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  #11  
Alt 15.01.2011, 15:04
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Laurin Laurin ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Kuhlmei Beitrag anzeigen
Wenn wir davon ausgehen dass der Name KUHLMEI doch vom Ursprung her sogar auf KOLLMEYE zurückgeht was würde dieser den bedeuten? Darüber habe ich nichts gefunden. Klingt irgendwie holländisch
Dann sind wir wieder bei meiner obigen Deutung:
Zitat:
Nach Heintze, Die dt. FN (1908) wäre möglich: Kuhl-->Kol, altnord. kollir = Helm + Mein-->Magan, ahd. magan, megin = Kraft.
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Freundliche Grüße
Laurin
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  #12  
Alt 15.01.2011, 15:08
Catze Catze ist offline
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Zitat:
Zitat von Laurin Beitrag anzeigen
Mich irritiert bei Kuhlmei(y) das fehlende Schluß-r, welches doch erst eindeutig auf den Meier, lat. major hinweist.
So viel "Verschreibung" kann m.E. im Laufe der Zeit nicht vorgekommen sein.
Auch in histor. Namenliteratur (Heintze, Förstemann, Pott...) ist eine derartige Form zu Meier nicht genannt
Dazu kommt das eng begrenzte Vorkommen (auch hist.) des FN Kuhlmei/-y in Brandenburg!
Ja da muss was tierisch in die Hose gegangen sein Der Name konzentriert echt fast ausschlieeslich im Raum Brandenburg. Aber irgendwie fehlt mir ein Beweis. Aber daher kann sich der Name nicht herleiten weil ich habe fast 150 jhre ältere Namensvetter gefunden (siehe unten)

Ich habe bei meinen Recherchen über Familysearch noch einige Kuhlmei gefunden (alle aus Raum Brandenburg und Zeitraum 1750-1890) allerdings fehlen mir da noch Brückenglieder zu meinen Stammbaum der nur bis 1883 zurückreicht.

Geändert von Catze (16.01.2011 um 18:15 Uhr)
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  #13  
Alt 15.01.2011, 15:42
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Wenn an einer Stelle bei Familiennamen ein oder gar zwei Buchstaben assimiliert wurden, wird das oft nicht als spezielle Form eines Namens in den Namenbüchern aufgeführt. Eine Verschleifung würde auch bei einer Herleitung aus Mein zutreffen. Die Verbreitungskarten und die Mormonen (abgesehen von sehr wenigen Vorkommen in Amerika im 19. Jh.) weisen den Namen Kuhlmein o.ä. nicht aus. Ob nun die Kuhlmei(y) und die Kollmeye im Zusammenhang stehen, kann man schwerlich erraten. Das müsste erforscht werden.
Viele Grüße
Hina
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  #14  
Alt 15.01.2011, 15:50
Catze Catze ist offline
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Vielen lieben Dank für eure Antworten.

mal eine blöde Frage - wie erforsche ich das denn? Ich bin ziehmlicher Neuling im Thema Ahnenforschung und versuche momentan soviel wie möglich zu sammeln und aufzubereiten.

Was mir helfen würde sind sicher die Kirchenbücher von Brandenburg (zB Kloster Lehnin) aber die gibt es ja nicht mehr online - schade

ich weiss auch nicht so richtig wie ich jetzt weiter machen soll. Wie erwähnt alles hat bei mir mit der Frage meiner Tochter angefangen: woher stammt der Name KUHLMEI
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  #15  
Alt 15.01.2011, 15:54
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Hina Hina ist offline weiblich
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Die Forschung geht eigentlich nur über die Kirchenbücher, denn nur da kann man wirklich sehen, wer von wem abstammt (interessant können da auch noch die Paten sein). Wenn man Glück hat, findet man einige Vorkommen auch noch in anderen Archivalien, z.B. Steuerlisten aber das hat man eher selten und dort sind nicht immer die tatsächlichen Familienzusammenhänge ersichtlich.
Viele Grüße
Hina
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  #16  
Alt 15.01.2011, 16:31
Catze Catze ist offline
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Also wollte euch mal auf den neusten Stand bringen was ich endeckt habe:

laut Familysearch habe ich folgende Einträge

Mann: Andreas Friedrich Kuhlmei oder auch Andreas Friedrich Kuhlmey
Frau: Christiane Charlotte Bestel
Kind: Louise Henriette Kuhlmei oder auch Luise Henriette Kuhlmey

an diesen Beispiel: wenn ich die Personen so eingebe in die Suche bekomme ich mal den Vater mit y am Ende oder mit I - es müsste sich doch aber um die gleiche Person handeln oder? Ich meine selbst wenn das Kind Louise oder Luise heist das kann doch falsch geschrieben sein.

wenn ich die Frau Christiane Charlotte Bestel eingebe und suchen lasse kommen halt verschiedene Einträge

Wa mei ihr dazu?
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  #17  
Alt 15.01.2011, 16:37
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Zitat:
Zitat von Kuhlmei Beitrag anzeigen
Wa mei ihr dazu?
Typisch Mormonendatenbank . Nein, im Ernst, es ist eben nur eine Erfassung durch mehr oder weniger im Kirchnbuchlesen Begabte. Teilweise sind es auch eingereichte Daten aus Ahlenlisten. Wenn jemand Fehler korrigiert erscheint das als neuer Datensatz, somit hat man den alten und den neuen. Möglich ist natürlich auch, dass sich die Schreibweise in den Heirats- und Taufeinträgen unterscheidet. Klarheit bekommt man nur, wenn man sich die Filme bestellt und die Kirchenbuchseiten selbst sichtet.
Viele Grüße
Hina
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  #18  
Alt 15.01.2011, 18:57
Catze Catze ist offline
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Hmnn wie soll ich denn jetzt vorgehen? Soll ich erstmal diese Daten auswerten ud notfalls miteinander verschmelzen. ich meine im Moment sammle ich erst einmal alle Daten aus der datenbank und vergleiche die mit so ähnlichen schreibweisen - also auch mal eine Auguste Kuhlmei und eine Auguste Kuhlmy - da findet man wie schon oben gesagt gleiche Datensätze.

Noch einmal zum Namensursprung: was kann ich den aktiv unternehmen um den Namensursprung bzw die Bedeutung herauszufinden?
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  #19  
Alt 15.01.2011, 21:00
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Wie bereits oben geschrieben, geht die Erforschung der eigenen Familiengeschichte letztendlich nur über die systematische Ahnenforschung mittels Abforderung der Urkunden von den Standesämtern und dann weiter über die Einsicht in die Kirchenbücher. Immer Schritt für Schritt von einem selbst über die Eltern, Großeltern usw. Einen anderen Weg gibt es nicht. Kommt man nicht mehr weiter, ist letztendlich alles weitere reine Spekulation. Aber nur die Auswertung der Daten aus der Mormonendatenbank reicht da nicht aus, alleine schon wegen der vielen Fehler, die sie birgt.
Viele Grüße
Hina
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  #20  
Alt 15.01.2011, 23:08
Andreas Krüger Andreas Krüger ist offline männlich
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Hallo,

schauen sie doch mal in dieses Verzeichnis vom Domstiftsarchiv Brandenburg:
http://www.dom-brandenburg.de/data/i...n/deposita.pdf

Meine Kuhlmeys stammen aus dem Raum um die Dörfer Zachow, Gutenpaaren, Etzin. Gerd Alpermann hat die Familie in seinem Familienbuch Höf und Familienen... Zachow und Gutenpaaren erfasst.
Eine weitere Linie habe ich nachverfolgt bis in die Stadt Pritzerbe bei der Stadt Brandenburg Havel, also auch nicht so weit weg vom Raum Lehnin. Leider beginnt dort das Kirchenbuch erst 1700.

Es grüßt
Andreas Krüger
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