#1  
Alt 31.01.2021, 13:07
trabajador trabajador ist offline
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Standard Deutsche Siedlungen in Weißrussland 1910-1915

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 1909 - 1915
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Weißrussland/Belarus
Konfession der gesuchten Person(en): evangelisch
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken):
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive):


Hallo,
ich suche Quellen im Internet zur deutschen Besiedelung in Weißrussland ca. 1910-1915.
Meine Vorfahren haben dort ca. 1910 Land erworben und sind von Wolhynien aus hingezogen.
Eine ähnlich Geschichte habe ich hier gefunden:
http://www.meineahnenforschung.de/weg.asp

Bei der Einwanderung nach Deutschland 1918 gab meine Familie als Ort nur "Minsk" an. Ich vermute allerdings, dass es eher in der Gegend des heutigen radioökologischen Sperrgebietes am Pripjat war, also im Grenzgebiet zu Wolhynien.
Das wird auch hier bestätigt:
https://www.koschyk.de/wp-content/up...n_2017-PDF.pdf

Zitat:
Im Jahr 1909 wurden hier auf dem Gebiet des Landkreises Narowljansk die Siedlungen Berjosowka, Antonowka, Krasilowka, Maidan, Ossipovka, Chadki und Dubrowskaya sowie im Landkreis Karolinsk die Siedlungen Anselmowka und Naimanowka gegründet.

Weiß jemand, wo es weitere Informationen zu diesen Siedlungen gibt ? Z.B auch Karten usw? Im besten Falle sogar Informationen mit Namen von Siedlern.
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Oberschlesien, Kreis Neustadt: Wistuba, Henschel, Peschel, Grziwa
Niederschlesien, Kreis Militsch, Oels: Titzmann, Bänisch, Matzke
Schleswig-Holstein, Kreis Plön:
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Mittelpolen, Masowien: Guderjahn, Biernacka, Dobslaw, Prochnau, Dawid, Lücke, Telke, Kelm, Klingbeil, Müske, Stein, Klaus, Ortlieb, Beyer, Bonkowski, Feldt
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Geändert von trabajador (31.01.2021 um 13:15 Uhr)
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  #2  
Alt 31.01.2021, 13:39
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
von deutschen Kolonisten in Belarus war mir bisher nichts bekannt. Den Ort Narowljansk habe ich nicht gefunden. Weißt du, wo sich der Ort befindet? Ich vermute er befindet sich im Süden an der Grenze zu Wolhynien.

In Belarus haben nicht viele Deutsche gelebt. Meine Vorfahren haben von 1840-1853 in Schklow und in Jakowlitsch (Yakovlevichi) im Gouvernement Mogilew im Osten von Belarus gelebt.
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Oberverwalter August Gustav Julius Müller, * 26.9.1819 Bergen auf Rügen, + nach 1897 Charkow
Ottilie Charlotte v. Twardowsky genannt Hartmann, * 17.5.1825 Riga, + 19.3.1870 Bely Kolodez Gouvernement Charkow
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Geändert von Balduin1297 (31.01.2021 um 13:43 Uhr)
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  #3  
Alt 31.01.2021, 17:53
trabajador trabajador ist offline
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Hallo Balduin,
ja, Narowljansk habe ich noch gefunden. Das ist ein Rajon (hier als Landkreis bezeichnet, nicht ganz richtig). Wir haben bei den Ortsbezeichnungen das Problem, dass es weißrussische, russische und lateinische Schreibweisen gibt.
"Narowljansk" heißt heute Rajon Naroulja (weißrussisch Нараўлянскі раён; russisch Наровлянский район)). Die Stadt heißt Narowlja.
Narowljansk entsprich also der russischen Bezeichnung "lateinisiert". Die findet man bei Google jetzt nicht mehr. Das Rayon (Bezirk) gehört zum Oblast (Gebiet) Gomel (Гомельская область) und liegt, wie Du richtig vermutest im Süden, an der Grenze zur Ukraine. Dazu gehört auch das radioökologische Sperrgebiet. Gomel ist nach Minsk die zweitgrößte Stadt in Belarus.
Deswegen passt auch nicht die Bezeichnung Minsk, da es nicht zu Minsk gehört und auch nicht 1910 zum Gubernium Minsk gehörte. Auch die "Pripjatsümpfe", wo das Dorf der Vorfahren aus dem Link meineahneforschung liegt gehörten nicht dazu, obwohl es in dem Bericht so dargestellt wird.
Ich vermute, die Geographiekenntnisse unserer Vorfahren waren nicht die besten. Für die war wohl alles, was nördlich von Wolhynien lag, einfach nur "Minsk".
Die Zeit in Weißrussland war auch sehr kurz, da nach dem Landkauf dann 1. Weltkrieg und Oktoberrevolution kamen. Vom Kernkraftwerk mal ganz zu schweigen. War also eine ziemlich falsche Entscheidung, ausgerechnet hier Land zu kaufen.. Man hätte lieber, wie andere, in die USA oder nach Kanada auswandern sollen.
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Geändert von trabajador (31.01.2021 um 18:37 Uhr)
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  #4  
Alt 31.01.2021, 19:42
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
zur Zarenzeit gab es nur Gouvernements. Es gab also das Gouvernement Minsk. Gomel gehörte allerdings nicht zum Gouvernement Minsk, sondern auch zum Gouvernement Mogilew.

Hier kann man die Kirchenbücher von Mogilew einsehen:

https://www.familysearch.org/search/...tory%20Library

https://www.familysearch.org/search/...tory%20Library

Mogilew gehörte zum evangelischen Konsistorium von Riga.
Wenn ich mich richtig erinnere, waren dort auch ein paar Personen aus Gomel eingetragen.
Die Kirchenbücher von Mogilew sind für das gesamte Gouvernement Mogilew zuständig und der Pfarrer ist im gesamten Gouvernement zu den Dörfern oder Städten gereist, um dort Kinder zu taufen. Kolonisten habe ich allerdings noch nicht im Kirchenbuch gefunden.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die deutschen Kolonien ihre eigenen Kirchen hatten. In dem Bericht wurde ja auch ein Pfarrrer aus den deutschen Kolonien in Belarus erwähnt. Nur weiß ich nicht, wo sich diese Kirchenbücher befinden.

Vielleicht kannst du ja das Archiv der Oblast Gomel kontaktieren. Normalerweise hat jede Oblast ihr eigenes Archiv.
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Geändert von Balduin1297 (31.01.2021 um 19:54 Uhr)
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  #5  
Alt 31.01.2021, 23:11
trabajador trabajador ist offline
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Balduin,
das war ein Volltreffer. Ich habe zwar meine direkten Vorfahren nicht gefunden, aber bisher 10 Geburten von Brüdern oder Onkels meines Vorfahren. Einmal finde ich meinen Vorfahren als Taufpaten.
Geburtsort ist immer das Dorf долгое (Dolgoe). Einmal steht auch Minskaya Gobernie dahinter.. Taufort ist auch Dolgoe oder auch збышин (Sbyschin). Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Ort, wo meine Familie gesiedelt hat. Muss jetzt ins Bett. Werde morgen danach suchen. Kennst du das Dorf zufällig?
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  #6  
Alt 01.02.2021, 09:09
trabajador trabajador ist offline
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Hallo,
ich habe die Orte jetzt gefunden. Dolgoe und Sbyschin liegen nicht im Süden, wie vermutet, sondern ca. 50 km nordöstlich von Babrujsk, östlich von Minsk, etwa in der Mitte zwischen Babujsk und Mogilew. Der Name Babrujsk ist auch in der Familie gefallen. Pastor war ein Herr Juergenson. Es gab in der evangelisch lutherischen Gemeinde der Sowjetunion einen Bischof von Riga Alexander Juergenson, ernannt 1928, gestorben 1929. Möglicherweise ein Verwandter des Pastors oder der Pastor selber. Minsk passt dann wohl auch. Zum Lebenslauf des Bischofs habe ich bei Google leider nichts gefunden. Aber herzlichen Dank noch einmal. Ich hatte nicht erwartet, den Ort hier zu finden. Jetzt habe ich sogar mehrere Geburten und Taufen gefunden.

Geändert von trabajador (01.02.2021 um 09:49 Uhr)
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  #7  
Alt 01.02.2021, 12:41
Marina Marina ist offline
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[QUOTE=trabajador;1334506]
"Narowljansk" heißt heute Rajon Naroulja (weißrussisch Нараўлянскі раён; russisch Наровлянский район)). Die Stadt heißt Narowlja.
Narowljansk entsprich also der russischen Bezeichnung "lateinisiert". /QUOTE]

Ich weiss nicht, was Du unter dem Wort "lateinisiert" gemeint hast. Aber ich kann sagen, dass das Wort Narowljansk bezeichnet gerade Rayon. Richtige Form - Narowljanskij Rayon. Narowljanskij - ist ein Adjektiv, abgeleitet vom Namen der Stadt Narowlja. Gebildet wrid deise Form mit dem Suffix und der Endung. Im Deutschen wurde wahrscheinlich die gekuerzte Form - Narowljansk - gebraucht. Im Deutschen muss es Narowljansker Rayon heissen. Dann wird es klar sein, wie die Stadt selbst heisst. Berliner - Berlin, Narowljansker - Narowljansk. Die russische Grammatik ist viel schwerer als die deutsche.
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  #8  
Alt 01.02.2021, 12:56
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo Marina, da habe ich mich leider etwas schlecht unverständlich ausgedrückt bei dem "Ort Narowljansk". Ich meinte natürlich den Rajon Narowljansk.

Das ist ja interessant. Aber das würde ja bedeuten, dass sie gar nicht in den deutschen Kolonien im Süden von Belarus gelebt haben, die von Kolonisten aus Wolhynien gegründet wurden. Sie hätten also in einem weißrussischen Dorf gelebt. Hat dir denn deine Familie überhaupt erzählt, dass sie in einer Kolonie in Weißrussland gelebt haben? Laut deiner Webseite hat deine Familie ja in der Kolonie Romanowka im Gubernium Minsk gelebt. In welchem Zeitraum hast du denn Eintragungen zu deiner Familie gefunden?
Hast du auch schon bei den Begräbnissen nachgeschaut?

Wenn du möchtest, kannst du deine gefundenen Eintragungen hier als Anhang hochladen.
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Geändert von Balduin1297 (01.02.2021 um 13:11 Uhr)
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  #9  
Alt 01.02.2021, 13:55
trabajador trabajador ist offline
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[QUOTE=Marina;1334761]
Zitat:
Zitat von trabajador Beitrag anzeigen
"Narowljansk" heißt heute Rajon Naroulja (weißrussisch Нараўлянскі раён; russisch Наровлянский район)). Die Stadt heißt Narowlja.
Narowljansk entsprich also der russischen Bezeichnung "lateinisiert". /QUOTE]

Ich weiss nicht, was Du unter dem Wort "lateinisiert" gemeint hast. Aber ich kann sagen, dass das Wort Narowljansk bezeichnet gerade Rayon. Richtige Form - Narowljanskij Rayon. Narowljanskij - ist ein Adjektiv, abgeleitet vom Namen der Stadt Narowlja. Gebildet wrid deise Form mit dem Suffix und der Endung. Im Deutschen wurde wahrscheinlich die gekuerzte Form - Narowljansk - gebraucht. Im Deutschen muss es Narowljansker Rayon heissen. Dann wird es klar sein, wie die Stadt selbst heisst. Berliner - Berlin, Narowljansker - Narowljansk. Die russische Grammatik ist viel schwerer als die deutsche.
Ist leider nicht richtig. Endung -sk ist auch in Städtenamen enthalten, nicht nur in Gebietsnamen. Es gibt viele Beispiele. Murmansk, Kosmodemjansk . Wir benutzen in Westeuropa lateinische Buchstaben. Im Russischen werden kyrillische Buchstaben benutzt. Lateinisiert heißt also einfach, kyrillische Buchstaben (Original) in lateinische Buchstaben (Kopie) zu wandeln. Dabei geht naturgemäß Information verloren. Ist meistens so beim Kopieren von irgendetwas.
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  #10  
Alt 01.02.2021, 14:04
trabajador trabajador ist offline
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Zitat:
Zitat von Balduin1297 Beitrag anzeigen
Hallo Marina, da habe ich mich leider etwas schlecht unverständlich ausgedrückt bei dem "Ort Narowljansk". Ich meinte natürlich den Rajon Narowljansk.

Das ist ja interessant. Aber das würde ja bedeuten, dass sie gar nicht in den deutschen Kolonien im Süden von Belarus gelebt haben, die von Kolonisten aus Wolhynien gegründet wurden. Sie hätten also in einem weißrussischen Dorf gelebt. Hat dir denn deine Familie überhaupt erzählt, dass sie in einer Kolonie in Weißrussland gelebt haben? Laut deiner Webseite hat deine Familie ja in der Kolonie Romanowka im Gubernium Minsk gelebt. In welchem Zeitraum hast du denn Eintragungen zu deiner Familie gefunden?
Hast du auch schon bei den Begräbnissen nachgeschaut?

Wenn du möchtest, kannst du deine gefundenen Eintragungen hier als Anhang hochladen.
Hallo Balduin. Der Link war nicht über meine Familie. Nur ein Beispiel mit einigen Parallelen (von Wolhynien nach Belarus). Ich vermute, meine Familie hat diese Dorf vielleicht sogar gegründet. Zumindest waren sie wohl die ersten Deutschen in dem Dorf. 1911 gab es nur Geburten von meiner Familie dort (zumindest evangelisch). 1914 waren es dann schon viele Familien. Ich zähle da bei den Geburten schon ca. 8 Familiennamen mehr. In den älteren Büchern taucht das Dorf gar nicht auf. Die Familie hat auch schon vorher viele Dörfer gegründet (zusammen mit anderen). In Polen und später auch in Wolhynien . Die anderen Familien stammen, soweit ich das überflogen habe auch alle aus Wolhynien, sogar alle aus dem östlichen Teil um Shitomir. Sie haben sich wohl alle vorher gekannt, zumindest vom Namen, schätze ich. BTW. das Jahr 1915 wäre noch interessant gewesen, aber vielleicht ist das wegen des Krieges schon ausgefallen. Deportiert wurde die Familie aber erst 1915, soweit ich weiß.
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