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  #11  
Alt 11.05.2017, 16:31
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Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
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Solang die Regel kein Metall (Silber, Gold) auf oder neben Metall und keine Farbe (Rot, Blau, Grün oder Schwarz) auf oder neben Farbe eingehalten wird ist jede Kombination möglich.
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Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)
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  #12  
Alt 11.05.2017, 17:00
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Schettek-Fieback Schettek-Fieback ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Hracholusky Beitrag anzeigen
Solang die Regel kein Metall (Silber, Gold) auf oder neben Metall und keine Farbe (Rot, Blau, Grün oder Schwarz) auf oder neben Farbe eingehalten wird ist jede Kombination möglich.
d.h. die Version 2:

grün/schwarz und goldenes Rad und Silber Flügel* geht nicht.

hingegen Version 1:

grün/schwarz und goldenes Rad ink goldenen Flügeln geht?

* Version 2 würde wohl gehen wenn die Flügel das Rad nicht berühren, kann das sein ?
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  #13  
Alt 11.05.2017, 18:03
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@ Schettek-Fieback

mal so nebenbei :
um eine bessere Beurteilung über den Entwurf abgeben zu können
wäre es angebracht diesen neuen Entwurf hier bildhaft einzustellen
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  #14  
Alt 12.05.2017, 12:13
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Die Farben von Sachsen sind übrigens Grün und Silber. Schwarz und Gold sind die Farben von Sachsen-Anhalt.
Hier mal eine Skizze von mir dazu. In der Zier habe ich das silberne Rad vor einen offenen grünen Flug gestellt. Das soll lediglich zur Inspiration dienen:

http://abload.de/img/wappentjuiw.png
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Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)

Geändert von Hracholusky (12.05.2017 um 13:00 Uhr)
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  #15  
Alt 12.05.2017, 14:16
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo,
wenn man auf die sächsische Historie Bezug nehmen möchte (vor 1815), dann ist die Farbkombination weiß-grün irrelevant, denn sie wurde erst 1815 erfunden!

Dazu Zitat aus http://www.flaggenlexikon.de/fdtsachs.htm
"Die Farben des Hauses Wettin sind Blau und Gelb. Sie leiten sich höchstwahrscheinlich vom Wappen der Herrschaft Landsberg ab. Diese Farben wurden von den Angehörigen der Schweizer Garde am kursächsischen Hof getragen. Ebenso waren die Bänder einzelner Orden blau-gelb. Schwarz und Gelb waren jahrhundertelang die Hoffarben (Livreefarben) an den sächsischen Höfen (Albertiner und auch Ernestiner). Sie stammen entweder vom ursprünglichen Stammwappen (schwarzer Löwe in goldenem Feld, das später zum Wappen der Markgrafschaft Meißen wurde) oder vom Wappen des Herzogtums Sachsen (das Rautenkranzwappen) ab. Schwarz und Gelb wurden etwa seit dem 17. Jahrhundert für Urkundenschnüre und für viele militärische Feldzeichen. Landesfarben im eigentlichen Sinne waren sie jedoch noch nicht.
Diese Farben erschienen wahrscheinlich nie in der dargestellten Form auf Flaggen, da in der Zeit des Barock und auch später die Flaggen sehr üppig ausgestaltet wurden, und eigentlich noch immer Personenflaggen waren. Man identifizierte sie nicht mit einem Land, sondern mit dem Herrscher, und auch die Truppenteile des Landes hatten alle eigene, unterschiedlich gestaltete Flaggen. Flaggen als Kennzeichen einer Nation kamen erst mit und vor allem nach der napoléonischen Ära auf, als große Volksheere aufgestellt wurden, und einfacher gestaltete Flaggen schnell verfügbar sein mussten.
Das ehemalige Albertinische Kurfürstentum und neue Königreich Sachsen trat am 11.12.1806 dem Rheinbund bei, und am 15.12.1806 folgten die Ernestinischen Herzogtümer in Thüringen. Die Truppen der Herzogtümer wurden zusammengefasst und gemäß Konvention vom 13.02.1807 mit einheitlichen Kokarden in Schwarz-Gold ausgestattet. Die Kokarden des Königreichs Sachsen blieben weiß.
Nach der Völkerschlacht von Leipzig wurde Sachsen (als ehemaliger Verbündeter Napoléons) besetzt, und das Generalgouvernement Sachsen gebildet, zu dem auch Sachsen-Altenburg und die Reußischen Lande gehörten. Als Generalgouverneur wurde der russische Fürst Nikolai Grigojewitsch Repnin-Wolkonski eingesetzt. Noch 1813 wurde von sächsischer Seite vorgeschlagen (und vom Generalgouverneur beschlossen), für Sachsen eine neue grün-schwarz-gelbe Kokarde zu schaffen.
Als der sächsische König Friedrich-August I., aus dem Geschlecht der albertinischen Wettiner, im Mai 1815 nach dem Endes der Befreiungskriege gegen Napoleon aus der Gefangenschaft nach Sachsen heimkehrten wollte, wies er Generalleutnant von Lecoq am 22.05.1815 an, die am Rhein stehenden sächsischen Truppen zu reorganisieren und heimzuführen. Die dort noch immer weißen Kokarden an den Mützen der Soldaten waren gemäß der Anweisung des Königs mit einem breiten grünen Rand zu umgeben, um Verwechslungen mit anderen Truppen auszuschließen. Die Nachricht von der Schaffung der Farbkombination von Weiß und Grün verbreitete sich sehr schnell, und gelangte noch vor dem König nach Sachsen. Und so wurde er von seinem Volk mit weiß-grünen Girlanden, Fahnen und Bändern empfangen. In Würdigung dieser Tatsache erklärte der Monarch am 16.06.1815 die weiß-grüne Kokarde zur Nationalkokarde. Das war die Geburtsstunde von Weiß und Grün als Landesfarben von Sachsen. Die sächsischen Herzogtümer (Thüringen), regiert von den ernestinischen Wettinern, übernahmen zumeist diese Regelung für ihre Landesfarben und Flaggen."

Demnach ist es oberflächlich bis falsch wenn man durch simple Kombination zweier Farben (ob gelb-schwarz als sächsische Hoffarben oder weiß-grün als spätere Nationalflagge) die Zugehörigkeit zu einem Sachsen der Barockzeit ausdrücken möchte.
Gruss

Geändert von Anna Sara Weingart (12.05.2017 um 14:25 Uhr)
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  #16  
Alt 12.05.2017, 14:28
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
... Demnach ist es oberflächlich bis falsch wenn man durch simple Kombination zweier Farben (ob gelb-schwarz als sächsische Hoffarben oder weiß-grün als spätere Nationalflagge) die Zugehörigkeit zu einem Sachsen der Barockzeit ausdrücken möchte.
Gruss
Dann kann man besser gleich alle vier Farben im Wappen verarbeiten, bietet auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten!
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Geändert von Anna Sara Weingart (12.05.2017 um 14:37 Uhr)
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  #17  
Alt 12.05.2017, 14:50
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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ich sehe gerad, da ähnelt es ja dem Ursprungsentwurf. Diesmal aber heraldisch korrekte Farbkombinationen und die sächsischen Farben grün-weiß und gelb schwarz berücksichtigt.
Dank der tollen Zeichnung von Gerd:
Angehängte Grafiken
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  #18  
Alt 12.05.2017, 14:58
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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das Rad ist braun auch nett
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Geändert von Anna Sara Weingart (12.05.2017 um 15:04 Uhr)
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  #19  
Alt 12.05.2017, 16:06
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Die Helmdeckenfarben waren in meinem letzten Entwurf wohl heraldisch nicht richtig eingefärbt. Das habe ich korrigiert
Die Helmzier ist hier nun vielleicht etwas zu bunt geraten?
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  #20  
Alt 12.05.2017, 16:13
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
... Die Helmzier ist hier nun vielleicht etwas zu bunt geraten?
Der heraldische Bezug der Helmzier wäre hierbei zum sächsischen Wappen.
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