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  #11  
Alt 07.11.2017, 12:41
Koblenzer14 Koblenzer14 ist offline
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Hallo Roland,

danke für die Zusammenfassung!
Auf den Bedeschultheißen übertragen, bliebe dann schwerpunktmäßig die Funktion der Steuerhebung, in Form der Bede, während z.B der Zehntschultheiß für den Zehnt zuständig ist.Es handelt sich also wirklich um eine regionale aber auch funktionale Ausprägung des Schultheißenamtes.

@ Arno

Das hört sich plausibel an.Ich frage mich nur, wer dann im konkreten Fall der Dienstherr des Bedeschultheißen gewesen ist.Die Leibeigenen unterstanden den Herren von der Leyen, diese müsste demzufolge die Steuer einer höheren Instanz entrichten,oder ?
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  #12  
Alt 07.11.2017, 17:00
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AUK2013 AUK2013 ist offline männlich
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Zitat:
Das hört sich plausibel an.Ich frage mich nur, wer dann im konkreten Fall der Dienstherr des Bedeschultheißen gewesen ist.Die Leibeigenen unterstanden den Herren von der Leyen, diese müsste demzufolge die Steuer einer höheren Instanz entrichten,oder ?

Hallo Oliver,

meine Behauptung: "Die Besitzer von Leibeigenen haben eine Steuer (Zins) zu zahlen....." ist falsch..
Zu meiner Überraschung, zahlte der Leibeigene den Leibzins selbst.

Die Leibeigenen

Am meisten standen die Leibeigenen im unmittelbaren Dienst ihres Herrn als Köche, Bäcker, Schweine-, Ochsen- und Schafhirten oder als Handwerker; anderen dagegen, war ein Grundstück zum eigenen Anbau übergeben gegen bestimmte Dienste und Abgaben, wie den Hörigen. In Süddeutschland zahlte ein Unfreier von einer ihm übergebenen Hufe jährlich als Zins: 15 Eimer Bier, 1 Schwein, 2 Malter Brot, 5 Hühner, 20 Eier; außerdem mussten er und seine Frau wöchentlich je drei Tage auf dem Hof ihres Herrn Frondienste tun. Daneben hatte er alljährlich eine größere oder geringere Summe dafür zu zahlen, dass sein Herr ihm Schutz angedeihen ließ. Diese Abgabe hieß der „Leibzins“.

Quelle: http://deutschland-im-mittelalter.de/Staende/Bauern

Viele Grüße

Arno
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