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  #1  
Alt 20.11.2021, 17:50
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 377
Standard Wie ein Findelkind zu seinem Nachnamen gekommen ist...

Hallo allerseits,

ich bin gerade im Taufregister von Kleindedeleben über folgenden Taufeintrag aus dem Jahre 1748 gestolpert: "Den 22ten August in der Nacht ward allhier ein kleines Knäbelein in einem Tragekorb vor der Pfarre ausgesetzt gefunden, welches den 23ten darauf getauft und Hennig KORB ist genannt worden. Die Gevattern waren: 1) Hennig Germer, 2) Gottfried Heinen Frau, 3) des Sattlers Heisers Frau".

Grüße!
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  #2  
Alt 20.11.2021, 20:52
Benutzerbild von Svenja
Svenja Svenja ist offline weiblich
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Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Kanton Luzern, Schweiz
Beiträge: 3.516
Standard

Hallo

Gefunden in den Kirchenbüchern der Pfarrei Root, Kanton Luzern, Schweiz:

Taufe 14. März 1840, nachmittags 4 Uhr, Leonhardus (Käppeli)
Taufpate: Leonhard Brunner, Heimatort: Dierikon
Taufpatin: Lisabeth Fluder, Heimatort: Dierikon


Dieser Knabe ist den 14. März 1840 morgens beim kleinen Käppeli diesseits Dierikon gefunden worden und schon ungefähr 8 Tage alt. Die Gemeinde Dierikon nahm ihn indessen an.

Mit dem kleinen Käppeli ist wohl eine Wegkapelle gemeint.

Gruss
Svenja
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  #3  
Alt 01.01.2022, 15:30
wicki49 wicki49 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2019
Beiträge: 42
Standard

Trauungsbuch Ettenkirch:
Marianus Finder heiratet am 27.01.1831 Anna Maria Brugger


Anmerkungen des Pfarrers:
ein Findelkind getauft zu Theuringen am 18.10.1797 - Eltern sind unbekannt - Simon Amman von Waltenweiler nahm ihn an Kindes Statt an


Das Taufregister von (Ober)teuringen ist nicht online.
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  #4  
Alt 07.01.2022, 00:43
Zita Zita ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 08.12.2013
Beiträge: 4.502
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https://data.matricula-online.eu/de/...01-05a/?pg=152

Josephus GlaubinGott
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  #5  
Alt 26.04.2022, 10:20
Benutzerbild von Bachstelze1160
Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2017
Ort: 72531 Hohenstein
Beiträge: 459
Standard auch in N

Grüß Gott,


in Nürnberger Kirchenbüchern findet man auch Pfarrer einträge, wo die Findelkinder, die anonym gefunden wurden nach dem Absetzort, oder irgendeinem Umstand beim Finden getauft und den Nachnamen danach bekommen haben. Der Vorname nach dem dann gesetzten Taufpaten (Vormund)

Da fängt dann ein neuer Familiennamen an.

Grüßle
__________________
Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


Ich sende einen Dank in den Himmel, wenn ein Pfarrer sich Mühe gab zu schreiben, das freut ihn dann!
Was die Ahnen wohl so alles mitbekommen, was wir wegen Ihnen uns für eine Arbeit machen!!!
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  #6  
Alt 30.04.2022, 12:50
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.12.2006
Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 2.021
Standard

Hallo

In Italien ist mir aufgefallen, dass an Findelkinder oft Nachnamen vergeben wurden, die sonst in diesem Dorf nicht so häufig waren.

Und diese Woche hatte ich das erste Mal einige Taufe im 18. Jhd. gefunden, bei denen die Findelkinder keine Familiennamen bekamen. Bei der Taufe wurde eingetragen: N.N., N. oder sogar gar nichts. Bei diesen Fällen weiss ich allerdings nicht, ob diese Personen dann später einen Familiennamen bekamen.

Allerdings wurde mir aus Sizilien berichtet, dass einige Findelkinder auch später im Leben keinen Familiennamen hatten. Hattet ihr sowas auch schon gefunden?
__________________
Viele Grüsse von Garfield

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