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  #11  
Alt 03.07.2017, 08:32
katrinkasper
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Beiträge: n/a
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Guten Tag,
da gab es vor 20 Jahren mal diese Schwindelbücher.
Die Formulierungen auf der auf uralt getrimmten Textseite erinnern mich jedenfalls an derartige Elaborate.
Im Buch folgen dann Telefonbucheintragungen.
Kosteten etwa 100 DM.
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  #12  
Alt 03.07.2017, 09:21
Benutzerbild von dirkpeters
dirkpeters dirkpeters ist offline männlich
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Registriert seit: 21.10.2008
Ort: Ketzin, Havelland
Beiträge: 717
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Hallo C,
Zitat:
Zitat von asdf1234 Beitrag anzeigen
Liebe alle,

danke für die ganzen Antworten. Es ist vermutlich recht offensichtlich, dass ich ein unbeschriebenes Blatt bin, was die Ahnenforschung anbelangt. Daher freue ich mich umso mehr über euren weiteren Kommentare zu den angehängten Dokumenten. Ich bin gespannt, ob es sich eurer Meinung nach um einen Schwindel handelt.

Viele Grüße
C
Dokumente ist das falsche Wort. Die Machwerke sind einfach ein Fake. Damit konnte vor einigen Jahren viel Geld verdient werden. Es sieht aus wie die Fakes von Steinadler: siehe http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=4727.

Versuche es einfach mal mit ernsthafter Ahnenforschung. Dabei werden genug interessante Geschichten zum Vorschein kommen.

Viele Grüße

Dirk
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  #13  
Alt 03.07.2017, 10:00
katrinkasper
Gast
 
Beiträge: n/a
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Guten Tag,
Steinadler. Ja, das war der zweite Name. Vorher war es ....
49,95?
Euro!
Also doch um die 100 DM.
Die letzte, die mir das Buch zeigte, war ganz stolz, dass sie auch in dem Buch Erwähnung fand.
Das war im sogenannten Telefonbuchteil. Name, Vorname, Straße, Stadt.

Geändert von katrinkasper (03.07.2017 um 10:05 Uhr)
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  #14  
Alt 03.07.2017, 10:47
Valentin1871 Valentin1871 ist offline männlich
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Registriert seit: 20.02.2017
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 1.115
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Das Beste der Geschichte ist für mich die mutige Kombination von serifenloser Schrift auf Marmorpapier verbunden mit Blocksatz bei deaktivierter Silbentrennung
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  #15  
Alt 03.07.2017, 11:00
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
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Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 101
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Das Wappen ist etwas leicht gändert mehrfach im Strasbourger Wappenbuch und gehört der Familie Spender. Hier die Darstellung von 1396 von Reinbold Spender:
__________________
Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)
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  #16  
Alt 03.07.2017, 11:25
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
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Registriert seit: 20.01.2013
Beiträge: 571
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Zitat:
Zitat von Hracholusky Beitrag anzeigen
und gehört der Familie Spender.
Ja - nein, es gehörte schon einer Familie Erben. Die Fälscher haben sich hier - wie im Text auch angegeben - durchaus auf eine Familie Erben aus Straßburg bezogen. Siehe hier. Die Familie erscheint nur unter verschiedenen Namen in den Quellen.
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  #17  
Alt 03.07.2017, 11:29
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
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Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 101
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Danke Herr Kleinschmid für den Hinweis!
__________________
Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)
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  #18  
Alt 03.07.2017, 16:22
goli goli ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.12.2008
Beiträge: 576
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Das ist aber kein frühmittelalterliches Wappen.
Alles moderner Krimskrams.
Ich rate dir zu anständiger und fundierter Ahnenforschung.

Gruss Goli
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  #19  
Alt 03.07.2017, 16:41
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.01.2013
Beiträge: 571
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Herr Hruška hatte den Hinweis auf das historische Vorbild gegeben, dann sollte man vielleicht für einen Außenstehenden noch folgendes erklären:

Wir sind froh darüber, daß es den Siebmacher gibt. Das bedeutendste Wappenwerk für den deutschsprachigen Raum mit über 130 000 Wappen und einem Namensindex dazu. Was die Sache aber für solche Fälscher eben sehr vereinfacht. Sucht jemand nach der Familiengeschichte der 'Eben', braucht man nur in diesen Index nach dem Namen oder einem ähnlichen zu schauen, kopiert das Wappen anschl. aus dem Siebmacher, der auch eine Kurzinformation zur Familie enthält (hier aus Straßburg stammend) und schon hat man den Anfang einer Geschichte. Es folgt ein mehr oder weniger Standardtext über Ritter, Schlachten, ruhmreiche Taten, ein verliehenes Wappen, Ländereien usw. - was aber nichts mit der Realität und schon gar nicht mit der eigenen Familie zu tun hat.

Solche 'Urkunden' wurden mitunter zu einem runden Geburtstag (50.) - und in gutem Glauben - verschenkt.
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  #20  
Alt 03.07.2017, 17:47
asdf1234 asdf1234 ist offline
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Registriert seit: 02.07.2017
Beiträge: 3
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Liebe alle,

danke für die reichhaltigen Antworten. Ich kann somit getrost diesen Teil der "Familiengeschichte" vergessen.

Beste Grüße
C
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