#21  
Alt 03.08.2013, 15:27
econ econ ist offline
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Hallo,

ich möchte mal ein großes Lob für Eure Arbeit los werden:



Leider konnte ich bisher nicht fündig werden in Euren Zufallsfunden, aber interessant ist es allemal.

LG von Econ
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  #22  
Alt 03.08.2013, 15:54
Benutzerbild von Martin1966
Martin1966 Martin1966 ist offline männlich
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Danke für die Info Philipp.

Gruß Martin
__________________
Pommern: Zuch, Flackenheide, Wojenthin, Borntin Kreis Neustettin, Zuchen Kreis Köslin, Groß Tychow Kreis Belgard, Villnow, Gr.Krössin, Rauden, Rackow, Drenow, Klein Voldekow
Ostpreußen: Friedrichsdorf Kreis Wehlau, Lauterbach Kreis Heiligenbeil, Schönfließ Kreis Rastenburg
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  #23  
Alt 26.08.2013, 10:25
jackmoor jackmoor ist offline
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Ich habe vor 2 Jahren den alten Friedhof von Lucknitz im Wald vor Lucknitz gefunden, mittlerweile habe polnische Einwohner von Lucknitz die Steine zusammengetragen und diese zu einem kleinen Sammelplatz gebracht. Die Steine sind extrem verwittert, habe Bilder gemacht.
Gruß Christian
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  #24  
Alt 28.08.2013, 11:13
Benutzerbild von Herbst
Herbst Herbst ist offline männlich
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Hallo Christian,
Ein Teil meiner Vorfahren stammt auch aus Lucknitz. Namentlich: Dorn, Jaekel, Otto, Redel, Zech, Zick. Sind auf den Grabsteinen eventuell auch diese FN zu finden? Freue mich über Rückantwort und sende beste Grüße aus Berlin, Tristan
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  #25  
Alt 09.03.2014, 22:23
Philipp Philipp ist offline
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Petershagen Krs. Kolberg-Körln

Im letzten Jahr entstand dort ein Lapidarium. Das ist an mir völlig vorbeigegangen. Ich werde mir das auf jeden Fall im Sommer mal anschauen.

Erste Eindrücke gibt es hier:

http://powalice.blogspot.de/p/lapidarium.html
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  #26  
Alt 01.05.2014, 20:18
Philipp Philipp ist offline
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Pustchow Krs. Belgard

Teilstück eines Glaseinsatzes, oberer linker Teil, vermutlich FN NEITZEL

... in Gott
... eitzel
... 5.1939
... el
...39
... l

Des weiteren zwei Steine mit Inschrift bzw einem Zeichen ohne Namen und Daten.

VG

Philipp
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  #27  
Alt 02.05.2014, 01:48
Buchhalterin Buchhalterin ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von maria1883 Beitrag anzeigen
auch ich habe Erfahrungen mit einem zerstörten Friedhof gemacht. Ich war 2007 in meinem Geburtsort Neudorf/Krs. Neustettin. Dort liegen viele meiner Vorfahren, auch meine Mutter, die 1944 verstorben ist. Im ersten Moment war ich traurig und auch ein bißchen wütend. Aber wenn wir bedenken, worauf die Wut der nachfolgenden Polen begründet war, muß man demütig und froh sein, daß wir uns als Nachfahren dort überhaupt sehen lassen können. Zumindest befindet sich dort jetzt ein Wald und nicht irgend ein Bauwerk.
Im benachbarten Dorf West Gönne das gleiche Bild, nur, daß da ein Kranz lag.
Vieele Grüße Waltraud
Liebe Frau Waltraud, so traurig es einerseits auch ist, dass Ihre 1944 verstorbene Mutti nach der Vertreibung, in ihrem Heimatort unter der Erde bleiben musste. Ich aus eigenen Erfahrungen in der nahen Verwandtschaft auch die Trauer darüber miterlebte, dass sie nach Vertreibung und Enteignung alle nicht mal mehr zu den deutschen Gräbern nach Polen fahren durften, so muss ich andererseits auch verstehen, dass in Polen, wie auch in beiden deutschen Ländern nach Ablauf der Liegefrist von damals 25 Jahren, die Grabstätten wieder neu verkauft wurden, wenn keine Verlängerung mehr erfolgte. Das ist das Recht der jeweiligen Friedhofsverwaltungen. - Von kriminellen Grabräubern will ich schon mal gar nicht sprechen, die gibt es nämlich überall auf der Welt. Und deren Motive sind am allerwenigsten politisch auszulegen.
Ich könnte Ihnen aber auch von einem sehr erfreulichen Beispiel berichten, wo eine polnische Familie noch in den 70-er Jahren einige deutsche Gräber fortlaufend pflegte, nachdem sie die vertriebenen Ureinwohner durch eine zeitweilige Grenzöffnung (DDR-Polen) freundschaftlich kennen gelernt hatte. Sie bekam dann zum Dank auch regelmäßig Geschenkpakete, denn "kleine Geschenke erhalten die Freundschaft". ...

Mit freundlichen Grüßen - “eMWe”
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  #28  
Alt 02.05.2014, 11:10
maria1883 maria1883 ist offline weiblich
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Danke@eMWe, für Deine Reaktion. Wir hatten leider nicht das Glück, noch mal Kontakt mit Nachfolgenden zu haben.
Als ich 2009 das letzte mal in Neudorf war(das erste mal 2007) kamen mir 3 alte Einwohner entgegen. Als sie erfuhren, von welchem Abbau ich stammte, gab es ein Leuchten im Gesicht eines Mannes. Er war auf unserem Hof als Zwangsarbeiter eingesetzt, kam nach Kriegsende wieder nach Neudorf zurück, durfte aber nicht unseren Hof übernehmen. Er erlebte ja den Tod meiner Mutter und kannte meine Schwester und mich als kleine Kinder. Wir kannten ja auch seinen Vornamen.
Unsere Begegnung war natürlich viel zu spät. Er hätte in den50er und 60er Jahren natürlich seine Sympathie für uns nicht zeigen können.
Jetzt bin ich natürlich vom Thema abgekommen.
Nehmt es mir nicht übel.
Viele Grüße
Waltraud
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  #29  
Alt 03.05.2014, 20:04
Pommes Pommes ist offline
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Zitat:
Zitat von Buchhalterin Beitrag anzeigen
Liebe Frau Waltraud, so traurig es einerseits auch ist, dass Ihre 1944 verstorbene Mutti nach der Vertreibung, in ihrem Heimatort unter der Erde bleiben musste. Ich aus eigenen Erfahrungen in der nahen Verwandtschaft auch die Trauer darüber miterlebte, dass sie nach Vertreibung und Enteignung alle nicht mal mehr zu den deutschen Gräbern nach Polen fahren durften, so muss ich andererseits auch verstehen, dass in Polen, wie auch in beiden deutschen Ländern nach Ablauf der Liegefrist von damals 25 Jahren, die Grabstätten wieder neu verkauft wurden, wenn keine Verlängerung mehr erfolgte. Das ist das Recht der jeweiligen Friedhofsverwaltungen. - Von kriminellen Grabräubern will ich schon mal gar nicht sprechen, die gibt es nämlich überall auf der Welt. Und deren Motive sind am allerwenigsten politisch auszulegen. .......................

Mit freundlichen Grüßen - “eMWe”

Bei allem Verständnis, aber hier mit einem formalen Ablauf der Liegefrist zu argumentieren ist völlig neben der Sachlage. Die deutschen Gräber sind nicht wieder neu verkauft worden ! Welche Deutschen hätten denn das Recht gehabt, die Gräberbelegung zu verlängern ? Sind sie gefragt worden ? Hier gibt es mit Verlaub " nichts zu verstehen ", was heute einige Polen auch so sehen, wenn sie sich öffentlich für die Zerstörung der alten deutschen Friedhöfe entschuldigen und Lapidarien mit den noch vorhandenen Resten anlegen.

Die deutschen Gräber sind in den 1960er und 1970er Jahren zu 95 Prozent systematisch vernichtet worden und zwar auf Anweisung der politischen Gemeinden vor Ort. Allerdings war die Vorgehensweise durchaus im Einzelfall unterschiedlich. Es ging dabei nicht um eine Neubelegung, sondern um die Vernichtung der deutschen Grabsteine und Grabkreuze, weshalb man heute noch viele eiserne Stümpfe ehemaliger Grabkreuze und Sockel der Grabsteine auf den Friedhöfe sehen kann. In Einzelfällen sind durchaus grosse Teile des Friedhofes noch bis heute erhalten geblieben. Es war jeweils auch immer ein Streit zwischen den politischen Gemeinden und der polnischen katholischen Kirche. Sofern die Friedhöfe Kirchenland waren, wehrten sich die katholischen Kirchen gegen den Einfluss staatlicher Stellen.

Es gilt übrigens heute noch ein weitgehendes Bebauungsverbot für ehemalige deutsche Grabanlagen. Die Polen vermeiden es tunlichst die deutschen Gräber neu zu belegen.
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  #30  
Alt 04.05.2014, 01:47
Buchhalterin Buchhalterin ist offline weiblich
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Liebe Frau Waltraud aus Bayern, vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Schade, dass ich Ihnen bei Ihrer Forschung leider nicht weiterhelfen kann. Netten Menschen möchte man doch gerne helfen, wenn man nur immer könnte. ...
Ich habe Ihnen eine PN geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen - "Buchhalterin"
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