#1  
Alt 07.04.2016, 13:35
SebastianS1989 SebastianS1989 ist offline männlich
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Registriert seit: 07.04.2016
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Standard Suche nach "Roman Tannenberger"

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: Von 1969 bis zum heutigen Tage.
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Bis 1989 in Hoyerswerda; Ab 1989 unbekannt.
Konfession der gesuchten Person(en): nicht bekannt
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): Keine
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): Büreramt, Stadtarchiv


(Wie im Forum Neuvorstellung bereits geschehen, stellt ich mich und mein Anliegen noch einmal vor)

Hallo alle zusammen,
mein Name ist Sebastian Schubert ich bin 27 Jahre alt und wohne seit 2009 im schönen Dresden.

Geboren wurde ich in Hoyerswerda und aufgewachsen bin ich nahe zu vollständig in der ostsächsischen Stadt Weißwasser.

Ich betreibe seit kurzem Ahnenforschung, da ich über die Familie von meinem Vater "Roman Tannenberger" mehr herausfinden möchte.
Er war einer der letzten DDR-Bürger die über Ungarn das Land vor dem Mauerfall verlassen haben. Da er in Unwissenheit der Schwangerschaft das Land verließ bestand zu ihm & seinem Familienzweig zu keiner Zeit Kontakt. Das würde ich gerne ändern.

Leider ist aus den Gesprächen mit meiner Mutter nicht viel über ihn bekannt.
- Ich weiß zu 100 %, dass er wie meine Mutter, in der DDR, in Hoyerswerda aufwuchs und das er 1969 geboren wurde. Der genau Geburtsort sowie der Geburtstag sind leider nicht bekannt.
- Von Vorteil für potentielle Ämterabfragen ist, dass die Namenskombination für die damalige Zeit doch recht ungewöhnlich ist. (Zumindestens wurde mir so gesagt)

Was habe ich bisher unternommen:
- Ich habe eine erweiterte Melderegisterauskunft an das Bürgerbüro Hoyerswerda geschickt. Leider Ohne Erfolg. Es konnte zu "keinem Zeitpunkt eine Person mit diesem Namen auswendig gemacht werden". Und das obwohl die DDR-Adresse bekannt ist.
- Ich habe beim Stadtarchiv nach potentiell Schulakten suchen lassen. Leider wurde auch hier die sehr nette Mitarbeiterin nicht fündig. Sie gab mir aber auch verstehen, dass DDR-Schulakten ganzer Schulen durch das Bürokratie-Chaos der Wiedervereinigung verloren ging.

An diesem Punkt weiß ich nicht mehr weiter. Die Erfahrung dieses Forums im ist gewiss um einiges größer als die Meine. Für Ideen und Hinweise wie ich weiter verfahren könnte wäre ich offen und dankbar.

Liebe Grüße
Sebastian
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  #2  
Alt 07.04.2016, 19:13
wolfganghorlbeck wolfganghorlbeck ist offline männlich
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Hallo Sebastian,

ich habe im Adressbuch von Luckau 1938 einen Bäckermeister Gotthold Tannenberger gefunden. Und Luckau ist ja nicht ganz so weit weg von Hoyerswerda oder Weißwasser.
Das sagt natürlich erst mal nichts, ob das ein Vorfahr Deines Vaters gewesen sein könnte.

Der Name Tannenberger ist ja wirklich nicht sehr häufig, und dazu noch der Vorname Roman.
Bei Tannenberger bist Du Dir sicher, nicht dass der Name Tanneberger war.

Viele Grüße
Wolfgang (Horlbeck)
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  #3  
Alt 07.04.2016, 20:00
SebastianS1989 SebastianS1989 ist offline männlich
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Hallo Wolfgang,

erstmal vielen Dank für deine Mühe. Du hast Recht, dass muss nichts heißen aber beim dem Stand wo ich gerade bin hilft alles weiter.

Ich weiß ja im Prinzip auch nur das was mir meiner Mutter sagt. Und die ist sich zumindestens mit der Schreibweise sicher. "Es stand so an der Klingel"

Ich habe es aber bei den Ämtergängen die ich bisher unternommen habe auch sicherheitshalber immer mit beiden Schreibweisen versucht. Man wieß ja nie.

Viele Grüße
Sebastian
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  #4  
Alt 07.04.2016, 21:04
Rosa Rubra Rosa Rubra ist offline
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Hallo Sebastian,

versuche es beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Gießen.

Dort werden die Unterlagen der damaligen Aufnahmeverfahren aufbewahrt.

Da es sich hierbei um personenbezogene Daten handelt, könnte es allerdings ein Problem geben, sodass Du die gewünschte Information nicht so einfach bekommst.

Aus eigener Erfahrung möchte ich Dir Mut machen. Wenn Du in Gießen keinen Erfolg hast, melde Dich wieder bei mir. Ich habe noch weitere Ideen.

Ich wünsche Dir viel Glück.

Rosa Rubra
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  #5  
Alt 07.04.2016, 22:11
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo Sebastian,
hattest Du bei Telefonanrufen bei Tannenbergers aus der Gegend keinen Erfolg?
Gruss
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  #6  
Alt 07.04.2016, 22:44
SebastianS1989 SebastianS1989 ist offline männlich
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Hallo Rosa,
danke für den Hinweis. An das Bundesamt für Migration und Flücktlinge hätte ich ja überhaupt nicht gedacht. Behandeln die auch Anträge wenn dt. Staatsbürger (DDR-Staatsbürger) das Land verlassen?

Ich werden dem auf jeden Fall nach gehen und die Beschei geben wie es lief.
Liebe Grüße
Sebastian
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  #7  
Alt 07.04.2016, 22:48
SebastianS1989 SebastianS1989 ist offline männlich
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Hallo Anna,
direkt aus Hoyerswerde habe ich keine weiteren Tannenberger gefunden die ich kontaktieren könnte. Aus dem Dresdener Umland habe mit einer Handvoll Mailverkehr initiiert wenn aber ohne Erfolg bzw. ohne Rückantwort. Direkten Telefonkontakt hatte ich bisher noch mit keinem. Da wüsste ich auch ehrlich gesagt garnicht wo ich anfangen sollte.
Liebe Grüße
Sebastian
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  #8  
Alt 07.04.2016, 23:05
Artsch Artsch ist offline
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Hallo Sebastian,

richtig, in Gießen war die Anlaufstelle zur Registrierung und auch Aufnahmelager/Durchgangslager, auch für Leute aus der DDR.
Allerdings gingen nicht alle diesen Weg. Pflicht war es nicht.
Falls in Deiner Abstammungs- oder Geburtsurkunde Dein Vater aufgeführt ist, sollte es keine Datenschutzprobleme geben.

Beste Grüße
Artsch
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  #9  
Alt 07.04.2016, 23:15
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo,
"probieren geht über studieren" sagt man so schön.
Einfach mal irgendwo nett anrufen; damit hatte ich auch schon Erfolg.
Gruss
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  #10  
Alt 08.04.2016, 10:04
IngridB
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Beiträge: n/a
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Hallo Sebastian,

Du schreibst, die DDR - Adresse ist bekannt.
Warst Du schon mal dort ?
Gibt es vielleicht noch Nachbarn, die damals schon
dort wohnten und sich erinnern können ?

Dann gab es ja in der DDR die Hausbücher.
Deren Verbleib ist unterschiedlich.

Selber bin ich vor wenigen Jahren mal diesen oben
beschriebenen Weg gegangen, mit Erfolg.
Die alte Vermieterin (ein Privathaus) lebte noch
und hatte das Hausbuch aufbewahrt.

Zumindest hatte die DDR ein ausgezeichnetes
Meldesystem und es würde mich wundern, wenn Du
Deinem Vater nicht auf die Spur kommen würdest.

Viele Grüße von
Ingrid.
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