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  #11  
Alt 02.01.2019, 09:07
DeniSee DeniSee ist offline weiblich
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Registriert seit: 25.09.2018
Ort: Kreis Düren
Beiträge: 80
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Das ist die Trauung eines Sohnes, da steht leider auch nicht mehr....
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  #12  
Alt 07.01.2019, 15:26
Benutzerbild von Juanita
Juanita Juanita ist offline
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Registriert seit: 22.03.2011
Ort: Geesthacht
Beiträge: 996
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Ein, evt. Dein, Georg Aschinger + 1873. Da alle Suche nach dem Grund der ungültigen Ehe nichts erbracht hat, würde ich die Sache von der anderen Seite her anfangen. Suche doch die 2. Ehe der Anna Maria Aschiger, geb. Neppl. Sie stand ja dann mit 4 unmündigen Kindern allein da u. hat bestimmt wieder geheiratet. Oder aber evt. noch ein uneheliches Kind bekommen. In beiden Fällen könnte ja eine Notiz zur vorherigen Ehe gemacht worden sein.
Wegen der Ungültigkeitserklärung der Ehe: vielleicht aus Religionsgründen (ev./kath.) ? Vielleicht war ein Pfarrer zu tolerant u. ein späterer Pfarrer machte alles ungültig ? Nur eine Idee !


Juanita
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  #13  
Alt 10.02.2019, 11:08
AlfredM AlfredM ist offline männlich
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Registriert seit: 21.07.2013
Ort: Bayern
Beiträge: 1.835
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Servus


Ein interessanter Vorgang, der mich anregte das Rätsel zu lösen.


Folgendes Ergebnis.
Lt königliches Amtsgericht Cham wurde mit dem Beschluß vom 24.09.1878 die Ehe für ungültig erklärt.
Begründung:
Die Ehe zwischen dem Witwer Georg Aschinger und der Anna Maria
Neppl am 10.02.1857 in "angeblich Wassersuppen" wurde ohne obrigkeitlicher Erlaubnis, durch die jeweiligen Gemeinden, kirchlich
getätigt. Da die Erlaubnis fehlte wurde diese als nicht rechtlich
erachtet. Es wurde weiter angeordnet, das Anna Maria Aschinger
sowie die gemeinsamen Kinder, ab sofort den Namen Neppl zu
tragen haben.
Auch wurde der Georg Aschinger als verstorben im November 1873
in Arnschwang genannt.

Nach Durchsicht der Kirchenbücher von Wassersuppen muss ich leider feststellen,
der Name Aschinger kommt weder bei Geburten, Hochzeiten oder Todesfällen vor.
Zeitraum 1830 - 1861.


Jedenfalls erbte Anna Maria das Haus von Georg Aschinger in
Arnschwang und das Zieglerhäuschen ihres Vaters, das später an die Gemeinde verkauft wurde und
heute der Wertstoffhof ist.
Der Georg Aschinger soll auch aus erster Ehe einen Sohn Augustin
haben.


Der Beschluß des königlichen Amtsgericht von Cham habe ich in
Kopie, sollte es jemanden interessieren.
__________________
MfG

Alfred

Geändert von AlfredM (11.02.2019 um 22:48 Uhr)
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