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  #11  
Alt 21.09.2006, 01:00
BenediktB BenediktB ist offline männlich
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Ort: Oberbayern
Beiträge: 508
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Zitat:
Original von Lars Heidrich
Was die weitere Rückverfolgung betrifft, so ist man dann auf Sekundärquellen, wie Steuerlisten, Einwohnerlisten etc. angewiesen. Wenn populäre Personen der Vergangenheit dabei sind kann es durchaus noch weiter zurück gehen, bei mir mittlerweile bis etwa 1180, was dann die 28./29. Generation ist. Manchmal sind Archive und Museen dabei sehr hilfreich.
Eine Frage dazu: Steuerlisten befinden sich ja i.d.R. im Staatsarchiv, habe ich festgestellt (und wurde dabei u.a. auf Salbücher aus dem frühen 16. Jahrhundert aufmerksam - die muss ich unbedingt ansehen). Ich habe auch vom Stadtarchiv München alte Meldeunterlagen aus dem 19. Jahrhundert bekommen können. Wo sind diese Meldeunterlagen jedoch für kleinere Orte gelagert? Liegen diese auch im Staatsarchiv, beim Landkreis oder wo? Nicht jeder Ort hat ja ein Stadtarchiv?
Danke für eure Hilfe!
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  #12  
Alt 21.09.2006, 10:18
Hugo Hugo ist offline
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Registriert seit: 05.03.2006
Beiträge: 86
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Guten Tag Bongolit
Zitat:
Original von bongolit2005
"Für amtliche Zwecke müßtest Du das nach jedem Jahr erneuern, ansonsten sind sie dort ungültig."
Woher hast Du diese Weisheit? Ich kann da nur sagen - Unsinn!
Leider habe ich dieses gerade aktuell in Hamburg mit meiner Geburtsurkunde und Heiratsurkunde erlebt.
Meine "alten" wurden nicht anerkannt und ich mußte neue anfordern
Gruß Hugo
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  #13  
Alt 21.09.2006, 10:35
Carlton
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Beiträge: n/a
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Hallo Hugo,

das verstehe ich auch nicht. Allerdings reichte bei meiner Heirat die Geburtsurkunde nicht aus. Wir mussten Abstammungsurkunden vorlegen.

Ansonsten reichen wir dort, wo Geburts- und Heiratsurkunden angefordert werden, immer noch die beglaubigten Urkunden von vor über 3o Jahren aus. Wir hatten damals einfach sehr viel mehr als benötigt erstellen lassen. Und Schwierigkeiten haben wir damit noch nie gehabt.

Warum hat man denn diese beglaubigten Kopien nicht anerkannt?

Schöne Grüße,
Ursula
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  #14  
Alt 21.09.2006, 12:57
Hugo Hugo ist offline
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Registriert seit: 05.03.2006
Beiträge: 86
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Guten Tag
Zitat:
Original von Carlton
Warum hat man denn diese beglaubigten Kopien nicht anerkannt?
In dem von mir erwähnten Fällen brauchte ich die Unterlagen nicht für die Ahnenforschung.
Vielleicht kam es auch daher, weil es sich um Bundesbehörden handelte.
Und die wollten die Urkunden mit aktuellen Datum haben.
Bei der Heiratsurkunde hieß es, diese sei nur 364 Tage für amtszwecke gültig, da ich ja schon geschieden sein könnte.
Bei der Geburtsurkunde weiß ich keinen Grund.

Seit in Hamburg (Landesbehörde) komplett auf EDV umgestellt ist, geht gar nichts mehr.
Gruß Hugo
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  #15  
Alt 21.09.2006, 13:23
Carlton
Gast
 
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Hallo,

danke für die Information. Kann uns dann ja künftig alle treffen.

Zitat:
Bei der Heiratsurkunde hieß es, diese sei nur 364 Tage für amtszwecke gültig, da ich ja schon geschieden sein könnte.
Allerdings hätte die Behörde schon eine bessere Begründung geben können. Bin ich erst ein paar Tage oder Monate geschieden, glaubt man mir, dass ich dieses bekannt gebe. Aber bei länger als einem Jahr sage ich den Behörden nicht alles?

Ich weiß sogar, dass bestimmte Diplomurkunden nicht länger als vor einem Monat beglaubigt sein dürfen. Warum ist mir aber nicht bekannt!

Aber für die Ahnenforschung ist das m.E. doch egal. Es können doch immer wieder Abschriften angefordert werden, falls einmal erforderlich.

Gruß,
Ursula
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  #16  
Alt 22.09.2006, 13:42
Lars Heidrich Lars Heidrich ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2006
Ort: Annaberg-Buchholz
Beiträge: 146
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Hallo,

bei der Suche in Sekundärquellen können alle möglichen Archive der staatlichen Behörden, des jeweiligen Bundeslandes und der Bundesrepublik in Betracht kommen. Steuerlisten und ähnliches können in den entsprechenden Gerichtsarchiven liegen. Die Mitarbeiter der Institutionen können auch mit Auskünften zur Deponierung der Akten aussagen treffen, die uns Forschern weiterhelfen.

MfG! Lars
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  #17  
Alt 23.09.2006, 02:58
menestrel menestrel ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2007
Ort: Dänischwohld
Beiträge: 211
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Moin Hugo,
das tut mir aber leid - aber die Hamburger hatten schon immer die Nase etwas höher! Grundlage derartig unsinnigen und als reine Abzocke zu bezeichnende Maßnahme dort in HH dürfte die Verwaltungskostenordnung sein. Ich habe sehr starke Zweifel, ob das noch noch verfassungsmäßig standhalten würde!
In S-H ist das so: Einmal beglaubigt, dann gilt das immer als beglaubigt!
Ich denke, man sollte mal den schwulen Beust auf seine blankgewetzten Finger hauen!
Gruß
bongolit
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