. Foto oder laminieren oder beschädigt/zerrissen/geknickt ...
Frage an die Admins: könnte man einen "Sammelbeitrag" machen, mit einer "Summe allen Wissens" der Experten hier aus dem Thema? Dann kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Natürlich wird der eine oder andere weiter laminieren (i.S. von heiß zusammen kleben) oder in Klarsichtfolien unterbringen wollen - aber die Fakten dazu, warum diese Variante eben nur auf "eigenes Gewissen" anzuwenden ist und nich "weil das doch dokumentenechte sind" könnten, denke ich, vielen Leuten weiter helfen und man müsste nicht alles hier durchlesen etc....

---

Dann noch einige Sachen die mir noch auf dem Herzen liegen:

Fotos "ordentlich sortieren": Neben der Variante der archivtauglichen Foto"kästchen" kenne ich es aus dem Archiv (Praktikum während Ausbildung) so: Fotos werden mit Buchleim (also säurefreiem Klebstoff) auf archivsichere Kartonagen geklebt. Quasi wie in einem Fotoalbum; die Kartonagen kann man dann beschriften, wer drauf ist, etc.... Ich finde diese Variante sehr nett
Die Pappen kommen dann in einen Archivkarton.
Man könnte die Pappen natürlich auch Lochen und abheften. Aber wenn ihr Ordner verwendet solltet ihr euch dessen bewusst sein, dass die dort aufbewahrten Unterlagen sich nach einiger Zeit "schiefhängen" und auch dort großen Schaden nehmen können. Sind die Unterlagen gelocht, reißen zusätzlich noch die Löcher aus. Außerdem sind sie nicht vor Umwelteinflüssen wie Licht und Temperaturschwankungen geschützt.

Und wie es auch im Leben eines Menschen so schön heißt: Sicher ist NUR der Tod. Es heißt, sich bewusst zu machen: Wir können Unterlagen NICHT komplett bewahren. Vielen hier ist das schon bewusst, aber ich möchte es doch sagen: Alles hat eine gewisse Lebensdauer. Und die Problemfaktoren, die wir mit unseren Materialien haben, lassen sich nicht komplett beseitigen - erstens, weil heuer nunmal nicht die Qualität von Anno 1600 in der Papierproduktion herrscht und zweitens, weil wir keine Milliarden von Euro in die perfekte Lagerung investieren können
Das nur mal so zur "Entspannung". Es gilt, die für sich persönlich rechtfertigbarste Entscheidung zu treffen. Es gibt gewisse Fakten, an die kann man sich halten oder auch nicht, alles eine Entscheidungsfrage. (Darum auch mein Vorschlag eines Sammelposts der Fakten).

---

Dann war noch irgendwo die Frage, wie Archive das denn dann machen mit den Löschwasserschäden. Tjo, da stellt sich die Frage nicht. Da wird wegen der bekannten Problematik mit CO2 gelöscht.

Gut fand ich auch den Vorschlag, Originale zu kopieren, möglichst archivsicher aufzubewahren, und für die "Präsi" dann die Kopien zu verwenden. Soll darum hier nochmal erwähnt sein.

Meines Wissens nach ist die sicherste Variante heutzutage das dublette Speichern auf Festplatte und/oder Mikrofilm und die Ablage an verschiedenen SEHR weit entfernten Orten. Das Wiesbadener Hauptstaatsarchiv lagert seine MFs glaub ich irgendwo in der Eifel (oder so) in nem Stollen wo keiner Zugang hat ^^
Aber wer kann das schon leisten ^^

Zitat:
Zitat von Rainer Zufall Beitrag anzeigen
...Irgendwie scheint mir die Sache mit der Konservierung und Aufbewahrung alles eine Gratwanderung zu sein. Hundert Jahre lang hat das ganze alte Zeugs irgendwie, irgendwo gelagert und die Zeit unbeschadet überstanden. Danach will man dann alles besonders richtig machen, und macht damit vielleicht nur umso mehr Schaden.
Tja, nichts hält ewig, und wie man's macht, macht man's eh verkehrt. ...
Nunja, das Problem ist eher unsere heutige Industrie bzw. die Bedürfnisse oder Anforderungen der Zielgruppe der Papierindustrie. Es wird einfach kaum nötig, Papier so aufwendig "wie früher" zu machen, es könnte/würde auch keiner zahlen, und so wirds eben so bleiben müssen

Zum Thema laminieren (i.S. von heiß einschweißen) sei noch gesagt, dass sich außer dem Problem der Folie an sich auch das Problem des Klebers dazugesellt. Ganz ganz schlecht. Die meisten, wenn nicht alle, Laminierfolien dürften sehr sauren Kleber enthalten. Irgendwann kleben sie dann nicht mehr, fallen auseinander, und das Blatt gleich mit, da es total brüchig geworden ist.
Auch Papier ist, wie Holz, nicht unbedingt am sichersten, wenn man es "wegsperrt". Man muss es ein bisschen behandeln wie ein Lebewesen Es muss arbeiten dürfen, aber nicht in ein Mikroklima gezwungen werden. Wie schon erwähnt, dies ist selbst bei "dokumentenechten" Prospekthüllen der Fall.

Auch ist das Klima eine wichtige Sache, wie schon gesagt wurde. Konstant ist sehr wichtig, und möglichst bei 40-55 % relativer Luftfeuchtigkeit und 14-20°C. Vor allem die maximale Luftfeuchte ist wichtig.
Eine tolle Webseite: http://www.archive.nrw.de/lav/inform...halt/index.php Da werden eigentlich alle Aspekte nochmal ganz gut behandelt.

Zum Schluss zitiere ich noch ein paar Experten, da ich diese Kommentare einfach sehr umfangreich und hilfreich finde, und ja nicht jeder 32 Seiten durchforsten mag...

Zitat:
Zitat von Johannes v.W. Beitrag anzeigen
... Wenn alte Urkunden, die keine starke Beschädigung wie Schimmel, Säurefraß u.ä. aufweisen, sorgfältig, trocken und zwischen säurefreiem Papier oder Karton gelagert werden, kann gar nichts passieren. Mehr muß man auch nicht machen.
Zitat:
Zitat von julia1984 Beitrag anzeigen
Laminieren ist das Schlimmste, was man Papieren antun kann. Die verwendeten Materialien zersetzen sich mit der Zeit (das kann einige Jahrzehnte dauern, wird aber zwangsläufig geschehen) und setzen Säuren und andere Stoffe frei, die das Papier zersetzen werden. Ich bin (angehende) Papierrestauratorin und werde immer wieder mit solchen Dokumenten konfrontiert. Leider sind diese Dokumente dann nicht mehr zu retten.

Auch von Klarsichthüllen ist in jedem Fall abzuraten. Auch die weichermacher- und säurefreien sind nicht alterungsbeständig, d.h. sie beginnen irgendwann, sich chemisch zu zersetzen. Die dabei entstehenden Abbauprodukte schädigen die Papiersubstanz. Außerdem ist es ungünstig, dass durch die Plastikschicht kein Luftaustausch mit der Umgebung möglich ist. In den Folien entsteht ein Mikroklima, das im Extremfall Schimmelbildung an den Papieren begünstigen kann.

Kurz gesagt sollte man Papiere am besten in Mappen oder Schachteln aus gepuffertem Archivkarton aufbewahren, ohne Metallteile oder moderne Klebstoffe. Fotos dagegen auf keinen Fall mit gepufferten Papieren in Kontakt bringen!
Zitat:
Zitat von julia1984 Beitrag anzeigen
...für Fotos eignen sich Papiere und Kartone, die säurefrei und alterungsbeständig, aber ungepuffert sind (pH-Wert ca. 7). Solche Papiere werden im Fachhandel meist unter dem Namen "Fotoarchivpapier" bzw. "Fotoarchivkarton" angeboten.
Zitat:
Zitat von julia1984 Beitrag anzeigen
... Puffern bedeutet bei Papieren, dass man sie mit Calciumhydroxid oder Magnesiumhydroxid behandelt und dadurch den pH-Wert erhöht. Wenn dann durch Umwelteinflüsse Säureionen auftauchen, können diese bis zu einer gewissen Konzentration neutralisiert werden. Für Papier ist das eine gute Sache, aber bei Fotos verringert ein alkalischer pH-Wert die Haltbarkeit. Warum es trotzdem auch gepuffertes Fotopapier zu kaufen gibt, ist mir auch nicht ganz klar. Empfehlen würde ich auf jeden Fall das ungepufferte.

Wenn sich die Fotos selbst in einer Hülle mit neutralem pH-Wert befinden, spricht nichts dagegen, das ganze in nochmal in einem gepufferten Behälter zu lagern.

Was die anderen von dir genannten Schäden angeht: Der Kugelschreiber ist zwar optisch nicht schön, aber auch nicht gefährlich für die Fotos. Die Klebstoffreste auf der Rückseite können dagegen zu Verfärbungen des Bildes an diesen Stellen führen. Wenn die Fotos dir am Herzen liegen, solltest du dir überlegen, ob du sie mal einem Fotorestaurator zeigst und dich erkundigst, was das Abnehmen der Klebstoffreste kosten würde.
Und Julia hatte auch noch erwähnt, dass Postkarten, was die Pufferung angeht, wie Papiere, nicht wie Fotos zu behandeln sind, das sei der Vollständigkeit halber noch gesagt. (Es gibt natürlich auch so Fotodienste die ein Foto (WIRKLICH) als FOTO drucken und dann hinten Linien draufdrucken um es als Postkarte zu verwenden - das ist natürlich was andres

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
... Ich würde nicht zu viele Papiere in eine Mappe legen, halt so, dass du sie schliessen kannst, ohne dass die Papiere dann irgendwie gebogen werden oder Eselsohren bekommen oder sonstwie offensichtlich leiden.
Ich hoffe ich bin euch nicht zu sehr auf die Nerven gefallen - wenn ja, tut's mir Leid, das war nicht meine Absicht

Lg
Susanne
__________________
Lg,
Susanne

PS: Suche jegliche "Verflechtungen" zwischen FN Wichert & Zielke (Pommern, evtl. auch andere Gebiete). Außerdem: Nachfahren der Gertrud CYGANEK, geb. KILIAN (aus Leobschütz, Schlesien)
--
FN-Liste: Hamersky, Quitoschinger (Böhmen und Sachsen) / Kilian (Schlesien) / Kloss (Masuren) / Wichert, Zielke (Pommern) / Huismann, Memering (Emsland und Landkreis Leer)
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  #5  
Alt 08.10.2014, 23:04
Mysterysolver Mysterysolver ist offline
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Registriert seit: 18.09.2014
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Standard Und noch nen Hauch Smalltalk *rotwerd*

Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Ich sitze sozusagen auch an der Quelle, zumindest hat meine Ausbildung neben Bibliothekswesen auch das Archivwesen abgedeckt.
Als ich das gelesen hab musste ich echt grinsen ^^
Bist du FaMI oder studierter?
Irgendwie scheinen sich hier die Informationswissenschaftler und Bibliophile pudelwohl zu fühlen ^^ Aber wundert mich gar nicht, wenn ich so dran denke, wie ich in der Ahnenforschung so meine "Bestimmung" gefunden hab *gg* Alte Bücher, Daten, forschen, knobeln ... ^^

Jurismappen - Ich persönlich mag Jurismappen nicht weil mir meine Unterlagen da immer eher MEHR Schaden nehmen *lol* die rutschen mir da drin zu viel rum (bei Kartons passiert mir das nicht ) - da sieht man wieder, jeder handhabt es anders.

Die erwähnten "Archivschränke" OHNE dicke Schutzschicht kenne ich auch. Sind tatsächlich "nur" aus recht starkem Stahl, ohne Zement oder so. Die sind feuerfest, nicht hitze- oder wasserfest (denk ich) - für die Zwecke, für die sie genutzt werden, reicht das auch - das sind nämlich keine "Ich bewahre alles auf ewig auf"-Schränke, sondern sollen bei Feuer davor schützen, dass alle Unterlagen weg sind. Die Unterlagen sollen vorhanden bleiben, weil darin die Bestände gelistet sind - und die will man ja nach Brand ersetzt kriegen......

So dat wars ^^
__________________
Lg,
Susanne

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  #6  
Alt 13.10.2014, 14:17
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Garfield Garfield ist gerade online weiblich
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Hallo Susanne

Zitat:
Zitat von Mysterysolver Beitrag anzeigen
Als ich das gelesen hab musste ich echt grinsen ^^
Bist du FaMI oder studierter?
Ich hab die Berufslehre in der Schweiz gemacht, entspricht in etwa FaMI bei euch .
Berufe in die Richtung dürften sich aber schon gut mit Ahnenforschung vertragen.


Christine,
Wäre es vielleicht möglich, die Zusammenfassung von Susanne im ersten Beitrag zu verlinken? Das Thema hier ist nämlich schon ziemlich unübersichtlich geworden.

Oder ein paar Leute mit beruflicher Erfahrung stellen mal ein paar Tipps übersichtlich zusammen, am besten mit Quellenangaben.
Wir hatten in der Ausbildung mal ein paar Negativ-Beispiele von gerosteten Sachen und verklebten Mäppchen usw. gesehen, ich finde in Büchern aber keine Bilder dazu. Das hat mir damals am meisten Eindruck gemacht .
__________________
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  #7  
Alt 12.10.2014, 17:54
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Hallo Susanne,
Zitat:
Zitat von Mysterysolver Beitrag anzeigen
Frage an die Admins: könnte man einen "Sammelbeitrag" machen, mit einer "Summe allen Wissens" der Experten hier aus dem Thema? Dann kann sich jeder sein eigenes Bild machen.
Das ist das Sammelthema

Aber Du kannst gerne eine Zusammenfassung erstellen
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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  #8  
Alt 07.01.2010, 17:34
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Hallo Rainer,

zu 1.)
Leider kenne ich mich mit Verband etc. überhaupt nicht aus, sodass ich nicht sagen kann, ob das geeignet sein könnte. In jedem Fall rate ich von Klarsichtfolien oder diesen Postkartenfolien dringend ab, da sich in diesen Materialien oftmals Weichmacher befinden. Am kostengünstigsten und einfachsten ist sicherlich ganz normales Schreibpapier, das nach DIN ISO 9706 zertifiziert wurde (die Anforderungen der DIN ISO 9706 befinden sich hier zusammengefasst).

zu 2.)
Von welchen Aufbewahrungsboxen redest Du? Ich kann erst einmal nur auf Archivkartons hinweisen.
Archivkartons kann man als Privatperson im Einzelhandel leider nur schwer bestellen. Oftmals gibt es eine Mindestabnahmezahl oder die generelle Einschränkung, dass Materialien nur an Institutionen verkauft werden. Kleinere Anbieter versenden aber auch an Privatpersonen, da müsste man sich einfach erkundigen.
Eine bombensichere Lagerung gibt es allerdings nicht. Das sollte man vielleicht vorher noch erwähnen. Neue Modelle von Archivkartons sind gut feuer- und wasserbeständig. Ich möchte dennoch bezweifeln, dass diese Kartons einem Wohnungsbrand standhalten würden!
Die einzig sichere Methode ist wohl die eines Schließfaches in einer Bank oder das Hinterlegen im nächsten größeren Archiv. Die Kartons gibt es nicht nur im A4-Format, sondern auch in Folio und Groß-Folio. Die sind dann auch entsprechend teurer.
Unwiderbringliche und kulturell wertvolle Stücke würde ich am ehesten in einem Schließfach hinterlegen.

Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung...

Liebe Grüße
Anton
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  #9  
Alt 07.01.2010, 17:44
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Standard

Zitat:
Zitat von fxck Beitrag anzeigen
Die einzig sichere Methode ist wohl ... oder das Hinterlegen im nächsten größeren Archiv.
Sicher ist dieses Sicher nicht sicher.

WS
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  #10  
Alt 07.01.2010, 17:45
Benutzerbild von fxck
fxck fxck ist offline männlich
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