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Alt 03.10.2022, 19:38
jonasjosef jonasjosef ist offline
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Registriert seit: 08.07.2015
Beiträge: 482
Standard Transier aus Wallonien und Randinger/ Randach aus Maastricht

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: <1684
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Wallonien, Maastricht
Konfession der gesuchten Person(en): katholisch
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): -
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): -


Hallo liebe Experten und Expertinnen,

ich habe in den letzten Jahren, vor allem Dank der großen Hilfe aus diesem Forum unsere noch brachliegende Familienforschung Stück für Stück weiter voran gebracht.

Leider gibt es noch etliche weiße Flecken, deren Geheimnis wir gerne lüften würden.

Ich würde mich über jegliche Art der Unterstützung / Hinweise über Eltern, Geschwister, Berufe usw. freuen und bin jetzt schon in freudiger Erwartung auf mögliche neue Erkenntnisse!

Die unterstrichenen, kursiven und fetten Namen sind jeweils das Ende des Zweiges.

Viele Grüße aus Südhessen

- Heinrich Transier; * Wallonien, katholisch, Weisser Schwan-Wirt (1688), aus Wallonien, Weitere Ehe am 18.01.1684 in Seckenheim mit Elisabetha Kieser, Oder: Transchir, Tranchihr, Oder: Henri, Eventuell: Geburtsort Boulogne-sur-Mer, Pas-de-Calais, Todesjahr 1716

Ein interessanter Zuwanderer war Henri Transier, der
im kath. Kirchenbuch 1670 bereits als ansässiger Bürger bezeugt ist. Er war der erste Schwanenwirt. Er heiratete 1671 Anna Maria Randach, die aus Maastricht stammte und mit der er zwei Söhne hatte. Diese Anna Maria Transier starb bei der Geburt eines Sohnes und wurde am 11.3.1683 beerdigt. Im Januar 1684 heiratete er wieder; diesmal hatte er eme Französin aus der Pikardie zur Ehe genommen. Henri Transier, der wahrscheinlich aus Wallonien stammte, ist einer der ganz wenigen, von denen man mit Sicherheit sagen kann, daß sie französisch sprachen. Die Familie wurzelte rasch ein. Die Nachkommen waren immer wieder Wirte in verschiedenen Seckenheimer Gasthäusern. Hans Georg Transier, gestorben 1734, war Schöffe. 1784 gab es vier steuerpflichtige Familienväter dieses Namens, heute gibt es in Seckenheim noch 9 Transier.

Schwanen, Zum weißen 1672-1800
Lage: Hauptstraße 80/Ecke Heumarkt
Wirte: Heinrich Transier -1688,

Der älteste Antrag auf eine Schildgerechtigkeit in Seckenheim soll hier im Wortlaut stehen.„Schildgerechtigkeit zum Schwanen 1672:
Nachdeme Heinrich Transier gemeinsmann zu Seckenheim ahnsuchung gethan daß' verwilliget werden möge ahn seinem erkaufften Hauß alda ein Wirthschild oußz hencken/vndt öffentliche wirthschafft zu treiben vndt also darauff mitt Ihme veraeco dirt worden, daß in betrachtung durch ermeltes Dorff keine Hauptlandstraß gehet, au des Schultheißen ahnzeige nach ein schlechter vertrieb alda seye, Er vor solche sc igerechtigkeit 50 fl gegeben, vndt solche Ihme ... insoweit willfahrt worden, daß die bei Ihme einkehrenden gast der Billigkeit nach tractiren vndt dieselben nicht übernehmen solle.

Da Seckenheim diese Summe nicht flüssig hatte, mußte man die o.g. 281 Gulden, 40 Kreuzer aufnehmen. Gläubiger waren in diesem Fall die Universität Heidelberg, ...die Erben des Schwanenwirts Heinrich Transier, die eine jährliche Rente von 15 Gulden auf das von ihrem Vater der Gemeinde entliehene Kapital erhielten.

- Maria Randinger; * 21.12.1644 Maastricht (Niederlande), + 11.03.1683 Seckenheim, katholisch, Oder: Randach, Oder: Anna Maria

...Das »Zusammenziehen" der Katholiken an den Festen des Kirchenjahres bot dazu genug Gelegenheit. Aber auch eine einfache „Leich" genügte, eine große Volksmenge zusammenzuführen. So ist im katholischen Kirchenbuch anläßlich der Beerdigung der im Kindbett verstorbenen Wirtin „Zum Weißen Schwan" Maria Transier in lateinischer Sprache zu lesen: Sie sei als „Wohltäterin, ja Mutter der Kapuziner" am Vormittag des 11.3.1683 mit einem Choralamt und sechs weiteren Totenmessen feierlich beerdigt worden unter großem Zulauf des Volkes, das bis aus Mannheim und Heidelberg gekommen war [kath. Kb, 1683, Sterberegister]. Damit fällt auch auf die auffällige Tatsache ein verdeutlichendes Licht, daß die Konzessionen der im 17. Jahrhundert neu errichteten Schildgasthäuser in Seckenheim ausnahmslos an Katholiken gegeben wurden. Denn diese Gasthäuser dienten der '«blichen Erquickung und Stärkung der von auswärts zu Kindtaufen, Trauungen, Beerdigungen und allgemeinen Kirchenfesten anreisenden Katholiken. So steht ja auch der 1672 errichtete „Weiße Schwan" neben der Kirche.
- oo 28.04.1670 Seckenheim

Kind:
- Anton Heinrich Transier; * 28.08.1678 Seckenheim, + 22.01.1754 Seckenheim, katholisch, Wirt

Schiff, Zum: 1720 -1848.
Lage: Im Heumarkt, und zwar der untere Teil des großen Seitz 'sehen Hauses.
Wirte: Antoni Transier -1750

- Anna Katharina Bruch; * 12.03.1682 Seckenheim, + 11.12.1751 Seckenheim, reformiert
- oo 22.05.1703 Seckenheim (8 Kinder) - katholisch
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