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  #1  
Alt 09.02.2020, 16:05
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Standard Die Paten: aus welchen Kreisen rekrutieren sie sich im 17./18. Jahrhundert?

Hallo zusammen!

Ich habe mich eine Weile mit der Herkunft der Paten meiner bäuerlichen Vorfahren im Fürstentum Wolfenbüttel beschäftigt. Beobachtungszeitraum ist das 17./18. Jahrhundert.

Grundsätzlich fällt auf, daß niemand mehr als drei Paten hat. Ich habe nicht eine einzige Ausnahme gefunden. Offensichtlich war also im Fürstentum Wolfenbüttel, im Gegensatz etwa zu Hinterpommern, die Anzahl der Paten auf drei Personen begrenzt, zumindest für Angehörige des Bauernstandes.

Wer wurde Pate? Grob gesagt gibt es vier Hauptgruppen von Paten, betrachtet aus der Sicht der Eltern des Täuflings:

1. Nahe Verwandte, also Geschwister der Täuflingseltern, deren Ehepartner und Kinder, sowie Eltern der Täuflingseltern. Ich habe nur sehr selten weiter entfernte Verwandte gefunden.

2. Nachbarn der Täuflingseltern, also Bauern und Handwerker sowie deren Ehepartner und Kinder. Je größer das Dorf, je größer also die Auswahl, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß man klassenmäßig "unter sich" blieb. Kleinbauern als Paten bei Großbauernkindern und umgekehrt findet man eher in sehr kleinen Dörfern.

3. Standespersonen, also vor allem der Pastor, der Amtmann oder der Gutsherr, sowie deren Ehefrauen. Das kommt allerdings nicht so häufig vor.

4. Stadtbürger, deren Beziehung zu den Täuflingseltern nicht so ohne weiteres erkennbar ist. Diese gleichfalls nicht so oft vorkommende Art von Paten habe ich vor allem in Stadtnähe gefunden, sehr selten in Dörfern, die weit von der Stadt entfernt liegen. Ich vermute, die Beziehung war ursprünglich eine geschäftliche, die Paten also vielleicht Getreidehändler.

Wie sind Eure Beobachtungen zu diesem Thema?

Viele Grüße
consanguineus
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Andreas Christian HAGERODT, Ackermann und Krüger in Ahlshausen, * um 1740
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
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  #2  
Alt 09.02.2020, 22:22
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
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Hallo




so ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich beziehe mich auf die sächsischen Herzogtümer des Thüringer Waldes.
Ich möchte das daher von den Bauern auf Handwerker ausweiten.
Daher verschiebt es sich etwas.


1. Kategorie: Gleiches Handwerk (Zunftgenossen), bevorzugt wuden nahe Verwandte, die das gleiche Handwerk erlernt hatten.


2. Verwandte, wobei Cousines und Neffen oder Nichten eher genommen wurden als Bruder oder Schwester. Mir manchmal unerklärlich warum eine 80 jährige Urgroßmutter als Patin erwählt wurde. Manchmal sind die Verwandtschaften auch schwer zu durchschauen. Beispiel: Ein Ehepaar nahm als Taufpatin eine Frau, die ca 50 km enfernt wohnte. Die Recherche ergab, dass sie eine Tochter vom Ehemann der Schwester des Kindesvaters war und zwar aus seiner zweiten Ehe. Die Schwester des Kindesvaters war schon seit vielen Jahren tot, als diese Taufpatin geboren wurde, offenbar fühlte man sich noch immer "verwandt"


3. Honoratioren z.B. Pfarrer, Lehrer, Verwalter. Dies kam besonders bei gebildeten oder sehr frommen Eltern vor. Es galt aus Sicht der Taufpaten als ein gottgefälliges Werk, Paten für niedrigere Standeskinder zu übernehmen. Als besonderes Ehrenwerk galt dies für den Nieder- oder Landadel. Die die Patenschaften oft bei besonders armen oder ins Unglück geratenen Personen übernahmen.


4. Stadtbürger, die man entweder durch eine mehrere Genarationen zurückliegende Verwandtschaft kannte oder durch Handelsbeziehungen, die sich auch oft über viele Jahrzehnte hielten.
Beispielsweise waren noch 1898 die Taufpaten der Schwester meines Großvaters, ein Bäckersehepaar, bei denen die Eltern bei jedem Marktbesuch einkehrten, wie es schon deren Großeltern getan hatten. Die Taufpaten meines Großvaters waren 1904 Leute, die dort wohnten, wo seine Urgroßmutter einst her stammte. Eine Verwandtschaft konnte ich bis heute nicht finden.


Zuweilen kannte man wohl die erwählten Taufpaten nicht mal persönlich, sondern erwählte sie in besonderen Fällen wohl nur nach deren Ansehen und Stand. Ansonsten kann ich mir diesen Eintrag sonst nicht erklären:

Heldritt No 42, Catharina Anna Martin, 3tes uneheliches Kind, abermahls benutzte diese Hure die Verstattung des Hurenmandates, verheimlichte für gute Bezahlung den gleichwohl bekannten Vater und triumphierte unter Berufung auf jenes Gesetz über die Ungestörtheit in ihrem eigentlichen Hurenhandel. Doch am Tauftage erhob noch der Racheengel solcher Schändlichkeiten seine Hand, dieser gleichwohl zum Trotz. Die Unverschämtheitheit der Hure hatte Ihr ganz unbekannte Mädchen zu Pathen bitten laßen. Diese wollten sich unter Hinweisung auf den dreymaligen Beweis schlechter Aufführung der Martin und zweimaliger Vaterschaftsverheimlichung durchaus nicht dazu verstehen, bis sie endlich meine Erklärung, den Fall höheren Orts entscheiden zu laßen und gute Worte noch dazu, vermochten. Allein, sie gingen nicht in das Haus der Hure, sondern von der Schule aus an den Taufstein und von diesem wieder ohngeachtet aller Zuredungen der mit Verachtung gestraften Kindesmutter, wieder nach Hause. Das schon vorausbekannte Verhalten der unerbittlich willenvesten Mädchen hatte viele Menschen herbeygeführet und so ward der feilen Hure durch ihren eigenen Übermuth (sie konnte ihre Geschwister zu Gevatter bitten) die Züchtigung zu Theil, über die das Mandat hinweghalf, Mutter Elisabetha Martin, ledigen Standes, * Heldritt, geboren Sonnabend den 12 October 1833 vormittags 9 Uhr, getauft Sonntags den 3 November, Paten 1 Jungfer Catharina Margaretha Völker, Tochter des Bauers Johann Georg Völker in Lempertshausen und 2 Jungfer Anna Rebecka Habermann des weil. Johann Georg Habermann, gewesenen Bauers zu Lempertshausen Tochter



Gruß Dunkelgraf
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  #3  
Alt 09.02.2020, 23:16
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo.

Soweit ich das recherchiert habe, sind bisher nur Paten aus der engen Familie bekannt, also Tanten/Onkel des Täuflings.
Oft ist es ja so, dass Frauen bei den Mädchen Patin gestanden habe und Männer bei den Buben.

Eine Ausnahme ist z.B. Hermine Scheimzuber (geborene Daxner) , die als Patin für ihren Neffen, also meinen Großvater Johann Loidl sen. (1927-1978) im Jahr 1927 aufscheint.
Warum sie gewählt worden ist, das werde ich wohl nie erfahren.
Wie es bei Josef Loidl jun. (1923-1979), dem Bruder meines Großvaters gewesen ist, weiß ich nicht, da das Geburtsdatum noch unter den Datenschutz fällt und es Nachkommen gibt.

Den umgekehrten Fall, dass ein Mann Pate für ein Mädchen gestanden ist, habe ich bisher noch nicht herausgefunden.

Herzliche Grüße

Andrea
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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #4  
Alt 10.02.2020, 01:09
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
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?????


ob man das 20 Jahrhundert tatsächlich mit den vorhergehenden Jahrhunderten vergleichen kann?








Anfänger machen Fehler ----- Profis verursachen Katastrophen


Ich bin Profi
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Geändert von Dunkelgraf (10.02.2020 um 01:31 Uhr)
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  #5  
Alt 10.02.2020, 09:56
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Guten Morgen consanguineus,

ich teile Deine Erfahrungen, auch mein Eindruck ist ähnlich (für den östlichen Harzraum und das Vorland).

Den Paten widme ich mich allerdings nur, wenn ich an toten Punkte Hinweise benötige, etwa auf Personen mit demselben Familiennamen oder aus anderen Orten, um darüber evtl. weiter zu kommen.

@Andrea: Die katholischen und evangelischen Gewohnheiten mögen nicht immer vergleichbar sein.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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  #6  
Alt 10.02.2020, 10:59
genoveva184 genoveva184 ist offline
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Zitat:
Zitat von Dunkelgraf Beitrag anzeigen
?????
ob man das 20 Jahrhundert tatsächlich mit den vorhergehenden Jahrhunderten vergleichen kann?
Das frage ich mich auch manchmal... Aus meiner Familie klingt z.B. die Sage, dass manche Eltern so arm waren, dass sie bewusst die Anzahl der Taufpaten auf nur 2 oder 1 reduzierten, damit sie im Anschluss nicht so viele Personen zur Feier einladen und verköstigen mussten. Umgekehrt gibt es aber auch immer mal wieder einzelne Personen, die weder sonderlich standeshoch noch vermögend oder so waren, die aber wirklich immer und überall als Taufpaten oder Trauzeugen bei zig Leuten dabei sind...laut Aussage meiner Mutter, weil diese Personen a) sehr gesellig waren und gerne zu allen Feiern hingingen und b) weil es dort freies Essen gab!

Im Zuge meiner Recherchen zu Dispensen hat mir ein netter Mensch übrigens mal erklärt, dass die Taufe als geistige Verwandtschaft galt, sodass, wenn Nachkommen von Täufling und Pate heiraten wollten, oft auch eine Dispens nötig war. Diese Verwandtschaft erklärt dann wohl auch, warum man manchmal auch noch die Kinder und Enkel der originären Kollegen/ Nachbar-Taufpaten bei den Nachfahren der Täuflinge als Paten findet.


VG
--Genoveva
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  #7  
Alt 10.02.2020, 13:59
gki gki ist offline
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Hallo,

kurz meine Ergebnisse im Bistum Passau (bin sicher, ich hab sie hier auch sonst schonmal beschrieben):

17./18. Jhd., Bauern und Handwerker auf dem Land

Es gab immer eine Patenfamilie, die bei allen Taufen der Kinder einer anderen Familie die Kinder aus der Taufe hob.

Bei Jungen war der Vater der Familie zuständig, bei Mädchen die Mutter. Es gab keine weiteren Paten.

Eine offensichtliche Verwandtschaft gab es zwischen Patenfamilie und Familie _nicht_. Klar waren alle irgendwie miteinander verwandt, aber die Paten waren es zumindest nicht näher, also gerade keine Geschwister der Eltern etc.

Noch als Ergänzung: die Patenfamilie stammte meist aus dem selben wirtschaftlichen Umfeld, gerne wurden aber Paten genommen, denen es "etwas besser" ging. Der Kleinbauer versuchte einen normalen Bauer zu kriegen, der wieder einen Großbauern, der dann wieder vielleicht einen Bäcker aus der Stadt oder so.
__________________
Gruß
gki

Geändert von gki (10.02.2020 um 14:52 Uhr)
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  #8  
Alt 10.02.2020, 14:21
Ahrweiler Ahrweiler ist offline männlich
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Hallo zusammen
Also bei meinen Ahnen(ich hab so ca 7000 eingetragen)waren als Paten Bauern,Taglöhner,Schöffen,Kirchmeister,einmal ein Chirurg und 2 Pastoren eingetragen.Die meisten stammten meist aus dem Verwandtenkreis.Im 17/18.Jhdt waren es meistens 2-3 Paten im 19.Jhdt zählte ich oft bis zu 8 Paten.Ich habe einen verwandten in Slowenien der schrieb mir sein Stammbaum umfasst 36.000 Leute.Also dranbleiben.
Liebe Grüße
Franz Josef
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  #9  
Alt 10.02.2020, 16:08
Dunkelgraf Dunkelgraf ist offline
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Hallo,

ich möchte vielleicht noch eine Kleinigkeit ergänzen, bevor wieder Äpfel mit Birnen verglichen werden bzw. Katholiken mit Evangelen oder Königreich Hannover mit Markgrafentum Bayreuth.

Evangelen haben grundsätzlich nur ein Ereignis bei dem eine Patenschaft vorkommt und zwar die Kindstaufe, Katholiken haben neben dem Kindstauf-Ereignis und Firmpaten der Erstkommunion, das können die selben Personen sein müssen es aber nicht.

Wie viele Taufpaten es waren wurde vom Landesfürsten also dem König, Herzog, Markgrafen, Erzbischof etc pp in Verordnungen festgelegt.

Der Herzog von Sachsen-Meiningen legte z.B. 1712 fest, dass nicht mehr als 1 Person zum Paten genommen werden solle, wenn es bis zu drei sein sollten, dann musste dafür eine Gebühr an den zuständigen Pfarrer bezahlt werden. Beamte und Adelige bezahlten diese Gebühren in der Regel. Der Herzog wollte damit verhindern, dass die Eltern sich bei der Taufbewirtung in zu hohe Unkosten stürzten. Auch durfte aus der gleichen Familie nur alle vier Jahre eine Person zum Taufpaten genommen werden, damit hier nicht zu hohe Kosten an Patengeschenken entstanden.
Trotzdem wurden manche Personen vermehrt zum Taufpaten genommen, da sie die Taufprüfung so etwas gab es damals) hervorragend meisterten und allgemein beliebt waren.
In Lauscha lebte im 18 Jahrhundert eine Frau namens Margarethe Müller, die über 50 Mal zur Taufpatin erkoren wurde. Sie hieß darum in der ganzen Gemeinde nur "das Patle". Interessant hierzu ist, dass dieser Spitzname fester Bestandteil des Nachnamens ihrer Nachkommen wurde, die sich heute Müller-Pathle schreiben.
__________________
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  #10  
Alt 10.02.2020, 18:12
schulkindel schulkindel ist offline
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Hallo,

Da ich kein neues Thema aufmachen wollte, hatte ich gestern (09.02.20) um 14:03 Uhr auf ein Thema von Ahrweiler Zunehmende Anzahl an Taufpaten aus 2014 dies geantwortet:
Zitat:
Im Kirchenbuch von Löblau (Westpreußen) unter Taufen 1777 finde ich auch eine übergroße Zahl von Taufpaten.
In einem Falle sind es acht, auf derselben Seite ist eine Taufe mit zehn (!) Paten eingetragen.
Es handelt sich offenbar um verwandte Familien. Die Täuflinge hatten denselben Nachnamen und auch einige Paten waren in beiden Fällen sogar dieselben.

Sehr merkwürdig!
Dann schloss sich als neues Thema
Zitat:
Die Paten: aus welchen Kreisen rekrutieren sie sich im 17./18. Jahrhundert?
hier eine interessante Diskussion an.
Deshalb füge ich noch einmal (jetzt leider hintenan) meinen Beitrag dazu an.


Grüße
Renate
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