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Umfrageergebnis anzeigen: Kürzeste Zeitspanne zwischen dem Tod des Ehepartners und der neuen Heirat!
Innerhalb von 30 Tagen 14 17,28%
Innerhalb von 2 Monaten 20 24,69%
Innerhalb von 3 Monaten 10 12,35%
Innerhalb von 4 Monaten 6 7,41%
Innerhalb von 5 Monaten 6 7,41%
Innerhalb von 6 Monaten 8 9,88%
Innerhalb von 7 Monaten 1 1,23%
Innerhalb von 8 Monaten 2 2,47%
Innerhalb von 9 Monaten 2 2,47%
Innerhalb von 10 Monaten 1 1,23%
Innerhalb von 11 Monaten 2 2,47%
1 Jahr und länger 9 11,11%
Teilnehmer: 81. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #41  
Alt 15.04.2014, 18:45
Inge G Inge G ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.12.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 249
Standard Kürzeste Zeitspanne zwischen dem Tod des Ehepartners und der neuen Heirat!

Da hat mein Urgroßvater ja verhältnismäßig noch lange bis zur zweiten Heirat abgewartet - immerhin ein knappes halbes Jahr -. Ich kannte damals hier diese Kommentare noch nicht und wunderte mich und glaubte an einen Fehler. Wenn man an die frühere Zeit denkt, die unverheirateten Frauen meistens zu der Zeit nicht berufstätig waren, sie innerhalb der Familie dann vielleicht als Dienstmädchen ihr Leben fristen mussten, dann sind viele Ehen eher pragmatisch geschlossen worden. Und es war dann einfacher, gleich im Bekannten- und Familienkreis zu bleiben, denke ich mal. Mit der ersten Frau hatte mein Urgroßvater nach meiner Kenntnis kein Kind, die Ehe hatte nur einige Monate gedauert - vielleicht im Kindbett gestorben -, dafür mit der zweiten 9 Kinder, von denen bereits 5 vor dem Tod der Eltern starben. In den Zeiten möchte ich nicht gelebt haben. Und wie gut, dass die Frauen nicht mehr so vom männlichen Geschlecht oder ihrer Familie abhängig sind. Viele frühere Frauen haben dafür gekämpft, dass es den Frauen heute besser geht und sie ihre Selbständigkeit durch ihre Berufe haben können, wenn sie wollen. Eine erneute Ehe war für die Männer praktisch. Wenn natürlich bereits Kinder vorhanden waren, auch notwendig.
Gruß
Inge G
  #42  
Alt 16.09.2014, 21:20
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.512
Ausrufezeichen 2.Ehe nur 4 Tage nach Bestattung 1.Frau

Hallo
Die 2.Eheschließung nur 4 Tage nach Beerdigung seiner ersten Frau!

Beerdigung 1.Ehefrau: 24.8.1714 in Tegernau
2.oo 28.8.1714 in Tegernau

Beweislinks:
https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/J3BC-L21
https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/NZPL-D5M
http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=hasel&ID=163


Seine 2.Ehefrau ist bei Eheschließung eine 29-jährige Jungfer.
Gruss

P.S.
Also nur 3 Nächte dazwischen als Witwer

Geändert von Xtine (16.09.2014 um 22:07 Uhr) Grund: Geschmacklosen Kommentar entfernt
  #43  
Alt 17.09.2014, 09:35
franz ferdinand franz ferdinand ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2013
Ort: Oberösterreich
Beiträge: 285
Standard

Zitat:
Zitat von Inge G Beitrag anzeigen
Eine erneute Ehe war für die Männer praktisch.
Liebe Inge!

Aber nicht nur für die Männer, auch für die Frauen - ich habe in meiner Forschung ebenso viele Fälle, wo sofort nach dem Tod des Mannes die Frau wieder geheiratet hat. Insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich haben sich Witwen sehr schnell neue Bauern gesucht, die dann den Hof ihrer ersten Ehegatten bewirtschaftet haben.

LG Martin
__________________
Niederösterreich, Oberösterreich, Wien, Südmähren, Steiermark, Ungarn, Niederbayern, Burgenland, Oberschwaben, Schlesien, Böhmen, Franken, Sachsen, Oberpfalz
  #44  
Alt 31.01.2015, 21:10
MMR MMR ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.01.2015
Beiträge: 196
Standard

Hallo,
mein Stammvater Felix Reiber heiratete 2 Monate und 4 Tage nach der Beerdigung der 1. Frau.

LG
__________________
Meine Vorfahren kommen aus: Oberhessen, Sudetenland

Dauersuche: Alle Reiber/Räuber oder ähnliches in Böhmen und Umgebung
  #45  
Alt 02.02.2015, 06:49
Grapelli Grapelli ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2011
Ort: Hessen
Beiträge: 2.227
Standard

Hallo allerseits,

bei meinen Vorfahren ist die kürzeste Spanne 2 Monate, 1 Tag. Ich finde etwa ein halbes Dutzend von Wiederheiraten, bei denen 2-3 Monate (60-90 Tage) vergingen, aber nicht kürzer. Sicher spielt die Pietät dabei eine Rolle, die Logistik und die Tatsache, dass es in der ersten Zeit nach dem Tod eines Partners bestimmte Trauerrituale zu erfüllen gab (zum Beispiel am 30 Tag, in einigen Gegenden).

Aber wie die Umfrage zeigt: War Not am Mann (oder der Frau) und ein passender Partner verfügbar, konnte offenbar auch sofort wieder geheiratet werden.
__________________
Herzliche Grße
Grapelli
  #46  
Alt 02.02.2015, 18:19
Benutzerbild von liseboettcher
liseboettcher liseboettcher ist offline weiblich
 
Registriert seit: 26.03.2006
Beiträge: 696
Standard Wiederverheiratung

Guten Abend,

wir müssen auch bedenken, dass die überlebenden Wiwen sehr oft viele Kinder zu versorgen hatten. Und wie sollten sie das anstellen? Es gab ja keine Renten bzw. andere finanzielle Unterstützung. Auch überlebende Ehemänner brauchten eine neue Frau zur Versorgung der Familie.Also blieb nur die Wiederheirat, groß "aussuchen" war da nicht möglich.In einem KB las ich, dass eine Ehefrau mit Tochter im "Armenhaus" starben, der Ehemann war nicht gestorben sondern "zu langjähriger Freiheitsstrafe verurteilt"....

einen schönen Abend wünscht lise
  #47  
Alt 01.05.2017, 21:52
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 591
Standard

Maria Thalhammer (Hütter, Derfler) wurde 1919 Witwe und heiratete 1924 ihren zweiten Mann, also nach 5 1/2 Jahren Witwenzeit.

Peter Loidl (1867-1940er Jahre?) wurde 1926 Witwer und heiratete 1929 seine zweite Frau, also nach 3 1/2 Jahren Witwerschaft.

Weitere Fälle von Zweiheiraten sind mir derzeit noch nicht bekannt, bezogen auf die Familienseite väterlicherseits.

Mein Urgroßvater - der Vater meiner Großmutter mütterlicherseits - wurde 1929 Witwer und heiratete 1933 zum zweiten Mal.
Seinem Bruder, meinem Urgroßonkel, erging es ähnlich. Auch ihm starb die erste Frau früh und er heiratete wieder, ebenfalls 1933.

Weitere Zweitehen etc. sind mir nicht bekannt, da die Familienseite mütterlicherseits schon erforscht worden ist und ich auf diese Daten nicht immer Zugang habe.
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
  #48  
Alt 04.05.2017, 15:48
Schleifischer Schleifischer ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 16.01.2017
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 44
Standard

Mein 5xUrgroßvater in direkt männlicher Linie, Johann Hinrich Nanz, wurde am 20.05.1810 Witwer und heiratete am 07.10.1810 seine zweite Frau. Macht etwa 4 1/2 Monate Abstand. Zu diesem Zeitpunkt war er knapp 64 Jahre alt, seine zweite Frau mit ca. 51 Jahren auch nicht mehr die jüngste. Gut möglich, dass sie auch vor kurzem verwitwet war.
  #49  
Alt 17.05.2017, 18:46
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 591
Standard

Habe wieder etwas zu diesem Thema gefunden:

Hieronymus Loidl (14. 05. 1879 - ?), Bruder meines Vorfahren Peter Loidl, war 2x verheiratet.

1) Theresia Loidl (geborene Glas) (05.10. 1889 - 06.05. 1923), verheiratet von: 13.08. 1916 - 06.05. 1923

2) Anna Loidl (geborene Attwenger) (25.06. 1885 - ?), verheiratet: 07.10. 1923 - ?

Quellen, bitte sehr.

Hochzeit von Hieronymus und Theresia: http://www.data.matricula.info/php/v...e1e6e6c739f13f

Hochzeit von Hieronymus und Anna: http://www.data.matricula.info/php/v...e3e1e0c739f13f

Sterbeeintrag von Theresia, allerdings mit Geburtsjahr 1884 : http://www.data.matricula.info/php/v...e3e1eac739f13f

Ob aus einer der Ehen oder beiden Ehen Kinder hervorgegangen sind, weiß ich nicht. Ab 1916 finde ich noch keine Daten in der Matricula, da jene unter den Datenschutz fallen.
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (17.05.2017 um 18:55 Uhr)
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