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  #11  
Alt 12.01.2010, 23:15
Benutzerbild von Karl Heinz Jochim
Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Hallo, Anton,
mache ich gerne! Möchte die Ahnenreihe zunächst der Ausstellungsleitung der Trierer Konstantin-Schau zukommen lassen, vielleicht auch der Trierer Zeitung, falls da noch Interesse besteht. Hast Du eine Idee, wem man so etwas noch zur "offiziellen" Prüfung geben kann, ohne befürchten zu müssen, dass es jemand als sein Produkt ausgibt?
Gruß
Karl Heinz
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  #12  
Alt 12.01.2010, 23:19
Benutzerbild von fxck
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Hallo Karl Heinz,

so etwas sollte sich wohl ein Professor anschauen. Weil sonst hätte ich an Deiner Stelle auch Angst, dass jemand Dein geistiges Eigentum wegnimmt.

Liebe Grüße
Anton
__________________
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Kreis Tachau/Egerland: Pfraumberg, Ujest, Zummern, Lusen, Labant, Mallowitz (FN: Frank, Roppert, Scheinkönig, Peyerl, Haibach, Schwarz...)
Erzgebirge: Beierfeld, Grünhain, Eibenstock, Bernsbach, Lauter (FN: Fröhlich, Hennig, Stieler, Jugelt, Heimann...)
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  #13  
Alt 12.01.2010, 23:22
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Nur keine Bange. Niemand wird das als Produkt eigener Forschung ausgeben wollen. Da bin ich sicher.
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  #14  
Alt 12.01.2010, 23:28
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Zitat:
Zitat von viktor Beitrag anzeigen
Nur keine Bange. Niemand wird das als Produkt eigener Forschung ausgeben wollen. Da bin ich sicher.
Hallo Viktor,

im Gegenteil, es gibt auch ernstzunehmende Literatur zu diesem Thema. Allerdings wird eine aus dem Internet abgeschriebene Ahnenliste mithin nicht ausreichen um ein Museum zu beeindrucken. Und als sein eigenes Ergebnis lässt es sich schon lange nicht ausgeben. Dazu gehört dann wohl schon eher echte Forschung.

Viele Grüße

Dirk
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  #15  
Alt 13.01.2010, 13:52
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Hallo Anton, Viktor und Dirk,
vielen Dank für Eure Stellungnahmen. Werde mich jetzt erst mal in meinem Verein, der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung in Darmstadt, umhören und vielleicht auch noch ein paar genealogische Freunde fragen.
Melde mich dann wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Heinz
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  #16  
Alt 13.01.2010, 14:45
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Ich drücke Dir die Daumen, Karl Heinz!

Liebe Grüße
Anton
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  #17  
Alt 13.01.2010, 16:29
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Danke, Anton!
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  #18  
Alt 13.01.2010, 17:37
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Zitat:
Zitat von Karl Heinz Jochim Beitrag anzeigen
Werde mich jetzt erst mal in meinem Verein, der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung in Darmstadt, umhören und vielleicht auch noch ein paar genealogische Freunde fragen.
Hallo Karl Heinz,

bei solchen Ahnenreihen, vor allem wenn Sie nur aus dem Internet stammen, sollte man immer vorsichtig mit dem Herumzeigen sein, man macht sich schnell lächerlich, wenn man nicht zumindest ein paar seriöse Quellen dabei hat. Für viele "ernste" Genealogen ist ja Karl der Große schon ein rotes Tuch, von römischen Kaisern ganz zu schweigen.

Zumal dazu kommt, dass die Linie über die Franken zu den Römern nicht lückenlos ist. selbst in den seriösen Quellen sind dort einige Linien nur gestrichelt gezeichnet, bzw. es sind unbekannte Personen enthalten. Schon deshalb empfiehlt sich vor dem Herumzeigen das Literaturstudium.

Viele Grüße

Dirk
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  #19  
Alt 13.01.2010, 17:51
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Hallo, Dirk,
ich glaube, der Einzige, der an Karl dem Großen zweifelt, ist wohl Heribert Illig mit seinem "erfundenen Mittelalter". Die einzige "Lücke", die bei mir drin ist, ist einer der bayrischen Agilofinger-Herzöge, von dem man nicht genau weiß, ob es nun der Vater oder der Onkel ist, bzw. ob er überhaupt existiert hat; dann wäre eine der Generationen eben etwas "länger". Ansonsten habe ich schon alle Personen doppelt und dreifach überprüft, vieles gelesen, was man so kriegen konnte, also nicht nur auf das Internet oder die Mormonen verlassen. Nichts gegen die Mormonen, aber da wird schnell aus Prussia RUSSIA, aus Heidelberg HELDENBERG, oder aus meinem Vorfahren Graß ein Herr GRAB, um nur ein paar Beispieler zu nennen. Habe mir in den letzten 40 Jahren vielen Ortssippenbücher, die zu meiner Familie gehören, gekauft, dazu viele Kontakte zu genealogischen Freunden gepflegt und immer wieder Daten in den Diözesanarchiven mit anderen Informationsquellen verglichen. Also, leichtfertig würde ich so was nie erstellen, trotzdem gibt es zu mancher alten historischen Person immer wieder mal anderslautende Fakten oder familiäre Anschlüsse, von Kuckuckskindern ganz zu schweigen. Wenn man von 5 bis 7 % Kuckuckskindern ausgeht, käme wohl bei jedem die Ahnentafel ganz schön durcheinander. Und Du weißt ja selbst, dass es leichter ist, einen Papst oder Kaiser zu finden als einen Förster im Odenwald. In diesem Sinne schöne Grüße
Karl Heinz
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  #20  
Alt 14.01.2010, 00:06
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Hallo Karl Heinz,

eigentlich wollte ich mich hier gar nicht einschalten aber ich denke, es ist an der Zeit, dass ich es doch tue.

Ich würde mir wirklich das von Dirk gesagte sehr zu Herzen nehmen, auch wenn die Daten nicht alle aus dem Internet stammen. Ich gehe mal davon aus, dass Du in der von Dir zusammengestellten Genealogie Deines Fernverwandten die Quellen benannt hast, denn das ist wichtig, um solch eine Genealogie nachvollziehen zu können.

Wir hier im Adelsforum sind durchaus sehr vertraut mit diesen Genealogien, können wir doch auch selbst und direkt an die Karolinger und Co. anschließen. Allerdings wissen wir das alles auch zu bewerten und da habe ich bei Dir ein wenig Zweifel. Ich habe immer noch das Gefühl, dass Du das alles wirklich sehr ernst nimmst. Wir selbst nennen diese Genealogien hier nicht ohne Grund gelegentlich "unsere Wahrscheinlichkeitsrechnungsvorfahren" und unterhalten uns darüber eher im off-Toppic-Bereich, nicht ohne entsprechendes Augenzwinkern. Wer sich so lange wie wir mit Adelsgenealogenealogien beschäftigt, der weiß auch die Quellen einzuschätzen. Sie werden, je weiter ins Mittelalter zurückgehend immer lückenhafter und dann fast ausschließlich reine Indiziengenealogien. Zum Teil wurde hier und da auch mal ein Vorfahre dazu erfunden, um die Kette lückenlos zu bekommen. Wie Anton schon schrieb, enden die ernstzunehmenden schriftlichen Aufzeichnungen im allgemeinen im 8. und 9. Jh. Was davor kommt, sind entweder Miszellen oder es sind Daten aus uralter Sekudärliteratur, die man auf Grund mangelnder Originalquellen gar nicht mehr auf Korrektheit überprüfen kann. Die meisten Historiker hegen da nicht ohne Grund ihre Zweifel an der Glaubwürdigkeit solcher Daten.

Etwas anderes wird Dir weder ein Historiker in einem Museum, ein Professor oder jemand in einem genealogischen Verein mitteilen können. Die Schreibenden hier im Forum gehören den genealogischen Vereinen an, sind Mitglieder von Mailinglisten zur Mittelaltergenealogie und kennen so ziemlich alle diejenigen, die sich mit Adelsgenealogien beschäftigen recht gut, einschließlich derjenigen, die es wissenschaftlich an entsprechenden Lehrstühlen praktizieren. Wir haben seit je her einen regen Austausch untereinander. Anders könnten wir dieses Forum hier auch nicht betreiben.

Ich kann Dir nur um Deiner selbst raten, mach Dich bitte nicht lächerlich, nichts anderes wird Dir passieren. Mach es lieber wie wir selbst, nimm es bitte nicht so bierernst und schon gar nicht als irgendwie gesichert.

Ich weiß jetzt auch gar nicht, was Du mit der Beurteilung bezwecken willst? Diese unbelegten Genealogien sind doch hinreichend bekannt, Quellen wurden auch schon benannt und das Fahrrad der Wahrscheinlichkeitsrechnung muss man doch nicht unbedingt ein zweites Mal erfinden.

Viele Grüße
Hina
__________________
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann
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