#21  
Alt 15.08.2019, 23:19
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zu Deinem Pfarrer Murus gefunden:

"... Aus dieser Zeit berichtet der Superintendent Antonius Forst von Langenschwalbach: Am 9. Juli 1637 habe ich im Beisein des Herrn Landbereiters Johann Franz Peltzer den neuen Pfarrer zu Delkenheim Magnus Maurus aus Bärstadt eingeführt und ihm sowohl die Pfarrkinder von Delkenheim wie die zu Wallau in seine Seelsorge gegeben." -- http://www.ev-kirche-delkenheim.de/g...chengeschichte


Ob das nun seine vorherige Pfarrstelle oder sein Geburts- oder Herkunftsort ist, weiß ich nicht.
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  #22  
Alt 15.08.2019, 23:34
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In dem erwähnten Busweiler (auch: Buchsweiler, Buschweiler; heute: Bouxwiller) war ein Oberforstamt mit Sitz eines Oberjägers.
Quelle: https://www.archivportal-d.de/item/4...IQJGAPPFVPJSZN

Dieser Ort, ursprünglich zu Hanau-Lichtenberg gehörig, gehörte 1745 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt:
"1736 starb mit Graf Johann Reinhard III. der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, Charlotte (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen Ludwig (VIII.) (* 1691; † 1768) von Hessen-Darmstadt fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg nach dort."

Ich vermute Dein Murus stammt aus Breckenheim, und er war vielleicht in großherzoglich-hessischen Diensten als Jäger nach Buchsweiler verordnet?
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Geändert von Anna Sara Weingart (15.08.2019 um 23:43 Uhr)
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  #23  
Alt 15.08.2019, 23:49
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Nachtrag: 1745 hieß es noch Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, zum Großherzogtum ist es erst später erhoben worden.
Würde jedenfalls erklären warum es zu Busweiler (Buchsweiler) einen "Hoff-Jäger" gab, weil sich Hessen-Darmstadt dort einen "Hofstaat" leistete:

Breckenheim gehörte auch zu Hessen-Darmstadt!! -- https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Breckenheim
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  #24  
Alt 16.08.2019, 08:10
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Das ist doch Quatsch, da die Grafen selber ursprünglich evangelisch waren.
Die Annahme des katholischen Glaubens war wohl notwendig damit sie das Lehen (die Ortsherrschaft) vom katholischen Fürstbischof verliehen bekamen.

Es ist auch nicht mehr die Zeit der Glaubenskämpfe wie noch im 16. und frühen 17. Jht.
Ob das Quatsch ist, vermag ich Nichtstun beurteilen
Aber selbst im 20 Jhdt waren sogenannte Mischehen versöhnt , Kinder wurden enterbt, weil sie die andere Konfession geheiratet haben etc.

Warum sollte es also 250 j früher im Arbeitsverhältnis anders gewesen sein
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  #25  
Alt 16.08.2019, 08:12
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Zu Deinem Pfarrer Murus gefunden:

"... Aus dieser Zeit berichtet der Superintendent Antonius Forst von Langenschwalbach: Am 9. Juli 1637 habe ich im Beisein des Herrn Landbereiters Johann Franz Peltzer den neuen Pfarrer zu Delkenheim Magnus Maurus aus Bärstadt eingeführt und ihm sowohl die Pfarrkinder von Delkenheim wie die zu Wallau in seine Seelsorge gegeben." -- http://www.ev-kirche-delkenheim.de/g...chengeschichte


Ob das nun seine vorherige Pfarrstelle oder sein Geburts- oder Herkunftsort ist, weiß ich nicht.
Ja vielen Dank
Diese Angaben sind mir bekannt
Er ging von Bärstadt nach Delkenheim und hieß hiernach Maurus! 2km weiter in Massenheim wird er dann als Murus erwähnt

Daher vermute ich die Verbindung zu meinem Ahnen

Geändert von sigrungaerber (16.08.2019 um 20:58 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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  #26  
Alt 16.08.2019, 08:15
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
In dem erwähnten Busweiler (auch: Buchsweiler, Buschweiler; heute: Bouxwiller) war ein Oberforstamt mit Sitz eines Oberjägers.
Quelle: https://www.archivportal-d.de/item/4...IQJGAPPFVPJSZN

Dieser Ort, ursprünglich zu Hanau-Lichtenberg gehörig, gehörte 1745 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt:
"1736 starb mit Graf Johann Reinhard III. der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, Charlotte (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen Ludwig (VIII.) (* 1691; † 1768) von Hessen-Darmstadt fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg nach dort."

Ich vermute Dein Murus stammt aus Breckenheim, und er war vielleicht in großherzoglich-hessischen Diensten als Jäger nach Buchsweiler verordnet?
Letzteres ist da das, was ich vermute! Dass er nach Bussweiler gezogen ist!
Ob er aus Breckenheim , Wallau oder Massenheim stammt, bzw geboren ist, muss ich noch heraus finden!
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  #27  
Alt 16.08.2019, 08:26
sigrungaerber sigrungaerber ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Nachtrag: 1745 hieß es noch Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, zum Großherzogtum ist es erst später erhoben worden.
Würde jedenfalls erklären warum es zu Busweiler (Buchsweiler) einen "Hoff-Jäger" gab, weil sich Hessen-Darmstadt dort einen "Hofstaat" leistete:

Breckenheim gehörte auch zu Hessen-Darmstadt!! -- https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Breckenheim

viele. dank! Die Mühle auf der mein Ahn lebte, gehörte bis 1866 zu Wallau, er selbst muss 1703geboren sein, ehelichte eine Frau von Massenheim !
Daher vermute ich seinen Geburtsort entweder in Wallau oder Massenheim, dies muss ich, wie erwähnt, überprüfen

Die geschichtlichen Daten dieser Gegend sind mir bestens bekannt - es ist unwahrscheinlich,:dass er ein Breckenheimer gewesen ist, Murus ist kein Breckenheimer Nachname und außerdem hätte ein Wallauer niemals einen Breckenheimer geheiratet !! Beide Dörfer lagen immer im Clinch!


Mir ging es in der Ausgangsfrage um den Beruf und den Ort Bussweiler!
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  #28  
Alt 16.08.2019, 12:05
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Ja, das entscheidende ist, dass man annehmen kann, dass mit diesem "Busweiler" das hessen-darmstädtische Buschweiler (heute Bouxwiller) gemeint war, wo es ein hessen-darmstädtisches Oberforstamt gab, wo ein Oberjäger residierte, der sicherlich Untergebene hatte, wie z.B. Deinen Büchsenspanner Murus.

Denn dass an einem hessen-darmstädtischen Ort (Breckenheim) in dem Kirchenbuch steht "Hoff-Jäger" ohne Angabe um welchen Hofstaat es sich dabei handelte, bzw. unter welcher Herrschaft er diente, lässt vermuten, dass er nicht für eine fremde Herrschaft tätig war, sonst hätte man es vermutlich extra angemerkt.
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