#21  
Alt 14.11.2020, 11:55
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Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Auch gestandenen Mannsbildern kann man sehr weh tun, wenn man sie mit "Wahrheiten" konfrontiert, die ihr Weltbild schwer ins Rutschen bringen bzw. auf den Kopf stellen .... - "Muss" man jemandem wissentlich weh tun, um einer bislang nicht gesicherten "Wahrheit" die Ehre zu geben?
Ja, das auf jeden Fall, und daher sollte das auch keine leichtfertige Entscheidung sein.

Was mich aber zwecks Verständnis interessieren würde, ist welche Beziehung zwischen dem Halbbruder und den Geschwistern besteht, denn offenbar kenn die sich ja irgendwie? Und ob es konkrete Gründe gibt - nebst Erbschaft, die sollte m.W. nämlich nicht relevant sein - warum die Geschwister das für sich behalten möchten?

Hat der Halbbruder noch andere Geschwister? Wenn ja, würde das eigentlich auch reichen für einen DNA-Test als erster Beweis, und zusätzlich allenfalls einen Test von jemandem der Geschwister bzw deren Nachkommen.
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  #22  
Alt 14.11.2020, 12:10
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Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen

Was mich aber zwecks Verständnis interessieren würde, ist welche Beziehung zwischen dem Halbbruder und den Geschwistern besteht, denn offenbar kenn die sich ja irgendwie? Und ob es konkrete Gründe gibt - nebst Erbschaft, die sollte m.W. nämlich nicht relevant sein - warum die Geschwister das für sich behalten möchten?

Hat der Halbbruder noch andere Geschwister? Wenn ja, würde das eigentlich auch reichen für einen DNA-Test als erster Beweis, und zusätzlich allenfalls einen Test von jemandem der Geschwister bzw deren Nachkommen.
Hm, habe ich da irgendwas falsch verstanden?

Nach meinem Dafürhalten ist das auf eine "einfache" Formel zu bringen:

Frau A und Herr B sind verheiratet
Frau C und Herr D sind verheiratet
Frau A hat von Herrn D ein uneheliches Kind, das im Haushalt der Familie A-B aufwächst
A-B haben weitere, "eheliche" Kinder, das vermeintlich uneheliche Kind (Vater = D) hält Herrn B für seinen Vater
Herr D äußert vor seinem Tod, dass er eventuell ein uneheliches Kind mit Frau A haben könnte

Wenn ich das richtig kapiert habe, müssen sich die A-B-Kinder und das vermeintlich uneheliche Kind kennen, denn sie sind in einer Familie aufgewachsen, richtig?
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #23  
Alt 14.11.2020, 12:58
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Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Ich hab das andresrum verstanden:

Frau A und Herr B sind verheiratet
Frau C und Herr D sind verheiratet
Herr B beichtet am Sterbebett, dass möglicherweise noch ein Halbbruder vorhanden ist, nämlich ein Sohn mit Frau C. Deren Mann Herr D meint, es sei sein Sohn.
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Gudrid

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.
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  #24  
Alt 14.11.2020, 17:11
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Ich möchte mal vom Gesichtspunkt des Halbbruders antworten: Wenn mir jemand so eine Info so lange vorenthalten würde, wäre ich mega enttäuscht. Als erwachsener Mensch sollte er doch selbst entscheiden was er davon hält, wie kann er das aber wenn er nicht bescheid weiss? Und wer sagt denn dass er super glücklich ist in seiner bisherigen Familie, vielleicht fragt er sich schon seit Jahrzehnten ob da was im Busch ist und es beschäftigt ihn extrem. Ich würde auf jeden Fall mit ihm sprechen, egal was andere wollen. Es ihm zu verheimlichen finde ich absolut nicht in Ordnung.
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Wynne
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  #25  
Alt 27.11.2020, 14:13
lady007 lady007 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Wynne Beitrag anzeigen
Ich möchte mal vom Gesichtspunkt des Halbbruders antworten: Wenn mir jemand so eine Info so lange vorenthalten würde, wäre ich mega enttäuscht. Als erwachsener Mensch sollte er doch selbst entscheiden was er davon hält, wie kann er das aber wenn er nicht bescheid weiss? Und wer sagt denn dass er super glücklich ist in seiner bisherigen Familie, vielleicht fragt er sich schon seit Jahrzehnten ob da was im Busch ist und es beschäftigt ihn extrem. Ich würde auf jeden Fall mit ihm sprechen, egal was andere wollen. Es ihm zu verheimlichen finde ich absolut nicht in Ordnung.
Genau die Gedanken habe ich auch dazu.
Leichtfertig erzählt keiner sowas. Sarasesa tut sich schon schwer damit.
Vermutlich aus Angst davor was das nach sich ziehen kann. Nur was soll passieren ? Ausser es gaebe was zu erben.
Mögliches Szenario: Du, Heinz-Willi.......mein Vater hat mir im Sterben noch was anvertraut. Er hatte was mit deiner Mutter. Es könnte sein das du von ihm bist. Er: so was hab ich immer geahnt.

Ich finde auch der Mann sollte es wissen.
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  #26  
Alt 30.11.2020, 08:54
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Moin,

ich würde meine Füße still halten. Was bringt es Ihm das zu erfahren. Wenn er Zweifel hegen würde, hätte er sicherlich schon längst selber "nachgeforscht". Somit wird er wohl überzeugt davon sein, dass die Eltern die ihn aufgezogen haben seine leiblichen sind. Warum ihm etwas anderes erzählen? Das bringt doch weder ihm etwas, noch einem selber. Außer Zwist... ich sehe es wie einige anderen - wenn er selber Fragen stellt - nur raus damit. Aber von sich aus diese Infos breittreten... ich würde es nicht tun. Evtl. würde ich nach seinem Tod auf die Kinder von Ihm zugehen aber auch dann... es gibt keine "Beweise" und wem ist damit geholfen?

Man darf das nicht immer alles aus Sicht der Ahnenforscher sehen wie "schlimm" das alles ist wenn man den "falschen" Vater hat. Das spielt für die Familie sicherlich keine Rolle.....

Viele Grüße,
OlliL
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  #27  
Alt 30.11.2020, 10:00
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Zitat:
Zitat von Gudrid Beitrag anzeigen
Ich hab das andresrum verstanden:

Frau A und Herr B sind verheiratet
Frau C und Herr D sind verheiratet
Herr B beichtet am Sterbebett, dass möglicherweise noch ein Halbbruder vorhanden ist, nämlich ein Sohn mit Frau C. Deren Mann Herr D meint, es sei sein Sohn.
Genau so hatte ich es auch verstanden.

Zitat:
Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
Moin,

ich würde meine Füße still halten. Was bringt es Ihm das zu erfahren. Wenn er Zweifel hegen würde, hätte er sicherlich schon längst selber "nachgeforscht". Somit wird er wohl überzeugt davon sein, dass die Eltern die ihn aufgezogen haben seine leiblichen sind. Warum ihm etwas anderes erzählen? Das bringt doch weder ihm etwas, noch einem selber. Außer Zwist... ich sehe es wie einige anderen - wenn er selber Fragen stellt - nur raus damit. Aber von sich aus diese Infos breittreten... ich würde es nicht tun. Evtl. würde ich nach seinem Tod auf die Kinder von Ihm zugehen aber auch dann... es gibt keine "Beweise" und wem ist damit geholfen?

Man darf das nicht immer alles aus Sicht der Ahnenforscher sehen wie "schlimm" das alles ist wenn man den "falschen" Vater hat. Das spielt für die Familie sicherlich keine Rolle.....

Viele Grüße,
OlliL
Es geht doch nicht darum, dass es schlimm sein soll, den "falschen" Vater zu haben. Am Verhältnis zum vermeintlichen Vater ändert sich am wenigsten etwas. Allenfalls ändert sich etwas am Verhältnis zur Mutter, die den vermeintlichen Vater betrogen hat. Die mag aber vielleicht auch froh sein, muss sie ihr Geheimnis nicht ins Grab nehmen. Ich denke, da kommt es einfach darauf an, wie feinfühlig man die Sache angeht. Es gäbe aber auch die Option, dass der Halbbruder erstmal selbst nachforscht, ohne der Mutter etwas zu sagen. Z.B. einen DNA-Test macht, um die These zu stützen oder widerlegen, und erst danach mit der Mutter redet.

Was ich aber auch relevant finde: die Halbgeschwister wissen scheinbar seit langer Zeit davon und verschweigen das dem Halbbruder. Wenn sowas aktiv verschwiegen wird, steht es um ihre Beziehung wohl nicht zum besten. Heile Welt, "in unserer Familie doch nicht" usw.
Reine Unterstellung, abgeleitet von "meinem" ähnlichen Fall. Die gesamte Familie wusste Bescheid, nur das aussereheliche Kind nicht. Weil wenn man nicht über Probleme redet, existieren sie ja nicht.
Das Kind war trotzdem froh, es erfahren zu haben, weil einige merkwürdige Erlebnisse plötzlich Sinn gemacht haben.

Womöglich ahnt der Halbbruder längst etwas, aber ohne konkreten Hinweis könnte er ja gar nicht nachforschen. Den Weg rum ist es viel schwieriger - nur wegen einer sehr unkonkreten Ahnung... wo soll er denn überhaupt ansetzen, um nachzuforschen? Man fragt ja nicht einfach so seine Mutter, ob sie vielleicht mal fremdgegangen ist?
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  #28  
Alt 30.11.2020, 10:07
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Man muss halt abwägen was kaputt geht oder gehen kann. Wahrheit um jeden Preis kann nicht das Ziel sein wenn danach die Familie kaputt ist. Meine Meinung. Am besten kann man das nur "vor Ort" abschätzen. Aus der Ferne schwer - aber ich wäre da sehr vorsichtig......
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  #29  
Alt 30.11.2020, 10:41
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Ich frage mich nur: ist denn dem möglichen Bruder nie das aufgefallen, was den Kindern des Vaters (und vermutlich auch anderen) aufgefallen ist, nämlich seine frappierende Ähnlichkeit mit seinem mutmaßlich leiblichen Vater? Wurde das nie irgendwann mal angesprochen?
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #30  
Alt 30.11.2020, 11:52
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Man muss halt abwägen was kaputt geht oder gehen kann. Wahrheit um jeden Preis kann nicht das Ziel sein wenn danach die Familie kaputt ist. Meine Meinung. Am besten kann man das nur "vor Ort" abschätzen. Aus der Ferne schwer - aber ich wäre da sehr vorsichtig......
Groß was kaputt gehen kann meiner Meinung eh nicht. Seit Jahrzehnten wissen die Geschwister über den möglichen Halbbruder Bescheid und keiner macht den Mund auf? Offenheit? Ehrlichkeit? Wäre für mich nicht akzeptabel.
Es könnte höchstens sein, dass der Halbbruder sauer ist, weil so lange geschwiegen wurde. So wärs bei mir jedenfalls.
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Liebe Grüße
Gudrid

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