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  #1  
Alt 05.09.2020, 21:46
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Standard Bestellen der Akte zu einem Todeserklärungsverfahren aus 1954

Liebe Helfer,

zwar hatte ich letztlich beim DRK hinsichtlich der Suche nach Marie Mehedyniuk, geb Galick, mehr Glück als Verstand aber, ich möchte nicht in
denselben "Fett-Napf" treten, wenn ich jetzt die Todeserklärungsakte aus 1954 beim Amtsgericht Osnabrück bestellen möchte.

Sind eventuell spezielle Formulierungen zu beachten?
Ich habe vor ein paar Jahren an das Amtsgericht Hof geschrieben, weil ich von dort eine solche Akte (aus 1949) in Kopie haben wollte, dabei hatte ich überhaupt keine Probleme. Für € 12.- Gebühren hatte ich das seitenlange Teil nach ein paar Tagen in der Hand .
Nach den schlechten Erfahrungen mit dem DRK habe ich jetzt "Angst" und möchte auf gar keinen Fall etwas falsch formulieren. - Nein, ich bin nicht in direkter Linie verwandt, das war ich aber mit der Person, die in Hof für tot erklärt wurde, auch nicht (hat auch niemand danach gefragt).
Sind da im "Ernstfall" auch Schutzfristen zu beachten? - Marie Mehedyniuk soll angeblich 1945 verstorben sein, was wahrscheinlich nicht stimmt.

DANKE für jeden Tipp!
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #2  
Alt 05.09.2020, 23:20
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Friederike Friederike ist offline weiblich
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Hallo scheuck,


mein Mann hat in der Familie ein Euthanasieopfer. Auf dessen Geburtsurkunde

gibt es einen Randvermerk zu einem Toterklärungsverfahren mit der entsprechenden
Aktennummer. Das Toterklärungsverfahren stammt aus dem Jahr 1962. Ich richtete
meine diesbezügliche Anfrage an die Abteilung für Todeserklärungen im zuständigen
Amtsgericht unter Nennung des Aktenzeichens.
Da mein Mann hier auch nicht in direkter Linie verwandt ist, wies ich besonders darauf hin,

dass der Großonkel unverehelicht und ohne Nachkommen umgebracht wurde.
Bereits nach wenigen Tagen erhielt ich die Akte für einen geringen Betrag unter 10 €.
__________________
Viele Grüße
Friederike
______________________________________________
Gesucht wird das Sterbedatum und der Sterbeort des Urgroßvaters
Gottlob Johannes Ottomar Hoffmeister geb. 16.11.185o in Havelberg
__________________________________________________ ____
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  #3  
Alt 06.09.2020, 09:00
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scheuck scheuck ist offline weiblich
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Hallo, Friederike!

Das hat ja auch komplikationslos geklappt, also ist meine "Angst" geschwunden , vielen DANK!

Ich "muss" diese Akte haben, es ist in dem Fall die allerletzte Chance, obwohl ich keine allzu großen Hoffnungen hinsichtlich des Inhalts habe.
Wenn jemand verschleppt wurde und letztlich in einem russischen Lager zu Tode gekommen ist, wird es sicherlich keine glaubhaften Zeugen-Aussagen dazu geben, wann und wo man Marie zuletzt lebend gesehen hat. Vielleicht erfährt man aber etwas zum Datum der Verschleppung und darüber, ob die Töchter mit dabei waren ...
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #4  
Alt 06.09.2020, 11:29
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Friederike Friederike ist offline weiblich
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Guten Morgen, scheuck,


ich vergaß gestern noch zu erwähnen, dass das Gericht Wert darauf gelegt hat,
dass ich meine Anfrage per Briefpost sende. Sie wollen einfach die Unterschrift
sehen. Also deine Anfrage besser nicht per Mail senden.
__________________
Viele Grüße
Friederike
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Gesucht wird das Sterbedatum und der Sterbeort des Urgroßvaters
Gottlob Johannes Ottomar Hoffmeister geb. 16.11.185o in Havelberg
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  #5  
Alt 06.09.2020, 17:02
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Nochmals DANK, Friederike!

Das Amtsgericht Osnabrück hat "vorsichtshalber" im Inet keine mail-Adresse veröffentlicht (jedenfalls habe ich keine gefunden). Bei solchen Dingen ist aber "auf Papier" nach alter Väter Sitte immer angebracht .
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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